Wie hoch ist unsere Energie auf der Licht-Prozent-Skala bei unserer Geburt?
Die Überlegung ist: Liegt unsere Energie, wenn wir geboren werden, bei 100 Prozent? Und wo liegt unsere Energie beispielsweise wenn wir verliebt sind und Schmetterlinge im Bauch haben?
Das Bild der Licht-Prozent-Skala (Übung Licht-Prozent-Skala, die eigene Energie hochschrauben
http://www.datgeitman.de/lichtschule_lichtprozentskala.html) versteht die Aktivitäten des Ego in dem Spektrum bis maximal achtzig Lichtprozent. Über achtzig Lichtprozent „setzt das Denken aus“. Als Ego würden wir „verrückt“ werden und früher wurden die Menschen in einem entsprechenden Krankenhaus behandelt. Heute wechseln wir einfach hinüber in unseren Herzensfeld-Modus und leben aus unserer Herzensfeld-Intuition heraus weiter.
Unser analytisches Denken kommt nur bis maximal achtzig Lichtprozent mit. Auch jenseits von achtzig Lichtprozent können wir noch denken, jedoch NICHT mehr mit unserem Kopf, sondern aus unserem Herzens heraus. Dieses „Denken aus unserem Herzen“ können wir als die Aktivitäten unseres Geistes beschreiben.
In den Bereichen unter fünfzig Lichtprozent spüren wir unseren Geist sozusagen fast gar nicht mehr. Unser Geist ist schwach. Er hat keine Gewalt über uns. Stattdessen regieren das Außen sowie die Wünsche und Bedürfnisse unseres Ego uns als Mensch in unserem Leben. Wir orientieren uns an den Formen dieser Welt. Unser Ego hat unseren Geist abgesetzt und als Kapitän das Kommando auf unserem Schiff (in unserem Körper) übernommen
Unser eigener Körper ist ja eine Form. Und solange wir uns mit diesem Körper, den wir haben, voll identifizieren, solange regieren unsere körperlichen Bedürfnisse unser Leben. Erst wenn wir unsere körperlichen Bedürfnisse hinter uns lassen, können wir unseren Geist jenseits des Körperlichen in uns selbst entdecken.
Als Baby denken wir noch nicht. Wir äußern unsere Bedürfnisse rein intuitiv. Und wenn wir verliebt sind, haben wir mitunter kaum mehr das Bedürfnis, etwas zu essen oder zu trinken, also unseren Körper zu versorgen. Wir leben allein von Licht und Liebe. Dies ist wundervoll. Und Licht und Liebe sind viel grundlegendere Nahrungsmittel, als wie wir es bisher dachten. Frische Luft tief einzuatmen ernährt uns besser, nachhaltiger und gesünder als alles Essen dieser Welt.
„Erwachen“ kann in diesem Sinne sogar gefährlich sein, denn es kommt immer wieder vor, dass Menschen auf ihrem spirituellen Weg an irgendeinem Punkt keine Lust mehr haben, sich um ihren Körper zu kümmern. Sie finden den Körper lästig, mühselig und anstrengend. Diese Menschen möchten lieber meditieren, meditieren und nochmal meditieren.
Dies liegt daran, dass diese Menschen sehr aktive höhere Chakren haben (Chakra sechs, sieben und aufwärts), aber eher schwache untere Chakren (Chakra eins, zwei und drei). Wenn unser Wurzel-Chakra lau und mau ist, dann tut dies unserem Körper schlecht und uns fehlt die Erdung und das Verhaftetsein in unserem Körper.
Babys und kleine Kinder leben sich selbst total intuitiv, spontan, authentisch, wahr und echt. Sie denken nicht darüber nach, ob und wann sie schreien. Sie schreien, wenn sie schreien. Und sie spielen, was sie spielen. Das Innere Kind dieser kleinen, neuen Menschen ist noch voll aktiv, lebendig und vital.
Kinder bilden dann bis zum Alter von sechs Jahren ihr Ego aus. Je deutlicher das Ego an Konturen gewinnt, desto mehr verdrängt es unser Inneres Kind. Das Ego wird immer wichtiger und das Innere Kind wird immer unwichtiger. Ja, noch mehr: Als Kinder lernen wir (von unseren Eltern und von der Gesellschaft), mit unserem eigenen Ego (die Werte, Normen, Konditionierungen und Prägungen unserer Eltern/Kollektiv) unser eigenes Inneres Kind zu unterdrücken. Wir sollen unseren Eltern und der Gesellschaft brav dienen und NICHT unserem Inneren Kind, NICHT unseren eigenen Herzensfeld-Impulsen.
In der Pubertät kommt dann (eigentlich) eine Phase der Zäsur. Wir schmeißen alle Fremdenergien (Konditionierungen) raus aus unserem System und wir behalten nur das, was uns sinnvoll erscheint. Heutzutage klappt das mit dem Rausschmeißen der elterlichen Fremdenergien nicht mehr so gut, weil wir a) kein Ritual mehr dafür haben und b) weil unsere Eltern dann weinen würden. Und wir wollen c) unsere Eltern doch nicht etwa traurig machen. Also behalten wir d) die Fremdenergien (Konditionierungen) unserer Eltern artig in uns und handeln nach ihnen auch noch dann, wenn wir schon längst erwachsen sind. Somit sind wir nur körperlich groß gewachsen, unser Verhalten entspricht weiterhin unserer Kindheit, es ist angepasst, brav, artig und folgsam.
Normalerweise würden wir uns in unserer Pubertät vom Kind zum mündigen, eigenständigen Erwachsenen mausern. Wir würden unser Raupen-Dasein hinter uns lassen, uns in unserem Kokon verkriechen und dann als wunderschöner, bunter Schmetterling die Welt - ja neue Dimensionen, nämlich den Himmel erobern. Doch wir Menschen bleiben Zeit unseres Lebens im Kinderstatus als Raupe auf der Erde - ganz so wie auch schon unsere Eltern und Urgroßeltern. Wenn wir uns als Schmetterlinge aufschwingen würden, dann könnten uns unsere Eltern gar nicht mehr sehen, wir würden am Himmel zu hoch hinaus fliegen und sie würden zurück bleiben und müssten weinen. Dies wollen wir ihnen nicht antun. Wir haben ihnen ja die Treue geschworen.
Einzig wenn wir verliebt sind, dann flattern wir für bummelig drei Monate als Schmetterlinge durch die Lüfte … - bis der Alltag uns wieder einfängt und wir uns wieder anpassen, einfügen und unseren gewohnten Konditionierungen genügen.
„Eigentlich“ wäre es „richtig“, wenn wir in unserer Pubertät alle elterlichen Werte und Normen über Bord schmeißen (außer denen, die wir als sinnvoll erachten und bewusst gerne behalten wollen) und wenn wir uns bewusst vom Kind zum Erwachsenen entwickeln. Denn dann können wir als Erwachsener achtsam auf die Stimme unseres Inneren Kindes hören und bewusst unserem Inneren Kind den Raum geben, den Raum schenken und den Raum bereitstellen, den es braucht. Dies ist Raum, in dem sich unser Inneres Kind dann frei entfalten kann und darf. Und unser Ego - unser erwachsenes, erwachtes, neues Ego, das hält den Raum, das hält die Energie und das steht für die Bedürfnisse unseres Inneren Kindes ein (siehe hierzu den Artikel „Mein Ego als der Leibwächter meines Inneren Kindes
http://www.datgeitman.de/lichtschule_ego_leibwaechter.html).
JETZT, mit meinem erwachten, neuen Ego, dient mein Ego meinem Inneren Kind und meinem Herzensfeld. Mein Ego dient der reinen, göttlichen Liebe.
Mein Ego dient NICHT mehr den Werten, Normen und Konditionierungen meiner Eltern und der Gesellschaft, sondern mein neues Ego dient MIR - mir in meinem Herzensfeld. Mein neues Ego dient mir in meiner Selbstliebe. Mein neues Ego ist zum ergebenen Diener meines Herzensfeldes geworden.
Und ICH … - ICH bin nur Beobachter und Zeuge. Ich bin mit meinem ICH nur wahrnehmendes Bewusstsein für das, was mein neues Ego für mein Herzensfeld tun. NICHT ICH tue dies, sondern mein Herzensfeld sendet Impulse und mein neues Ego tut und dient und ICH beobachte was ich tue (was mein neues Ego tut). Ich schaue mir gewissermaßen selbst zu, wie mein Herzensfeld in enger, harmonischer Zusammenarbeit mit meinem erleuchteten, neuen Ego mich lebt.
Auf diesem Niveau denkt mein neues Ego NICHT mehr. Jetzt hat sich sogar mein Ego in die Zone 80-100 Lichtprozent vorgewagt und es ist meinem neuen Ego gelungen, seinen Ego-Verstand bereitwillig bei unter 80 Lichtprozent zurückzulassen. Mein neues Ego dient meinem Her-zensfeld gedankenlos - ja willenlos. Es dient einfach.
Wer sich dies für sich vorstellen KANN … - HAT ES auch schon JETZT erreicht. Es ist mit diesem Gedanken, mit diesem inneren „JA“ bereits geschehen. Es ist für uns vorstellbar. Und damit haben wir uns selbst in diesem Moment bereits die Erlaubnis erteilt, dass es JETZT so sein darf - und im selben Moment IST ES auch schon so.
Es wird viele Menschen geben, die diese Worte lesen und innerlich „NEIN“ sagen. Dann zählt für diese Menschen ihr „NEIN“. Wer „JA“ sagen KANN und innerlich leicht „JA“ sagt, für den zählt eben dieses „JA“.
Dies ist nun Deine neue Wahrheit.
Dies ist Deine Erlaubnis Dir selbst gegenüber.
Dein Ego DARF …
Dein Ego darf sich über das Alte erheben …
Dein Ego darf sich zum Diener wandeln …
Dein Ego darf sich mit neuen Qualitäten entfalten …
Dein Ego darf dienen und Hingabe praktizieren …
Ja, Dein Ego darf selbst Licht sein …
Dein Ego darf mit der Liebe verschmelzen …
In diesem Moment ist die jahrtausende alte Trennung zwischen dem Ego und der Liebe aufgehoben. Sie hat sich in Wohlgefallen aufgelöst. Unser Ego hat nun KEINE Angst mehr vor der Liebe. Unser Ego hat erkannt, dass es selbst LIEBE IST. Und es erkennt und nimmt diese Tatsache bereitwillig an.
Jetzt sind wir zweimal Liebe. Ego und Herzensfeld SIND BEIDE Liebe. Sie arbeiten NICHT mehr gegeneinander, sondern die arbeiten miteinander. Sie ziehen gemeinsam an einem Strang in dieselbe Richtung. Sie sind beide Liebe und sie wirken beide im Namen und im Sinne der allumfassenden, universalen, reinen, göttlichen Liebe. Es gibt nur noch eins: Liebe. Jede Konkurrenz ist vorbei.
Dies ist nun unser neuer Zustand IN UNS.
Und jeder Mensch geht hier seinen ganz eigenen Weg mit allen Zwischenschritten und Treppenstufen und Stolpersteinen ganz nach seinem jeweiligen Geschmack.
Und Du bist nun schon da - angekommen am Ziel: in der Liebe. Plötzlich, überraschend und mit einem Male schneller als gedacht.
Natürlich darfst Du auch jederzeit noch wieder zurück gehen und noch einige typische Ego-Erfahrungen nachholen. Vielleicht war es Dir zu schnell. Jeder darf so oft hin und her hüpfen, wie er möchte. Als reine Liebe bist Du da nun ganz frei. Du darfst selbst bestimmen, ob Du als altes Ego nochmal unbewusst Erfahrungen machen und Gefühle fühlen möchtest, ob Du als ICH Beobachter sein möchtest oder ob Du als reines Herzensfeld SEIN und WIRKEN möchtest.
Dieses WIRKEN des Herzensfeldes ist NICHT das Wirken, das unser Ego kennt. Dieses Wirken ist nicht zu verwechseln mit TUN, MACHEN und SCHAFFEN. Dieses WIRKEN des Herzensfeldes ist schlichtes SEIN. Es ist wie ein Leuchtturm, der allein durch seine Erscheinung eine Wirkung hat und etwas ausstrahlt - nämlich Licht (vor allem in der Dunkelheit). Der Leuchtturm tut nichts, er geht nicht, läuft nicht, arbeitet nicht, sägt und hämmert nicht, handwerkert nicht, werkelt nicht, spricht nicht, singt nicht und erzählt nichts. Er steht einfach nur da und WIRKT.
Und obgleich er total inaktiv ist, ist seine Wirkung enorm wichtig, denn sonst würden die Schiffe den Weg nicht finden. Doch der Leuchtturm spricht nicht mit den Schiffen, er steht einfach nur da und tut gar nichts. Allein sein sicheres Dastehen genügt. Ein Leuchtturm hat NULL Aktionismus, keinen Drang zum Predigen, keine Veranlassung zum Missionieren und keine Absicht beachtet, bejubelt oder umschwärmt werden zu wollen. Ein Leuchtturm ist von seinem Charakter her eher schüchtern und unauffällig. Allein seine Außenwirkung ist dennoch enorm. Doch ER WILL NICHT WIRKEN - ER WIRKT EINFACH.
Dies ist die „Goldene Regel“ für das neue Ego: Nichts mehr tun WOLLEN, sondern tun. Überhaupt nicht mehr „etwas“ zu wollen, sondern tun, um des Tuns willen (wirken, weil es jetzt dran ist).
Kein WOLLEN mehr …
Nur noch TUN ohne Gegenleistung …
Tun um des Tuns willen, nicht um der Belohnung willen …
In dieser Einfachheit, in dieser Schlichtheit finden wir den Frieden des Erleuchtetseins. Wir tun nicht mehr etwas, weil wir uns davon Anerkennung, Beachtung, Geld oder Wertschätzung versprechen, sondern wir tun etwas, weil wir in uns den Drang verspüren, genau dies jetzt tun zu wollen (und DIESES Wollen ist ein Wollen, das aus unserem Herzensfeld herrührt, NICHT aus unserem Ego-Verstand). Hier, in dieser Dimension zwischen 80-100 Lichtprozent jenseits des Denkens begegnen wir dem Frieden, nach dem wir solange gesucht haben, nach dem wir uns gesehnt haben und für den wir weite Wege gegangen sind. Hier, jetzt ist er endlich da. Wir haben endlich gefunden, wonach wir ach so lange gesucht haben … - Frieden …
Unser altes Ego kennt diesen Frieden nicht und wird ihn niemals kennenlernen (können). Unser neues Ego … - ist nun selbst zu diesem Frieden geworden. Frieden und Ego sind das Gleiche … - Ebenso wie Licht, Liebe, Freude, Frieden und Herzensfeld das Gleiche sind. Also ist auch unser neues Ego jetzt Licht, Liebe, Freude, Frieden und Herzensfeld. Wer hätte gedacht, dass dies einmal möglich ist …
Heute ist dies nun geschehen und Du hast dies gelesen und warst/bist mit dabei ...
Und wer auch gerne noch mit dabei sein möchte, der darf Dir und uns folgen … wir werden als Leuchttürme in diesem Land nicht zu übersehen sein, darum brauchen wir uns keine Gedanken zu machen … - denn Gedanken machen können wir uns jetzt eh nicht mehr, das ist nun vorbei … - wir lassen „es“ nun einfach geschehen, so wie es kommt …
Unsere innere Stimme, unsere Intuition, die Stille und der Frieden in uns selbst führen uns sicher weiter auf unserem Weg …
Was ist meine Intuition und wie kann ich sie sicher wahrnehmen?
Dies ist eine sehr spannende Frage. Natürlich verbinden wir mit dem Wort „Intuition“ die Stimme unseres Herzens sowie unsere innere Stimme. Und so ist es auch - eigentlich. Denn bevor wir unsere Herzensfeld-Intuition hören und ihr sicher folgen können, hören wir etwas anderes und unterliegen einer Täuschung.
Stellen wir uns mal folgende Situation vor. Max und Maria sind zwei kleine Kinder im Alter von drei oder vier Jahren. Sie spielen ganz in Ruhe in ihrem Kinderzimmer. Sie sind vollkommen in ihrer Spielwelt (in ihrer „Spiel-Blase“) versunken. Und dann platzen plötzlich Vater oder Mutter herein, machen ein Mords-Donnerwetter, weil eines der Kinder nach dem Pischen den Wasserhahn hat laufen lassen, und brüllen laut los: „WER WAR DAS?“ Und weil beide Kinder nichts sagen bekommen sie beide ohne lang zu fackeln eine ordentliche Tracht Prügel.
So eine Tracht Prügel tut mächtig weh, von den seelischen Schmerzen ganz zu schweigen. Max und Maria haben keine Chance. Sie können NICHT ihre Energie mal eben auf der Lichtprozent-Skala bewusst hochzuschrauben und die Schmerzen bereitwillig willkommen heißen und herein- und durchzulassen. Was macht also das System von Max und Maria? Es MUSS einen Schutz- und Abwehrmechanismus installieren. Und dieser ist aktiviert für ihr gesamtes Leben - sowie auch für zukünftige Inkarnationen bis … - ja, bis es ihnen irgendwann klar wird, das da „etwas“ gewesen sein muss …
Solange Max und Maria noch nicht erkannt haben, dass in ihnen ein Abwehrmechanismus installiert und aktiviert ist, solange handeln sie und verhalten sie sich INTUITIV entsprechend ihrem Abwehrmechanismus, um sich zu schützen! Sie verhalten sich eben NICHT frei intuitiv entsprechend ihrem Herzensfeld, sondern sie verhalten die intuitiv entsprechend ihres installierten Schutzmechanismus. Dieser Abwehr- und Schutzmechanismus läuft vollautomatisch, unbewusst und super zuverlässig in JEDER Situation AUCH als Erwachsener.
Es genügt, wenn eine ÄHNLICHE Situation auftaucht, zum Beispiel a) jemand kommt überraschend zur Tür herein oder b) jemand spricht mit lauter Stimme oder c) jemand packt mich oder d) jemand schaut mich so vorwurfsvoll an oder e) jemand will etwas von mir oder f) jemand fordert eine Antwort von mir. Es kommt darauf an, unter welchem Triggerreiz die erlebte/erfahrene Situation im System auf Zellebene sowie energetisch-mental (seelisch) abgespeichert wurde. Und dies wird bei Max und Maria wahrscheinlich sogar unterschiedlich sein. Nicht jeder muss exakt dasselbe wahrgenommen und erlebt haben. Entsprechend haben Max und Maria die Situation unterschiedlich abgespeichert und durch verschiedene Abwehr- und Schutzmechanismen kompensiert. Ihre Leben sowie ihre Intuition sind durch ein und dasselbe Ereignis unterschiedlich geprägt worden.
Solange wir Ego-Menschen sind, ist unsere Intuition also identisch mit unseren Abwehr- und Selbstschutzmechanismen. Wir versuchen intuitiv, unseren Körper am Leben zu erhalten. DIES ist der Sinn und Zweck unserer Intuition.
Erst auf einer höheren Bewusstseinsebene und wenn wir energetisch über unseren Körper hinaus gewachsen sind, können wir uns auch über unsere Abwehr- und Schutzmechanismen erheben und der Intuition unseres Herzensfeldes folgen - gefahrlaufend körperlich Schaden zu nehmen und umgebracht zu werden.
Jesus hat genau dieses Schicksal erfahren. Er hatte KEINE Abwehr- und Schutzmechnismen installiert oder aktiviert. Deswegen konnte er sich dem Jetzt in Liebe hingeben, obgleich dies für ihn den körperlichen Tod bedeutete. Ob dies für uns 0-8-15-Menschen attraktiv ist … - nunja, das muss wirklich jeder selbst für sich entscheiden …
Der Unterschied zwischen seelischen Schmerzen und körperlichen Schmerzen und die Frage: Wie beame ich mich ins Jetzt?
Wie gelingt es mir, im jetzigen Augenblick präsent zu sein?
Alle sprechen immerzu davon: „Sei präsent im Hier und Jetzt“. Doch wie gelingt mir dies? Wie KANN ich im Jetzt präsent sein? Wann BIN ich im Jetzt präsent und wann bin ich es ohne es zu bemerken) nicht mehr?
Den gegenwärtigen Moment nehme ich nur dann wahr, wenn ich etwas wahrnehme, was JETZT geschieht - und zwar mit meinem Bewusstsein ganz bewusst. Wenn ich zum Beispiel achtsam wahrnehme, wie ich jetzt atme … einatme … und ausatme … - dann bin ich präsent.
Ich kann auch bewusst wahrnehmen, wie ich jetzt sitze oder stehe, wie meine Füße den Boden berühren, wie aufrecht meine Körperhaltung ist, ob ich mit meinem Gesicht lächle und ob mir kalt oder warm ist.
Ich kann aber auch draußen in der Natur sein und achtsam auf den Wind lauschen, wie er in den Bäumen rauscht. Oder ich beobachte bewusst die Blätter, wie sie im Wind tanzen. Oder ich betrachte voll Hingabe eine Blume und wertschätze sie in ihrer Schönheit. Oder ich schaue den Vögeln am Himmel zu.
Präsenz im Hier und Jetzt fällt uns leicht, wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit irgendeine FORM, die jetzt gegenwärtig ist, bewusst mit unseren Sinnen wahrnehmen. Wir konzentrieren uns auf „etwas“.
Dieses „sich auf ‚etwas‘ zu konzentrieren“ verknüpft uns immer mit „etwas“ im Außen. Selbst wenn wir unseren eigenen Atem wahrnehmen oder unseren Körper fühlen, so nehmen wir diesen als außerhalb derjenigen Instanz wahr, mit der wir selbst wahrnehmendes Bewusstsein sind.
Wollen wir unser eigenes Herzensfeld bewusst wahrnehmen, so ist dies bereits „die Kunst höherer Spiritualität“, denn unser Herzensfeld ist feinstofflich und damit formlos. Wir können doch eben NICHT „etwas“ wahrnehmen. Nehmen wir unser Herzensfeld wahr, so können wir es NICHT mit unseren Sinnen wahrnehmen, sondern wir können es lediglich SPÜREN.
Uns auf dieser feinstofflichen Ebene in Präsenz wahrzunehmen verbindet uns mit der Essenz unseres Seins. Wir nehmen uns selbst auf der Ebene des Feinstofflichen, Formlosen, Ätherischen wahr - jedoch jenseits von konkreter, sinnlicher Wahrnehmung allein auf der Ebene des formlosen, feinstofflich-energetischen Spürens.
Nun sieht unser ganz normaler Alltag eher anders aus. Wir sind in der Regel NICHT präsent im Hier und Jetzt und auch NICHT in unserem Innen oder in unserem Herzensfeld zuhause, sondern wir sind in Gedanken. Wir befinden uns zwar körperlich an einem bestimmten Ort, doch sind wir in Gedanken ganz woanders. Und das Kuriose ist nun: In dem Moment, in dem wir HIER sind und an „etwas anderes“ denken, fühlen wir NICHTS mehr körperlich, sehr wohl aber seelisch-mental-innerlich. Wir entfliehen durch diese „Technik“ sozusagen geschickt unserer direkten körperlichen-sinnlichen Wahrnehmung. Wir weichen aus auf ein „Ersatzfühlen“ jenseits des Körperlichen - im Seelischen.
Wir spüren beispielsweise NICHT mehr bewusst den Wind auf unserer Haut, dafür aber sehr wohl den Trennungsschmerz und das Stechen in unserem Herzen, weil wir uns gerade in einer schweren Krise mit unserem Partner befinden. Oder wir lassen uns NICHT von der Schönheit der Blumen berühren, sondern wir „leiden wie Hulle“ darunter, dass unser Chef uns heute gekündigt hat. Dabei stehen wir bei uns zuhause im Garten und unser Chef ist gar nicht da.
Diese seelischen Schmerzen/Gefühle erleben und erfahren wir immer nur dann, wenn wir GEDANKLICH WOANDERS sind. Wenn wir uns in Gedanken an einem anderen Ort befinden als unser Körper.
Wenn wir tatsächlich und wahrhaftig im Hier und Jetzt präsent und gegenwärtig sind, dann ist dieses Jetzt, dieser momentane Augenblick, auf der Ebene unseres seelischen Fühlens NEUTRAL. Es ist einfach so, wie es ist. Die Bäume rauschen. Punkt. Die Blumen blühen. Punkt. Dies ist weder gut noch schlecht, es ist einfach so.
Immer dann, wenn wir an „etwas“ denken, das mit dem jetzigen Augenblick (mit dem Hier und Jetzt) NICHTS (direkt und unmittelbar) zu tun hat - immer dann sind wir „weg“ und fühlen in uns Gefühle lediglich auf der seelischen Ebene.
Und hier können wir nun den Umkehrschluss ziehen: Wenn wir die Gefühle, die wir auf der seelischen Ebene fühlen und unter denen wir so sehr leiden, NICHT fühlen wollen, dann gelingt uns dies am besten, indem wir uns konkret auf „etwas im Jetzt“ konzentrieren. Wenn wir unsere Gedanken loslassen und uns auf eine Form, die wir JETZT sinnlich wahrnehmen können, konzentrieren, dann vergessen wir für einen Moment unsere seelische Not, unsere Probleme, unsere seelischen Schmerzen, unsere Sorgen und Nöte.
Alles, was mit dem Jetzt zu tun hat, ist zunächst einmal neutral. Wir fühlen seelisch nichts, höchstens körperlich. Erst wenn wir über das, was wir jetzt im Jetzt wahrnehmen, nachdenken, fühlen wir das Jetzt auch auf der seelischen Ebene. Wir haben uns in dem Moment aber auch schon wieder aus dem Jetzt fortgebeamt in unsere Gedankenwelten.
Beim Fühlen können wir also das körperlich-sinnliche Fühlen und das Fühlen auf seelischer Ebene unterscheiden. Körperlich-sinnlich können wir immer nur jetzt im Jetzt fühlen. Wir erleben: JETZT streichelt jemand unsere Haut. Oder JETZT verletzen wir uns. Oder JETZT haben körperliche Schmerzen. Dieses körperlich-sinnliche Fühlen holt uns stets aus unseren Gedanken zurück in den gegenwärtigen Moment.
Dieses in den gegenwärtigen Moment zurückgeholt werden ist auch der tiefere Sinn von Schmerzen. Unseren körperlichen Schmerz fühlen/leiden wir immer JETZT, HIER und in diesem Augenblick. Selbst wenn wir am liebsten in Gedanken woanders wären oder Luftschlösser bauen oder Traumreisen unternehmen würden, unser körperlicher Schmerz beamt uns sicher zurück ins HIER und JETZT.
Menschen, die unter Schmerzen leiden, können an dieser Funktion von Schmerz erkennen, dass sie sich zu viel, zu häufig und zu oft in Gedanken irgendwo anders aufhalten. Sie sind ständig mit ihren Problemen beschäftigt, mit Sorgen, Nöten, Kummer, Zweifeln, Möglichkeiten, Optionen, Eventualitäten und tausend Gedanken. Sie verpassen den jetzigen Moment. Sie sind nicht präsent im jetzigen Augenblick. Sie bemerken gar nicht, was eigentlich JETZT in diesem Moment geschieht, zum Beispiel: „Ich atme, mein Herz schlägt, ich habe es warm, ich bin sicher, ich stehe/sitze/liege, mir geht es an und für sich hier und jetzt ganz gut.“
Körperliche Schmerzen katapultieren uns gnadenlos zurück in dieses Hier und Jetzt. Körperliche Schmerzen sind da einfach erbarmungslos. Sie reißen uns raus aus Erinnerungen, Zukunftsplänen, Vorstellungen, Erwartungen und seelischen Leiden zurück in die Realität. Sie zwingen uns, unseren Körper hier und jetzt wahrzunehmen. - Sie zwingen uns, uns dem gegenwärtigen Moment zu widmen.
In unseren Gedanken halten wir uns NIE im JETZT auf, denn wir KÖNNEN das Jetzt gar nicht denken, weil es unmittelbar JETZT IST. Sobald wir denken oder über das Jetzt nachdenken, haben wir den jetzigen Moment auch schon wieder verlassen. Wo sind wir denn dann?
Halten wir uns in unseren Gedankenwelten auf, so sind wir in den Welten unserer Vorstellungen unterwegs. Und diese kreisen in der Regel um unsere Vergangenheit mit unseren Erinnerungen sowie um unsere Zukunft mit all unseren Plänen, Vorhaben, Träumen, Zielen und Wünschen. Fast immer haben wir Vorstellungen davon, wie es „anders“ besser wäre. Fast immer sind wir mit dem jetzigen Moment unzufrieden und wünschen uns, dass es anders sein sollte.
Und genau mit DIESEN Gedanken von „es sollte anders sein“ ERZEUGEN wir in uns dann selbst unsere seelischen Schmerzen. In dem Moment, in dem wir das Jetzt so annehmen, akzeptieren und wertschätzen würde, wie es jetzt ist, wäre wir alle seelischen Schmerzen sofort los und würden ihnen auch nie wieder begegnen.
Und weil sich innen und außen spiegeln, würden sich dann auch sehr rasch unsere körperlichen Schmerzen in Wohlgefallen auflösen, denn unsere körperlichen Schmerzen spiegeln uns ja lediglich unsere inneren seelischen Schmerzen (mit denen wir uns ja aber (leider) identifizieren und an denen wir festhalten, weil sie gewohnt sind und weil wir sie „lieben“).
Ein Beispiel: Kurt ist bei der Arbeit. Es ist in der Werbebranche tätig und Web-Designer sowie Gestalter von Flyern, Plakaten, Prospekten und Firmenlogos. Es mag seinen Job und er liebt es, wie er sich dort kreativ entfalten kann. Wenn er an seinem Computer sitzt, ist er voll und ganz bei der Sache. Er ist wie „in einer Blase“ - und dies ist vergleichbar mit dem Spiel unserer Kinder, wenn sie im Kinderzimmer selbstvergessen ihre Spiele spielen. Unsere Kinder befinden sich dann ebenfalls in ihrer „Spiel-Blase“ - Es ist eine ganz andere Welt. Die Welt der Fantasie, der Kreativität, der unendlichen Möglichkeiten pulsiert lebendig - und unseres Inneren Kindes freut sich des Lebens.
Nun verspürt Kurt bei seiner Arbeit plötzlich ein körperliches Bedürfnis: Er muss einmal auf die Toilette gehen. Er steht also auf und geht auf die Toilette. In dieser Pause „wacht er auf aus seiner Blase“. Plötzlich hat er „nichts mehr um die Ohren“. Er ist frei - und seine Gedanken sind es auch. Kurt ist nicht mehr fokussiert auf seine Projekte, seine Arbeit und seinen Computerbilschirm, sondern er ist vollkommen frei.
Seine Gedanken sind mit einem Male frei flottierend - sie wirbeln lustig in seinem Kopf herum und fahren eifrig Karussell. Kurt nimmt gar nicht bewusst wahr, wie er aufsteht, durch den Flur geht, die Tür öffnet, zur Toilette geht, die Entspannung des Loslassens fühlt, Hände wäscht und wieder zurück geht - nein, all dies läuft nur in seinem Gewahrsein ab, im Hintergrund, vollkommen unbewusst, ja fast unbeteiligt und mechanisch.
Im Vordergrund stehen bei Kurt seine Gedanken. Er denkt an seine Frau und die Kinder und wie alles weitergehen soll. Heute Morgen hatten sie sich schon wieder so heftig gestritten. Dabei ist seine Frau JETZT gar nicht auf der Toilette anwesend. Kurt denkt also an die Vergangenheit und zugleich an die Zukunft – ob es eine gibt und wenn ja, wie sie ausschauen könnte …
Kurt beschäftigt sich in Gedanken mit Menschen und Situationen (Formen), die JETZT überhaupt nicht da sind. Und HIERAUS produziert er SEELISCHEN Schmerz.
Würde Kurt wahrnehmen, was jetzt ist, dann würde er seinen Gang zur Toilette sowie alle HIERZU gehörigen Sinneswahrnehmungen bewusst wahrnehmen. Und es wäre NICHTS los. Er hätte überhaupt keine Probleme. Jetzt ist jetzt und die Toilette ist vollkommen in Ordnung. Das JETZT ist gut so wie es ist. Zur Toilette gehen erzeugt keine Schmerzen, bereitet keine Probleme, macht uns keine Sorgen und ist total easy-going.
Das Verrückte ist nun: Je mehr wir an etwas denken und uns darüber ärgern, dass es NICHT so ist, wie wir es uns wünschen, desto weniger wird es in unser Leben treten. Doch warum ist dies so?
Es ist ganz logisch … - Wir denken an das Ereignis, das wir uns wünschen oder sogar herbei sehnen, doch dabei fühlen wir in uns eben NICHT pure Freude, sondern Kummer, Ärger und Frustration. Jetzt in diesem Moment, in dem wir an das denken, was wir uns wünschen, schwingt in uns negative Energie. In uns schwingen Sorgen und Zweifel. Und genau DIESE Energie ist die Grundlage für das, was sich im Außen und in unserem Leben manifestieren wird.
Solange wir verärgert und frustriert sind, solange wir hadern und grollen, solange ist die von uns herbei gesehnte Veränderung mit eben genau DIESEN negativen Energien verknüpft und verkoppelt - ja verheiratet. Das Leben/das Universum KANN uns NICHT mit etwas anderem beschenken als mit derjenigen Energie, mit der wir uns selbst schon jetzt beschenken. So sind nun mal die Gesetzmäßigkeiten des Lebens und des Seins.
Wie kommen wir aus dieser verzwickten Nummer nun heraus?
Es ist ganz einfach:
1) Wir denken an das gewünschte Ereignis.
2) Wir freuen uns innerlich schon jetzt wie es sich anfühlt, wenn es so wundervoll und schön eintritt, wie wir es uns wünschen.
3) Und noch BEVOR sich Zweifel in unsere Gedanken einschleichen und sich in uns breit machen KÖNNEN, switchen wir schnell wieder zurück in den jetzigen Moment und nehmen bewusst war, wo wir sind, dass wir atmen und was wir jetzt im Hier und Jetzt direkt vor unseren Augen ist und was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können.
4) Wir verschwenden KEINEN weiteren Gedanken mehr an das, was wir uns gewünscht haben, sondern wir bleiben präsent im Hier und Jetzt - wir erfahren den gegenwärtigen Moment voll Freude mit unseren Sinnen.
So und nur so gelingt uns SICHER, Schönes zu manifestieren. Es bedarf einer gewissen Entschlossenheit, das eigene Bewusstsein, den eigenen Fokus und die eigene Aufmerksamkeit gezielt wieder auf das Hier und Jetzt zurück zu lenken. Und zwar sofort nachdem wir an etwas Schönes gedacht haben. Nur dann KANN das Schöne in unser Leben fließen …
Probiere es einfach mal aus. Die Resultate sind mehr als verblüffend. Man kann fast von Wundern sprechen, denn es geschehen und verändern sich plötzlich Dinge, die sich jahrelang nicht verändert haben und bei denen wir bereits alle Hoffnung verloren und aufgegeben hatten …
Wie gehe ich mit Glaubenssätzen um?
Manchmal ist es sehr hilfreich, Glaubenssätze zu erkennen und bewusst aufzulösen, und umzuwandeln - damit verändert sich das ganze Leben ...
Beispielsweise ist das, was wir meinen nicht oder doch verdient zu haben, eine Prägung, die wir oftmals unbewusst von unseren Eltern übernommen haben. Wir dürfen diesen Glaubenssatz heute erkennen und bewusst und voll Wertschätzung unseren Eltern (und deren Eltern/Ahnen) zurückgeben. Und dann dürfen wir uns "im Supermarkt des Universums" einen neuen Glaubenssatz "kaufen", zum Beispiel ...
„Ich bin pure Liebe und ich habe das Allerbeste verdient ...“
Und diesen Satz sagen wir uns nun einen Monat lang auf, und dann schauen wir mal, was sich so alles verändert ...
Was kann ich tun, wenn ich „nicht verstehe“?
Wir sind als Menschen immer ZWEI: Ego und Herzensfeld, Kopf und Bauch, Verstand und Fühlen. Wenn wir verwirrt sind, „etwas“ nicht verstehen oder uns mehr Klarheit wünschen, dann ist der erste Schritt, zu verstehen, dass „etwas“ in uns NICHT versteht.
Es gibt in uns eine Instanz, einen Aspekt, einen Anteil (wir nennen ihn mal Ego), der gerade auf dem Schlauch steht und nichts versteht.
Und „es macht UNS was aus“. Dies bedeutet: Es gibt in uns einen zweiten Anteil/Aspekt (wir nennen ihn mal ICH), DEM macht es etwas aus. Es macht unserem ICH etwas aus, dass unser Ego etwas nicht versteht. Unser ICH identifiziert sich mit unserem Ego. Es ist unserem ICH wichtig, dass unser Ego (Kopf, Verstand) versteht. Wenn es unserem ICH nicht wichtig wäre, ob unser Ego versteht, dann würde für unser ICH gar kein Problem entstehen.
Also unser Ego versteht nicht.
Und unser ICH ist mit unserem Ego identifiziert.
Und unser ICH findet es wichtig, dass unser Ego versteht.
Nun gibt es in uns noch einen weiteren Anteil, nämlich unser Herzensfeld, das versteht IMMER ALLES. Unser Herzensfeld KANN gar nicht NICHT verstehen. Es IST die Wahrheit und es weiß/kennt die Wahrheit. Und es weiß auch die Bedeutung der Worte sowie die Bedeutung der Botschaft HINTER den gesprochenen Worten.
Wenn wir NICHT verstehen, dann ist dies ein Zeichen dafür, dass wir unser Herzensfeld NICHT wahrnehmen, denn unser Herzensfeld versteht ja immer. Offensichtlich ist die Verbindung zwischen unserem ICH und unserem Herzensfeld unterbrochen. Das macht nichts, denn dies ist NORMAL. Es ist der Normalzustand von den meisten Menschen und ermöglicht es uns, unbewusst Erfahrungen zu machen. Es hat alles seinen Sinn.
Wenn wir bisher NICHT sicher mit unserem Herzensfeld verbunden waren, so können wir einmal die Übung
http://www.datgeitman.de/lichtschule_lichtprozentskala.html durchführen. Auf diese Weise können wir uns über unser Ego erheben und „mal von oben auf die Sache schauen“.
Der Clou ist nun: Selbst WENN unser Herzensfeld versteht, dann versteht unser ICH noch lange nicht, denn die Energie unseres Herzensfeldes ist formlos. Es gibt also NICHT „etwas“ zu verstehen. Erst wenn unser Ego seinerseits sich erneuert und transformiert hat, ist unser „neues Ego“ in der Lage, die formlosen Herzensfeldimpulse in Formen zu übersetzen, sodass dann unser ICH verstehen kann.
Solange unser Ego noch „altes, konditioniertes Ego“ ist, müssen wir uns damit abfinden, dass es etwas gibt, was wir „NICHT“ verstehen. Oder anders ausgedrückt: Wir müssen uns damit abfinden, dass wir etwas unterbewusst verstehen OHNE dass wir es bewusst in Worte fassen könnten. Unser „altes Ego“ KANN es nicht nachvollziehen und nicht begreifen. Es steht einfach wie der Ochs vor dem Berg und hat keine Chance.
Wir können nun aber entscheiden, nicht länger „dummer Ochse“ sein zu wollen, sondern VERSTEHEN zu wollen. Dann müssten wir eine neue Entscheidung treffen, zum Beispiel: „Ja, ich will der Wahrheit ins Auge blicken. Ja, ich will mich erkennen. Ja ich bin bereit, meine Vorstellungen bereitwillig loszulassen.“
Das Loslassen der Vorstellungen unseres „alten Ego“ ist erforderlich, denn diese Wahrheit ist Fremdenergie in uns und kollidiert mit der Wahrheit der Liebe. Wenn wir wahrhaftig verstehen wollen (nicht mit unserem Kopf, sondern mit unserem Herzen), dann müssen bereit sein, die Wahrheit unserer Ego-Vorstellungen (unseres Denkens, unseres Kopfes) bereitwillig sterben zu lassen. Dies KANN durchaus schmerzhaft sein, so dass uns die eine oder andere Träne über die Wange kullert, wenn sich unsere Illusionen und Luftschlösser in Wohlgefallen auflösen.
Verstehen, dass wir (als Ego) NICHT verstehen, ist der Anfang, um eines Tages (als transformiertes Ego) DOCH zu verstehen …
Wieso geht es einfach nicht weiter? - „ABER“ auflösen…
Wir kennen das wohl alle: Da mühen wir uns ab, da wollen wir wirklich etwas verändern, da strengen wir uns tatsächlich an - und es passiert einfach nichts - zumindest nicht das, was wir uns erwünscht haben.
Wir haben klare Vorstellungen von dem, was wir wollen. Es soll so und so sein. Doch wenn wir dann mit jemandem darüber sprechen, der uns Lösungen aufzeigt, dann müssen wir bei uns selbst bemerken, dass wir immer wieder mit einem „ABER“ oder mit etwaigen Bedenken daher kommen. Wir WOLLEN zwar, ABER SO wollen wir es dann nun auch wieder nicht …
Wir erkennen sogar unsere eigenen Schwächen, Fehler und inneren Unstimmigkeiten. Doch wenn wir uns aufmerksam zuhören, so hilft uns diese (Selbst)Erkenntnis nicht wirklich weiter, denn auf die Vorschläge, die uns andere machen, reagieren/antworten wir immer wieder mit: „JA ABER …“
Und dieses „JA ABER …“ bedeutet im Grunde genommen nichts anderes als ein verstecktes „NEIN“. Es ist ein „NEIN“, das wir vor uns selbst und vor dem anderen aber nicht zugeben und nicht eingestehen mögen. Wir wollen zwar Veränderungen, Heilung und die Lösung unserer Probleme und Unzufriedenheiten, ABER irgendwie wollen wir es auch gleichzeitig NICHT. Wir hebeln uns selbst ständig aus. Wir schaffen es konsequent, treu und sehr zuverlässig, uns selbst immer wieder auszutricksen und ein Bein zu stellen.
Besonders schön deutlich wird dieses „JA-ABER-Spiel“ bei ganz persönlichen Lebensangelegenheiten wie Beziehung, Partnerschaft, Familie, Gesundheit und Wohlergehen, Arbeit und Beruf, Wohnen und Finanzielles. Wir wollen und gleichzeitig wollen wir auch nicht. Wir wünschen und träumen und gleichzeitig zweifeln wir …
Diese Energie von „ABER“ ist eine typische Ego-Energie. Unser Verstand zweifelt ständig mit seinen Gedanken das an, was unser Herz und Gutes tun möchte. Unser Verstand überlegt und gleicht ab, ob es gut ist und ob wir es überhaupt verdient haben. Unser Ego beurteilt die Lage entsprechend unseren inneren Konditionierungen, sprich im Sinne der Muster, die wir von unseren Eltern (und der Gesellschaft) gelernt haben. Wir denken … und dann denken wir „ABER lieber doch nicht“ …
HIER können wir nun endlich eine neue Entscheidung treffen. In unserem ersten Schritt können wir das Energiefeld ernst nehmen, in dem unsere Unentschlossenheit und unsere gesamte Aufmerksamkeit gebunden ist: In unserem Selbstzweifel, der sich in Form von „ABER“ zeigt.
Wir sind sozusagen mit „ABER“ eine Liebesbeziehung eingegangen. Wir sind dieser Energie von „ABER“ treu. Wir würden dieses „ABER“ niemals betrügen, belügen, loslassen, im Regen stehen lassen oder vernachlässigen. Wir kümmern uns mit Hingabe und viel Aufmerksamkeit um dieses „ABER“.
Genau HIER ist unsere wahre Herzensfeld-LIEBE gebunden. Wir haben in unserem Leben enttäuschende Situationen erlebt und schmerzhafte Erfahrungen gemacht, sodass wir der puren Freude, der Zuversicht, dem sicheren Glauben und dem Vertrauen eine Absage (auf Lebenszeit) erteilt haben und dem „ABER“ ewige Treuer geschworen haben. Wir haben dem „ABER“ unser Versprechen gegeben, bei ihm zu bleiben. Wir sind mit ihm verheiratet - bis heute …
Und somit können wir weder das Leben noch die wahre Liebe lieben und genießen, weil wir das „ABER“ und die Zweifel viel mehr lieben. Sie geben uns Gewissheit, Stabilität, Sicherheit, bekommen unser Vertrauen und sind zu unserer Gewohnheit geworden.
Auf die Freude, auf das Gelingen können wir uns NICHT verlassen, doch auf das „ABER“ und auf unsere Zweifel können wir uns sehr wohl verlassen. Da wissen wir, woran wir sind. Da wissen wir wenigstens, was wir haben.
Und JETZT können wir in unserem zweiten Schritt dies a) in unserem Kopf mit unserem Verstand erkennen. Und b) können wir dies in unserem Herzen fühlen und damit emotional anerkennen. So ist es in diesem Augenblick. So leben wir. So haben wir all die Jahre unser Leben gelebt und so leben wir bis heute.
Und JETZT können wir dieses Muster in Liebe auflösen …
Und zwar in unserem dritten Schritt mit dem Bild der Transformationsfabrik (aus dem Buch „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“) …
Ich stelle mir jetzt einfach mein inneres Schloss vor. Vor meinem inneren Auge sehe ich mein inneres Schloss. Und an meiner Schlosstür begrüße ich jetzt die Energie von „ABER“ sowie die Energien sämtlicher Zweifel, die mich eines reichen und positiv erfüllten, schönen Lebens berauben. Und ich spreche zu Ihnen: „Hallo, herzlich willkommen. Schön, dass Ihr alle da seid …
Ich empfange Euch jetzt gerne und bereitwillig in mir. Ihr dürft Euren Begrüßungstaler gleich hier vorne an meiner Eingangstür in meine feine Schatzkiste legen und dann tretet ein und setzt Euch in meinem Kronsaal an die reich gedeckte Tafel. Sucht Euch einen guten Platz an den Tischen und esst und trinkt und tanzt und lacht fiderallala …
Und dann, wenn Ihr meint, dass Eure Zeit gekommen ist, dann geht Ihr selbstständig ganz in Eurem Rhythmus weiter durch die Goldene Tür zu den Bussen zur Transformationsfabrik und wandelt Euch dort um in die reine, göttliche Liebe, aus der Ihr einst entstanden seid …
Ich lasse Dich, liebes „ABER“, und Euch, liebe Zweifel“, jetzt bewusst bereitwillig, freiwillig und gerne los. Dies ist mein freier Wille und mein freier Wille geschehe jetzt. Ich gebe Euch frei. Ich löse die Verstrickungen auf. Ich schneide die Bänder durch. Ich verabschiede Euch. Ich sage tschüss, bye bye und machts gut. Ich wünsche Euch eine gute Reise heim ins Licht …
Und während diese Energien in ihrem Rhythmus nun ihren Weg finden, trete ich nochmals oben zu meiner Schlosstür und ich empfange dort nun die diesen Energien genau entgegengesetzten, positiven, lichtvollen Energiefelder. Und dies ist die Energie der „Erlaubnis, jetzt das Gute frei und offen empfangen zu dürfen“.
Ich erlaube mir, OHNE weiter darüber nachzudenken, JETZT das Gute, das das Leben mir schenken möchte, mit gutem Gewissen frei zu empfangen.
Ja ich darf!
Ich darf das Gute jetzt empfangen und ich darf es annehmen und genießen. Und mein Ego darf hierzu stillschweigen und es darf es einfach geschehen lassen …
Auf diese Weise ermächtige ich mich selbst, dass mein Herzensfeld mich jetzt beschenken darf, so wie ES das möchte. Mein Ego wird von mir als starkem Geist auf die hinteren Plätze verwiesen und hält einfach mal die Klappe. Mein Herzensfeld darf mich mit der Energie von Liebe, Lust, Schönheit, Gelingen, Gesundheit, Erfolg und Freude reich und überreich beschenken. Dies erlaube ich mir jetzt ausdrücklich und mit einem guten Gewissen.
Und auch wenn ich zu meinem Ego mit seinem „ABER“ hinschaue, so bestimme ich jetzt selbst über mich und ich erlaube mir die Erlaubnis. Ich erlaube mir das Empfangen zu empfangen auf Herzensfeldebene.
Das Haltbarkeitsdatum des „ABER“ ist abgelaufen. Und meine neue Energie in mir ist: „Ja, ich darf … ja, ich darf empfangen …“
Und dann schaue ich einfach mal, was nun passiert.
Ich lasse meine Schlosstür weit offen stehen. Bei mir ist jetzt „Tag der offenen Tür“. Das Leben darf mich beglücken und mich beschenken. Die Lebensenergie der Liebe darf frei in mich einströmen und in mich einfließen. Das Universum darf mich positiv überraschen und ergötzen. Ich bin ganz offen und weit …
Ich bin Hingabe und gebe mich dem Empfangen bereitwillig hin. Und ich bin jetzt wirklich sehr gespannt, womit mich das Leben beglückt und beschenkt. Ich bin gespannt, was das Leben „eigentlich“ schon lange im Schilde führte und nun mit mir vor hat. Und ich lasse mich einfach überraschen …
Und all dies atme ich jetzt einmal tief in mich ein … und ich lasse es mit meinem Ausatmen tief in mich einsinken bis in alle meine Zellen meines Körpers … und innerlich spreche ich: „Ja, so darf es nun neu sein …“
Was für Eine Erkenntnis/Gewissheit möchtest Du noch gewinnen …?
Unser Ego ist „ein leerer Eimer“, den unsere Eltern mit ihren Werten vollgefüllt haben. Für/in uns sind diese Konditionierungen Fremdenergien, von denen wir uns während unserer Pubertät verabschieden dürfen, wenn wir vom Kind zum Erwachsenen heran reifen. Viele Menschen verpassen diese Phase und leben bis zum Ende ihres Lebens „als Kind“ entsprechend ihren übernommenen Werten.
Unser Ego ist zugleich der Übersetzer/Dolmetscher. Unser Ego übersetzt die formlosen, feinstofflichen Impulse unseres Herzensfeldes in Form - in weltliches Tun. Dabei identifiziert sich unser Ego immer mit dem, was es tut, sowie mit den Formen, die es erschafft. Und wir identifizieren uns mit unserem Ego.
Als Menschen sind wir Ego und Herzensfeld - Form und formlos. Wir leben als ein Körper-Geist-Seele-System um Erfahrungen zu machen. Hierfür fühlen wir Gefühle. Bis in dieses Jahrhundert waren die meisten Menschen in ihrer Identifikation mit ihrem Ego und ihrem Körper gefangen. Momentan erkennen wir uns als über diese Formen hinausreichend.
Die Reise des Vergessens hatte ihren Startpunkt im „Paradies“ bei Adam und Eva. Nachdem sie vom Apfel vom Baum der Erkenntnis abgebissen hatten, erlangten sie Bewusstsein. Sie wurden sich ihrer selbst bewusst. Dies war zugleich der Moment des „den anderen als getrennt von sich selbst Wahrnehmens“.
Heute nehmen wir den anderen wieder als uns selbst wahr. Alles ist eins. Wir erlangen Bewusstseins-Bewusstsein = Bewusstheit. Wir dürfen vom zweiten Baum essen: von der Birne der Bewusstsheit. Und wir dürfen uns als Herzensfeld und göttliche Liebe selbst erkennen. Wir selbst in uns selbst sind Gott.
Auf unserer Reise durchliefen wir „die Welt des Schmerzes“ - das Außen. Jetzt kehren nun wir wieder heim ins Innen.
In unserem Herzensfeld sind wir wahrnehmendes Bewusstsein. Unser Ego darf unserem Herzensfeld (den Wünschen und Bedürfnisses unseres Inneren Kindes) ergeben dienen. Der Übergang vom starrköpfigen, eigensinnigen Selbstbestimmer zum bereitwilligen Diener ist „der Weg des Erleuchtung“. „Erwachsen sein“ und „erwacht sein“ ist synonym zu sehen. Wenn wir er-wachsen erwachen wir. Wir werden uns unserer Herzensfelddimension und unserer Selbstliebe bewusst …
All dies und noch viel mehr kannst Du nachlesen in dem Buch „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“ (Hierophant-Verlag). Einige Ausschnitte findest Du gratis in den kurzen Filmen auf Youtube unter
https://www.youtube.com/watch?v=y-CWQpC6O7k
https://www.youtube.com/watch?v=V7hxvszCrBM
https://www.youtube.com/results?search_query=Bj%C3%B6rn+Geitmann
Außerdem findest Du viele Antworten auf alle möglichen Fragen und Themen kostenlos auf der Seite der Lichtschule unter
http://www.datgeitman.de/lichtschule#beitraege
http://www.datgeitman.de/lichtschule
Was bedeutet der Satz: „Erkenne Dich selbst im anderen“?
Insbesondere in Beziehung und Partnerschaft wird der Umgang miteinander manchmal mit den Jahren nicht leichter. Woran könnte dies liegen?
Der Witz mit dem Ego in Partnerschaft ist folgender:
1) Jeder Mensch ist empathisch. Mit unseren empathischen Fähigkeiten nehmen wir intuitiv wahr, wie DER ANDERE sich gerade fühlt.
2) ICH nehme also war, wie DU Dich fühlst. Genau genommen: ICH nehme war, wie DEIN Ego sich fühlt.
3) Und das gleiche gilt natürlich auch anders herum: DU nimmst wahr, wie MEIN Ego sich fühlt.
4) ICH nehme also DEIN Ego in mir wahr. Und DU nimmst MEIN Ego in Dir wahr.
5) Zugleich gilt: ICH BIN Herzensfeld.
6) Und es gilt auch: DU BIST ebenfalls Herzensfeld.
7) Die Herzensfeld-Energie ist nun allerings feinstofflich und formlos. Außerdem ist Herzensfeld-Energie reine Liebe. Und reine Liebe erlaubt alles. Dieses formlose Ebene unseres Herzensfeldes können wir NICHT aktiv fühlen, sondern nur passiv spüren.
8) Was wir fühlen ist vor allem dasjenige, zu dem wir „NEIN“ sagen (denn wenn wir „Ja“ sagen, dann ist ja alles ok. Ich sage zum Beispiel „Ja“ dazu, dass in meiner Küche ein Kühlschrank steht. Das ist einfach ein „Ja“ und ganz selbstverständlich. Gefühle treten immer nur dort auf, wo wir „Nein“ sagen oder dort, wo wir von einem „Ja“ überrascht werden, weil wir (unser Ego) mir etwas anderm gerechnet hatten. Dieses überraschende „Ja“ ist dann spontane Freude).
9) Herzensfeld-Energie ist formlos, wir KÖNNEN sie NICHT fühlen (nur spüren).
10) Weil unser Körper eine Form ist, KÖNNEN wir mit ihm nur Formen fühlen, sprich Ego-Energien, sprich „Neins“ (oder überraschende „Jas“).
11) Dies bedeutet: ICH BIN formloses Herzensfeld. Und ICH FÜHLE die Ego-Energie meines Gegenübers. (Dies mag nun viele Menschen verwundern, denn wir fühlen NIEMALS uns selbst, sondern IMMER die Ego-Energie unseres Gegenübers - oder die Energie unserer Konditionierungen = die Energien unser Eltern = Fremdenergien in uns).
12) ALLES was ICH fühle BIN ICH NICHT!!!! - Dies ist nun voll der Hammer!
13) Denn ICH BIN formloses Herzensfeld. Und was ich fühle ist Form - also das Ego des anderen!
14) ICH KANN nur Form fühlen und zwar nur das, wo ich hindenke oder hinschaue: „Wohin Du denkst, Energie Du lenkst!“ Ich fühle IMMER, was ich NICHT BIN!
15) Mein Partner fühlt nun MEIN EGO.
16) ICH fühle SEIN EGO.
17) Begegne ich meinem Partner, so begegne ich MEINEM Ego.
18) Nur wenn mein Partner seinen eigenen Fokus SICHER auf seinem eigenen Herzensfeld halten KANN, kann ich meinem Partner von Herzensfeld zu Herzensfeld begegnen, sofern auch ich selbst in der Lage bin, MEINEN Fokus SICHER auf meinem Herzensfeld zu halten. Andernfalls begegne nicht ICH meinem Partner, sondern ich repräsentiere SEIN Ego und begegne ihm als SEIN EGO.
Alles klar?
Mit unserem Partner wird es nur dann immer komplizierter und schwieriger im Beziehungsalltag, wenn ich mit meinem eigenen Ego immer größere Schwierigkeiten habe. Und das HABE ICH, denn ICH WILL INS LICHT, und MEIN Ego will NICHT ins Licht. Diesen, MEINEN eigenen inneren Konflikt zwischen meinem Herzensfeld und meinem Ego, trage ich in der Kommunikation mit meinem Partner aus.
ICH BIN Herzensfeld. Und mein Ego habe ich kurzerhand outgesouced und auf meinen Partner (oder allgemein auf mein Gegenüber z.B. Vater, Mutter, Kind, Freund, Arbeitskollege, Nachbar etc.) projiziert.
So wie ich mit meinem Partner umgehe, rede, spreche etc. so gehe ich mit MEINEM Ego um. Beziehungsweise: So wie mein Partner mit mir umgeht, redet, spricht etc. so gehe ich mit MEINEM eigenen Inneren Kind um …
Jetzt ist alles klar und wir können die Wahrheit des uralten Satzes verstehen:
„Erkenne Dich selbst im anderen …“
Gibt es einen Unterschied zwischen der menschlichen Liebe und der göttlichen Liebe?
Die menschliche Liebe können wir als die Liebe unter Egos verstehen. Zwei Menschen lieben sich. Der eine sagt zum anderen: „Ich liebe Dich!“ Und mit „ich“ meint derjenige sich selbst als Person und mit „Dich“ meint derjenige den anderen mit seinen Charaktereigenschaften, Hobbys, Interessen, Ansichten, Meinungen, Einstellungen und seinem Verhalten.
Die göttliche Liebe können wir als die „allumfassende Liebe“ verstehen. Hier begegnen sich nicht zwei Individuen, sondern hier begegnen sich zwei Herzensfelder. Hier begegnet sich die Liebe selbst. Zwei Menschen treffen aufeinander und sie spüren, dass da Liebe fließt. Und selbst wenn der eine zum anderen sagt: „Ich liebe Dich“, dann „meint er eigentlich“: „Ich liebe die Liebe, die hier gerade schwingt“. Diese göttliche Liebe hast nichts Persönliches - sondern eben etwas Göttliches.
Der wohl gravierendste und offensichtlichste Unterschied zwischen der menschlichen und der göttliche Liebe ist: Die Ego-Liebe (die menschliche Liebe) erzeugt Abhängigkeiten. Sie definiert sich über „ich brauche Dich“, „ich will Dich haben“, „willst Du mein sein?“ Es ist ein „darf ich Dich im Namen der Liebe besitzen?“
Hingegen lässt die göttliche Liebe frei. „Wahre Liebe lässt frei!“ Die göttliche Liebe besitzt nichts und niemanden. Die wahre, göttliche Liebe erlaubt alles. Sie will NICHTS und erlaubt alles!
In dem Moment, in dem wir eifersüchtig sind, ist es schon Ego-Liebe und nicht mehr göttliche Liebe. Würden wir göttlich lieben, so würden/KÖNNTEN wir niemals eifersüchtig sein. Der andere hätte aber auch überhaupt keinen Grund, sich in einer Weise zu verhalten, wie er uns eifersüchtig machen könnte. Er würde ebenso wie wir selbst göttlich lieben.
Göttliche Liebe ist im Grund genommen Selbstliebe. Und dann sagen wir nicht mehr „Ich liebe DICH“, sondern wir fühlen „Ich liebe MICH!“ Und dieses „ich liebe mich“ leuchtet und strahlt dann so dermaßen aus jeder Pore unseres Daseins, dass uns die anderen schier lieben MÜSSEN. Sie KÖNNEN gar nicht anders. Sie MÜSSEN uns lieben, weil wir uns selbst in Selbstliebe lieben.
Wer sich selbst in göttlicher Liebe liebt, der ist innerlich sehr reich und erfüllt. Er braucht niemanden mehr. Und paradoxer Weise fliegen dann alle auf ihn/sie (wie die Motten zum Licht), weil er/sie ganz im Reinen mit sich selbst ist, ganz in Selbstliebe.
Menschliche Liebe ist also „ich liebe DICH“. Und diese Liebe ist geprägt von Abhängigkeiten, den anderen haben/besitzen wollen und den anderen brauchen. Ja, sie ist sogar geprägt von der Angst, den anderen wieder verlieren zu können.
Und göttliche Liebe ist „ich liebe MICH“. Und diese Liebe ist geprägt von Selbstliebe. Von Freiheit, Frieden, Freude, erlauben, gewähren und lassen …
Meditation Traumreise Kraftort und Krafttier
Eine kleine Traumreise zu Deinem Kraftort und Deinem Krafttier. Beides kann sich verändern, wenn sich Deine Lebenssituation verändert. Der Kraftort und das Krafttier dieser heutigen Meditation begleiten Dich solange, bis Du das Gefühl hast, eine neue Energie zu brauchen …
[Die Meditation ist in der Ich-Form geschrieben …]
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Ich richte meine Aufmerksamkeit jetzt nach innen und nehme meinen Atem bewusst wahr …
Ich nehme bewusst wahr, wie ich jetzt einatme … und ausatme …
Und jetzt stelle ich mir einen Teich vor. Ich stelle mir vor, wie ich an einem Teich stehe und vom Weg einen kleinen Kieselstein aufhebe. Ich betrachte den Kieselstein in meiner Hand. Und nun werfe ich diesen Kieselstein in hohem Bogen ins Wasser …
Es macht PLITSCH … und das Kieselsteinchen trullert durch das Wasser immer tiefer und tiefer …
Und ich schaue dem Kieselsteinchen zu, wie es immer tiefer und tiefer durch das Wasser trullert …
Und schließlich kommt das Kieselsteinchen am Grund des Sees an …
Und dort, an der Stelle, wo das Kieselsteinchen aufkommt, öffnet sich mir eine große, weite Tür in das Reich meiner Seelenbilderwelten …
Ich schreite durch die Tür und schaue, was ich in meinen See-lenbilderwelten erblicken kann. Welche Bilder erkenne ich vor mei-nem inneren Auge? Vielleicht eine Landschaft oder ein Weg …
Und ich atme diese Landschaft und diese Bilder einmal bewusst tief in mich ein und lasse sie mit meinem Ausatmen noch tiefer und voll Dankbarkeit in mich einsinken …
Und nun erlaube ich, dass ich in meinen Seelenbilderwelten zu meinem inneren Kraftort geführt/geleitet werden darf. Ganz sachte und in Ruhe gleite, schwebe, bewege ich mich durch meine inneren Seelenbilderwelten …
… und erreiche schließlich meinen inneren Kraftort.
Und diesen, meinen inneren Kraftort schaue ich mir nun genau an. Was hält mein Kraftort für mich bereit? Wie sieht dieser Ort aus? Welches innere Bild wird mir geschenkt als Symbol der Energie dieses Kraftortes?
Und ich atme diese Bilder meines Kraftortes einmal bewusst tief in mich ein und lasse sie mit meinem Ausatmen noch tiefer in mich einsinken …
Und wenn ich soweit bin, dann erlaube ich, dass ich in meinen Seelenbilderwelten an diesem, meinem inneren Kraftort jetzt noch einen Begleiter, ein Tier oder ein gutes Wesen empfangen darf.
Welches Bild wird mir geschenkt als Symbol für meinen inneren Freund, meinen treuen Begleiter, meine lebendige, innere Kraft?
Und ich atme diese Bilder meines Begleiters einmal bewusst tief in mich ein und lasse sie mit meinem Ausatmen noch tiefer in mich einsinken …
Dankbar verneige ich mich nun an meinem Kraftort für diese Geschenke …
Ich kenne nun meinen inneren Kraftort und ich kenne meinen guten Begleiter. An beide kann ich jederzeit denken. Zu ihnen kann ich jederzeit meine Gedanken und meinen Aufmerksamkeit lenken. Mit ihnen kann ich mich jederzeit mit guter, heilender, liebevoller, vitalisierender Energie auftanken. Und dies will ich gerne und oft tun …
Noch einmal atme diese Bilder meines Kraftortes und meines gu-ten Begleiters abschließend bewusst und tief in mich ein und lasse sie mit meinem Ausatmen dankbar noch tiefer in mich einsinken …
Und mit meinem nächsten Atemzug zähle ich mich bewusst zu-rück in die Welt, indem ich von fünf bis ein zähle …
Fünf … ich werfe einen letzten Blick auf meine inneren Bilder …
Vier … ich atme einmal bewusst tief ein und aus …
Drei … ich nehme meine Lungen wahr, wie sie sich heben und senken …
Zwei … ich nehme meinen Körper wahr, wie ich auf dem Stuhl sitze …
Eins … ich nehme mich bewusst wahr, wie ich im Hier und Jetzt am Computer sitze, diese Worte lese wieder im zurück bin im Leben ...
Tief in mir kann ich noch die Verbindung zu meinem inneren Kraftort und meinem guten Begleiter spüren. Diese Verbindung bleibt. Sie bleibt im Hintergrund bestehen und ich kann sie jederzeit in den Vordergrund holen, wenn ich es möchte.
Ich bin nun wieder hier in der Welt. Ich atme noch einmal be-wusst tief ein … und aus …
Und dann mache ich weiter mit meinem Alltag und schau mal, was so geschieht …
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Und immer wenn Du diesen jemand schnell wieder vergessen willst, dann denkst Du rasch lieber wieder an Deinen Kraftort und an Deinen guten Begleiter …
Und das kannst Du am besten JETZT sofort tun, dann bist Du gleich wieder dort, wo es Dir gut tut …
Ich habe Angst vor dem Alleinesein, was kann ich tun?
Wenn uns „alles“ (das Liebste) genommen wurde, wenn wir „alles“ (das Beste) verloren haben, dann stehen wir plötzlich vor einem NICHTS.
Dieses NICHTS ist zugleich ALLES, denn dieses NICHTS ist das Quantenfeld selbst. Es ist direkt das Feld des reinen Potenzials, das Feld aller Möglichkeiten. Und schwupp sind wir mitten drin.
Alleine sein hat sehr viel gemeinsam mit all-eins sein. Nur in unserem eigenen alleine sein können wir uns in unserem all-eins sein begegnen. Dies ist sehr wertvoll und wie ein Geschenk Gottes.
Solange wir immerzu jemanden um uns herum haben, sind wir ständig abgelenkt von uns selbst. Wir sind abgelenkt von unserer eigenen Göttlichkeit und unserer eigenen Spiritualität. Erst wenn wir das Alleinesein gut aushalten, können wir in Kontakt mit uns selbst kommen.
Denn wir sind gar nicht wirklich alleine. In uns, da vergetiert unser Inneres Kind schon seit Jahrzehnten vor sich hin. Wir haben es nie beachtet. Diese neue Lebenssituation ist wunderbar, denn jetzt haben wir zeit für Stille, Ruhe, Leere und Meditation. In dieser Stille können wir uns endlich mit usnerem Inneren Kind in unserem eigenen Herzensfeld in Kontakt kommen. Was für eine Gnade.
Wir brauchen keinen fremden Vorstellungen und Erwartungen mehr zu genügen, sondern dürfen einfach so ganz frei in Stille mit uns selbst SEIN.
In dem Moment, in dem sich usnere Vorstellungen (vom Leben) in Luft auflösen, in dem Moment wenn Formen, Aufgaben und Gewohnheiten aus unserem Alltagsleben verschwinden, „fallen“ wir in dieses NICHTS.
Für unser Ego ist dieser Zustand absolut schrecklich, furchtbar, unaushaltbar, denn unser Ego braucht Orientierung, braucht Formen, braucht Halt. Für unser Herzensfeld jedoch ist dieser Zustand himmlisch. Es ist endlich wieder zuhause in seiner Formlosigkeit, in seinem NICHTS, in seinen unendlichen Mögichkeiten, die alle noch unmanifestierte, reine Energie sind.
Wenn Du das „Geschenk“ HINTER dem Verlust-Schmerz zart erahnen kannst, wirst Du in Dir selbst unendlich wundervolle Gaben, Fähigkeiten, Talente und Qualitäten erkennen und entdecken. Was es braucht, ist, Deine Erlaubnis, Dich selbst und Dein Inneres Kind mit seinen Qualitäten JETZT zu empfangen.
Du kannst innerlich sagen: „Ja, ich erlaube, mir spirituell zu begegnen und mich jetzt mit meinen Gaben, Fähigkeiten, Talente und Qualitäten zu erfahren.“
Dieses JA signalisiert dem Quantenfeld, dass Du bereit bist, Dich von einer neuen Engergie erfüllen zu lassen, der Energie der wahren Selbstliebe. Und das, was auf DICH wartet, ist jetzt wahrhaftig grandios und wundervoll …
„Ja, ich bin jetzt bereit, das Neue bereitwillig, gerne und mit offenen Armen zu empfangen. Dies ist mein freier Wille und mein freier Wille geschehe jetzt …“
Und dann einfach kommen lassen …
Wie kann ich mit Besetzungen/Fremdenergien umgehen?
Besetzungen sind Energien, die „über uns bestimmen“ und uns wie fremd steuern. Wir sind dann „nicht mehr Herr unserer Sinne“. Unser Körper-Geist-Seele-System wird von einer fremden Macht beeinflusst und gelenkt.
Empfänglich für Besetzungen sind oftmals Menschen, die nicht in ihrer eigenen Herzensfeld-Selbstliebe sicher zuhause sind, sonder die sich bereitwillig um das Wohl anderer Menschen kümmern. Das eigene Wohl steht nicht so sehr im Vordergrund. Wichtiger ist ihnen, dass es der Mutter, dem Vater, dem Partner, der Kollegin oder der Freundin gut geht.
Wenn wir unseren Fokus, unsere Aufmerksamkeit, unser Bewusstsein NICHT bei uns selbst (bei unserem eigenen Inneren Kind in unserem Herzensfeld) haben, dann ist bei uns gerade niemand zuhause. Und wenn bei uns energetisch niemand zuhause ist, dann können Fremdenergien „bei uns einziehen“ und uns besetzen. (Es ist wie die Hausbesetzer in der Hafenstraße in Hamburg.)
Wir können diese Besetzung jetzt leicht wieder loswerden, indem wir folgende kleine Übung machen. Die Übung ist in der Ich-Form geschrieben …
…
Ich atme einmal bewusst tief ein … und aus …
Und ich spüre, dass bei/in mir eine Fremdenergie ist, die mich besetzt. Und ich spreche jetzt innerlich zu dieser Energie: „Hallo Fremdenergie, ich habe Dich bemerkt!“
Ich zünde für Dich jetzt eine Kerze, ein Teelicht, an, das ich für Dich ausbrennen lasse. Du kannst die Kerzenflamme als Lichtkanal ins Lichtportal nutzen. Ich öffne diesen Lichtkanal ins Lichtportal jetzt ganz bewusst für Dich mit der Kraft meines Bewusstseins. Du kannst und darfst nun heimkehren ins Licht.
Jetzt richte ich meinen Fokus, meine Aufmerksamkeit und mein Bewusstsein ganz bewusst wieder auf mich selbst, auf mein Körper-Geist-Seele-System, auf mein Inneres Kind sowie auf mein Herzensfeld. Ich fülle mich mit meiner Selbstliebe und meiner Bewusstseinsenergie ganz und gar und vollständig aus. Ich breite meine Selbstliebe in mir aus bis in jede Zelle meines irdischen Körpers und bis in jedes Energiequant meines Energiekörpers. Ich liebe mich.
…
Du, liebe Fremdenergie, nehme ich lediglich in meinem Gewahrsein wahr. Du musst nun gehen, mich verlassen und Dir einen neuen Platz, einen neuen Ort suchen. Am besten Du gehst mit der Kerzenflamme durch den Lichtkanal ins Lichtportal und kehrst nun heim ins Licht.
Ich danke Dir, dass ich durch Dich darauf aufmerksam gemacht wurde, meinen Fokus, meine Aufmerksamkeit und mein Bewusstsein jetzt wieder ganz bewusst auf mich selbst zu lenken in mein Herzensfeld zu meinem Inneren Kind.
Ich sage Dir: Lebe wohl. Eine gute Reise ins Licht …
Und ich konzentriere mich jetzt voll und ganz auf mich und mein Inneren Kind in meinem Herzensfeld. Und ich atme jetzt ganz bewusst zu meinem Inneren Kind …
Und ich atme bewusst tief ein …
Und spüre wie sich diese Lebensenergie in mir ausbreitet …
Und ich atme bewusst aus …
Und ich lasse die Lebensenergie tiefer und immer tiefer in mich einsinken und mich ganz ausfüllen …
Und ich atme noch einmal bewusst tief ein …
Und spüre nochmals, wie sich diese Lebensenergie wohltuend in mir ausbreitet …
Und ich atme bewusst aus …
Und ich lasse die Lebensenergie tiefer und immer tiefer in mich einsinken und mich ganz ausfüllen …
Und so bin ich nun selig und in Selbstliebe mit mir und meinem Inneren Kind verbunden in meinem Herzensfeld …
Und so darf es nun sein und bleiben …
Danke …
Was kann ich tun, wenn ich unter einem Reizmagen leide?
Wir können JEDE körperliche Störung als ein psycho-somatisches Geschehen ansehen. Manchmal will uns unsere Seele/unser Herz etwas mitteilen, zum Beispiel, dass wir auf unserem Lebensweg mit unserem Verstand an einer Abzweigung vorbeigelaufen sind, wo unser Herz gerne abgebogen wäre (gerne eine andere Entscheidung getroffen hätte). Manchmal hätten wir vielleicht hier oder da lauter (und mit einem guten Gewissen) „Nein“ sagen müssen.
Diese Sichtweise ist nicht für jeden etwas – viele Menschen lehnen diese Seelenwelten ab. Doch wenn diese psycho-somatische Sichtweise für Dich interessant ist, so ergeben sich ganz neue Perspektiven und Erkenntnnisse.
Ein Reizmagen steht als Krankheits-Bild dafür, dass unser Magen als Verdauungsorgan sich daran reibt und ständig gereizt ist, was er so verdauen soll. Wir müssen unsere Mitmenschen „verdauen“. Wir unterdrücken unser eigenes Gereiztsein, wenn wir unseren Eltern (Vater, Mutter), unserem Partner oder unseren Geschwistern (oder auch unseren Arbeitskollegen) begegnen. Sie stoßen uns sauer auf. „Etwas“ stößt uns auf.
Meistens ist es so, dass unterschiedliche Vorstellungen (und Erwartungen) aufeinanderprallen. Und diesen Konflikt bekommen wir dann nicht verdaut. Die Probleme im Außen schlagen uns auf den Magen.
Es ist eben nicht nur die Liebe, die durch den Magen geht, sondern ALLE Gefühle müssen wir innerlich verdauen. Und was wir emotional nicht verdaut kriegen, macht uns dann krank …
Bei Interesse gebe ich sehr gerne weitere Infos, Impulse und Hinweise …
Was kann ich tun, wenn es mir schlecht geht?
Die Antwort auf unsere Fragen finden wir NIE im Außen, so sehr wir auch danach suchen. Alles, was wir im Außen sehen, ist das, worum es NICHT geht.
Worum es geht, finden wir allein in unerem Innen. Meditieren und Achtsamkeitsübungen sowie Atemübungen können hier sehr hilfreich sein. Schauen wir nach außen in unsere Umgebung, in unser Umfeld, in den Computer, zu den Menschen, auf unser Handy und in die Gruppen der sozialen Netzwerke, so muss uns dies verwirren, denn wir finden uns selbst dort nicht. Wir finden dort nur Fremdenergien, die wir ungeschützt aufnehmen und uns danach schlechter fühlen als vorher.
Es geht darum, aus dieser inneren Not zu lernen. Es geht darum, zu lernen den eigenen Fokus, die eigene Aufmerksamkeit und das eigene Bewusstsein bewusst nach innen zu lenken und dort sicher zu halten. Nach innen zu unserem Inneren Kind in unserem lichtvollen Herzensfeld.
Probiere es einmal aus, drei Tage lang bewusst nach innen zu schauen und alles im Außen nur perifer im Gewahrsein wahrzunehmen - es nicht so wichtig zu nehmen. Nimm nur Dein Inneres Kind in Deinem lichtvollen Herzensfeld wichtig. Und dann schau nach drei Tagen, wie es Dir geht.
Stell Dir den Raum Deines Herz-Chakras als den lichtdurchfluteten Kronsaal Deines inneren Schlosses vor und auf dem Thron sitzt Dein Inneres Kind. Behalte dieses Bild in Deinem Bewusstsein für drei Tage. Mach diese Erfahrung und schau dann, was Du danach neu entscheidest …
Übung: Licht-Prozent-Skala – die eigene Energie hochschrauben
Unser Wohlbefinden können wir am einfachsten erhöhen, wenn wir unsere Energie erhöhen. Dies geht sehr leicht mit dem Bild der sogenannten „Licht-Prozent-Skala“.
Egos befinden sich bei 30-45 Lichtprozent. Und jenseits von 80 Lichtprozent steigt unser Ego aus. Bei 90-100 Lichtprozent sind wir in unserem Herzensfeld angekommen.
Im Alltag kennen wir dies mit den Worten: „Ich steh da über den Dingen“. Oder wir sagen auch manchmal: „Der/das zieht mich jetzt aber ganz schön runter.“ Es gibt halt Gefühle, die SCHWER sind und niedrig schwingen (Angst, Schuld, schlechtes Gewissen, Mangel, Hadern). Und es gibt andere Gefühle, die LEICHT sind und hoch schwingen (Freude, Liebe, Begeisterung).
Der untere Bereich von 0 bis 10 Lichtprozent ist sozusagen REINE, unbewusste Erfahrung OHNE Bewusstsein, also OHNE die Fähigkeit, die eigenen Gefühle zu reflektieren oder sich ihrer bewusst zu sein.
Und der obere Bereich von 90 bis 100 Lichtprozent ist sozusagen reines Bewusstsein OHNE Erfahrung. Dann schweben wir förmlich über den Dingen und nichts macht uns mehr etwas aus. Wir nehmen nichts mehr persönlich.
Alles, was unterhalb von 30 Lichtprozent liegt, ist „schweres Ego“. Je mehr Licht oder Lichtenergie wir in unser Leben hineinlassen, desto leichter sind/werden wir, desto intensiver spüren wir unseren Spürsinn (unsere Intuition, unsere innere Stimme) und desto weniger müssen wir nachdenken.
Unser kognitives, verstandesmäßiges Denken hört bei rund 80 Lichtprozent auf (unser Ego kommt nur bis maximal 80 Lichtprozent mit). „Schrauben“ wir unser Energie-Level höher, auf über 80 Prozent, so kann unser Ego schlicht und einfach nicht mehr mitreden, nicht mehr mitdenken und nichts mehr kommentieren.
Unser Ankommen im reinen Sein beginnt bei circa 90 Lichtprozent. In dem Bereich von 90 bis 100 Lichtprozent erleben/erfahren wir hier auf der Erde unser Sein und unser Erleuchtetsein. Alles, was über 100 Lichtprozent hinausgeht, ist dann „im Jenseits“, im Himmel, also jenseits des Irdischen und jenseits von Bewusstsein, so wie wir es kennen. Bei über 100 Prozent wechseln wir hinüber von Be-wusstsein in Bewusstheit. Wir lassen gänzlich alle Formen (auch Gedankenformen und Gefühle) hinter uns im Irdischen zurück und erheben uns in das Feinstoffliche.
In diesem Feld es Feinstofflichen tun, machen und handeln wir dann rein intuitiv OHNE jedes Nachdenken ganz und gar und alleine aus unseren tiefen, inneren Herzensimpulsen heraus. Jenseits von 100 Lichtprozent leben wir rein nur noch unser Inneres Kind und sonst nichts mehr. Wir kennen KEINE Zweifel, kein Nachdenken und keine Ängste mehr
Die meisten Menschen bewegen sich sehr unbewusst auf dieser Licht-Prozent-Skala. Wir können uns aber auch bewusst auf dieser Skala bewegen. Und dies machen wir JETZT …
Unsere Energie verändern
Wir fühlen und spüren also jetzt einmal in unser Körper-Geist-Seele-System sowie in unser „Ich“ hinein und nehmen war, wo wir uns ungefähr einsortieren. Wie gesagt, die meisten Menschen schwingen so zwischen 30 und 45 Lichtprozent. Und dies nehmen wir für uns jetzt einfach als Startpunkt …
Und nun stellen wir uns „uns selbst“ vor sowie neben uns eine Anzeigetafel, auf der unser Lichtprozent-Anteil angezeigt wird (so ähnlich wie ein Fieberthermometer) mit einer Skala von 0 bis 100 Lichtprozent. Um unsere innere Lichtenergie JETZT zu erhöhen, erfolgt die Anleitung der nun folgenden Übung in der Ich-Form.
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Ich atme einmal bewusst tief ein … und aus …
Und richte meine Aufmerksamkeit innerlich aufs Licht. Hierzu schauen ich innerlich nach oben in den Himmel und sehe dort helles, gold-gelb-weißes, strahlendes Licht. Ich konzentriere mich jetzt bewusst auf dieses Licht und fokussieren es und atme es bewusst in mich ein …
Und lasse es sich mit meinem Ausatmen in mir ausbreiten und ausdehnen bis in alle meine Zellen …
Jetzt atme ich noch einmal ganz bewusst ganz tief ein und nehme bewusst „einen tiefen Schluck, einen kräftigen Atemzug voll Licht“ zu mir ...
Aahhh … - das tut gut …
Und mit meinem Ausatmen lasse ich diese wundervolle Lichtenergie, die nichts anderes als pure Lebensenergie ist, in meinem Körper-Geist-Seele-System bis in alle Zellen fließen …
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Und ich atme noch ein weitere Mal ganz bewusst richtig schön tief ein und nehme nochmals „einen tiefen Schluck bzw. einen kräf-tigen Atemzug Licht“ zu mir ...
Und mit meinem Ausatmen lassen ich auch dieses Mal diese wundervolle, heilende Lebensenergie in meinem Körper-Geist-Seele-System bis in alle Zellen fließen …
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Und nun schaue ich einmal auf die Anzeige meiner Licht-Prozent-Skala, ob sich da etwas verändert hat. Vermutlich hat sich meine Schwingung bereits erhöht und liegt schon bei deutlich über 50 Lichtprozent. Dies ist super.
Ich kann dies jetzt auch körperlich und stimmungsmäßig daran merken, dass es mir einfach besser geht, dass ich mich gut fühle. Ich fühle, dass ich Freude in mir spüre und dass es mir leicht fällt, mir selbst ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern …
Und weil dies so schön ist, mache ich noch ein bisschen weiter. Ich „schraube“ meinen Lichtprozent-Anteil noch ein bisschen weiter nach oben in Richtung Leichtigkeit und Lebensfreude …
Ich richte meine Aufmerksamkeit daher nun wieder bewusst aufs Licht und schaue innerlich nach oben in den Himmel in Richtung des hellen, gold-gelb-weißen, strahlenden Lichts. Ich konzentriere mich bewusst auf dieses Licht und fokussiere es und atme es nun in mich ein …
und mit meinem Ausatmen lasse ich es in meinem Körper bis in alle Zellen strömen …
Und ich atme noch einmal bewusst tief ein, tanke mich mit Lichtenergie auf …
und lasse diese wundervolle Energie mit meinem Ausatmen bis in all meine Zellen fließen, sodass mein Körper immer lichtvoller, leichter und heller wird …
Und ich atme noch einmal bewusst tief ein, betanke mich mit purer Lichtenergie …
und lasse diese Energie mit meinem Ausatmen bis in alle Zellen fließen …
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Nun schaue ich innerlich nochmals rüber zu der Licht-Prozent-Skala und fühle und spüre in mich selbst hinein, wie es mir jetzt geht. Und ich fühle achtsam und prüfe feinfühlig …
… tut mir dies jetzt gut?
Und ich fühle, ob ich noch mehr Licht gut vertragen kann, oder ob es so erst einmal reicht …
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Und ich traue mich, noch einen letzten tiefen „Schluck Lichtenergie“ zu nehmen und sauge ihn mit meinem Einatmen in mich ein, bis ich wirklich randvoll bin, so wie es mir jetzt gut tut …
Und mit meinem Ausatmen fühle ich in mich hinein und sage innerlich: „Ja, so ist es jetzt gut …“
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Und nun spüre und fühle ich einmal bewusst in mich hinein und nehme mich in mir selbst als reines Licht wahr. Ich „bin“ ein feinstoffliches, formloses Medium. Ich bin pures Licht, reine Energie, Frieden, Freude, Wahrheit und Liebe. Und ich nehme mich in dieser energetischen Seins-Dimension meiner augenblicklichen Existenz bewusst war …
Ich als Licht befinde mich nun jenseits jeder Etikettierung, Bewertung, Kommentierung oder Beurteilung. Ich als Licht nehme einfach nur die Existenz von Formen (Dinge, Worte, Gedanken, Gefühle) wahr. Und ich erkenne, dass JEDE Form eine manifestierte Version der allumfassenden, formlosen, universalen Lebensenergie ist und in der Welt der Formen beliebig wie Bälle zum Spielen benutzt werden kann. Die Form selbst (das Wort selbst) ist hierbei einfach Energie. Seinen „Wert“ erhält die Form erst dadurch, dass dieser reinen Energie eine gewisse Bedeutsamkeit, Wertigkeit, Wichtigkeit oder Beschreibung „angezogen“ (aufgedruckt) wird.
Das Wort selbst ist nichts – nur Energie. Es ist wie ein Kind, das sich zu Fasching jedes x-beliebiges Kostüm anziehen kann und dann je nach Kostüm eine andere Wirkung, eine andere Ausstrahlung hat. Doch bleibt das Kind „unter“ dem Kostüm dasselbe „heilige Kind“, dieselbe Original-Energie.
Ich, als reine Lichtenergie, erkennen jetzt alle Worte, Begriffe, Dinge, Gedanken und Gefühle als ebenfalls reine Lichtenergie an, die in unterschiedlicher Energiefrequnz schwingen. Und auch ICH SELBST nehme MICH SELBST JETZT als formlose Energie an. Und ich erkenne, dass, wenn ich meine Energie auf der Licht-Prozent-Skala wieder herab senke, ich mir gleich selbst wieder in meinem Kostüm als Mensch begegne.
Doch das Wundervolle JETZT ist, dass ich von HIER „OBEN“ aus, aus meinem „reinen Licht sein“ heraus, JEDES beliebige Kostüm anziehen kann - auch ein Neues !!! Dies KANN ich aus dem Menschsein heraus NICHT. Hierzu muss ich mich erst einmal auf über 80 Lichtprozent „hochfahren“ (bis jenseits meines Ego) und kann dann DORT im Licht eine neue Entscheidung für eine neue Verkleidung (eine neue Rolle, ein neues Muster, neue Glaubenssätze, neue Ziele) wählen.
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Jetzt trete ich meine Rückreise wieder zurück ins Mensch-Sein ganz bewusst an. Und ich begebe mich wieder freiwillig, bereitwillig und gerne zurück in die Welt der Erfahrungen. Ich schlüpfe wieder in (m)ein Ego-Kostüm … - und wenn ich Lust habe auf ein anderes Kostüm, dann wähle ich ein anderes aus …
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Noch sehr viele weitere Hintergrundinformationen, Impulse, Anregungen und weiterführende Übungen findest Du in dem Buch „Eine Neue Ordnung - Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“ sowie kostenlos auf der Seite der Lichtschule unter www.datgeitman.de/lichtschule ...
Wie finde ich den richtigen Weg?
Wir folgen immer "etwas". JEDES Ziel ist immer nur ein Hinweisschild, ein Wegweiser.
Wie soll das Leben uns führen, lenken und leiten? Es kann selbst keine Wegweiser oder Hinweisschilder bemalen, beschriften oder aufstellen. Also muss es andere Wege finden uns zu lenken. Deswegen pflanzt das Leben Impulse, Ideen, Visionen, Träume, Wünsche und Gedanken in uns ein. Wir haben dann das Gefühl: DAS wollen wir erreichen …!
Doch es geht NICHT darum, das Ziel auch tatsächlich zu erreichen. Das Ziel markiert lediglich die Wegstrecke, in welche Richtung wir JETZT weitergehen sollen. Es geht NICHT darum, an dem Zielort, den wir vor Augen haben, tatsächlich anzukommen.
Ziele sind nur „Richtungsgeber“. Während wir uns auf dem Weg in Richtung Ziel befinden, erleben und erfahren wir lauter Dinge. Wir machen Erfahrungen und fühlen Gefühle. Und irgendwann, an irgendeiner Stelle kommen wir an eine Wegkreuzung, an der wir ABBIEGEN MÜSSEN!
Wir müssen abbiegen von unserem gewohnten Weg. Wir müssen unser Ziel loslassen. Wir müssen ein neues Ziel ins Auge fassen, weil wir von hier aus in eine NEUE Richtung weitergehen sollen.
Doch wir hätten DIESEN Punkt, DIESE Wegkreuzung niemals erreicht, wenn wir nicht so lange in die Richtung hin zu diesem „jetzt alten Ziel“ gegangen wären. Nun winken wir dem alten Ziel zu, verabschieden es, lassen es los und sagen tschüss. Es hat seine Aufgabe, seinen Dienst, seine Rolle, seine Funktion erfüllt.
Das NEUE Ziel weist uns nun unseren NEUEN Weg. Wir kennen ihn noch nicht. NEUE Erfahrungen, Gefühle, Erlebnisse und Energien warten auf uns. Wir dürfen uns freuen wie ein kleines Kind: Wir dürfen in froher Erwartung des Guten sein.
Und diesen NEUEN Weg gehen wie solange in die NEUE Richtung, bis wir auch auf diesem Weg wieder an eine Wegkreuzung gelangen, an der wir abermals abbiegen sollen in eine wiederum neue Richtung – hin zu einem noch wieder neuen Ziel. Dann winken wir abermals dem „alten neuen Ziel“ zu und lassen es los und fokussieren nun das „neue neue Ziel“. Und so geht es weiter und weiter und weiter.
Jeder Mensch, jedes Projekt, jedes Vorhaben, jede Ausbildung, jede Lebensphase, die auf einen Abschluss (z.B. auf eine Prüfung) abzielt (aber auch jeder Urlaub, wenn wir zu einem Urlaubsziel hinreisen) ist solch ein Ziel, um die Richtung für unseren Weg erkennen zu können. Und nach einer Zeit wechselt es dann wieder. Alte Menschen gehen und neue Menschen kommen. Projekte und Vorhaben verlieren an Bedeutsamkeit und andere Dinge gewinnen an Wichtigkeit. Das Leben ist ein stetiger Wandel.
Wir dürfen also alte Ziele, Visionen und Vorstellungen bereitwillig loslassen und dann neugierig schauen, welche Überraschungen (Ziele) das Leben für uns jetzt bereit hält.
Der Weg ist der Weg - es gibt kein Ziel …!
Es gibt NICHTS zu erreichen - wir sind hier, um das Jetzt zu erfahren …