Montag, 16. September 2019
Kraft - Selbstliebe - Selbstvertrauen - ANBINDUNG
Was bedeutet es, angebunden zu sein?
Angebunden an was?
Und WER ist angebunden an WAS?

Als Mensch sind wir Körper, Geist und Seele.
Zugleich sind wir Ego und Herzensfeld.

Für unser „Erfahrungen machen“ (ge)brauchen und benutzen wir unsere Körper. Hierbei hilfreich ist uns unser Denken. Mit unseren Vorstellungen von dem, was sein darf und was NICHT sein darf erzeugen wir in uns Gefühle. Und je nachdem ob es unangenehme (negative) oder angenehme (positive) Gefühle sind, zeigen wir ein Vermeidungsverhalten oder wünschen uns mehr von den schönen Gefühlen (bis hin zu einem Suchtverhalten).

WAS heute in unserem Leben geschieht, geht nicht nur auf unsere Kindheit zurück, sondern auch und vor allem auf unsere früheren Leben. Wir sind also BEI ALLEM, was geschieht, so oder so angebunden an das Göttliche, an unseren Seelenplan, an die Quelle, an „etwas Höheres“, an das Quantenfeld, an das Feld des universalen Bewusstseins. Es ist NICHT erforderlich, DASS wir uns anbinden, denn WIR SIND angebunden.

DAS, woran wir angebunden sind, ist die reine, universale Lebensenergie. Es ist die Schöpferkraft allen Seins. Es ist die Liebe (die wir selbst sind). Diese Liebe ist formlos, feinstofflich und unsichtbar. Wir können sie weder wiegen noch messen noch einkaufen noch sehen noch portionieren. Das einzige, was wir können, ist, sie zu SPÜREN. Und dieses Spüren geschieht über unsere Intuition.

Indem wir NEIN sagen zu unserer Intuition, sagen wir NEIN zu unserem Angebundensein. Wir wollen die Impulse unserer Inneren Stimme bzw. unseres Bauchgefühls einfach nicht hören und nicht wahrhaben. Wir nehmen unsere Intuition zwar unterbewusst wahr, doch wir lehnen sie ab und wir sagen NEIN zu den Wegweisern unserer inneren Stimme. Wir sagen NEIN zu den Tipps und Hinweisen, die wir uns selbst geben.

Und WARUM sagen wir NEIN?
Und WER in uns sagt NEIN?

Unser Ego sagt NEIN zu den Wünschen und Bedürfnissen unseres Inneren Kindes und unseres Herzensfeldes, weil es SEINE EIGENEN Vorstellungen, Pläne, Erwartungen und Ziele durchsetzen will. Unser Ego „will etwas“ erreichen. Es will seine hochtrabenden Zukunftspläne verwirklichen und „hart dafür arbeiten“. Unser Ego will weiterhin angebunden sein und bleiben an seinen Ego-Schmerzkörper.

Und dies ist auch erlaubt und es ist auch gut so, denn auf diese Weise machen wir viele Erfahrungen und fühlen viele Gefühle. Wir müssen Niederlagen und Frustrationen verkraften. Wir nehmen Mühsal in Kauf. Wir bestehen Abenteuer und fordern und selbst heraus. Und wir begeben uns in Situationen, die von uns Anstrengungen erfordern und manchmal sogar lebensbedrohlich sind. Aus dieser Not heraus gewinnen wir dann neue Kraft, neue Erkenntnisse und treffen neue Entscheidungen. „Aua macht schlauer.“

Würden wir JA sagen zu unserer Intuition, so wäre unser Leben einfach nur leicht - doch wer will das schon? Es wäre ziemlich unspektakulär und wenig aufregend - dafür herrlich und wunderschön. Jedoch NICHT auf der Ebene irdischer Freude, sondern einfach so in sich selbst. Irdische Freude BRAUCHT, um Freude sein und fühlen zu können, einen Gegenpol, einen Gegenspieler, wie zum Beispiel Angst, Versagen, Niederlagen, verlieren, Verluste und Trauer. Die reine Seins-Freude ist Eu-Freude, also Freude OHNE Gegenteil. Und damit ist diese Eu-Seins-Freude ziemlich wenig spannend, wenig spektakulär, wenig aufregend und somit einfach nur langweilig, eintönig und NICHT attraktiv für unser Ego.

Das Knackpunkt bei all diesem ist, dass wir uns mit unserem ICH und damit mit unserem Ego und all seinen Vorstellungen identifizieren. Solange wir dies tun, fühlen wir uns in unserem Alltag MEHR an die Vorstellungen von unserem Ego angebunden als an unsere Herzensfeld-Intuition. Hierbei ist zu beachten, dass wir NICHT unser Ego SIND, sondern unser Ego ist wie ein „leerer Eimer“, in den damals, als wir Kind waren, Energien hinein gefüllt wurden. Und in unserem Ego-Eimer befinden sich die Energien unserer Eltern sowie von der Gesellschaft (vom Kollektiv). Wir identifizieren uns somit mit Fremdenergien, die wir seit unserer Kindheit als unser ICH wahrnehmen.

Dies ist leicht nachzuvollziehen …

Wenn jemand UNSERE Benimmregeln und Tischmanieren missachtet, dann nehmen wir dies PERSÖNLICH und werden sauer. Doch kein Gott hat uns diese Benimmregeln und Tischmanieren als „Intuition der Liebe“ geschenkt, sondern es sind erlernte, von Menschen gemachte Muster und Verhaltensregeln, die uns von Mensch zu Mensch (von Ego zu Ego) beigebracht wurden, die wir verinnerlicht haben und mit denen wir uns (bis heute) identifizieren. Wir haben das subjektive Gefühl: „ICH BIN DIESE REGEL. Und wenn jemand diese Regel verletzt, dann verletzt er MICH.“

Das Gleiche gilt auch für alle anderen Regeln zum Beispiel in Bezug auf die Themen …

… Ordnung halten,
… Straßenverkehr,
… Zwischenmenschliches und Sozialverhalten,
… Bildung und Erziehung,
… Benimmregeln im Internet,
… Rituale und Gewohnheiten,
… Arbeit und Beruf,
… Moralvorstellungen und Ethik,
… Geschäfte machen und Geld verdienen,
… angemessenes Verhalten im Bereich der Medizin,
… Verantwortung im Bereich technischer Fortschritt und Entwicklung,
… unser Umgang mit der Natur, mit den Tieren und Pflanzen und mit Mutter Erde,
und so weiter …

WIR FÜHLEN UNS AN DIESE REGELN ANGEBUNDEN.

Und ALLE diese Regeln sind VORSTELLUNGEN, die unserem DENKEN entspringen.

Um diese Regeln treu einzuhalten, müssen wir immer wieder unserer Intuition eine Absage erteilen. Wir sagen JA zu dem, was wir WOLLEN, was unser Ego für wichtig erachtet, was uns sinnvoll erscheint, was uns Vorteile bringt und was uns Spaß macht. Und wir sagen NEIN zu dem, was unser Herzensfeld, unsere Liebe, unser Inneres Kind, unser Bauchgefühl, unsere Herzensfeld-Selbstliebe möchte und erbittet. Bei diesem NEIN oder JA sagen hat unser Ego unseren FREIEN WILLEN fest im Griff. Wir entscheiden uns nicht frei entsprechend unserem freien FREIEN WILLEN, sondern wir unterliegen der Diktatur unseres Ego, unserer erlernten, konditionierten Vorstellungen, unserer Gedanken und unseres Verstandes.

Unser freier FREIER WILLE wäre unser Geist. Wir könnten als FREIGEIST frei entscheiden. Doch unsere Eltern und die Gesellschaft sowie frühere und auch heutige Kulturen/Machthaber haben schon immer FREIDENKER und FREIGEISTER unterdrückt, ausgegrenzt, unterjocht und auch umgebracht, verfolgt und auf den Scheiterhaufen dieser Welt verbrannt und an den Pranger gestellt.

Ein Angebundensein an das Göttliche, an den Himmel, an die universale Liebe, an das Licht wäre mit wirtschaftlichem Denken, Machgehabe, „über andere bestimmen“, Profitstreben und Ausbeutung der Natur NICHT zu vereinbaren. Mit „Anbindung nach oben“ lassen sich KEINE Geschäfte machen und es lässt sich damit KEIN Geld verdienen und keinerlei Macht ausüben.

Indem wir mit unserer Inkarnation eine Fahrkarte für unsere Reise mit unserem Ego durch das „Land des Vergessens“ gelöst haben, haben wir uns dafür entschieden, zu erfahren, wie es sich anfühlt, unser Liebesein zu vergessen und unser NICHT-ANGEBUNDENSEIN zu fühlen. Natürlich sind wir trotzdem immer noch weiterhin angebunden, denn alles läuft nach Plan. Wir fühlen und spüren unser Angebundensein jedoch NICHT BEWUSST. Wir haben es schlicht und einfach vergessen. Wir haben einfach keinen Zugang „nach oben“. Unser Angebundensein ist zwar da, doch wir bemerken es nicht.

Und unser Angebundensein an das Göttliche ist auch NICHT außerhalb von uns. Unser Ego schaut zwar immerzu nach außen und guckt, was das Außen ihm (bzw. uns) zu bieten hat. Doch im Außen werden wir unser Angebundensein nicht finden. Im Außen werden wir uns NICHT an uns selbst erinnern (können). Der Himmel und das Licht und die göttliche Liebe und unsere Essenz finden wir niemals im Außen, sondern allein in unserem Innen - eben genau DANN, wenn wir nach innen hin zu unserem Bauchgefühl lauschen.

Unser Bauchgefühl IST unsere göttliche Anbindung.
Unser Bauchgefühl verkörpert unsere göttliche Anbindung.
Mit unserem Bauchgefühl spricht unser Herz/unsere Seele zu uns.

Wir brauchen wirklich NICHTS dafür zu tun.
Unser Herz/unsere Seele sprechen jeden Tag und ständig zu uns.

Es genügt HINZUHÖREN.
Es genügt, still zu sein und die Stille zu verstehen.
Es genügt, unsere Lauscher nach innen auszurichten.
Es genügt, unsere lauten Gedanken leiser zu stellen und HINTER unseren Gedanken unsere innere Wahrheit zu erhören und zu verstehen.

Wir können uns dies vorstellen wie ein „Schwimmen durch ein Bällebad“. Wir wollen dem kleinen Kind auf der anderen Seite des Bällebads zuhören. Es hockt da. Es weint. Es wimmert. Und wir können es nicht verstehen, weil um uns herum so viele andere Kinder wild herum toben und weil wir so weit weg sind. Also folgen wir unserer Intuition und schreiten oder krabbeln gemächlich, bedächtig und zielstrebig DURCH dieses Bällebad hindurch, schieben die vielen bunten Bälle (Gedanken) beiseite und kommen dem Kind immer näher. Und schließlich haben wir das Kind erreicht, setzen uns dicht neben es, nehmen das Geschrei und das Getobe der anderen Kinder um uns herum nur noch perifer in unserem Gewahrsein wahr und schenken unser Ohr bewusst und mit voller Aufmerksamkeit diesem Kind - unserem eigenen Inneren Kind.

Und so sitzen wir da, tun nichts, und lauschen aufmerksam und total gegenwärtig, was dieses Kind uns jetzt in diesem Moment zu sagen hat …

. . .

Indem wir dies tun, haben wir für diesen Moment unsere Anbindung an die Welt, an unsere Gedanken, an alle Regeln und Normen, an das Außen sowie an unsere eigenen Identifikation unterbrochen und ausgeschaltet.

Wir sind IM HIER UND JETZT PRÄSENT.
Wir sind ganz Ohr.
Wir sind ganz wach und aufmerksam.
Wir sind gegenwärtig und gedankenleer.
Wir sind voll und ganz da.

Wir sind bereit, das zu hören und aufzunehmen, was dieses Kind (unser eigenes Inneres Kind, unsere eigene Intuition) uns jetzt zu sagen hat. Die Welt mit ihren Wichtigkeiten tritt für DIESEN MOMENT in den Hintergrund. Und einzig und allein wichtig ist das, was dieses Kind uns zu sagen hat.

JETZT sind wir angebunden an uns selbst.
JETZT sind wir angebunden an den Himmel in uns.
JETZT sind wir in Kontakt mit unserem Herzensfeld.
JETZT hören wir unsere eigene Innere Stimme, unsere Intuition.
JETZT nehmen wir uns einmal Zeit für uns selbst, für unser Herz, für unsere Selbstliebe.
JETZT nehmen wir uns tatsächlich einmal selbst WICHTIG und zwar noch wichtiger als die anderen, als die Welt um uns herum, als die Bedürfnisse der anderen und als das Außen.

Und dies tut gut.
Dies ist gesund.
Dies heilt.
Dies IST HEILUNG.
Dies aktiviert unsere eigenen Selbstheilungskräfte.

Wir sitzen dort bei unserem Inneren Kind im Bällebad und hören ihm zu, lauschen seiner Stimme - und hören auf unsere eigene Intuition.

DIES IST ANGEBUNDENSEIN.

Dies ist „im Himmel auf Erden“ sein.
Dies ist ganz bei sich sein.

Und es ist leicht …
Es ist kinderleicht …
Wir müssen es nur TUN …
Wir müssen es uns nur erlauben …

Wir brauchen es uns nur zu erlauben, mit Hilfe dieses Bildes vom Bällebad (oder mit einer anderen Metapher). So finden wir leicht unseren Weg zu unserem eigenen Inneren Kind, hin zu unserer eigenen Intuition. Wir können diesen Weg jetzt leicht gehen, beschreiten und uns bahnen.

Es gibt in dieser Welt der Polarität ZWEI Arten von Angebundensein. Nur mit diesen BEIDEN Möglichkeiten sind für uns Menschen bewusste (und unbewusste) Erfahrungen möglich.

ANGEBUNDENSEIN ist, solange wir (einzig) in unserer Identifikation mit unserem Ego verhaftet sind, das Angebundensein an unsere Vorstellungen. Wir befolgen treu und brav all unsere Vorstellungen und Erwartungen, streben unseren Zielen nach, halten alle Regeln und Normen ein, beachten die gesellschaftlichen Moralvorstellungen, dienen unseren Glaubenssätzen und vermeiden unangenehme Gefühle - wodurch wir unseren Ego-Schmerzkörper zuverlässig weiterhin ernähren.

ANGEBUNDENSEIN ist, wenn wir aus unserem Ego hinüber wechseln in unser Herzensfeld, FREIHEIT PUR. Wir hören auf unsere innere Stimme. Wir folgen unserer Intuition. Wir machen es uns selbst recht (unserem Herzensfeld). Wir dienen der/unserer Liebe. Wir erlauben ALLE Gefühle und freuen uns über JEDES JETZT, in welchem Kleide es auch vor uns erscheinen mag.

ANGEBUNDENSEIN an unseren inneren Himmel bedeutet, JA zu sagen zu den Gefühlen, die wir genau JETZT fühlen (ganz gleich welche Qualität diese Gefühle haben). Angebundensein an die Liebe des Lebens bedeutet, dass wir uns freudvoll über unser Fühlen freuen, ganz gleich WAS wir fühlen. Wir sind sozusagen auf einer „Höheren Ebene“ - auf einer Meta-Ebene des Fühlens - angekommen. Wir nehmen die Gefühle nicht mehr so persönlich, wir beziehen sie nicht mehr auf uns als Person, sondern wir fühlen die Gefühle Energie - als Gefühle eben, die einfach Energie sind und NICHTS PERSÖNLICHES mehr.

Dennoch KÖNNEN wir sie persönlich nehmen und entsprechend handeln (wenn wir wollen) - MÜSSEN dies aber NICHT. HIER begegnen wir das erste Mal wirklich unserem freien FREIEN WILLEN. Und wir entscheiden mit unserem Geist vollkommen frei und unabhängig, WAS wir jetzt erfahren möchten und wozu wir LUST haben.

Es geht nun NICHT darum, unser Ego-Angebundensein gegen ein Herzensfeld-Angebundensein auszutauschen. Sondern es geht darum, BEIDE Angebundensein-Varianten immer und jederzeit parallel und gleichwertig nebeneinander stehen zu haben und sich immer wieder neu für eine gewünschte Erfahrung zu entscheiden. Es geht NICHT um eine Umwandlung oder Ablösung oder um einen Tausch, sondern es geht um eine Erweiterung - eine Bewusstseins- und Erfahrungs-Erweiterung.

Wenn wir bewusst bzw. erwacht sind, dann nehmen wir BEIDE Varianten (Identifikationsmöglichkeiten) gleichzeitig wahr. Als Ego fühlen, denken und handeln wir in der einen Art und Weise. Und als Herzensfeld fühlen, denken und handeln wir in einer anderen Art und Weise. EINES von beiden können wir körperlich-weltlich erfahren. Und die andere Variante ist auch da - nur eben feinstofflich-formlos. Und jetzt ist uns dies bewusst (bisher war es immer unbewusst).

Insofern bedeutet Angebundensein, zu erkennen, dass wir Menschen immer und jederzeit gleichzeitig angebunden sind an unsere Ego-Vorstellungen UND an unsere Herzensfeld-Liebe.

DIESES DOPPELTE ANGEBUNDENSEIN IST WAHRE FÜLLE.
DIESES DOPPELTE ANGEBUNDENSEIN IST WAHRES ERFÜLLTSEIN.
DIESES DOPPELTE ANGEBUNDENSEIN IST WAHRER REICHTUM.
DIESES DOPPELTE ANGEBUNDENSEIN IST DANN der ersehnte FRIEDEN.

Denn wir sagen zu BEIDEN Varianten JA.
Wir nehmen beide Alternativen bejahend an.
Wir haben unser NEIN gegenüber einer Option aufgehoben.
Wir entscheiden uns FÜR BEIDES - BEIDES DARF DA SEIN.

Und dieses DOPPELTE JA ist wahrer Frieden.
Der Kampf hat ein Ende.
In uns darf FREUDE Raum einnehmen und sich ausdehnen.

Ego und Herzensfeld reichen sich in uns die Hände.
Keiner ist schlechter oder besser als der andere.
Beide sind gleich wert.
Beide sind EIN PAAR.

Und wir stehen über den Dingen und freuen uns über die Existenz BEIDER Ebenen/Aspekte.

Und so sind wir nun angebunden an uns selbst in unserer Fülle, in unserer Vollständigkeit und in unserer Gesamtheit. Und wir dürfen jetzt voll Vorfreude sein, welchen neuen Erfahrungen wir hiermit jetzt unsere Tür geöffnet haben …



Samstag, 14. September 2019
Entscheidungen treffen fällt uns manchmal schwer. Wie können wir da eine gute Lösung für uns finden?
Das "Problem" mit dem „sich nicht entscheiden können“ haben tatsächlich sehr viele Menschen - gerade in dieser Zeit des Wandels und der Transformation.

Meine Idee hierzu ist: Probiere einfach mal Folgendes aus: Entscheide NICHTS! Und mache und tue das, was Du so machst und tust. Und dann FÜHLE beim Machen und Tun ganz ehrlich und authentisch, WIE Du Dich dabei fühlst.

Du DARFST auch etwas tun, wobei Du Dich schlecht, unwohl oder doof fühlst. Tue Dein Tun dennoch weiter und "genieße" ALLE dazugehörigen (negativen) Gefühle ganz bewusst.

Kehre die negativen Gefühle NICHT unter den Teppich.
Rede Dir die negativen Gefühle NICHT schön.
Verharmlose die negativen Gefühle NICHT.
Negiere die negativen Gefühle NICHT.

Fühle, lebe, erfahre und "genieße" die negativen Gefühle ganz bewusst.

Auf diese Weise wirst Du in kürzester Zeit herausfinden, bei welchen Tätigkeiten Du WELCHE Gefühle hast. Und DANN entscheidest Du NICHT, WAS DU zukünftig TUN möchtest, sondern DANN ENTSCHEIDEST DU, WELCHE GEFÜHLE Du zukünftig häufiger fühlen möchtest.

Das Leben wird Dich DANN mit Situationen und Gegebenheiten überraschen, in denen Du MEHR von denjenigen Gefühlen fühlst, zu denen Du bewusst JA gesagt hast.



Donnerstag, 12. September 2019
Verstehen - verstanden werden - sich verstanden fühlen
Wenn wir uns verstanden fühlen, dann fühlen wir uns automatisch geliebt. Wenn wir uns NICHT verstanden fühlen, dann fühlen wir uns missverstanden und NICHT geliebt.

Kommunikation ist ein wertvolles Gut. Durch Missverständnisse in unserer Kommunikation entstehen in Unternehmen Reibungsverluste und hiermit geht bares Geld verloren. Auch in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen entstehen durch Missverständnisse Konflikte und unsere Beziehung/Partnerschaft leidet. Die Liebe bleibt schlicht und einfach auf der Strecke.

Für was könnte dies gut sein?

Nun wissen wir schon: Alles im Außen ist Spiegel.

Wir spiegeln uns also selbst. Wenn der andere uns nicht versteht, dann spiegelt uns der andere nur, dass wir uns EIGENTLICH SELBST nicht verstehen. Wie können wir dies nun verstehen? Ganz einfach …

Wir verstehen die Schöpfung nicht …
Unser Ego versteht unsere Herzensfeld-Liebe nicht …
Unser Verstand versteht unsere Gefühle nicht …
Unser Kopf versteht unser Bauchgefühl nicht …
Unser Denken versteht unsere Intuition nicht …
Unser Alltag versteht die Wünsche und Bedürfnisse unseres Inneren Kindes nicht …
Die Welt versteht unsere innersten Bedürfnisse und Wünsche nicht …
Das Außen versteht unser Innen nicht …

Und genau dieses Nichtverstehen dient offensichtlich unserem Erfahrungen-Machen. Deshalb gibt es die Legende von Babylon, nach der sich die Menschen plötzlich nicht mehr verstanden haben. Sich immer und jederzeit und überall und mit allem verstanden fühlen, ist, sich immer geliebt fühlen - und dies wäre das Paradies …

Doch das Paradies ist eben OHNE Erfahrungen, sonst wären wir nicht hier auf dieser Erde. Jede Erfahrung KANN nur existieren, indem wir irgendetwas entbehren müssen. Ohne Gegenpol können wir nichts erfahren. Wir brauchen Alternativen und wir brauchen die Option von Leid und Schmerz. Wo NUR FREUDE MÖGLICh ist, gibt es KEINE Freude mehr zu erfahren, denn es gibt nur die Freude und sonst nichts.

Wenn wir das Fußballspiel NUR gewinnen können, dann ist es langweilig und die Erfahrung und die Freude des Siegens fehlt. Für irdische Freude BRAUCHEN wir eine Alternative und diese muss schmerzhaft und leidvoll sein.

Und so können wir das Leben nur erfahren, wenn das Leben auch schmerzhaft und leidvoll sein KANN. Und wir können des Lebens nur erfreuen, wenn es auch unerfreulich sein KANN. Und wenn wir nicht sterben könnten, könnten wir uns nicht einmal über das Lebendigsein freuen. Und unsere Reise als Ego durch diesen „Raum des Vergessens“ dient eben genau dazu, dass wir uns all dieser Zusammenhänge bewusst werden und SIE VERSTEHEN.

Es geht darum, dass wir als Egos das Leben selbst und auch die Schöpfung verstehen. Und hierzu gehört auch, dass das Leben nicht immer nur nett und freundlich zu uns ist, sondern manchmal auch gnadenlos. Und diese gnadenlose Seite des Lebens ist ebenfalls ein Ausdruck dafür, dass das Leben uns liebt. Nur haben wir Menschen eine andere VORSTELLUNG von der Liebe. Diese Vorstellung, die unser Ego von der Liebe hat, ist etwas schön gemalt und verträumt.

Verstehen bedeutet, zu verstehen, dass meine Krankheit mir hilft.
Verstehen bedeutet, zu verstehen, dass mein Unfall mich weiter bringt.
Verstehen bedeutet, zu verstehen, dass mein Verlust eine Bereicherung ist.

Verstehen bedeutet, zu verstehen, dass das Leben sehr paradox ist und nicht so, wie unser Ego es sich vorstellt. Verstehen bedeutet, zu verstehen, dass das Leben es gut mit uns meint und zwar auch dann, wenn das Leben es gerade einmal schlecht mit uns meint. Dieses SCHLECHT ist GUT. Auf der einen Ebene ist das Schlechte schlecht. Und auf einer anderen Ebene ist das Schlechte gut, hilfreich, wichtig und sogar notwendig für unsere Entwicklung. Das Schlechte ist wichtig, um noch größere Not abzuwenden.

Und wenn wir Menschen miteinander kommunizieren, dann ist die Frage: WER kommuniziert mit WEM?

Da spricht ein Ego mit einem anderen Ego …
Manchmal verstehen sie sich und ein anderes Mal sind sie unterschiedlicher Meinung.

Und dort spricht das Leben (das universale Herzensfeld) zu einem Ego …
Und mitunter hadert das Ego mit seinem Schicksal und damit mit dem Leben …

In den seltensten Fällen fühlt sich das Ego vom Leben verstanden. Meistens fühlt es sich missverstanden. Und wenn es sich missverstanden fühlt, dann fühlt es sich nicht geliebt.

Und all dies findet IN UNS SELBST statt …

Wir selbst sind das Ego.
Und wir selbst sind auch das Leben (unser Herzensfeld).
Und sogar unser Gegenüber sind wir selbst, denn es gibt nur Gott und EINEN Menschen.

Wenn wir uns besser verstanden und mehr geliebt fühlen möchten, so müssen wir uns also selbst besser verstehen. Wir als Ego müssen uns als Leben (als Herzensfeld) verstehen, begreifen und erkennen. Und wir müssen kapieren, dass wir selbst es genauso wollen, wie es jetzt gerade ist. Denn wir wollen genau diese Erfahrung machen und diese Gefühle fühlen. - Sonst wäre es ja anders …

Nun können wir all dies kognitiv verstehen, doch diese Erkenntnisse in unseren Alltag zu integrieren und auch in einer Auseinandersetzung mit unserem Gegenüber zu leben und anzuwenden, sind zwei paar Schuhe. Immer wieder fallen wir in Muster zurück, die uns reich mit Gefühlen beschenken, die wir am liebsten gar nicht fühlen würden, aber dennoch haben. Und genau DIES macht uns glücklich - auf irgendeiner Ebene zumindest, sonst wäre es ja anders.

Wir kommen also zu dem Punkt, an dem wir erkennen können, dass wir glücklich sind, wenn wir unglücklich sind, und dass wir uns verstanden fühlen, wenn wir uns nicht verstanden fühlen. Wenn alles falsch läuft, läuft alles richtig. Das Leben ist wirklich wundervoll paradox.

Es gibt nichts zu hadern, nichts zu verändern und nichts zu wollen oder zu wünschen. Was für uns richtig ist, entscheiden ohnehin nicht wir mit unserem Verstand, sondern unser Unterbewusstsein mit seinem Bedürfnis nach bestimmten Gefühlen. Uns bleibt nur, zu dem, was JETZT ist, JA zu sagen, und es in Liebe anzunehmen. Allein HADERN verlängert unser Elend. Und hier ist dann die Kunst, mit unserem Hadern NICHT zu hadern. Was aber eigentlich gar nicht geht.

Es klappt nur dann, wenn wir uns über die Ego-Ebene, auf der wir hadern, erheben, und wenn wir uns die ganze Sache von weiter oben anschauen. Dort oben haben wir KEINE Betroffenheit mehr und können viel leichter JA sagen.

Insofern kommt es einfach nur darauf an, mit wem wir uns identifizieren, mit unserer schweren, schmerzempfänglichen Ego-Energie oder mit der Liebe unseres Herzensfeldes. Von dort „oben“ aus können wir das, was in unserem Leben „da unten“ passiert, leicht lassen, erlauben und bejahen. Es ist nur ein Schauspiel, dem wir amüsiert zuschauen.

Unser Ego fühlt sich hierdurch natürlich wenig ernst genommen und eher verkackeiert. Doch auch das können wir liebevoll belächeln. Es betrifft uns „hier oben“ nicht.

Sobald wir uns auf das Energielevel unseres Gegenübers „herab“ begeben, bekommen wir seine und unsere eigenen Ego-Energien am eigenen Leibe deutlich zu spüren. Dies macht auch Spaß - und manchmal zermürbt es einen schier.

Wir können nun ins Feld fragen: „Gibt es eine Möglichkeit, als Ego die schönen Seiten der universalen Lieb zu erfahren?“ Und die Antwort lautet „NEIN“.

Das Ego KANN NUR Schmerz erfahren sowie seine Ego-Interpretation von Liebe.

Die reine, göttliche Liebe, die Eu-Freude, Eu-Liebe und Eu-Freiheit ist, ist Liebe/Freude/Frieden OHNE Gegenteil. Diese Eu-Freude/Eu-Liebe/Eu-Frieden ist zugleich formlos. Und weil diese göttliche, heilige Liebe formlos und OHNE Gegenteil ist, KÖNNEN wir sie NICHT erfahren. UM sie erfahren zu können, BRAUCHT es die Ebene von Form und es BRAUCHT einen Gegenspieler.

Hierfür hat unser Ego im Weltlichen gleich mehrere Gegenspieler erfunden. Als Gegenspieler zur weltlichen Liebe kennen wir Hass, Angst, mangelndes Vertrauen, Trauer/Traurigkeit, Wut. Und die wunderschöne weltliche Ego-Liebe kann von einem Augenblick zum anderen (oder auch erst nach zehn Ehejahren) ins Gegenteil umschlagen. Die weltliche Ego-Liebe ist vor allem gekennzeichnet durch „brauchen“, durch „haben wollen“, durch Besitzansprüche und durch Abhängigkeiten.

Und so VERSTEHEN wir Menschen die Liebe auf dieser Welt als ein „einander gehören“ und als ein „füreinander da sein“. Und wenn wir füreinander da sind, dann freuen wir uns und dann fühlen wir uns geliebt - dann fühlen sich die Egos geliebt.

Und hier bleiben wir als Menschen für gewöhnlich stehen. Weiter und darüber hinaus gehen nur wenige. Denn es ist für unseren Verstand nicht vorstellbar, wie Liebe mit totaler Freiheit und absoluter Unabhängigkeit vereinbar sein könnte.

Und aus dieser Nummer kommen wir nur dann raus, wenn wir die Negativität, den Schmerz und das Leid lieben. Denn wenn wir das Schmerzvolle lieben, dann sind wir selbst ja in Liebe und der Schmerz tritt in den Hintergrund. Dann haben wir unsere Liebe in unserem Bewusstsein und der Schmerz ist außerhalb von uns in der Periferie im Gewahrsein. Dann SIND WIR LIEBE, obgleich auch Schmerz da ist. Und durch diese gleichzeitige Anwesenheit von Schmerz UND Liebe und unserem JA hierzu transformieren wir den (bzw. allen) Schmerz in Liebe - und erlösen uns selbst und die Welt ...

All dies brauchen wir nicht mit unserem Verstand zu verstehen, zu begreifen oder nachzuvollziehen. Es genügt, diese Erkenntnis auf einer tieferen Ebene in uns zu erlauben. Das Verstehen wird sich dann nach und nach ganz von alleine in unserem Leben einstellen …



Mittwoch, 11. September 2019
Was sind eigentlich unsere Bedürfnisse?
Wenn wir von BEDÜRFNISSEN sprechen, so sind zumeist unsere KÖRPERLICHEN Bedürfnisse gemeint. Darüber Hinaus haben wir natürlich auch emotionale, soziale und geistige Bedürfnisse.

Das Wort „Bedürfnis“ ist schon ein Trugschluss, denn es suggeriert, wir hätten einen BEDARF, das heißt, uns würde es an etwas mangeln. Wer alles hat, hat keine Bedürfnisse mehr. Wer satt und zufrieden ist, ein Dach über dem Kopf und ein warmes, weiches Bett hat, wer geliebt wird und sich geliebt fühlt, wer einen gesunden, vitalen, fitten Körper hat, wem es rundum gut geht und wer glücklich und zufrieden ist, dem mangelt es an nichts, der hat alles, was er/sie braucht und bei dem bleiben keine Bedürfnisse offen.

Hatten Adam und Eva, als sie noch im Paradies waren, Bedürfnisse?
Hat Gott Bedürfnisse?
Haben Engel Bedürfnisse?
Haben unsere Geistführer und himmlischen Begleiter Bedürfnisse?

Natürlich haben Tiere und Pflanzen Bedürfnisse.

Haben auch Steine Bedürfnisse?
Hat die Erde ein Bedürfnis?
Hat der Mond ein Bedürfnis?
Hat die Sonne Bedürfnisse?
Hat das Universum ein Bedürfnis?

Hat Licht Bedürfnisse?
Haben die Elemente Erde, Feuer, Wasser, Luft Bedürfnisse?
Hat die Liebe Bedürfnisse?

Hat unser Ego Bedürfnisse?
Hat unser Herzensfeld Bedürfnisse?
Hat unser Inneres Kind Bedürfnisse?
Hat unsere Seele Bedürfnisse?

WER hat Bedürfnisse?
Und WER KANN überhaupt ein Bedürfnis haben?

Eines steht schon mal fest: Nur JEMAND oder „etwas“ KANN ein Bedürfnis haben?

Kann das universale Quantenfeld ein Bedürfnis haben?
Hat die Schöpfung ein Bedürfnis?
Hat das Leben ein Bedürfnis?
Hat das universale Bewusstseinsfeld Bedürfnisse?
Haben wir in unserer Essenz Bedürfnisse?
Hat das ALLEINS Bedürfnisse?

Und hierbei wird schon langsam klar, dass es in uns als Mensch Anteile/Aspekte gibt, die KEINE Bedürfnisse haben und es gibt auch Anteile/Aspekte, die sehr wohl Bedürfnisse haben. Wir haben gleichzeitig Bedürfnisse und auch keine Bedürfnisse - je nachdem wer wir gerade sind, mit welchem Anteil/Aspekt unserer selbst wir uns gerade identifizieren und wo wir in diesem Moment mit unserem Fokus/mit unserer Aufmerksamkeit sind.

Aus unseren Bedürfnissen resultieren in der Regel Erfahrungen und Gefühle - je nachdem ob und in welcher Art und Weise unsere Bedürfnisse befriedigt werden. Hierbei ist auch schon mal klar: Nur der Form-Aspekt unserer Existenz KANN überhaupt Bedürfnisse haben, die dann enttäuscht oder befriedigt werden. Entsprechend wie unser Umfeld auf unsere Bedürfnisse reagiert fühlen wir Mangel, Frustration, Ärger, Wut, Trauer oder Freude etc …

Und - sofern man dem Mainstream der „spirituellen Szene“ Glauben schenken kann - hat auch unsere „formlose Seele“ ein Bedürfnis, nämlich nach Entwicklung. Und hier merken wir schon: Dann KANN diese Seele nicht gänzlich formlos sein, denn NUR FORM KANN überhaupt Bedürfnisse haben. Somit können wir erkennen, dass die universale, formlose Seele einen Seelenanteil, der Form ist, ausgebildet hat, um sich in dieser Schöpfung zu erfahren. Die reine, formlose, göttliche Seele kann sich nicht entwickeln und kann Entwicklung nicht erfahren - denn sie ist bereits alles. Sie muss, um Entwicklung erfahren zu können, also so tun, als sei sie „noch nicht fertig“. Und dies gelingt am einfachsten, indem sie eine Form annimmt und „träumt“, sie sei noch nicht vollständig. Und wir Menschen sind eben genau solche Formen, in denen die Seele als Form inkarnieren KANN, um sich dann zu erfahren und um Entwicklung zu fühlen.

Nun gibt es Menschen, die haben für sich den Glaubenssatz verinnerlicht: „Ich habe keine Bedürfnisse und ich habe auch keine Erwartungen. Ich nehme alles, wie es kommt.“ Diese Menschen suggerieren sich selbst eine vermeintliche Zufriedenheit. Dies geht eine ganze Zeit lang ganz gut, bis sich etwas in ihrem Leben verändert, womit sie nicht gerechnet hätten und was sie vor eine neue Aufgabe/Herausforderung stellt. Das Leben konfrontiert sie mit ihren unterschwellig DOCH vorhandenen Vorstellungen und mit ihren unbewussten Erwartungen.

Natürlich gibt es den Anteil in uns, der tatsächlich KEINE Bedürfnisse hat, doch dieser Anteil ist derjenige, mit dem wir auch KEINE Erfahrungen machen KÖNNEN. Reden wir uns als Ego ein, wir hätten keine Bedürfnisse, so tun wir dies vor allem mit dem einen Ziel: Wir wollen Gefühle von Frustration und Enttäuschung vermeiden. Für uns scheint nichts schlimmer zu sein als das Gefühl, dass wir ein dringendes Bedürfnis bzw. einen wichtigen Wunsch haben und diese immer wieder (vom Leben bzw. von anderen Menschen) enttäuscht werden.

Da unser Geist unsere Realität erschafft, sind wir nun jedoch selbst die Verursacher dessen, was im Außen geschieht. Wir erschaffen auf einer unbewussten Ebene SELBST die Situationen, die uns dann die Gefühle von Frustration und Enttäuschung bescheren. Obgleich wir das Schöne wollen und wünschen, WILL ETWAS IN UNS das Gegenteil von SCHÖN. - Sonst wäre es ja anders.

Hier können wir uns nun an die eigenen Nase fassen und erkennen und anerkennen: ICH WILL ES SO. Bei Krankheit, Schicksalsschlägen und in Extremsituationen ist dies kaum aussprechbar/denkbar. Wir könnten niemals sagen: „ICH wollte es so.“ Doch es ist so gekommen und „etwas“ in uns wollte DIESE Erfahrung machen. Sonst wäre es ja anders.

HIER können und dürfen wir uns nun von unseren Vorstellungen von einem schönen Leben verabschieden. Natürlich haben wir auf der Ebene von unserem Ego Vorstellungen von dem, wie ein SCHÖNES Leben aussehen würde. Doch ganz offensichtlich ist es so, dass unsere Seele bestimmte Erfahrungen machen und bestimmte Gefühle fühlen möchte, um heranzureifen. Es ist also auf einer tieferen, unbewussten Ebene unser Bedürfnis, durch Schmerz und Leid letztendlich über uns hinaus zu wachsen. „Aua macht schlauer …“ Im Rückblick können wir dies wesentlich leichter erkennen als wenn wir gerade in einer Situation feststecken.

„Auch das geht vorüber …“
„Wer weiß, wozu es gut ist …“
„Die Wege des Herrn sind unergründlich …“

Unser unbewusster Seelenplan verfolgt ganz offensichtlich andere Wünsche und Bedürfnisse als unser Tagesbewusstsein. Gelingt es uns, uns selbst in unserem eigenen Leben zu beobachten, so können wir gespannt und neugierig sein, wie unsere Reise weiter geht. Sie wird NICHT so weitergehen, wie wir es uns gedacht haben, und sie wird auch NICHT alle Zielstationen erreichen, die unser Verstand für wichtig hält.

„Meistens kommt es anders, als man denkt …“

Unser tiefes Bedürfnis ist vor allem eines: Unsere Seele möchte bestimmte Gefühle erfahren. Unser Bedürfnis ist NICHT, bestimmte Situationen im Außen zu manifestieren und zu erleben. Selbst jede Situation im Außen dient lediglich dazu, IN UNS SELBST bestimmte Gefühle auszulösen. Es geht also NIE tatsächlich um das, was uns im Außen widerfährt, sondern es geht IMMER darum, welche Gefühle die äußerlichen Lebensereignisse IN UNS auslösen.

Unser Bedürfnis ist, Gefühle zu fühlen …

Und solange wir uns weigern, bestimmte Gefühle zu fühlen …
Solange wir Situationen vermeiden, die bestimmte Gefühle auslösen …

Solange werden wir selbst dem Bedürfnis unserer Seele nach Erfahrung und nach FÜHLEN eben DIESER Gefühle NICHT gerecht. Wir selbst erfüllen die Bedürfnisse unserer eigenen Seele NICHT. Und da können wir uns nun auf den Kopf stellen - solange unsere Seele gewisse Gefühle fühlen und gewisse Erfahrungen machen möchte, wird unsere Seele penetrant immer wieder dafür sorgen, dass die entsprechenden Situationen in unser Leben treten (und uns heimsuchen).

„Augen zu und durch …“

„Augen auf und genießen …“ - wäre noch besser …

JA sagen zu dem, was jetzt nun mal so ist, wie es ist. Vermutlich gab es in unserer Kindheit oder in einem früheren Leben eine ähnliche Situation und auch damals haben wir die dazugehörigen Gefühle abgelehnt und abgespalten. Und nun liegen diese Gefühle „vor unserer Tür“, lungern dort herum und versperren allen anderen (schönen) Gefühlen den Eintritt. Es wird also nicht anders funktionieren: Wir müssen zunächst die „ungeliebten Gäste“ in unserem „inneren Schloss“ begrüßen und willkommen heißen.

„Erst die Arbeit … - dann das Vergnügen …“

Unsere Seele hat offensichtlich ein Bedürfnis, zunächst die unschönen Gefühle kennenzulernen, um anschließend die schönen Gefühle so richtig bewusst wertschätzen und genießen zu können. Wir sollten unserer Seele also diesen Gefallen tun.

Solange wir HADERN, geht mit dieser Energie von Hadern ein NEIN einher. Und solange wir NEIN sagen, bleiben die Gefühle draußen und können NICHT DURCH uns hindurch ins Licht. Wir sind also aufgerufen, tatsächlich JA zu sagen und auch die unangenehmen Gefühle bereitwillig willkommen zu heißen. Das Bild der Transformationsfabrik KANN hierbei hilfreich sein.

Unterm Strich geht es bei unseren Bedürfnissen also NICHT um ETWAS im Außen, was wir haben oder besitzen oder tun oder machen wollen, sondern es geht bei all unseren Bedürfnissen allein darum, bestimmte GEFÜHLE zu FÜHLEN. Und die Situationen im Außen sind lediglich wie ein Katalysator, wie ein Werkzeug, wie ein Vermittler. Und im Mittelalter und in der Steinzeit haben ganz andere Situationen bereits dieselben Gefühle verursacht wie heute in unserer modernen Zeit. Unser Bedürfnis, genau DIESE Gefühle zu erleben, ist das Gleiche geblieben und wird es weiterhin bleiben - solange, bis wir JA zu diesen Gefühlen gesagt haben …

Einen wunderschönen Sonnenaufgang können wir eben erst dann lustvoll genießen, wenn wir vor die dunkle Nacht genossen haben …

Und das Leben werden wir nur dann genießen können, wenn wir das Jetzt, so wie der jetzige Augenblick nun mal ist, genießen können …

Der Clou hierbei ist, nicht lange zu überlegen WAS wir fühlen, sondern es einfach zu genießen, DASS wir fühlen …

Denn FÜHLEN ist unsere Lebendigkeit.
NICHT FÜHLEN ist wie „lebendig tot sein“.

Also geben wir uns doch dem Leben hin und erfüllen unserer Seele ihren Wunsch und ihr Bedürfnis zu FÜHLEN - nur dann sind wir lebendig, nur dann werden wir glücklich sein, nur dann werden wir Frieden finden. Und letztendlich völlig unabhängig von der Qualität der Gefühle, die wir fühlen …

Das bewusste Fühlen als solches ist das Geschenk, das das Leben uns Menschen macht …



Dienstag, 10. September 2019
Egal oder nicht egal, das ist hier die Frage …
Wenn das Kind nicht brav und artig ist, dann ist Mama traurig …
Wenn das Kind nicht brav und artig ist, dann wird Papa wütend …
Wenn der eine den anderen mit seinem Verhalten traurig macht, dann hängt der Haussegen schief …

Kind, räum Dein Zimmer auf …
Kind, räum Deinen Teller in die Küche …
Kind, tu dies …
Kind mache das …
Wenn nicht, dann enttäuschst Du mich …
Wenn nicht, dann bin ich traurig (oder wütend) …
Dann bin ich traurig (oder wütend), dass meine Vorstellungen (Erwartungen) (von Dir) NICHT erfüllt werden …

Und das, was wir früher als Kind erlebt und erlitten haben, leben wir heute in unserer Partnerschaft fort. Wenn unser Partner sich anders verhält, als wie wir es uns wünschen, dann sind wir heute als Erwachsene traurig oder wütend.

Was wir damals als Kind erlebten, erleben wir heute in unserer Partnerschaft erneut ganz genauso wieder - nur mit anderen Vorzeichen. Jetzt sind wir nicht mehr Kind, sondern jetzt sind wir erwachsen. Und unser Partner enttäuscht uns ebenso, wie wir damals unsere Eltern enttäuscht haben. Hierdurch lernen wir nun auch die andere Seite der Medaille kennen …

„Du machst mich traurig …“
„Wegen Dir bin ich traurig (oder wütend) …“

DIESE LIEBE KLEBT!

In Familie leben wir sehr häufig in einer Abhängigkeitsbeziehung. Wie es MIR geht, hängt davon ab, wie der ANDERE sich verhält.

Die Alternative hierzu ist: „Es ist mir egal …“
Dann ist mir aber auch der andere egal (und ich kann gleich ausziehen) …

Wir leben in Familie also zwischen Traurigkeit und EGAL.
BEIDES sind Beziehungsstrukturen, wie sie typisch für EGO-Beziehungen sind.

Wir kümmern uns um das Leben der anderen. Und die anderen sollen sich in einer Art und Weise verhalten, dass es UNS gut geht. Die anderen sollen sich also gut um uns kümmern (oder wenigstens unsere Wünsche, Bedürfnisse, Vorstellungen und Erwartungen mit im Blick haben).

Ich selbst hatte gerade eine Situation, in der meine Tochter mich fragte: „Darf ich mit meiner Freundin spielen?“ Und ich antwortete: „Erst, wenn Du Dein Zimmer aufgeräumt hast …“ Doch schon nach kurzer Zeit fühlte ich, wie traurig meine Tochter war, dass sie nicht mit ihrer Freundin spielen durfte. Diese Traurigkeit konnte ich gar nicht aushalten. Und so ging ich zu ihr, erlaubte ihr, dass sie doch bei ihrer Freundin anrufen dürfe und sprach mit ihr über ihre und meine Bedürfnisse. Dabei wurde mir klar: Meiner Tochter war es egal, wie es mir ging und ob ich traurig darüber war, wie ihr Zimmer aussah und wenn sie es nicht aufräumen wollte. Mir hingegen war es nicht egal, wie es meiner Tochter ging. Damit saß SIE am längeren Hebel. Und meine Tochter sagte: „Papa, Du bist ja auch schon erwachsen, da kannst Du das schon ruhig aushalten, wenn ich keine Lust habe aufzuräumen …“

Ja - einen Tag oder zwei oder auch zwei Wochen. Doch immer wieder und immer neu … - und wir sprachen weiter über gegenseitige Erwartungen, Vorstellungen, unser Zusammenleben und EGAL …

Meiner Tochter war es egal, ob ich traurig oder wütend war.
Mir war es NICHT egal, ob sie traurig oder wütend ist.

Meine Tochter war zufrieden mit ihrer Unordnung.
Ich war unzufrieden, wie es bei ihr aussah (und ihre Unordnung breitete sich über ihr Zimmer hinaus bis ins Wohnzimmer aus …).

Meiner Tochter war es also egal, wie es mir ging und sie war mit sich zufrieden.
Ich fühlte mich traurig/wütend und war unzufrieden.

War meine Tochter nun für meine Gefühle zuständig?
Nein, natürlich NICHT.
Natürlich war ich selbst für meine Gefühle zuständig - wer sonst?!

Ich war also aufgefordert, meine Vorstellungen loslassen. Dies fiel mir relativ leicht, solange die Unordnung meiner Tochter nur ihr Zimmer betraf. Doch in dem Moment, wo ich MEINE Sachen nicht wieder fand und wenn ich UNSEREN Wohnzimmertisch nicht mehr benutzen konnte, da schwappte ihr Leben in meines hinein und beeinträchtigte mich. Ich musste mich vor ihr schützen. Ich musste einen anderen Ort/Platz aufsuchen, um meine Dinge, die ich gerne tun wollte, tun zu können.

Jede Gemeinschaft lebt davon, dass es EIGENE Plätze/Orte gibt und gemeinschaftlich genutzte Räume. An den EIGENEN Orten kann man im Grunde genommen tun und lassen, was man möchte. In den gemeinschaftlich genutzten Räumen gehört das „den ursprünglichen Zustand wieder herstellen“ selbstverständlich mit dazu, damit auch der Nächste diesen Raum/Platz/Ort für seine ganz individuellen Zwecke (be)nutzen kann.

Nun sagt meine Tochter: „Wenn ich aufräumen MUSS, dann macht MICH das traurig. Ich habe einfach keine Lust dazu.“

Und schwupps erkennen wir, dass „etwas wichtig nehmen“ sehr leicht einher gehen kann mit der Energie von Traurigkeit. Entweder sind wir selbst traurig, wenn wir das, was uns wichtig ist, nicht verwirklichen können. Oder der andere ist traurig, weil er sich anpassen oder einen Kompromiss eingehen muss.

Unser Gefühl von „ist mir doch EGAL“ ist somit ein unbewusster Schutzmechanismus, durch den wir selbst in unserem Leben das Gefühl von Traurigkeit wirkungsvoll vermeiden können. „Egal“ als (Grund)Einstellung ist also pure Vermeidungsstrategie auf unserer Ego-Ebene und hat mit dem Göttlichen „ich erlaube“ nichts zu tun. HIER den feinen Unterschied zu erkennen hilft uns, um zu bemerken, ob wir uns durch Vermeidungsverhalten selbst unterdrücken und blockieren oder ob wir tatsächlich schon weise und im Herzensfeld der universalen Liebe angekommen sind.

Im Irdischen weiß jeder Handwerker, dass er am Ende des Tages seine sieben Sachen wieder zusammenpacken muss. Hat er da keine Lust zu, so sollte er seine sieben Sachen lieber gar nicht erst auspacken/ausbreiten. Und dies gilt auch für das Zusammenleben zuhause oder in einer WG. Wenn wir keine Lust haben, unsere Sachen hinterher wieder aufzuräumen, dann können wir diesen Raum/Platz/Ort (der auch von anderen Menschen mitbenutzt wird) eben NICHT benutzen.

Die Frage, BEVOR wir mit „etwas“ beginnen, ist also: „Habe ich Lust dazu, mich darum zu kümmern, hinterher aufzuräumen …?“

Ein Flug durch die Luft ist nur dann erfolgreich, wenn auch die Landung erfolgreich ist!
Und auch unsere Inkarnation ist nur dann erfolgreich, wenn wir auch das Ende erfolgreich meistern.
Als Stelzenläufer kann ich ein Lied hiervon singen: Ein Auftritt ist nur dann erfolgreich, wenn ich auch den letzten Stelzenschritt heil und gesund vollziehe.

Und dies bezieht sich auch global auf unseren Umgang mit der Erde, auf Erfindungen sowie auf technischen und medizinischen Fortschritt. Ganz offensichtlich ist es sehr typisch für uns Menschen, dass wir in punkto FOLGENABSCHÄTZUNG äußerst kindlich-naiv an die Sache heran gehen. Wir können die Folgen unseres „Spielens“ einfach oftmals NICHT vorhersehen.

Ich nasche, weil Süßigkeiten lecker sind - und das Loch im Zahn kommt erst viel später.
Ich konsumiere Alkohol, weil wir die Wirkung gefällt, und die Langschäden entwickeln sich erst viel später.
Wir ernähren uns ungesund und die Folgen bekommen wir erst mit einer deutlichen, zeitlichen Verzögerung zu spüren.

Wir unterliegen im Irdischen der Trägheit der Masse (der Trägheit des Körperlichen).

Nun ist es natürlich richtig, das gilt: „Die wahre Liebe erlaubt ALLES.“

Wir Menschen tun dies uns mach das und fühlen unsere Gefühle und sammeln unsere Erfahrungen und Gott schaut zu und erlaubt alles. Gott als universale Liebe sagt JA zu allem und jedem, was wir Menschen tun. Sollten wir diese Haltung ebenfalls einnehmen in unserem Alltag, in unserer Partnerschaft, in der Erziehung unserer Kinder, im Umgang mit unseren Arbeitskollegen und Freunden?

Wenn Gott „im Himmel sitzt“ und von oben zuschaut, dann hat Gott KEIN Bedürfnis, EIGENE Erfahrungen zu machen. Gott braucht/benötigt KEINEN RAUM, keinen Ort, keinen Platz, um sich selbst zu verwirklichen und um sich selbst in seiner Selbstliebe zu erfahren. Gott selbst tut nichts, denn er erfährt sich durch uns Menschen. Gott kann auch niemals krank werden - er kann Krankheit nur durch und Menschen erfahren. WIR sind also der Erfahrungs-RAUM, in dem Gott SICH erfährt. (Und natürlich nicht nur wir Menschen, sondern auch die Tiere, die Pflanzen und die Natur.)

Grundsätzlich ist/wäre es möglich, dass wir als Eltern NICHTS EIGENES mehr erfahren, sondern diese Welt DURCH unsere Kinder erfahren. Dann würden wir einfach „wie Gott“ unseren Kindern zuschauen, wie sie sich diese Welt zu eigen machen und nicht eingreifen, nichts regeln und alles erlauben. Diese Haltung ist sicherlich sinnvoll in dem Moment, wenn unsere Kinder achtzehn und damit volljährig und vollkommen selbstverantwortlich sind. Bis zur Vollendung des achtzehnten Lebensjahres bedürfen unsere Kinder unserer Fürsorge. Dies fängt kurz nach der Geburt beim Stillen an und geht weiter bis hin zu den Regeln im Straßenverkehr. Unsere Kindheit ist also von Versorgen mit Nahrung sowie auch mit Umgangsformen, Benimmregeln, Ge- und Verboten charakterisiert - um als Mensch in dieser Gesellschaft überleben zu können.

Und wir als Eltern erfahren uns als „liebevoll beobachtender Geist“ erst dann, wenn unsere Kinder volljährige sind und auf eigenen Beinen stehen. Bis dahin erfahren wir uns als Regeln und „Formen des Zusammenlebens“ vermittelndes Ego. Und wir kommen auch nicht früher aus dieser Nummer raus. Unsere Kinder sind auf unser Ego angewiesen, um selbst ein Ego ausbilden und sich in dieser Welt mittels Ego orientieren zu können - um ihr ERWORBENES Ego dann eines Tages als Erwachsene SELBST zu überwinden und hinter sich zu lassen.

Wir brauchen also das Ego, um es dann NICHT mehr zu brauchen …

Denn wir wissen erst, wer wir wirklich sind (nämlich Herzensfeld = Liebe = unser eigener Gott in uns), wenn wir erkannt haben, wer wir NICHT sind - nämlich Ego (Regeln, Normen, Vorstellungen etc.). Und jedes Leben und jede Inkarnation spielen wir dieses Spiel wieder von vorne. Und dies macht Spaß. Schließlich spielen wir ja auch mehr als einmal im Leben „Mensch ärgere Dich nicht“ und haben jedes Mal und immer wieder aufs Neue Spaß dabei.

Dies bedeutet, wir sind aufgefordert, unseren Lebensalltag so zu gestalten, wie es auch die Lehrkräfte an unseren Schulen machen: differenzierter Unterricht. Mit unseren unvolljährigen Kindern gehen wir anders um als mit unseren volljährigen Kindern. Unsere volljährigen Kinder lassen wir. Unsere unvolljährigen Kinder erziehen wir.

Und unseren Partner?
Uns unsere Eltern?
Uns unsere Arbeitskollegen?
Und unsere Freunde?

Jeder, der volljährig ist, trägt seine Selbstverantwortung für sich selbst. Und jeder ist hier, um in seinem Raum Erfahrungen eigene zu machen. Und hierfür haben wir ein Ego, dass Raum- und Besitzansprüche an Orte, Plätze, Räume, Werkzeuge und Dinge stellt - um Erfahrungen zu machen. Wer sich in UNSEREM Ego-Raum aufhält, muss sich an UNSERE Ego-Regeln halten.

Natürlich haben wir als „Gott“, als LIEBE, als Licht keine Regeln. Als „Gott“, als LIEBE und als Licht nehmen wir auch keinen Raum in Anspruch. Und als „Gott“, als LIEBE und als Licht machen wir auch KEINE eigenen, keine persönlichen Erfahrungen. Als „Gott“, als LIEBE und als Licht SIND wir einfach nur SEIN. Fertig.

Wir wollen nichts.
Wir brauchen nichts.
Wir regeln nichts.

Doch als Mensch sind wir über unsere Herzensfeld-Liebe hinaus ein Ego, das für seine Erfahrungen Räume, Orte, Plätze, Werkzeuge und Dinge BRAUCHT. OHNE diese Sachen könnten wir nichts erfahren.

Egal oder nicht egal, das war hier die Frage …

Als Menschen bewegen wir uns immer in beiden Räumen gleichzeitig. Einerseits erlauben wir als universale Liebe, als Gott, als Herzensfeld alles. Uns ist es also eigentlich EGAL, was passiert. ALLES IST ERLAUBT.

Und andererseits erlauben wir gleichzeitig und parallel zu diesem EGAL als Ego eben NICHT alles. Und es ist uns auch NICHT ALLES EGAL. NUR mit dieser NICHT-EGAL-EINSTELLUNG können wir als Menschen konkrete Erfahrungen machen. Und diese Nicht-Egal-Einstellung manifestieren sich dann eben als die Vorstellungen und Erwartungen unseres Ego. Und wir benötigen einen bestimmten Raum für unsere Erfahrungen. Wir stellen Besitzansprüche an Orte und Zeiten, um letztendlich bestimmte Gefühle leben und erfahren zu können/zu dürfen.

Egal oder nicht egal, das ist also KEINE Frage, denn der „Fehler“ in der Frage ist das Wort ODER. Immer wieder werden wir auf unserem Weg ins Licht auch weiterhin damit konfrontiert werden, dass das Wort ODER ausgedient hat. Das Haltbarkeitsdatum dieses Wortes ist schlicht und einfach abgelaufen. Die für unser Ego so typische Denkweise von „entweder … oder …“ ist altbackscher Kram aus dem vorletzten Jahrhundert. Gehen wir unseren Weg des Erwachens weiter, so MÜSSEN wir uns daran gewöhnen, dass alles gleichzeitig existiert. Und dies spiegelt sich wieder in der Formulierung „sowohl … als auch …“.

ES IST IMMER BEIDES WAHR!

Richtig ist wahr.
Und „falsch“ ist auch wahr und richtig!

Und so ist einerseits EGAL richtig. Und NICHT EGAL ist gleichzeitig und parallel dazu ebenfalls auch richtig.

Das sich entscheiden gehörte zu unserer Ego-Welt. Mit dem Durchlaufen unserer inneren Transformation brauchen wir uns NICHT mehr zu entscheiden, denn BEIDE Alternativen sind wahr und richtig und berechtigt. Und sie existieren auch beide, ob wir dies nun wahrhaben wollen oder nicht. Sie existieren in unterschiedlichen energetischen Zuständen.

Um bestimmte Erfahrungen machen zu können, muss sich Energie in einen relativ schweren energetischen Zustand begeben, Form werden und sich dinglich/körperlich manifestieren. Diese körperlichen Erfahrungen sind diejenigen Erlebnisse, die wir dann als REAL bezeichnen. Und gleichzeitig, parallel zu dieser „realen“ körperlichen Erfahrungsebene gibt es eben auch die irreale, fantasievolle, träumerische Ebene, auf der wir ebenfalls Erfahrungen sammeln können.

Egal oder nicht egal, diese Frage können wir uns schenken/sparen. Es genügt, bewusst zu fühlen, welche Gefühle durch EGAL in uns auslöst werden und welche Gefühle durch NICHT EGAL in uns auslöst werden. Und indem wir BEIDE Gefühlszustände bewusst und aktiv erlauben und fühlen und wahrnehmen, HABEN WIR EIN ERFÜLLTES, REICHES LEBEN. Und dieses erfüllte, reiche Leben ist tatsächliche Lebensfreude und wahres, pures Glück.

Auf diese Weise können wir durch das Erlauben von BEIDEN Zuständen Glück „produzieren“/erzeugen und zu jeder Zeit in unser Leben beamen. Wir können uns aus der Gewohnheit und dem Zwang des sich entscheiden Müssens entlassen und uns dem „sowohl … als auch …“ hingeben. Hierbei entscheiden wir NICHT WAS PASSIEREN SOLL, sondern wir fühlen einfach vorab bereitwillig BEIDE Optionen und wie es uns damit ergeht - und dann ist es egal, was passiert, denn wir haben ja schon BEIDES vorab bereitwillig gefühlt und IN uns schwingen lassen und DURCH uns hindurch gelassen.

Jetzt JA SAGEN zum bereitwilligen Fühlen BEIDER Optionen … - und unser Leben ist reich und erfüllt voll Freude und Glück …



Montag, 9. September 2019
Meine Kindheits-Ego-Ich-Identifikation loslassen
Kinder sehen die Welt mit ihren eigenen Augen. Allein aufgrund ihrer Körpergröße sind Kinder kleiner und die Welt wirkt auf sie viel größer. Unsere Wahrnehmung als Kind war einfach eine vollkommen andere als heute als Erwachsener. Und ist es so, dass genau dieser Punkt häufig zu Blockaden und Irritationen in unserem heutigen leben führt.

All das, was wir als Kind wahrgenommen, erlebt und erfahren haben sowie all das, was uns durch Erziehung, Lebensereignisse und die unterschiedlichsten Lebenssituationen beigebracht worden ist, haben wir damals als WAHRHEIT angenommen und verinnerlicht. Wir glaubten - ja wir waren fest davon überzeugt: „DAS ist DIE Welt. So funktioniert dieses Leben. DIES ist wahr und richtig. So muss es sein.“ Und all diese Erfahrungen, Werte, Normen, Regeln und Vorstellungen haben wir verinnerlicht und uns mit ihnen identifiziert.

Auf diese Weise ist unsere Kindheits-Ego-Ich-Identität entstanden. Diese Kindheits-Ego-Ich-Identität ist unser ICH, mit dem wir uns bis heute identifizieren. Dieses ICH trägt unseren Namen und unsere Charaktereigenschaften. Es kann das, was es kann. Und es kann das nicht, was wir schon damals nicht konnten (oder was uns ausgeredet wurde).

Heute als Erwachsener nehmen wir diese Welt nun jedoch ganz anders wahr. Wir blicken von weiter oben auf die Dinge und alles sieht vollkommen anders aus. Doch ist unsere Identität mitgewachsen? Haben wir uns auch innerlich gewandelt und verändert? Ist uns unsere innere Transformation - der Übergang vom Kind zum Erwachsenen - gelungen? Sind wir noch eine Raupe? Oder konnten wir uns erfolgreich verpuppen und dann den Prozess der Metamorphose durchlaufen und als wunderschöner Schmetterling heute frei in die Lüfte aufsteigen und als Erwachsener fliegen wohin wir wollen? Spüren und leben wir heute unsere wahre Freiheit?

Die meisten Erwachsenen sind eben NICHT erwacht, sondern stecken bis heute in ihrem Kindheits-Traum(a) fest. Sie identifizieren sich bis heute mit ihrer Kindheits-Ego-Ich-Identität. Und sie befolgen bis heute die Regeln, Normen, Erwartungen und Glaubenssätze, die sie damals als Kind verinnerlicht haben.

WENN wir heute den Schritt vom Kind zum Erwachsenen gehen würden, so wäre dies unser ERWACHEN. ERWACHEN und ERWACHSEN klingt sehr ähnlich und es ist im Prinzip dasselbe. Den Schritt hin zum Erwachsenen zu gehen bedeutet, unsere Kindheits-Ego-Ich-Identität hinter uns zu lassen. Unser altes Ich hat keine Bedeutung und keine Funktion mehr für uns. Es WAR uns soooo lange Jahre lang wichtig, und jetzt ist sein Haltbarkeitsdatum schlicht und einfach abgelaufen.

Möglicherweise macht uns dies traurig. Und diese Gefühle von Abschied nehmen und Traurigkeit sind dann ganz richtig und stimmig. Diese Gefühle dürfen da sein und sie sollten ihren Platz einnehmen dürfen. Wir sollten es uns erlauben, diesen Abschiedsschmerz des Verabschiedens und Loslassens unserer Kindheits-Ego-Ich-Identität bewusst zu fühlen.

Unsere Kindheits-Ego-Ich-Identität ist wie ein alter Computer. So viele Menschen laufen noch mit ihrem geliebten, alten, inneren Commodore 64 durch die Welt und haben all die System-Updates verpasst. Alte Computer können zwar auch noch heute ihre eigenen inneren Programme erfüllen, doch sie können sich NICHT mit den heutigen Computern vernetzen. Sie können mit dem heutigen Standard einfach nicht kommunizieren. Sie sind schlicht und einfach veraltet und gehören ausrangiert.

Dieses Ausrangieren unserer eigenen, liebgewonnenen Kindheits-Ego-Ich-Identität fällt uns natürlich extrem schwer, weil wir uns eben mit ihr vollkommen identifizieren. Doch diese Kindheits-Ego-Ich-Identität bildet all das ab, was wir NICHT sind. Diese Kindheits-Ego-Ich-Identität ist der Gegenpol zu unserem eigentlichen, göttlichen Sein. Sie ist der Gegenpol zu unserem Erwacht-Sein = Erwachsen-Sein. Unsere Kindheits-Ego-Ich-Identität ist sozusagen lediglich unser Schatten. Und so leben wir als Erwachsene oftmals bis heute unseren Schatten, anstatt mit unserem Licht in diese Welt zu strahlen.

Das Loslassen unserer geliebten Kindheits-Ego-Ich-Identität ist wie das Wegschmeißen eines geliebten Kuscheltiers. Wir können es einfach nicht. Und wir brauchen es auch NICHT. Es genügt, wenn wir unserem geliebten Kuscheltier, unserer geliebten Kindheits-Ego-Ich-Identität, einen Platz in unserem Wohnzimmerregal geben, wo dieses Energiefeld nun Platz nehmen darf. Dort darf es sein und sitzen und uns zuschauen. Wir können diese Energie zum Gestalten unseres heutigen Lebens einfach NICHT MEHR GEBRAUCHEN!

Zum Gestalten unseres heutigen Lebens brauchen wir Licht, Liebe und unsere eigene Herzensfeld-Energie. Unsere Kindheits-Ego-Ich-Identität ist damals entstanden, indem wir uns als am Außen orientiert und vom Außen gelernt haben. Doch all diese Energien sind und waren Fremdenergien in uns (deswegen können wir sie als Schatten bezeichnen). Heute können wir als erwachte Erwachsene unsere Selbstliebe nur dann leben, wenn wir aus unserem Innen heraus, aus unserem Herzensfeld heraus, aus unserer Selbstliebe heraus agieren.

Unsere Kindheits-Ego-Ich-Identität war durch RE-Agieren charakterisiert.
Unser Erwachsen-sein ist durch AGIEREN charakterisiert.

Kindheit und Erwachsensein sind also zwei vollkommen unterschiedliche - ja absolut gegensätzliche - Phänomene. Deswegen MUSS sich unser Leben umkrempeln und auf den Kopf stellen, wenn wir unsere „spirituelle Pubertät“ durchlaufen und wenn sich dabei auf unserem Weg vom „spirituellen Kind“ hin zum „spirituellen Erwachsenen“ alles verändert.

Wenn wir JA dazu sagen, unsere Kindheits-Ego-Ich-Identität bewusst und voll Wertschätzung und Hochachtung loszulassen, wenn wir uns für all die mit unsere Kindheits-Ego-Ich-Identität verbundenen Erfahrungen bewusst bedanken und sie voll innerer Dankbarkeit würdigen - dann gelingt es uns leicht, durch unsere „spirituelle Pubertät“ hindurch zu schwimmen und schließlich im Licht des Erwachsenseins (Erwachtseins) anzukommen.

So wie auch bei unserer körperlichen Pubertät, so hat jeder Mensch auch für das Durchlaufen seiner „spirituellen Pubertät“ seinen ganz eigenen Rhythmus. Die Krisen sind bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Wir bekommen Pickel und Hautauschläge. Unsere „spirituellen Hormone“ spielen verrückt. Und irgendwann sind wir dann da durch und es geht uns wieder gut und wir wissen, wer wir jetzt NEU sind.

Als erwachte Erwachsene sind wir nun „spirituell geschlechtsreif“ und können „neue geistige Kinder zeugen“. Unsere (innere) Stimme hat sich verändert und an Ausdruckskraft gewonnen. Unser „spiritueller Körper“ nimmt „seine typische, charakteristische Form“ an und wir „sind wer“ als spirituelles Wesen.

Manche Menschen werden durch schwere Schicksalsschläge dazu gezwungen, endlich in ihre „spirituelle Pubertät“ einzutreten. Wir können und dürfen uns diesem Weg der Veränderung auch freiwillig öffnen. Er darf sein. Wir dürfen ihn erlauben. Wir dürfen ihn jetzt gehen …

Es ist an der Zeit, dass wir unsere Kindheits-Ego-Ich-Identität loslassen.
Es ist an der Zeit, dass wir unsere Kindheits-Ego-Ich-Identität verabschieden.
Das Haltbarkeitsdatum unserer Kindheits-Ego-Ich-Identität ist definitiv abgelaufen.
Es ist an der Zeit, dass wir die hierzu gehörigen Gefühle bewusst fühlen und würdigen.

Es ist an der Zeit, dass wir uns für uns selbst einen neuen, inneren Computer - ein neues Betriebssystem - kaufen bzw. dass wir dem Leben erlauben, es in uns jetzt neu zu installieren. Wir brauchen hierfür nichts weiter zu tun, als JA zu sagen und es zu erlauben ...

Ja, ich darf …
Ja, ich erlaube …

Und alles Weitere geschieht dann ganz von alleine …



Mittwoch, 4. September 2019
Osterfeuer und Biikebrennen als Lichtarbeiter Seelen heimführen
Hier ein Link zu einem kleinen Video zum Thema "Osterfeuer und Biikebrennen als Lichtarbeiter Seelen heimführen"

https://www.youtube.com/watch?v=8zBMwf4t_dU&t=658s



Erkenne Dich selbst im anderen … - Das eigene Ego erkennen. - Wie geht das?
Das eigene Ego erkennen in dem, was das Außen uns spiegelt …

Jeden Tag erleben wir es, wie die anderen mit uns umgehen. Manchmal sind sie lieb und freundlich zu uns. Und ein anderes Mal lachen sie uns aus, beleidigen uns, verstehen uns falsch und fügen uns Schmerzen zu.

Ich persönlich habe mich lange Zeit mit „dem Ego“ ganz allgemein beschäftigt, mit seiner Struktur, seiner Rolle in dieser Schöpfungsgeschichte und seinem Stellenwert für unser Erleben und Fühlen. Hierbei habe ich zwar „das Ego“ immer besser verstehen können, aber noch längst nicht „mein Ego“.

Das eigene Ego zu erkennen ist ein ganz eigener Schritt - eigentlich beinahe wie eine kleine Erleuchtung. Während wir uns bisher immer darüber aufgeregt haben, wie schlecht und ungerecht die Welt (zu uns) ist und wie unfair die anderen mit uns umgehen, können wir mit dem Erkennen unseres eigenen, persönlichen Ego „es lieben“. Wir können es plötzlich erkennen, anerkennen und so lassen, wie es ist, ohne es und ohne „etwas“ verändern zu wollen. Unser Ego darf so sein und bleiben, wie es ist.

Und ganz typisch für unser eigenes Ego ist, dass es zahlreiche Ängste hat.
Es hat vielleicht Angst vor Nähe.
Es hat vielleicht Angst vor Liebe.
Es hat vielleicht Angst vor unserer wahren Größe.
Es hat vielleicht Angst vor den Bewertungen anderer.
Es bekommt Muffensausen bei wahrem, echten Erfolg.
Es macht sich in die Hose, wenn ihm immer alles gelingt.
Es möchte schier weg rennen, wenn es tatsächlich von allen geliebt und anerkannt wird.
Es hat vielleicht Angst vor unseren spirituellen Gaben, Fähigkeiten, Talenten und Qualitäten.

Die ist so, weil sich unser Ego eigentlich über Mangel, Fehler, ungenügend sein, falsch sein und getrennt sein definiert. Unser Ego sehnt sich zwar sehr nach Erfolg, Liebe, Nähe, Gelingen und Anerkennung, doch zugleich ist es der Meinung, es habe all dies gar nicht wirklich verdient. Und wenn, dann nur auf der materiellen Ebene, im Außen, in der Welt der Dinge und Formen. Was sich dann in Statussymbolen, viel Geld, Sachwerten, Beachtung und weltlichen Sachen manifestiert. Doch all dies ist eben vergänglich. Alle Formen können und werden wir früher oder später wieder verlieren. Und dann leiden wir den Schmerz des Loslassenmüssens. Und mit diesem Schmerz nährt unser Ego dann erneut seinen Ego-Schmerzkörper.

Trotz des Wissens um all diese Zusammenhänge ist es mir lange Zeit nicht gelungen, mein eigenes Ego zu erkennen. Dies KANN NICHT gelingen, solange wie wir mit unserem Ego noch identifiziert sind. Doch in dem Moment, wenn sich diese Identifikation auflöst, können wir als wahrnehmendes Bewusstseins unser eigenes Ego „von außen“ sehen, erkennen, anerkennen und lieben. Es darf so sein, wie es ist. Und es darf so bleiben, wie es ist. Wir sind es nicht mehr länger, sondern es ist lediglich ein Aspekt unseres Daseins, der uns bestimmte (Negativ-)Erfahrungen ermöglicht.

Und nun kann ich zu meinem eigenen Ego sagen …
Ja, Du hast Angst.
Ja, Du bist scheu.
Ja, Du fühlst Mangel.
Ja, Du leidest unter Deinem getrennt sein.

Und alle Eigenarten und Eigenschaften, die mein Ego ausmachen und charakterisieren, liefern bzw. spiegeln mir die Verhaltensweisen der Menschen um mich herum sowie all die vielen Settings und Situationen in meinem Leben. Jedes Mal fühle ich etwas. Und jedes Mal kann ich erkennen, was mein Ego jetzt gerade fühlt. Doch nicht mehr ICH persönlich fühle, was ich fühle, sondern ich beobachte, was mein Ego gerade fühlt und wie es ihm momentan geht.

Und eigentlich kann ich jedes Mal, wenn ich früher „DU“ gesagt habe (DU bist …, DU machst …, DU hast …) jetzt „mein Ego“ sagen und mein eigenes Ego (mit dem ich mich jetzt NICHT mehr identifiziere) innerlich in mir erkennen.

Das „es nicht mehr so persönlich nehmen“ ist dabei beinahe wie eine gespaltene Persönlichkeit. Ich als Person identifizierte mich mit meinem Ego. Indem ich mich als getrennt von meinem eigenen Ego wahrnehmen kann, habe ich mich von meinem Ego und damit von meinem ICH abgespalten. Dies mag für einige Egos krankhaft wirken. Und das ist es aus Ego-Sicht sicherlich auch. Auch in dieser Erkenntnis können wir einmal mehr unser eigenes Ego erkennen sowie auch die Struktur des kollektiven Egos.

Paradoxerweise entsteht jedoch DURCH die Trennung von unserem eigenen Ego etwas Wunderbares, nämlich eine neue Liebesbeziehung. Mit meinem „neuen ICH“ kann ich mein Ego lieben. Ich kann mich ihm nahe fühlen. Erkennen, anerkennen und lassen ist gleich LIEBEN. Mein „neues ICH“ bin ich als wahrnehmendes Bewusstsein. Und somit kann ich mit meinem „neuen ICH“ mein „altes ICH“ (mein Ego) lieben und damit leicht integrieren. Erstaunlicherweise entsteht durch diese Trennung eine neue, „höherwertigere“, göttlichere Liebe und tatsächliche Nähe.

Gelingt uns dieser Schritt, so haben wir uns über die Ebene der Formen, der Attribute, des Sichtbaren, der Äußerlichkeiten erhoben und lieben auf der Ebene des Formlosen. DORT ist jetzt die bedingungslose Liebe möglich - ja sogar leicht möglich und sogar das Selbstverständlichste von der Welt. Die weltliche Ego-Liebe war immer an Bedingungen gebunden und abhängig von den äußeren Gegebenheiten. Dies ist jetzt vorbei. Jetzt ist die Liebe wieder FREI und fordert nichts mehr.

Die Auflösung unserer Ego-Identifikation führt paradoxer Weise zu einer neuen Nähe und zu einer neuen Liebesbeziehung mit unserem eigenen Ego-ICH. Es verhält sich eben ANDERS, als wie wir es uns dachten. Es geht eben NICHT darum, unser Ego zum Müllplatz zu bringen und dort zu entsorgen, sondern es geht darum, uns selbst auf einer neuen, höheren Ebene zu LIEBEN.

Dass dies geht, dass dies funktioniert, kann ich so fühlen.

Was hieraus erwächst, darf sich nun zeigen …



Dienstag, 3. September 2019
Höflichkeit, Rücksichtnahme, Empathie
Uns ist beigebracht worden, Rücksicht aufeinander zu nehmen, höflich zum anderen zu sein, Zugeständnisse zu machen, Kompromisse einzugehen und die Erwartungen des anderen ernst zu nehmen. Wir spüren intuitiv, was den anderen verletzen könnte und verhalten uns als soziale Menschen entsprechend angepasst. So gelingt ein soziales Miteinander in harmonischer Weise - glauben wir …

Doch wir erkranken …
Wir leiden an körperlichen Symptomen …
Wir haben Rückenschmerzen und Verdauungsprobleme …
Wir haben die Nase voll, Kopfschmerzen und Hautausschlag …
Das soziale Miteinander IN UNS SELBST ist aus den Fugen geraten …
Und unser Außen, die Welt, die persönlichen und globalen Konflikte, spiegeln uns dies …

Warum? - Weil wir empathisch die Energie DES ANDEREN in uns aufgenommen haben.

Empathie ist KEINE isoliert zu betrachtende Eigenschaft, sondern unsere Gabe/Fähigkeit der Empathie muss in einem weiteren Zusammenhang gesehen werden. Empathie kann ein Segen sein und sich ebenso in einen Fluch umwandeln. Und wir können JETZT einen neuen Umgang mit unserer Fähigkeit der Empathie finden. Es spielen da nämlich noch weitere Aspekte mit rein …

In dem Moment, in dem wir auf jemand anderes Rücksicht nehmen, nehmen wir SEINE Energie IN UNS auf. „Rücksicht nehmen“ bedeutet „etwas nehmen“, und zwar das, wohin wir uns gerade umdrehen. Wir haben NICHT mehr unseren eigenen Weg und unsere eigenen Ziele im Blick, sondern wir nehmen die Bedürfnisse und Empfindsamkeiten des anderen wahr. Und indem wir sie wahrnehmen, NEHMEN wir sie FÜR WAHR. Wir nehmen die Empfindsamkeitsenergien DES ANDEREN IN UNS AUF.

Mit unserer Rücksichtnahme und unsere Höflichkeit öffnen wir unsere Tür den Energien unseres Gegenübers und sie dürfen frei und guten Gewissens in uns eintreten, einziehen und sich IN UNS häuslich nieder lassen.

Besonders in Partnerschaften ist dies prikär, denn hier nehmen wir Tag für Tag aufeinander Rücksicht. Folglich nehmen wir Tag für Tag die Energien des anderen empathisch in uns auf.

Und welche Energien sind dies?

Es sind die Ego-Energien des anderen.
Es sind die Vorstellungen, Erwartungen, Prägungen und Konditionierungen des anderen.
Es sind die Ego-Energien des anderen und damit die Fremdenergien seiner Ahnenreihe.

Und bereits als Kind haben wir gelernt, Rücksicht zu nehmen auf unsere Eltern (und auf die Gesellschaft). Und nur deshalb haben wir die Ego-Energien unserer Eltern (und des Kollektiv) IN UNS aufgenommen und identifizieren uns bis heute mit ihnen.

Rücksicht nehmen öffnet fremden Energien die Tür.

Nehmen wir auf die Natur Rücksicht, so darf die Energie der Natur in uns eintreten. Nehmen wir auf die konditionierten Empfindsamkeiten von Ego-Menschen Rücksicht, so dürfen genau DIESE Energien in uns eintreten. Und wenn wir auf uns selbst Rücksicht nehmen, DANN dürfen wir selbst in uns eintreten. Immer wenn wir auf unser Herzensfeld, auf unser Inneres Kind, auf unsere Selbstliebe Rücksicht nehmen, dann tritt genau DIESE unsere eigene Herzensfeld-Liebe in uns ein, schwingt in uns und erfüllt uns …!

RÜCKSICHT NEHMEN ist somit der Türöffner für dasjenige Energiefeld, auf das wir jetzt gerade unseren Fokus legen. Diese Energie darf jetzt in uns eintreten.

Narzissten und rücksichtslose Menschen nehmen keinerlei fremde Energien auf. Sie scheinen unberührbar zu sein. Ob dies nun die Lösung ist, sei einmal dahin gestellt. Zumindest tragen diese rücksichtslosen Menschen NICHT die energetische Last anderer mit sich herum.

Liebe Menschen scheuen sich, sich rücksichtslos zu verhalten, weil sie die Wut und die heftige Reaktion des Gegenübers befürchten. Sie wollen den anderen nicht verletzen. Doch vor allem vermeiden sie, durch die Reaktion des anderen, selbst verletzt zu werden. HIER an diesem Punkt steckt eine Menge Lernpotenzial FÜR UNS SELBST drin. Denn wenn der andere sich uns gegenüber rücksichtslos verhält, so bietet er uns eine perfekte Lernchance/Gelegenheit, über unser Höflichsein und immer Rücksichtnehmen hinaus zu wachsen. Wir dürfen lernen, endlich einmal auf den Putz zu hauen und dem anderen die Leviten zu lesen.

Wir selbst könnten auf seine Wut mit noch viel größerer Wut und Entrüstung reagieren, sodass dem anderen unsere Standpauke schier um die Ohren fliegt. Doch dies trauen wir uns meistens nicht, weil wir gut erzogen sind und weiterhin brav und artig sein wollen. Wir unterdrücken unsere Empörung und unsere Wut weiterhin, weil wir den anderen doch lieben.

Ja - wir lieben DEN ANDEREN. Doch in dem Moment, in dem wir unsere eigene Wut unterdrücken, lieben wir UNS SELBST eben NICHT. Wir können NICHT stolz AUF UNS sein. Vielmehr verlieren wir unsere Selbstliebe und Selbstachtung, wenn wir vor dem anderen kuschen und uns von ihm klein machen lassen.

Hier ist es an der Zeit, sich anzugewöhnen, auf ZWEI Ebenen gleichzeitig zu kommunizieren. Unser Wutausbruch hat NICHTS damit zu tun, ob wir den anderen lieben oder nicht. Wir reagieren wütend auf sein VERHALTEN, NICHT auf Ihn als göttliches Wesen. Die Herzensfeldverbindung der Liebe darf weiterhin bestehen bleiben auch dann, wenn wir das Verhalten des anderes schärfstens kritisieren. Verhalten ist das eine. Verbundenheit auf Herzensfeldebene ist parallel hierzu das andere. Und beides KANN gleichzeitig und dabei durchaus unterschiedlich sein.

Ich nehme KEINE Rücksicht auf DICH.
Ich nehme Rücksicht auf MICH.
Auf MEIN Herzensfeld.
Auf die Wünsche und Bedürfnisse MEINES Inneren Kindes.
Auf die Impulse MEINER Selbstliebe.
Ich sage JA zu MIR.

Und der andere darf hieran wachsen.
Er/sie wird eine Lösung für sich finden.

Rücksichtnahme und ein höfliches Verhalten führen dazu, dass wir empathisch die Energien des anderen IN UNS aufnehmen. Bei einem einmaligen Kontakt macht dies nichts. Doch über einen längeren Zeitraum prägen uns dann diese Fremdenergien und WIR leiden die Probleme DES ANDEREN als körperliche Schmerzen und krankhafte Symptome.

Empathie KANN nur dann für uns zu einer Bedrohung werden, wenn wir rücksichtsvoll gegenüber anderen sind. Solange wir uns ein authentisches Verhalten in Herzensfeld-Selbstliebe erlauben und uns vollkommen FREI fühlen, solange tut uns der andere nichts und wir nehmen nichts auf. Doch bereits mit einem Gefühl von „ich habe ein schlechtes Gewissen dem anderen gegenüber“ öffnen wir den Energien des anderen unsere Türen und Tore und seine Energien ziehen als Fremdenergien BEI UNS ein.

Immer dann, wenn wir Schwierigkeiten haben, den anderen vor den Kopf zu stoßen, unser Gegenüber zu brüskieren oder zu verletzen, nehmen wir die Energie des anderen in uns auf. Immer dann, wenn wir schon vorher wissen, dass unser Verhalten unserem Gegenüber nicht passen wird und ihn enttäuschen oder schmerzen wird, öffnen wir durch unsere Empathie und Rücksichtnahme den Energien des anderen unsere Tür.

Dabei ist doch die Frage …
WEN enttäusche ich? Den anderen oder mich selbst?
WEM füge ich Schmerzen zu? Dem anderen oder mir selbst?
WESSEN Vorstellungen/Wünsche enttäusche ich? Meine eigenen oder die des anderen?

Wie können wir damit umgehen, wenn der andere es rücksichtlos oder unhöflich findet, wenn wir unsere Leidenschaft und unsere Freude so leben, wie wir nun mal Lust dazu haben? Wie finden wir einen guten Umgang damit, wenn der andere unser JA zu uns selbst als ein NEIN gegenüber sich empfindet? Wie können wir unsere Selbstliebe frei, authentisch und offen leben und auch noch mit einem GUTEN Gewissen? Denn sobald wir ein schlechtes Gewissen haben, sind wir schon wieder mit dem anderen verstrickt, nehmen Rücksicht und nehmen die Energie des andere empathisch in uns auf.

Hier ist also stringente Fokussierung auf sich selbst angesagt, sodass wir im Grunde genommen gar nicht mehr wahrnehmen und nicht mitbekommen, WIE der andere sich gerade fühlt. Wenn wir die Stimmung und die schlechte Laune des anderen doch wahrnehmen, so sind wir nicht konsequent bei uns selbst in unserer Selbstliebe geblieben.

Und hieran erkennen wir schon, wie leicht es uns fällt, uns ablenken zu lassen durch den anderen und durch das Außen. Und schwupp sind wir schon wieder mit fremden Fremdenergien voll und leiden an den verrücktesten Krankheitssymptomen. Alles selbst eingefangen durch Rücksichtnahme und Anteilnahme am Schicksal des anderen (was sich ja jeder selbst so ausgewählt hat).

JEDEN eigenen Atemzug bewusst wahrnehmen kann helfen. Und wenn wir nicht JEDEN Atemzug bewusst wahrnehmen, so doch wenigsten einige und mit der Zeit immer mehr.

ICH BIN MEIN ATEM …

Dies KANN eine meditative Alltagsübung sein, um MEHR Rücksicht auf uns selbst zu nehmen sowie auf die Wünsche und Bedürfnisse unseres Inneren Kindes, unseres Herzensfeldes und unserer Selbstliebe.

Und unsere eigene „Rücksichtslosigkeit“ den anderen gegenüber nehmen wir lediglich in unserem Gewahrsein perifer wahr. Auf diese Weise rücken wir uns selbst stärker in unseren Fokus und lassen das Außen außen sein.

Weniger Rücksichtnahme gegenüber anderen Egos und mehr Rücksichtnahme gegenüber der eigenen Herzensfeld-Selbstliebe KANN ein Impuls für eine innere neue Haltung sein, für eine innere NEUE ORDNUNG, für ein Leben aus unserer tiefsten Liebe heraus, für ein Zuhause-Sein in unserem eigenen Herzensfeld. Ein Impuls für Wandel und Transformation.

Und alles Weitere wird sich dann von alleine ergeben …



Einen Umgang finden mit der Angst unseres Ego …
Wenn wir eine Blockade spüren …
Wenn etwas nicht klappt …
Wenn wir Probleme haben …
Wenn wir Schmerzen haben …
Wenn es uns schlecht geht …
Wenn wir spirituell NICHT weiterkommen …

… dann hat unser Ego Angst …

Als Herzensfeld-Menschen, als Menschen, die auf ihrem spirituellen Weg weiter in Richtung Licht/Liebe gehen möchten, geraten wir immer wieder ins Stocken (haben wir immer wieder Probleme).

Es geht nicht weiter.
Wir werden abgelehnt und zurückgewiesen.
Es tut weh.

Warum ist dies so?

Spiritualität (= unser Geist-Sein) und LIEBE tun dem Ego weh.

Unser Ego hat vergessen, was Liebe ist und dass es selbst Liebe ist. Deshalb hat unser Ego ANGST vor der Liebe und es hat ANGST vor der Ebene unseres Geistes. Geist und Liebe sind ihm unbekannt. Und Unbekanntes ängstigt uns.

Wenn wir unsere Selbstliebe, unser Geist-Sein und unser strahlendes, leuchtendes Licht-Sein entdecken, erfahren und wieder gewinnen möchten, so begegnen uns ZWEI Schwierigkeiten …

- unser eigenes Ego,
- die Egos der Menschen um uns herum.

Es ist „DIE Ego-Energie“, die uns blockiert. Hierbei legt uns unser eigenes Ego ebenso Steine in den Weg wie auch die Egos der anderen Menschen (unser Gegenüber, unser Partner, unsere Arbeitskollegen u.s.w.).

WAS ist eigentlich „unser Ego“?

Unser Ego ist, wenn wir geboren werden und noch Kind sind, wie ein „leerer Eimer“. Unser Ego ist von sich aus NICHTS - und damit göttlich und zugleich ALLES. Auch unser Ego IST das Feld des reinen Potenzials. Es kann JEDE Form annehmen (so wie ein Camäleon jede Farbe annehmen kann).

Wir sind ausgestattet mit der Gabe/Fähigkeit der Empathie und mit dieser Gabe/Fähigkeit fühlen und spüren wir DAS AUSSEN. Und DIESE Energie, die wir im Außen wahrnehmen, fühlen/spüren wir körperlich IN UNS. Unser Körper ist hierbei wie ein Radio-Empfangs-Gerät. Unser Körper ist ein „Messgerät“ und ein Resonanzkörper (wie ein Gitarrenkörper), der die im Aussen vorhandenen Energien misst, empfängt und verstärkt wiedergibt.

Wenn wir nun LANGE ZEIT immerzu dieselben Energien aufnehmen, dann passiert „etwas“. In unserer Kindheit nehmen wir zum Beispiel 18 Jahre lang die Energien von unserem Vater und von unserer Mutter auf. Jeden Tag „messen“ wir diese Energien und fühlen und spüren sie in uns. Und jeden Tag füllen wir unsere leeren Ego-Eimer mit diesen Energien auf. Unser Körper IST dieser leere Eimer. Und wenn er jeden Tag mit denselben Energien aufgefüllt wird, dann nimmt unser Körper die Eigenschaften eben dieser Energien an (wenn wir jeden Tag abgestandenes Wasser in einen Plastikeimer füllen, dann stinkt dieser Eimer sogar irgendwann, auch wenn er leer ist. Und wir können ihn putzen und schrubben wie wir wollen, er wird immer noch nach abgestandenem Wasser riechen).

Die Energien unserer Eltern und des Kollektiv sind FREMDENERGIEN in unserem System. Diese Fremdenergien sind als solche sehr hilfreich, um einen Schatten auszubilden und um zu erfahren, wer/was wir NICHT sind. Wir SIND in unserer Essenz reines Bewusstsein, formlose Energie, Licht und Liebe. Und wir füllen unseren Eimer mit Form-Energie voll. Und so glauben wir eines Tages, wir seien eine Form. Nur in diesem Spannungsfeld von Form und Formlosigkeit KÖNNEN wir Erfahrungen machen und Gefühle fühlen. Deswegen ist schon alles RICHTIG so, wie es ist.

Wollen wir heute zu unserer Formlosigkeit zurück finden, so hat die Form, die wir glauben zu sein, natürlich eine riesige Angst davor, denn sie wird sich auflösen. Und solange unser Form-Aspekt Angst vor der Formlosigkeit hat, wird die Form alles Erdenkliche dafür tun, diesen Transformationsprozess zu verhindern, zu stoppen und aufzuhalten. Und dabei ist die Form clever und findet kreative Lösungen für Blockaden.

Der Witz ist, dass wir jetzt erkennen können und dürfen, dass die Form ERHALTEN BLEIBEN DARF!

In der spirituellen Szene wollen die Menschen ihr Ego überwinden und hinter sich lassen und sich in Licht und Liebe umwandeln/transformieren. Sie wollen das Ego abstreifen und vergessen machen. Doch HIERUM geht es NICHT. Dieser Weg tauscht Äpfel gegen Birnen und wir haben nichts gewonnen. Dann hätten wir lediglich die eine Identifikation gegen eine neue Identifikation eingetauscht. Dies ist sinnlos.

Es geht darum, BEIDES zu sein.
Es geht darum, Ego UND Herzensfeld gleichzeitig zu sein.
Es geht darum, das „entweder … oder …“ in ein „sowohl … als auch …“ zu überführen.
Es geht darum, Form UND Formlosigkeit GLEICHZEITIG und nebeneinander/miteinander zu erlauben.

Indem wir die GLEICHZEITIGE Existenz von Form und Formlosigkeit erlauben, brauchen wir uns NICHT mehr für ETWAS entscheiden, sondern BEIDES darf sein. Wir werden uns der Existenz BEIDER Ebenen bewusst und erkennen BEIDE Ebenen an. In dieser bewussten Anerkennung BEIDER Ebenen erlangen wir Bewusstheit und finden Frieden. Unser (innerer und äußerer) Kampf hat ein Ende gefunden.

Und unser Ego, die Ebene von Form, braucht NICHT mehr um seine Existenz zu bangen. Wir wollen das Ego NICHT mehr abschaffen, sondern wir erhalten und behalten es gerne, um nun BEWUSST Erfahrungen machen und Gefühle fühlen zu können. Um nun BEWUSST das Leben auf BEIDEN Ebenen genießen zu können.

Im Umgang mit anderen Menschen können wir nun eine neue Botschaft nonverbal senden …

Du brauchst KEINE Angst zu haben.
Du darfst so bleiben, wie Du bist.
Niemand will Dich verändern.
Ich lasse Dich und liebe Dich auf beiden Ebenen Deines Seins.
Der (Glaubens)Krieg ist vorbei …

Frieden darf sich einstellen.
Die Liebe hat ihre Bedrohlichkeit für die Form und für unser Ego verloren.

Unser eigenes Ego darf bleiben.
Unser eigenes Ego darf seine Werte behalten.
Und wir wissen, dass wir diese Werte NICHT sind.
Wir wissen, dass wir unser Ego NICHT sind.
Und dennoch darf es da sein und bleiben.

Und auch der andere darf so bleiben wie er ist.
Auch der andere darf seine Werte behalten.
Wir finden einen guten Umgang mit den Werten und Vorstellungen des anderen.
Wir finden einen Ort, einen Platz und eine innere Haltung, die uns gut tut.
Wir können den anderen und sein Ego lassen.

Und so darf nun eine neue Zeit - die Zeit der Neuen Ordnung - der Ordnung der Liebe unseres Herzensfeldes - anbrechen. Wir dürfen uns selbst NEU erfahren, mit einem neuen Bewusstsein in Frieden mit allen Aspekten dieser Schöpfung.

Wir können JA sagen und uns fällt das JA sagen leicht.
Wir segnen das Jetzt und begegnen dem gegenwärtigen Augenblick mit Offenheit.

JA - ich segne das Leben, wie es JETZT ist …

Und Dankbarkeit und Frieden begleiten uns im Namen der universalen Liebe …

Und es ist Licht geworden und schön …



Ich bin heil …
Probleme KÖNNEN NICHT auf derjenigen Ebene gelöst werden, auf der sie entstanden sind …

Wenn wir unsere Probleme lösen wollen, so müssen wir uns ÜBER sie erheben. Ein Knoten kann sich nicht selbst lösen. Es braucht eine Hand außerhalb des Knotens, die den Knoten löst.

Wir selbst SIND der Knoten und wir sind auch die Hand außerhalb. Diese multidimensionale Existenz ist das ganz Besondere unseres menschlichen Daseins. Wir sind das Problem und wir sind zugleich auch die Lösung. Solange wir uns mit dem Problem zu 100% identifizieren und solange wir sagen: „Dies ist UNSER Problem“, solange KÖNNEN wir das Problem NICHT lösen, denn wir selbst SIND der Knoten (das Problem).

Lösen können wir das Problem erst dann, wenn wir innerlich Abstand von „unserem“ Problem nehmen und uns selbst als Lösung wahrnehmen. Hier kreischt dann unser Ego natürlich sofort laut auf und wettert: „Das geht doch nicht. Das Problem ist wichtig. Du KANNST gar NICHT die Lösung sein. Du KANNST es gar NICHT selbst lösen.“

An diesem Punkt können wir uns jetzt der Quantenheilung bedienen. Eine ganz einfach Übung ist es, sich vor den Spiegel zu stellen und sich dabei vorzustellen, sein eigenes Inneres Kind auf dem Schoß bzw. im Arm zu haben und es liebevoll in den Armen zu wiegen. Und dann können wir anerkennen, dass unser Inneres Kind bereits vollkommen und heil IST. Es IST HEIL.

Es ist heil und es war schon immer heil. Unser Inneres Kind KANN gar NICHT etwas anderes sein als heil.

Und so können wir überrascht feststellen, dass wir als unser Inneres Kind bereits tatsächlich HEIL SIND. Und zwar auch dann, wenn unser Körper an irgendeiner Stelle krank ist. „Unser Kranksein“ ist also nur eine Einbildung, eine Täuschung, eine Illusion - denn letztendlich sind ALLE Erfahrungen Illusionen. Streng genommen gibt es gar keine Erfahrungen. ALLE Erfahrungen sind Fake, Mumpitz, eingebildet, Illusion und Täuschung. Das einzige, was tatsächlich existiert, ist ewiges Heil - das Paradies.

Die Erfahrungen, die Schmerzen und das Kranksein KÖNNEN nur deshalb existieren, weil wir unser Heilsein vergessen haben. WIR SIND die universale Liebe. Und diese universale Liebe KANN NICHT krank sein. Sie KANN NUR universale Liebe sein. Und die universale Liebe ist IMMMER HEIL.

Da können wir uns nun drehen und wenden wie wir wollen. Wir müssen erkennen und anerkennen, dass wir als universale Liebe immer schon heil sind und heil waren und niemals krank sein konnten.

Natürlich steht es uns frei und offen, uns solange krank und als Opfer und kaputt fühlen zu dürfen, wie wir es möchten, wie unser Ego Lust auf diese Erfahrung hat, wie wir Freude daran haben, unser Heilsein und unser Liebesein zu vergessen und auszublenden. - Es gibt überhaupt nichts anderes als Heilsein.

Allein unser Ego hat die Fähigkeit, sein Vergessen so kraftvoll auszudehnen, dass wir auch unser Heilsein, unser Gesundsein, unser Liebesein, unser Gottsein vergessen. Wir sind in uns selbst unser Gott. Und Gott KANN NICHT krank sein. Gott IST. Und Gottes SEIN ist die Schöpfung. Und diese Schöpfung ist heil und vollkommen. Also sind wir selbst: Ich BIN. Wir sind unsere eigene Schöpfung. Und wir sind heil und vollkommen.

Es gibt also NICHTS ZU TUN.
Wir brauchen nichts zu machen.
Wir sind bereits am Ziel angekommen.

Jedes Nicht-angekommen-sein ist lediglich eine Illusion und die Lust auf die Erfahrung des Weges. Und wir KÖNNEN diesen Weg NUR DANN ERFAHREN, wenn wir tatsächlich glauben, es gäbe ein Ziel, das wir noch NICHT erreicht hätten. Anders macht Erfahrungen machen keinen Sinn. Und ohne Erfahrungen KÖNNEN wir KEINE Gefühle fühlen. Und genau DIES möchte ja unsere Seele: Unsere Seele möchte Gefühle erfahren und Gefühle fühlen - mit unserem Körper. Und hierzu muss unser Körper vergessen haben, dass er nur eine Fiktion ist, dass es ihn gar nicht gibt, dass er lediglich manifestierte Energie ist, die sich jederzeit „in Luft auflösen kann“, dass auch unser Körper in seiner Essenz NICHTS ist (und dass unser Körper zu über 99,9% NICHTS ist hat sogar die Physik inzwischen nachgewiesen, denn der Raum zwischen den Atomen unseres Körpers ist überwiegend leerer Raum).

Es ist also an der Zeit, dass wir uns daran gewöhnen, unsere Sichtweise zu verändern. Nichts ist „in Stein gemeißelt“. Zu jedem Zustand, zu jeder Situation, zu jeder Krankheit, zu allem, was ist, gibt es eine Original-Blaupause, die heil und unberührt ist. Und dieses Original sind wir selbst auch in diesem Moment JETZT.

„Wohin Du denkst, Energie Du lenkst …“

Solange wir an unsere körperlichen Gebrechen denken, SIND wir sie.
Sobald wir an unsere Original-Blaupause denken, SIND wir sie.

Zumindest in unserer Fantasie, in den feinstofflichen Imaginationswelten unserer inneren Seelenbilder sind wir es bereits JETZT. Auch im Manifestationsprozess spielt „die Trägheit der Masse“ eine Rolle. Körper bewegen sich langsamer als Gedankenblitze. Zugleich können wir mit diesen Erkenntnissen Spontanheilungen jeder Art und auch Wunder erklären und nachvollziehen. Wir brauchen uns nur innerlich mit dem Originalzustand im Quantenfeld zu verbinden, und schon sind wir dieses Original und haben die schmerzhafte irdische Manifestation für diesen Moment losgelassen. Kehren wir in Gedanken im darauf folgenden Augenblick wieder zu unserem Leid zurück, so manifestiert sich unser Leid erneut. NUR WENN wir in Gedanken bei dem Originalzustand und unserer Blaupause des Quantenfeldes SICHER BLEIBEN, reagiert unser Körper hierauf und Spontanheilungen werden zu unserem neuen Alltag. Wunder sind dann Normalität. Dies ist unsere NEUE ORDNUNG – die Ordnung unseres heilen Herzensfedes.

Die Geschichten von Harry Potter (Okklumentik - Die Kraft, den eigenen Geist steuern und bewusst lenken zu können) oder von Herr der Ringe (Die magnetische Anziehungskraft der Gedanken des Rings – des Ego) beschreiben sehr eindrucksvoll, wie irdisches Leben und Erfahrungen machen funktionieren. Es fällt uns Menschen schwer, unsere Geist, unseren Fokus, unsere Aufmerksamkeit, unsere Konzentration sicher, souverän und mit Leichtigkeit zu lenken und dort zu halten, wo wir unseren Fokus halten wollen. Immer wieder schweifen wir in Gedanken ab.

Mönche probieren dies abseits des Alltags durch Meditation. Und auch wir Alltags-Menschen versuchen unseren Geist zu beruhigen und zu fokussieren durch Übungen und Meditation. Doch die Schöpfung ist so angelegt, dass wir Erfahrungen machen sollen. Und hierfür ist Vergessen und Zerstreutsein und Abschweifen und Unfokussiertsein erforderlich. - Sonst wäre ja alle Menschen in Null Komma nix heil und zurück im Paradies und niemand würde mehr freiwillig eine schmerzhafte Erfahrung machen. Dann wäre das schöne Gefühle fühlen vorbei und unsere Seele würde in die Röhre gucken.

Es wird also lediglich einzelnen Menschen gelingen, diese neue Erfahrung des sich mit dem Original der Blaupause zu verbinden im Alltag hier und dort immer mal wieder zu machen.

. . .

Ich wiege mein Inneres Kind …
Mein Inneres Kind IST HEIL.

Also BIN ICH HEIL.



Impulse zum Glücklich-Sein
Hier findest Du Impulse, Ideen und Anregungen, wie es Dir gelingt glücklich zu sein - und zwar in ganz einfacher Art und Weise …

Es ist eine Sammlung von positiven Erfahrungen und „persönlichen Erfolgsrezepten“, wie Glücklich-sein ganz leicht gelingt. Und auch Du kannst/darfst die Glücklich-Sein-Sammlung gerne mit Deinen eigenen Glücks-Bringer-Momenten bereichern und ergänzen …

WANN BIN ICH GLÜCKLICH …?

- Meditieren.
- Positiv denken.
- An etwas Schönes denken.
- Draußen in der Natur sein.
- „Ich bin gesund“ affirmieren.
- JA sagen zu dem, was jetzt ist.
- Bewusst tief ein und aus atmen.
- „Ich bin heil“ als Affirmation denken.
- Mit ganzem Herz bei einer Sache dabei sein.
- Das Jetzt (den gegenwärtigen Augenblick) segnen.
- Einer Tätigkeit nachgehen, die einen zutiefst erfüllt.
- Für negative Formulierungen (un-, los-, nicht) neue Worte finden.
- Selbstliebe praktizieren - z.B.: Ich liebe mich dafür, dass ich jetzt atme …
- Meinen Fokus bewusst lenken (zum Beispiel zum Licht) und ihn dort halten.
- Schöne Dinge tun (Walken, Joggen, in der Natur sein, inspirierende Menschen treffen).
- Bei „Ja, aber“ aufhorchen und das „Nein“ dahinter erkennen und „neu reinkommen“ …
- Sich um die eigenen Chakren kümmern (Chakra-Meditation, ihnen Aufmerksamkeit schenken).
- JA sagen, DASS ich jetzt etwas fühle, und das WAS (ich fühle) und WARUM (ich es fühle) und alles im Außen loslassen.
- Einmal NICHT auf die anderen Rücksicht nehmen, sondern sich selbst aus dem Herzen heraus leben.
- Mein Inneres Kind in meinen inneren Bilderwelten auf meinen Schoß nehmen und liebevoll in meinen Armen wiegen.
- Präsent sein im Jetzt. Das, was ich tue, mit Gegenwärtigkeit, Achtsamkeit und vollkommener Aufmerksamkeit verrichten.
- Kreativ sein (etwas Kreatives tun, z.B. malen, zeichnen, Musik machen, Gedichte schreiben, etwas bauen, etwas gestalten, komponieren, Geschichten schreiben).
- Eine neue innere Haltung einnehmen: „Ich bin glücklich, weil ich glücklich bin. Die äußeren Umstände haben mit meinem Glücklich-Sein nichts zu tun.“ (Wie schaffen es Menschen in einem Konzentrationslager, glücklich zu sein? Sie machen sich NICHT abhängig von den äußeren Umständen, sie lassen die äußeren Umstände los, sie lösen ihre Verknüpfung mit (ihre Abhängigkeit von) dem Außen. Sie geben dem Außen keine Gestaltungs-Macht mehr über ihr Leben, sondern sie nehmen ihre Macht wieder an sich und sind frei - innerlich frei, unabhängig und selbstbestimmt.)

Diese Liste lässt sich jederzeit noch ergänzen und fortführen …



Alles ist eine Botschaft an mich selbst …
Wenn ich VERSTEHEN will …

wenn ich das Leben verstehen will …
wenn ich MICH verstehen will …
wenn ich den/die anderen verstehen will …

dann kann ich jetzt erkennen, dass gilt:

„Alles, was ich sage, ist eine Botschaft an mich selbst …!“

Wenn ich „etwas“ an „jemanden“ adressiere …
Wenn ich „jemandem“ „etwas“ zu sagen habe …
... dann ist der andere lediglich eine Projektionsfläche für einen Aspekt von mir selbst.

Ich habe gerade MIR etwas zu sagen.
Ich habe gerade MIT MIR ein Hühnchen zu rupfen.
Der andere ist lediglich Spiegel/Projektionsfläche.
Es geht NICHT um ihn.
Es geht allein um MICH.
Ich führe eigentlich ein Selbstgespräch.

Was ich dem anderen zusagen habe, gilt für mich selbst.

Verbiete ich dem anderen „etwas“, so verbiete ich mir selbst „etwas“.

Verbiete ich dem anderen „etwas“, so verbietet eine Vorstellung von mir selbst meinem Inneren Kind seine kreative Selbstverwirklichung.

Will ich den anderen belehren, so belehre ich mich selbst.

Weiß ich es besser als der andere, so weiß ein Aspekt in mir selbst BESSER, was EIGENTLICH gut und richtig für mich wäre, doch ich leben diesen Aspekt NICHT, sondern bediene weiterhin alte Vorstellungen.

Will ich „die Welt verändern“ oder „die Welt retten“, so will ich MEINE innere Welt verändern und meine innere Welt retten.

Habe ich Angst, dass „die Welt“ untergeht, so habe ich Angst, dass meine innere Welt (die Welt meines Herzensfeldes, die Welt meines Inneren Kindes) untergeht und stirbt (weil ich ständig auf das Außen fokussiert bin und mein Innen NICHT im Blick habe).

Alles, was ich nach außen sende, sende ich eigentlich DURCH das Außen zu mir selbst. Die Menschen und Situationen im Außen dienen mir lediglich als Kinoleinwand, auf der ich meinen eigenen Film, den ich gerade in mir selbst abspiele, erkennen kann.

„Erkenne Dich selbst im anderen“ ist die Kurzform.

Und …

Das gesamte Leben ist ein Selbstgespräch …



Was ist eigentlich FREIHEIT?
Da wir Ego UND Herzensfeld sind, sind wir gleichzeitig unfrei (Ego) und frei (Herzensfeld).

Ego ist Form. Und Form BRAUCHT Form, um sich selbst zu erhalten. Unser Körper BRAUCHT Nahrung, Essen und Trinken.

Allein im Formlosen (auf der Ebene des Herzensfeldes, des Feinstofflichen, des Energetischen, der universalen Liebe) sind wir FREI.

Doch diese Freiheit KÖNNEN wir NICHT erfahren. Denn zum Erfahren BRAUCHEN wir einen Körper, der Erfahrungen machen KANN. Und schon sind wir wieder in der FORM gefangen und damit in der Unfreiheit angekommen.

WAHRE FREIHEIT KÖNNEN wir NUR über das Gegenteil von FREIHEIT erfahren. Wir KÖNNEN unser gesamtes göttliches SEIN NICHT als solches erfahren, sondern IMMER NUR über das Gegenteil.

HEIL erfahren wir über kaputt/krank.
EINSEIN erfahren wir über getrennt sein.
VERSCHMELZEN erfahren wir über Grenzen.

FREIHEIT erfahren wir über Abhängigkeit.

WIR SIND FREIHEIT.
Doch wir können unser Freiheit-Sein NUR über das Gegenteil, also über Abhängigkeit, ERFAHREN.

Wir KÖNNEN uns nur ERKENNEN, indem wir erkennen, wer oder was wir NICHT sind ...!



Atlantis - Mythos oder Realität?
Atlantis ...

Der versunkene Kontinent …

Atlantis ist ein mysthisches Inselreich, das 400 Jahre vor Christus das erste Mal erwähnte wurde. Es war angeblich eine Seemacht, die infolge von unter seinen Herrschern aufgekommenen Ungerechtigkeit binnen „eines einzigen Tages und einer unglückseligen Nacht“ unterging - unter den Umständen einer gewaltigen Naturkatastrophe oder aufgrund göttlicher Absicht.

Wie auch alle Erzählungen und Geschichten der Bibel und anderer alter Schriften, so ist auch der Mythos von Atlantis heute mehr als Metapher zu verstehen. Bei Bildsprüchen kennen wir die Bedeutung …

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm …
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen …
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein …
Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus …

Diese Sprüche sind Metaphern, Parabeln und Gleichnisse …

Und ebenso verhält es sich mit …

Jesus ging über das Wasser …
Die Speisung der Zehntausend …
Der Lahme, der aufstand und wieder gehen konnte …
Der Blinde, der wieder sehen konnte …

Auch dies sind Parabeln, Metaphern und Gleichnisse. Diese Worte sind NICHT eins zu eins für wahr zu nehmen (Konkretismus), sondern transportieren in ihrer Bildsprache eine „versteckte“ Botschaft.

Darüber hinaus ist unser gesamtes Leben eine Parabel, eine Metapher, ein Gleichnis. Jedes Krankheitssymbol und jede Situation in unserem Alltag ist ein BILD.

Ich habe die Nase voll …
Mir platzt der Schädel …
Es juckt mich …
So geht es nicht mehr weiter …
Das bereitet mir Bauchschmerzen …
Ich kann nicht fest zupacken …
Ich habe Rückenschmerzen und kann die Last nicht mehr tragen …

Unser Körper spricht zu uns in seiner Bildsprache (in Metaphern) …

Und auch Alltagssituationen, Zufälle, Unfälle - sie alle sind Metaphern, Parabeln, Gleichnisse. Es sind BILDER, in denen das Leben, die Quelle, die Schöpfung, „Gott“ zu uns spricht.

Und der Mythos von Atlantis ist ebenso eine Metapher.

Atlantis ist hier.
Atlantis ist in uns.
Atlantis ist untergegangen, als wir (als Kind) unsere Selbstliebe untergehen ließen.
Atlantis ist untergegangen, als wir uns von unserem eigenen Herzensfeld getrennt haben.
Und die Bewohner von Atlantis sind unser Inneres Kind und ALLE Inneren Kinder.

Es gab „in Atlantis“ Streit zwischen den Herrschenden - JA - zwischen unserem Ego (Verstand) und unserer Liebe (unserem Herzen, unserer Intuition). Atlantis ist unsere Inkarnation. Der untergegangene Kontinent ist das Land unserer Liebe: unser Herzensfeld.

Das ist alles.

Wir können jederzeit zurück nach Atlantis, dann Atlantis ist IN UNS untergegangen. Wir haben lediglich den Weg dorthin vergessen. Doch wir haben heutzutage moderne Tauchschiffe und können bis nach Atlantis in uns selbst abtauchen bis in die tiefsten Tiefen unserer inneren Seelenbilderwelten hinein - am besten in Meditation. Dort - jenseits allen Verstandes und allen Denkens - werden wir Atlantis finden und in Liebe mit uns selbst sein in reiner Intuition - und HEUTE darüber hinaus mit einer neuen Bewusstheit.

Diese Bewusstheit hatten die Bewohner von Atlantis damals vor tausenden von Jahren NICHT. Zum Erlangen DIESER Bewusstheit war unsere Reise als Ego durch das Land des Vergessens notwendig. Heute dürfen wir nun uns selbst neu entdecken, befreien und wiedererkennen und unsere eigene, innere NEUE ORDNUNG leben - die Ordnung unseres Herzensfeldes.

Wir haben sie wiedergefunden.
Wir haben uns wie der Baron von Münchhausen selbst am Schopfe aus dem Ego-Sumpf gezogen.
Die 100 Jahre sind um und die Dornenhecke öffnet sich dem Prinzen bereitwillig.
Wir dürfen als Prinz und selbst als Dornröschen wachküssen.
Und unser Ego-Rumpelstilzchen tanzte seinen letzten Tanz ums Feuer und stampft auf und zerplatzt.

Alle Märchen und Geschichten vom Froschkönig über Räuber Hotzenplotz bis hin zu Harry Potter, dem Herr der Ringe und Krieg der Sterne sind wahr. Sie alle sind Metaphern, Parabeln und Gleichnisse. Sie alle erzählen immer und immer wieder dasselbe: Das Theaterstück, dass unser Ego auf der Bühne des Lebens aufführte über seine Reise des Vergessens und seine Qual, vom Licht der Liebe, aus der es eins gekommen ist, geblendet zu werden, sodass es ihm Jahrtausende lang Angst machte.

Altantis ist wieder da …
Und wie können dieses Land JETZT betreten und in ihm in Frieden SEIN …



Montag, 2. September 2019
Was ist eigentlich FREIHEIT?
Da wir Ego UND Herzensfeld sind, sind wir gleichzeitig unfrei (Ego) und frei (Herzensfeld).

Ego ist Form. Und Form BRAUCHT Form, um sich selbst zu erhalten. Unser Körper BRAUCHT Nahrung, Essen und Trinken.

Allein im Formlosen (auf der Ebene des Herzensfeldes, des Feinstofflichen, des Energetischen, der universalen Liebe) sind wir FREI.

Doch diese Freiheit KÖNNEN wir NICHT erfahren. Denn zum Erfahren BRAUCHEN wir einen Körper, der Erfahrungen machen KANN. Und schon sind wir wieder in der FORM gefangen und damit in der Unfreiheit angekommen.

WAHRE FREIHEIT KÖNNEN wir NUR über das Gegenteil von FREIHEIT erfahren. Wir KÖNNEN unser gesamtes göttliches SEIN NICHT als solches erfahren, sondern IMMER NUR über das Gegenteil.

HEIL erfahren wir über kaputt/krank.
EINSEIN erfahren wir über getrennt sein.
VERSCHMELZEN erfahren wir über Grenzen.

FREIHEIT erfahren wir über Abhängigkeit.

WIR SIND FREIHEIT.
Doch wir können unser Freiheit-Sein NUR über das Gegenteil, also über Abhängigkeit, ERFAHREN.

Wir KÖNNEN uns nur ERKENNEN, indem wir erkennen, wer oder was wir NICHT sind ...!



Freitag, 30. August 2019
Impulse zum Glücklich-Sein
Hier findest Du Impulse, Ideen und Anregungen, wie es Dir gelingt glücklich zu sein - und zwar in ganz einfacher Art und Weise …

Es ist eine Sammlung von positiven Erfahrungen und „persönlichen Erfolgsrezepten“, wie Glücklich-sein ganz leicht gelingt. Und auch Du kannst/darfst die Glücklich-Sein-Sammlung gerne mit Deinen eigenen Glücks-Bringer-Momenten bereichern und ergänzen …

WANN BIN ICH GLÜCKLICH …?

- Meditieren.
- Positiv denken.
- An etwas Schönes denken.
- Draußen in der Natur sein.
- „Ich bin gesund“ affirmieren.
- JA sagen zu dem, was jetzt ist.
- Bewusst tief ein und aus atmen.
- „Ich bin heil“ als Affirmation denken.
- Mit ganzem Herz bei einer Sache dabei sein.
- Das Jetzt (den gegenwärtigen Augenblick) segnen.
- Einer Tätigkeit nachgehen, die einen zutiefst erfüllt.
- Für negative Formulierungen (un-, los-, nicht) neue Worte finden.
- Selbstliebe praktizieren - z.B.: Ich liebe mich dafür, dass ich jetzt atme …
- Meinen Fokus bewusst lenken (zum Beispiel zum Licht) und ihn dort halten.
- Schöne Dinge tun (Walken, Joggen, in der Natur sein, inspirierende Menschen treffen).
- Bei „Ja, aber“ aufhorchen und das „Nein“ dahinter erkennen und „neu reinkommen“ …
- Sich um die eigenen Chakren kümmern (Chakra-Meditation, ihnen Aufmerksamkeit schenken).
- Einmal NICHT auf die anderen Rücksicht nehmen, sondern sich selbst aus dem Herzen heraus leben.
- Mein Inneres Kind in meinen inneren Bilderwelten auf meinen Schoß nehmen und liebevoll in meinen Armen wiegen.
- Präsent sein im Jetzt. Das, was ich tue, mit Gegenwärtigkeit, Achtsamkeit und vollkommener Aufmerksamkeit verrichten.
- Kreativ sein (etwas Kreatives tun, z.B. malen, zeichnen, Musik machen, Gedichte schreiben, etwas bauen, etwas gestalten, komponieren, Geschichten schreiben).

Diese Liste lässt sich jederzeit noch ergänzen und fortführen …


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