Montag, 7. Juni 2021
Wie kann der Mensch Seelenkompetenz aufbauen?
Seelenkompetenz – was ist das eigentlich?

Kompetenz benötigen wir vor allem auf der Ebene unseres Ego. Wir brauchen eine Alltagskompetenz.

Wir brauchen Frustrationstoleranz.
Wir brauchen Handlungskompetenz.
Wir brauchen Wissen und Fachkompetenz.

Wenn wir in unserem Alltag zurechtkommen und überleben wollen, dann müssen wir Bescheid wissen, wie hier im Leben der Hase läuft.

Die Seele hat vom Leben keine Ahnung.
Die Seele kennt sich im Irdischen einfach nicht aus.
Die Seele hat keinen blassen Schimmer davon, was im Leben wichtig ist.

Die Seele ist Liebe – fertig.
Das ist alles.

Die Seele kann nur eines: Lieben
Etwas anderes als zu lieben kann die Seele nicht.

Die Seele ist also im Irdischen total inkompetent.
Die Seele kann nicht bewerten und nicht beurteilen.
Die Seele kann keine Prioritäten setzen.
Die Seele kann keine Wertigkeiten und Rangfolgen festlegen.
Die Seele findet nichts wichtiger als etwas anderes.
Die Seele nimmt alles so an und hin, wie es ist.

Unsere Entwicklung.

Das neugeborene Baby ist noch eine ganz frische Seele und hat vom Leben hier auf der Erde einfach keine
Ahnung. Bis zum sechsten Lebensjahr bilden wir dann unser Ego aus. Und dieses Ego lernt im Zuge unserer Erziehung all die vielen Dinge, Werte, Normen, Regeln, Gesetze, Verhaltensweisen und Kompetenzen, die wir als Mensch zum Überleben brauchen.

Nur das Ego ist überhaupt lernfähig.
Die Seele kann nichts lernen (sie weiß schon alles).

Die Seele ist Liebe und kann und kennt nichts anderes als Liebe zu sein.

Die Frage: „Wie kann der Mensch Seelenkompetenz aufbauen?“ bedeutet also nichts anderes als: „Wie kann unser Ego lieben?“

Und dies ist ein erneuter Widerspruch in sich selbst. Unser Ego kann niemals wirklich lieben, weil unser Ego ja von der universalen, reinen, göttlichen Liebe getrennt ist. Alles, was unser Ego kann, ist „etwas“ zu lieben.
Unser Ego ist in der Lage Formen zu lieben. Und unser Ego kann sich mit dem Außen identifizieren und all die Dinge dieser Welt für sehr wichtig nehmen.

Doch die wahre Liebe ist feinstofflich-formlos. „Etwas“ zu lieben führt immer in die Irre und in den Schmerz.

Wir können also feststellen . . .

Unser Ego liebt schon – nur anders als unser Herz
Unser Ego liebt sich selbst mit all seinen Identifikationen.
Unser Ego liebt die Welt der Formen.
Unser Ego liebt die Welt der Dinge.
Unser Ego liebt das Außen.
Unser Ego liebt Regeln und Gesetzte, Verordnungen und Vorschriften.
Unser Ego liebt seine Gedanken und Vorstellungen.
Unser Ego liebt seinen Ego-Schmerzkörper.
Unser Ego liebt Probleme, Sorgen und Nöte.
Unser Ego liebt Jammern und Klagen und Lamentieren.
Unser Ego liebt Schwierigkeiten und Herausforderungen.
Unser Ego liebt Spannung und Angst.
Unser Ego liebt Mangel und Minderwertigkeit.
Unser Ego liebt Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen.

Unser Ego liebt es, begrenzt und limitiert zu sein.
Unser Ego liebt es, keinen Überblick zu haben.
Unser Ego liebt es, nicht Bescheid zu wissen.
Unser Ego liebt es, Erfahrungen zu machen und Gefühle zu fühlen.

Unser Ego liebt es, sich über all dies zu beschweren.
Unser Ego liebt es, „Nein“ zu sagen.
Und vor allem liebt unser Ego Schmerz, Angst, Wut und das Getrenntsein von der Liebe.

Unser Ego identifiziert sich mit der Wahrheit seines Begrenztseins. Unser Ego argumentiert mit den wildesten Gründen für seinen Standpunkt, für seine subjektive Wirklichkeit, für seine Wahrnehmung, für seine individuelle Wahrheit. Unser Ego hält seine eigene Einstellung und seine eigene Sichtweise für die einzig wahre und die einzig richtige.

Mit der Frage: „Wie kann der Mensch Seelenkompetenz aufbauen?“ ist daher eigentlich gemeint: „Wie kann unser Ego „vernünftig sein“ im Namen der Liebe?“

Und dies kann unser Ego eben nicht.

Unser Ego ist Ego.
Punkt.
Fertig.
Wir können uns über unser Ego erheben.

Doch wir sind ja nicht nur unser Ego, sondern wir können uns über unser Ego erheben. Zwar identifizieren wir uns bisher mit unserem Ego, doch jetzt und hier und heute können wir uns unsere unbewusste Ego-Identifikation bewusst machen und uns als Geist erkennen.

Ich bin Geist.

Und als dieser Geist, der wir sind, sind wir das wahrnehmende Bewusstsein dieser Schöpfung. Und wir können erkennen:

Da ist unser Körper.
Da ist unser Ego.
Da sind all unsere vielen Gedanken.
Und da ist die Seele, die universale Liebe.

Und hier sind wir als Geist, der all dies erkennt und bezeugt.
Und unser Geist hat und ist bereits Seelenkompetenz.
Unser Geist hat und ist bereits „die Kompetenz der Liebe“.
Und unser Geist kann gar nichts anderes sein, als dieser „Geist der universalen Liebe“.

Wenn wir als Mensch Seelenkompetenz erlangen wollen, dann brauchen wir dafür also nichts weiter zu tun und auch nichts zu erlernen, sondern wir brauchen lediglich zu erkennen, dass wir als Geist bereits die vollkommene Seelenkompetenz sind.

Als Geist haben wir bereits Seelenkompetenz.

Die Frage ist nur:

Wer hat in uns die Hosen an?
Wer hat in uns das Sagen?
Wer ist in uns der Bestimmer?

Und bei den meisten Menschen ist eben das Ego der Bestimmer.

Und damit haben bei den meisten Menschen ihre
wilden Gedanken das Sagen.

Wir habe zwar einen freien Willen, doch dies ist
meistens lediglich der Wille unseres Ego. Und unser Ego nutzt diesen freien Willen meistens, um sich gegenüber der universalen, himmlischen Liebe abzugrenzen und ihr gegenüber „Nein“ zu sagen.

Wir haben zwei „freie Willen“.

Wir haben einen freien Willen auf der Ebene unseres unbewussten Ego.
Und wir haben einen freien Willen auf der Ebene unseres Herzens.

Und solange wir unbewusst mit unserem Ego identifiziert sind, haben wir kaum eine Chance, den freien Willen unseres Herzens wahrzunehmen, zu hören oder zu spüren (unsere innere Stimme). Die Gedanken unseres Ego sind einfach viel zu laut. Sie plappern zu viel dummes Zeug. Und wir glauben ihnen dann auch noch den ganzen Unsinn (was man ja derzeit da draußen in der Welt nur zu gut sehen kann).

Wir glauben tatsächlich, unsere Gedanken seien wahr. Dabei sind sie reine Fiktion. Unsere Gedanken sind reine Fantasiegebilde. Unsere Gedanken sind künstliche
Welten. Und die durch unsere Gedanken erzeugten Gefühle ebenso. Alles ist Fake.

Das einzig Wahre ist die Liebe.
Das einzig Wahre ist zu lieben.

Alles andere ist Fiktion, Lug und Trug, Schein und
Illusion.

Unser eigentlicher freier Wille, der freie Wille unseres Herzens, ist, einfach zu lieben.

Und der freie Wille unseres Geistes ist zu bezeugen, „Ja“ zu sagen, zu achten, zu würdigen, anzuerkennen, zu lieben und zu segnen – was ebenfalls alles Lieben ist.

Alles Tun und Machen und Regeln und Organisieren ist Fake, ist Unsinn, ist Quatsch – natürlich nicht ganz, denn wir sind ja hier, um Erfahrungen zu sammeln. Und Erfahrungen können wir eben nur in den Scheinwelten jenseits der „Wahrheit der Liebe“ machen in der Welt der Formen und auf der Ebene des Ego. Insofern ist schon alles richtig so, wie es ist. Wir können die Wahrheit und die Liebe eben nur erfahren, wenn wir die Wahrheit und die Liebe vergessen haben und anders lautende Erfahrungen machen als Wahrheit und Liebe. So herrlich
paradox ist diese Schöpfung nun mal gestrickt.
Neben dem uns in unserem Alltag bekannten Willen unseres Ego haben wir also auch noch den freien Willen unseres Geistes. Und dieser freie Wille unseres Geistes ist der Wille unseres Herzensfeldes. Dies ist unser Herzenswille, Liebe zu sein und als Liebe zu lieben.

Doch diesen Willen überhören wir in unserem lauten Alltag. Diesen Willen unseres Herzens kennen wir als unser Bauchgefühl, als unsere Intuition und als unsere innere Stimme.

Seelenkompetenz zu erlangen bedeutet also, dass wir einen Weg finden, unsere lauten Ego-Gedanken leise zu stellen und unsere Herzensfeld-Liebe laut zu drehen.

Seelenkompetenz bedeutet, unsere Herzensfeld-Liebe lauter zu stellen.

Und dies geht ganz einfach, indem wir unsere Empathie und unser Mitgefühl erlauben.

Und warum erlauben wir dies nicht?
Weil unser Ego dies nicht aushält.

Wenn wir beispielsweise Bilder von Vögeln sehen, die in Plastiktüten feststecken und elendig krepieren, dann fragen wir uns: Was kann ich machen? Was kann ich tun?

Und sofort will unser Ego etwas machen und etwas tun. Unser Ego meint, umgehend reagieren und aktiv werden zu müssen. Und wenn unser Ego nichts machen und nichts tun und nichts verändern kann, dann schaltet unser Ego um und will lieber gar nichts wissen, gar nichts wahrnehmen und gar nichts fühlen. Und „wir
machen uns weg“. Wir dissoziieren. Wir verdrängen und verleugnen die Situation. Wir wollen das Elend gar nicht sehen und nicht wahrhaben. Wir verkraften es einfach nicht. Wir schauen lieber weg.

Dies ist ganz normal und ganz natürlich.
So leben alle Menschen.

Wir brauchen eine neue Gefühle-Fühlen-Kompetenz.

Um Seelenkompetenz erlangen zu können und damit wir uns nicht mehr weg machen, brauchen wir eine neue Gefühle-Fühlen-Kompetenz. Und diese Gefühle-Fühlen-Kompetenz bedeutet dann, dass wir, wenn wir Gefühle fühlen, das Fühlen dieser Gefühle ertragen und aushalten – und zwar leicht und mit Freude und am besten mit Genuss.

Dies ist bei negativen Situationen natürlich extrem schwierig und für unser Ego absolut unmöglich.

Doch unser Geist kann das. Unser Geist kann Situationen und Gefühle bezeugen, ohne einen Handlungsimpuls zu verspüren. Denn unser Geist kann eh nichts machen in dieser Welt. Unser Geist kann eh nur bezeugen und lieben und segnen. Für das Machen ist nicht unser Geist, sondern unser Ego zuständig.

Unser Ego muss ständig reagieren und machen und tun.

Unser Ego hat am laufenden Band das zwanghafte Bedürfnis, reagieren und machen und tun und handeln zu müssen. Doch mit der Art und Weise seines reaktionären Verhaltens verschlimmert unser Ego alles nur noch mehr. Unser Ego will es besser machen – und es wird alles nur noch viel schrecklicher und schmerzhafter. Die C.-Krise ist das beste Beispiel hierfür. Die Regierungen wollten es gut machen und haben mit all ihren Maßnahmen unterm Strich sehr viel mehr Elend erschaffen, als wenn sie es von Anfang an einfach hätten laufen lassen.

Jedes Schmerzvermeidungsverhalten führt letztendlich zu noch mehr und noch größerem Schmerz. Das Ego kann nur eines: verschlimmbessern.

Alles im Außen ist ein Spiegel unseres Innen.

Alles, was wir im Außen sehen und erleben und erfahren, spiegelt uns letztendlich die seelische Situation unseres eigenes Ego beziehungsweise des kollektiven Ego. Hierbei müssen wir genau hinschauen, ob wir die Dinge im Außen persönlich nehmen und auf uns selbst beziehen und uns von den Geschehnissen in dieser Welt triggern lassen oder ob es uns gelingt, eine gesunde innere Distanz aufzubauen und von dem sich betroffen/schuldig fühlenden Ego hinüber zu wechseln in den bezeugenden Geist – und als Geist Empathie und Mitgefühl zu fühlen.

Wir können mit der Schildkröte im Plastiknetz empathisch mitfühlen, ohne eingreifen zu müssen, sondern einfach, indem wir dem Schmerz der Schildkröte erlauben. Er darf jetzt in uns schwingen. Dann sind wir in Liebe mit dem Schicksal der armen Schildkröte verbunden und fühlen das Nichts-Tun-Können bereitwillig in uns in seinem unendlichen Schmerz. Und die Schildkröte ist energetisch nicht mehr alleine. Wir sind mental-energetisch bei ihr. Das hilft ihr auf der weltlichen Ebene freilich zunächst noch recht wenig, dafür aber sehr wohl auf der seelischen, energetischen Herz-Ebene.

Und wir bemerken plötzlich, dass wir selbst die Schildkröte sind und in dem Netz unserer eigenen, künstlichen Ego-Gedanken und Ego-Gefühle (Angst, Wut, Trauer, Schuld, Zweifel) gefangen sind. Wir erkennen uns selbst im anderen. Das Außen hilft uns, uns in unserem eigenen Schicksal zu sehen und anzunehmen. Wir selbst ersticken an Plastiktüten, sind in Netzen gefangen und verlieren unseren Lebensraum. Und diese Plastiktüten und Netze sind eben unsere Gedanken, Vorstellungen, Erwartungen, Glaubenssätze, Werte, Ego-Konditionierungen und Glaubensmuster. Uns selbst geht es kein bisschen besser als der Schildkröte, mit dem Unterschied, dass wir bei der Schildkröte das Netz klar und deutlich erkennen können, während wir unsere eigene Fesselung im Innen nicht wahrnehmen, weil dies die rein energetische Ebene des Seelischen ist.

Die gute Nachricht hierbei ist: Wenn uns die Schildkröte im Netz und der Vogel in der Plastiktüte unser momentanes seelisches Gefangensein spiegeln, dann müssen die Schildkröte und der Vogel auch von unserer seelisch-energetischen Selbstbefreiung profitieren und sie spiegeln. Denn alles ist und bleibt immer mit allem verbunden. Der beste Dienst, den wir der Schildkröte und dem Vogel erweisen können, ist also, unsere eigene Erlösung: unsere Selbstbefreiung von unseren Gedanken.

Und dies gelingt uns am besten, indem wir bewusst Geist sind und uns bewusst in unserem Geist-Sein erkennen.

Jedes Reagieren ist Ego.
Jedes Erlauben ist Liebe.

Die wahre Liebe erlaubt alles – auch den Schmerz und letztendlich sogar den Tod und den Untergang.

„Der Untergang“ ist hierbei lediglich ein Untergang auf der Ebene der Formen. Die Liebe selbst kann ja niemals untergehen. Sie braucht sich also um nichts Sorgen zu machen. Es ist alles gut. Und die Dualität, die Polarität und die Gegensätzlichkeiten dieser Welt und des Lebens zeigen sich uns in ihrer vollen Größe und „Schönheit“ mitsamt allem Schmerz. Dies ist bei Schrecklichkeiten natürlich extrem schrecklich und schmerzhaft. Doch auch das Schreckliche ist Liebe – nur eben das Fehlen von Liebe.

Das Schlimmste für uns Menschen ist, mit unserer eigenen Handlungsunfähigkeit konfrontiert zu sein.

Unsere eigene vermeintliche Handlungsunfähigkeit ist für unser Ego am schlimmsten.

Wir könne nichts tun.
Wir können nicht eingreifen.
Wir können es nicht ändern.
Es ist, wie es ist.

Dies hält kein Ego aus.
Und dann schauen wir lieber weg – und hinter unserem Rücken wird es schlimmer und schlimmer.

Und dies bezieht sich nicht nur auf den Plastikmüll und die Umweltverschmutzung, sondern auch auf Krankheit und wenn wir einen geliebten Menschen zu verlieren drohen. Manchmal können wir einfach nur am Bett sitzen und nichts weiter tun, als einfach nur da zu sein. Wir können ganz still sein und uns in Liebe mit dem schwerkranken Menschen von Herz zu Herz verbunden fühlen. Wir können weltlich oder medizinisch nichts tun.

Wir sitzen ein, zwei oder drei Tage oder Wochen oder Monate oder Jahre an seinem/ihrem Bett und sind Liebe und Stille und der Raum, in dem dies so sein darf.

Manchmal geschieht ein Wunder.

Und manchmal geschieht das Wunder, dass allein diese Liebe es ermöglicht, dass der kranke, im Bett liegende Menschenkörper wieder zu neuem Leben erwacht, dass der Mensch seine Augen wieder aufschlägt und dann das Unvorstellbare passiert. Und die Liebe hat dem Menschen wieder neues Leben eingehaucht und nach einer Zeit steht er/sie auf und geht wieder die ersten Schritte und findet den Weg zurück ins Leben. So etwas ist großartig. Und genau dies liegt vor uns.

Derzeit liegt die Erde auf dem Krankenbett und wir dürfen beten und lieben und segnen.

Wir dürfen einfach still sein und Liebe sein.
Wir können nichts weiter tun als zu lieben und zu lieben und zu segnen und zu segnen.

Wir selbst sind diese Liebe.
Wir selbst sind der Himmel.
Wir selbst sind Gott.

Die Heilung der Erde und der Menschheit gelingt nur dann, wenn wir uns als Gott, als Liebe und als Himmel erkennen, anerkennen, annehmen und würdigen. Die Heilung der Erde und der Menschheit gelingt nur dann, wenn wir uns selbst als die Liebe, die wir selbst sind, zu den anderen Menschen und zur Erde hinfließen lassen.

Wir selbst sind der Himmel der Liebe, der aufgerufen ist, die Welt zu küssen.

Es gibt keinen anderen Gott, keinen anderen Himmel und keine andere Liebe als uns selbst.

Wir brauchen als Liebe nichts zu tun, außer zu lieben.

Mitgefühl haben.

Empathisch alles fühlen und wahrnehmen und annehmen.
Fühlen und fühlen und nochmal fühlen.

Ohne in den Gefühlen zu versinken, sondern aufrecht als Geist, der über den Dingen steht.

Ein Ego würde in den Gefühlen versinken.
Ein Ego würde in der Flut seiner Gedanken und Selbstvorwürfe elendig ertrinken.
Hier tritt das Bild der Arche Noah auf den Plan: Der große Regen ist die Flut unserer Gedanken, in denen wir jämmerlich untergehen.

Doch wir als Geist können zusammen mit der Natur und den Tieren und Pflanzen (die nicht nachdenken) die Arche betreten – und sind gerettet.

Wir als Geist können uns selbst wie der Baron von Münchhausen am Schopfe packen und aus dem Sumpf unserer Ego-Gedanken herausziehen.

Wir müssen es nur tun.
Ja! – Wir müssen es nur tun!

Es ist an der Zeit, dass wir uns selbst als Geist erkennen und retten.

Es geht darum, dass wir uns über unsere Ego-Identifikation erheben und uns selbst als Geist erkennen.

Als Ego sind wir verloren.
Als Geist sind wir gerettet.

Wir können im Außen nichts verändern.
Es ist allein unsere innere Haltung – unser Bewusstsein – wer wir sind.

Als Ego haben wir ein Selbstbewusstsein.
Als Geist haben wir/sind wir Bewusstseins-Bewusstsein (Bewusstheit).

Wir sind Geist. Wir sind universales Bewusstsein.
Als Geist sind wir uns darüber bewusst, dass wir Bewusstsein/Bewusstseinsenergie sind.

Als Ego hingegen identifizieren wir uns mit unserem Körper.

Seelenkompetenz ist, dass wir uns als Geist, Liebe, Seele, Himmel, Gott, Liebe und universales Bewusstsein erkennen. Und zugleich sind wir auch alle Tiere und Pflanzen, alles Leben und alle Menschen, die Erde und der Kosmos. Es gibt nichts, was wir nicht sind. Wir sind alles.

Und dennoch haben wir parallel und gleichzeitig zu diesem Schöpfungsbewusstsein unser Ego und unseren Körper, mit denen wir hier auf der Erde leben, um ganz profane Erfahrungen zu machen. Wir können, nachdem wir unsere unbewusste Ego-Identifikation aufgelöst haben, unser Ego und unseren Körper wie ein Werkzeug sinnvoll und zielgerichtet nutzen, gebrauchen und einsetzen. Es ist sinnvoll, unsere Fähigkeit des Denken-Könnens und unsere körperlichen Gaben und Neigungen im Namen und im Sinne der Liebe positiv und im Guten zu nutzen – und sogar freudvoll zu genießen – mit einem Geist-Bewusstsein.

Übung/Praxisteil „Seelenkompetenz aufbauen“.

Um aktiv unsere eigenen Seelenkompetenz aufzubauen, machen wir jetzt gemeinsam eine kleine Meditation/Traumreise. Du liest einfach weiter. Die Worte sind in der Ich-Form geschrieben.

. . .
Ich bin ein Mensch.
Ich sitze hier.
Ich lese diese Worte.
Und ich atme.

Ich atme bewusst ein.
Und ich atme bewusst aus.

Mit meinem Einatmen nehme ich frische Luft und neuen Sauerstoff in mich auf.

Und mit meinem Ausatmen lasse ich verbrauchte Energien aus mir heraus fließen.

Ich atme die Liebe des Himmels in mich ein.
Ich atme Altes, Verbrauchtes aus und lasse es bereitwillig los.

Ich atme Liebe ein.
Ich lasse Altes los.

Und ich beobachte mich hierbei.
Ich beobachte mich beim Atmen.

Und indem ich hier diese Worte lese und gleichzeitig bewusst ein uns aus atme, bin ich bereits jetzt in diesem Moment wahrnehmendes Bewusstsein.

Ich bin ein bewusster Geist.
Ich lese und atme und atme und lese weiter.

Und ich stelle überrascht fest, dass ich jetzt in diesem Moment gar nicht über meine Alltagssorgen und Probleme nachdenke, sondern ich sitze hier und lese diese Worte und atme ein und atme aus.

Ich habe mich bereits über mein denkendes und nachdenkendes Ego erhoben und bin wahrnehmendes Bewusstsein. Ich bin Geist. Ich bin Liebe.

Ich sage „Ja“ zum Lesen und zu Atmen.

Und jetzt atme ich einmal ganz bewusst etwas tiefer ein und fülle meine Lungen richtig schön voll mit frischer Luft und neuer Lebensenergie.

Ich pumpe mich ganz voll und mache mich dabei ganz groß und weit.
Und dann achte ich ganz genau auf den Punkt, an dem ich nicht weiter einatmen kann, weil ich ganz voll bin.

Und ich halte diesen Punkt für einen kleinen Moment und fühle dabei die Fülle, das Vollsein, das vollkommene Erfülltsein.

Ja, ich bin erfüllt.
Ja, ich bin ganz voll.
Ja, das Leben erfüllt mich vollständig.
Und dann entspanne ich mich wieder.
Bereitwillig lasse ich einfach los.

Ich lasse die Luft einfach mühelos aus mir heraus strömen.
Und das Loslassen und Ausströmenlassen gelingt mir spielend leicht.
Es sind zum Loslassen keinerlei Anstrengungen nötig.

Und ich lächle innerlich, wie leicht mir dies fällt.

Und ich atme normal ein.
Und ich atme normal aus.
Und ich atme normal ein.

Und nun horche ich bewusst auf meinen Herzschlag.
Und ich fühle und spüre das Pochen meines Herzens in mir.

Poch. Poch. Poch.

Und ich atme bewusst aus und spüre und fühle meinen Herzschlag weiterhin.

Ich lese diese Zeilen.
Ich atme ein.
Ich spüre meinen Herzschlag.
Ich lese weiter.
Ich atme aus.

Ich spüre das Poch, Poch, Poch meines Herzen in mir.
Und ich bin dankbar.

Ja, ich spüre tiefe Dankbarkeit in mir.

Danke, liebes Herz, dass Du für mich schlägst.
Mein Herz schlägt für mich.

Da ist ein Herz, das für mich schlägt.
Ich bin nicht alleine auf dieser Welt.
Da ist mein eigenes Herz, das schlägt für mich.
Mein Herz schlägt für mich.
Mein Herz ist für mich da.
Mein Herz liebt mich.
Mein Herz ist mein Fan.

Und ich bin ein Fan meines Herzens – das für mich schlägt.

Meine Lungen atmen für mich.
Und mein Herz schlägt für mich.

Und all meine vielen inneren Organe arbeiten für mich.
Den lieben langen Tag.
Jeden Tag.

Danke, liebe Lunge.
Danke, liebes Herz.
Danke, liebe Organe.
Danke, mein lieber Körper, dass Du für mich da bist.

Für mich?
Wer bin ich, der diese Worte spricht?

Geist.
Ich bin Geist.

Ich bin der Geist, der in diesem Körper lebt.

Plötzlich habe ich mich als der Geist, der ich bin, entdeckt und gefunden.

So ein Glück!
Danke.

Und ich bin auch die Seele, die diesen Körper beseelt.

Doch ich als Seele bin so feinstofflich-formlose reine Energie der Liebe, das ich mich noch weniger zufassen bekomme als meinen Geist. Meinen Geist kann ich wenigstens an/mit meiner inneren Stimme erkennen/wahrnehmen. Meine Seele ist nur feinstofflich-formlose Energie und reines, formloses Sein.

Danke, dass ich mich als Seele und Geist erkennen darf.

Und ich habe Lust, als Geist im Sinne meiner Seele, die Liebe ist, meinen Körper neu zu nutzen, neu auszurichten und neu zu gebrauchen.

Und hierzu mache ich jetzt eine neue Ansage:

Hallo liebes Ego, ich habe eine neue Aufgabe für Dich.
Du dienst jetzt bitte mir, der ich Geist bin in diesem Körper.

Ich als Geist diene der Seele und damit der universalen Liebe.

Und Du als Ego dienst nun bitte mir und damit ebenfalls der universalen Liebe.

Die Zeiten, in denen Du Deinen eigenen Gedanken und Vorstellungen sowie den Prägungen, Glaubenssätzen, Werten und Konditionierungen früherer Generationen und der Gesellschaft gedient hast, sind nun vorbei. Diese Zeit war zwar wichtig und wertvoll, doch jetzt in diesem Moment läute ich eine neue Zeit, eine neue Ära, eine neue Epoche ein: die Zeit der Liebe.

Die Zeit des Schmerzes ist vorbei.

Das Heil des Himmels darf nun über die gesamte Menschheit kommen.
Und Du, liebes Ego, darfst ein Diener dieser neuen Zeit sein.

Die „Neue Ordnung“ ist die Ordnung der Liebe des Herzensfeldes.
Die „Neue Ordnung“ ist keine weltliche Ordnung, sondern eine himmlische Ordnung.
Die „Neue Ordnung“ ist die Ordnung der Freude des Himmels.

Alle gemachten Erfahrungen früherer Tage archiviere ich im Hintergrund, um nun im Vordergrund Freude und Lachen, Herrlichkeit und Schönheit, Wonne und Lebendigkeit, Licht und Liebe, Frieden und Wohlsein in vollen Zügen zu genießen.

Das Alte bekommt einen würdigen Platz.
Auch das Alte hat seinen Stellenwert.
Auch die Vergangenheit behält ihre Würde.

Der Ego-Schmerzkörper darf nun verrotten und den Nährboden für die neuen Blumen der universalen Liebe und der himmlischen Freude bereitstellen.

Aus Alt wird Neu.
Das Alte verbrennt.

Und wie der Phönix steigt das Neue aus der Asche auf.

Ich bin Geist.
Ich liebe Dich als Ego.

Und ich würdige und wertschätze alles, was Du, liebes Ego, getan hast.

Jeder Schmerz und jedes Unheil ist bereits vergeben.

Du, Ego, und ich (Geist), wir dürfen uns nun gemeinsam auf eine großartige, neue Zeit freuen und einstimmen.

Und Du, liebes Ego, darfst mir, der ich als Geist nun die Regie führe, ergebenst dienen, zuarbeiten und mich optimal unterstützen.

Es wird Dir eine wahre Freude sein, versprochen.

Du darfst weiterhin Gefühle fühlen – jetzt solche, zu denen Du leicht „Ja“ sagen magst.
Du darfst mit dem Körper weiterhin Erfahrungen machen – jetzt Erfahrungen von Freude und Frieden.
Du darfst Dich gut fühlen mit Deinen neuen Aufgaben.

Du darfst ebenso konsequent und diszipliniert Deiner neuen Verantwortung nachkommen, wie Du auch in der Vergangenheit Dein alte Rolle perfekt ausgefüllt hast.
Ich weiß, dass ich mich hundert prozentig auf Dich verlassen kann.
Zeitenwandel.
Zeitalter der Transformation.

„Eine Neue Ordnung“ – die Ordnung der Liebe unseres Herzensfeldes.

Das Leben der Menschen stellt sich nun auf den Kopf.

Werte drehen sich um 180 Grad ins (scheinbare) Gegenteil.

Was bisher auf der Erde galt, wir im Zeichen des Himmels nun anders herum Gültigkeit haben.

Dadurch bleibt eine gewisse Abwechslung, Spannung und Vielfalt – ja ein gutes Unterhaltungsprogramm – erhalten.

Du, liebes Ego, wirst also auch in der neuen Zeit sehr viel Spaß haben.

Ich bin Geist.
Ich bin Liebe.

Und ich führe Dich, liebes Ego, liebevoll an Deinen neuen Job heran.

Du wirst es sehr gut haben und der Himmel auf
Erden wird Dir vortrefflich gefallen.

. . .

Ich bin Mensch.
Ich bin Geist.
Ich bin Ego.
Ich bin Liebe.
Ich bin der Himmel und die Erde.

Ich lasse all diese Worte und Eindrücke nun etwas sacken.
Ich öffne den neuen Energien gerne und bereitwillig meine Tür, lasse sie zu mir herein und heiße sie in mir willkommen.

Ich freue mich.

Ohne, dass ich aktiv oder weltlich etwas tun müsste, darf ich mich innerlich nun energetisch neu ausrichten, neu sortieren und einfach alles geschehen lassen.

Ich bin neu.

Ich war eine Raupe.
Ich bin nun ein wunderschöner, bunter, farbenfroher Schmetterling und schwinge mich auf in den Himmel.

Genussvoll und voll Freude atme ich mein Schmetterling-Sein in mich ein.

Und mit meinem Ausatmen lasse ich gerne und bereitwillig alle alten „Sandsäcke“ los, die mein Heißluftballon bisher am Boden fest hielten.

Ich bin alles.
Ich bin ein Schmetterling.
Ich bin ein Heißluftballon.
Und ich steige nun auf.
Ich steige auf in den Himmel.

Ich erobere die himmlischen Sphären der universalen Liebe.
Wundervoll.
Ich freue mich.
Ich freue mich riesig.

Und ich atme ein.

Ich fühle und spüre mein pochendes Herz.

Das jetzt ganz aufgeregt ist über das Neue.

Und ich atme aus und lasse nun wirklich alles, alles Alte los und hinter mir zurück.

Ja, es ist an der Zeit, sich aufzuschwingen.
Ja – und endlich bin ich tatsächlich bereit, aus meinem Kokon heraus zu schlüpfen und das Abenteuer der
farbenfrohen, himmlischen Liebe zu wagen.

Ich freue mich.

Ich bin durch und durch himmlische Freude.
Und ich bin Dankbarkeit.

Ja, ich bin riesengroße Dankbarkeit.

Und ich atme noch einmal tief ein.
Ich pumpe mich richtig voll mit frischer, neuer Lebensenergie.

Und mit meinem Ausatmen lasse ich los, entspanne mich und fühle: „Alles ist gut.“
Ja, es ist tatsächlich alles gut.

Und ich umarme das Neue und lasse mich nun tatsächlich auf die Liebe meines Herzens ein.

Ich habe Lust, meine Selbstliebe zu feiern und mich mit allen Menschen energetisch (und weltlich) zu verbinden, die zeitgleich zusammen mit mir jetzt ebenfalls diesen Schritt gehen.

Ich bin Teil eines großen, bunten Schmetterlingsschwarms, der jetzt hinaus flattert in die weite Welt und die Energie des Neuen, der lichtvollen Liebe des Himmels (energetisch im Feinstofflichen) verkündet.

Und was sich das Leben einfallen lässt, wie mir das Außen all dies spiegelt, da lasse ich mich einfach überraschen.

Geschenke des Himmels empfangen und Überraschungen der universalen Liebe auspacken sind für mein Inneres Kind seine größten Freuden.

In diesem Sinne bin ich in froher Erwartung des Guten und fühle neben einem inneren, kindlichen Aufgeregtsein, tiefe Dankbarkeit, große Freude und inneren Frieden.

Ich atme bewusst ein.
Ich fühle und spüre mein Herz.
Ich atme bewusst aus.

Danke.



Freitag, 28. Mai 2021
Wie wir uns selbst ganz leicht neu programmieren können ? die Frage-Technik
Die Menschen suchen händeringend nach einer Möglichkeit, wie sie ein zufriedenes und glückliches Leben führen können. Häufig assoziieren wir Glück, Freude, Zufriedenheit und Wohlergehen mit ?viel Geld haben?. Wenn wir nur genügend Geld hätten, dann wären all unsere Probleme gelöst ? so glauben wir zumindest. Doch oftmals entstehen dann an einer anderen Stelle neue Probleme, die wir niemals erahnt hätten.

Geld allein macht uns also nicht glücklich. Und Geld allein schenkt uns auch keine Gesundheit. Geld allein entledigt uns nicht von unseren Problemen, Sorgen und Nöten. Geld ist allenfalls in der Lage, Energien zu verschieben und woanders anzusiedeln.

Wir ?wollen? ?etwas? ?tun?
Wenn wir nun ?etwas? für ?ein gutes Leben? ?tun? ?wollen?, dann liegen hierin bereits mehrere Fehler vor, die wir gar nicht bemerkt haben. Wir sind schon wieder auf dem Holzweg unterwegs. Wir sitzen verkehrt herum auf unserem Pferd. Wir reiten in die falsche Richtung.

Wenn wir ?etwas? ?machen? oder ?tun? ?wollen?, so bewegen wir uns sowohl mit dem Wort ?etwas? wie auch mit der Vorstellung von ?Machen und Tun? auf der Ebene unseres Ego. Und zudem ist jedes ?Wollen? ebenfalls pures Ego. Mit dem Gedanken/mit der Vorstellung: ?Ich will etwas machen/tun?, haben wir uns also in dreifacher Art und Weise eine Falle gebaut und uns erneut im Ego verankert.

Die typische Charaktereigenschaft von unserem Ego ist, dass es unser Denken, unseren Verstand, unseren Kopf repräsentiert, dass es den Form-Aspekt unseres Daseins verkörpert. Unser Ego verkörpert somit in sich selbst sämtliche Schatten- und Fremdenergien. Unser Ego ist der ?Nicht-Liebe-Aspekt? in unserem Leben. Und damit führt alles, was unser Ego anpackt, über kurz oder lang zu Schmerz.

Unser Ego hat einen großen Schmerzkörper, der gefüttert werden will
Schmerz erleben, erfahren und erleiden wir meistens schon dann, wenn das, was wir vorhaben, was wir uns gedacht und was wir uns vorgestellt hatten, nicht klappt, misslingt, enttäuscht wird, einfach so zerplatzt. Und wenn es uns doch gelingt, dann erleiden wir spätestens dann doch noch wieder Schmerzen, wenn die Form, die wir durch unser Ego/mit unseren Körper erschaffen/erbaut haben, eines Tages wieder zerfällt. Nehmen wir diesen Zerfallsprozess dankbar an und bejahen ihn, dann ist alles gut. Doch wenn und solange wir uns mit dem Erschaffenen identifizieren, so fühlen/spüren wir spätestens beim Loslassen/Verabschieden Schmerzen.

Ein glückliches und zufriedenes Leben erfahren wir daher nicht, wenn wir uns schöne, neue Dinge erschaffen und tolle Sachen in unsere Leben ziehen, sondern wenn wir einen befriedigenden Umgang mit dem Loslassen, mit dem Abschiednehmen, mit dem Ende der Form, mit dem Verlieren finden.

Der Beitrag geht noch weiter auf spirit-online unter https://spirit-online.de/wie-wir-uns-selbst-ganz-leicht-neu-programmieren-koennen.html



Sonntag, 23. Mai 2021
Was genau ist Spiritualität?
Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit dem Bereich der Spiritualität. Immer mehr Menschen öffnen sich dem Spirituellen, dem Geistigen, dem Energetischen. Immer mehr Menschen erkennen, dass sie selbst mehr sind als nur ihr Körper. Doch was genau ist eigentlich Spiritualität? Was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Was ist damit gemeint, wenn wir sagen, dass Menschen spirituell sind?

In dem Wort Spiritualität steckt das Wort ?Spirit? drin. Und ?Spirit? bedeutet nichts anderes als Geist. Spiritualität ist also ?die Lehre unseres Geistes? oder ?die Wissenschaft unseres Geistes? oder ?die Ebene unseres Geistes?.

Wir sind Körper, Geist und Seele
Indem wir Menschen Körper, Geist und Seele sind, ist unser Menschsein gekennzeichnet durch drei Aspekte, die gegensätzlicher und konträrer gar nicht sein könnten.

Unser Körper
Unser Körper ist eine Form. Unser Körper ist feststofflich. Unseren Körper können wir anfassen. Mit unserem Körper können wir die Welt der Dinge begreifen und wahrnehmen.

Unser Körper verfügt über unsere Sinne. Wir kennen unsere körperlichen Sinne sehen, hören, riechen, schmecken und tasten/fühlen.

Wir sehen die Welt mit unseren Augen.
Wir hören Töne und Geräusche mit unseren Ohren.
Wir riechen Düfte und Gerüche mit unserer Nase.
Wie schmecken Essen und Trinken mit unserem Mund.
Wir tasten und fühlen unsere Umwelt über unsere Haut.
Mit diesen fünf Sinnen nehmen wir diese Welt wahr.

Über unsere Wahrnehmung nehmen wir wahr, was wir für wahr nehmen. Hierbei nehmen wir unsere Wahrnehmung tatsächlich für bare Münze.

Der Text geht noch weiter auf spirit-online unter
https://spirit-online.de/was-genau-ist-spiritualitaet.html



Montag, 17. Mai 2021
Das Jenseits
Das Jenseits
Je mehr wir Menschen uns mit dem Spirituellen ? also mit der Ebene des Geistigen ? beschäftigen, desto mehr kommen wir auch mit der Frage: ?Was ist eigentlich das Jenseits?? in Berührung. Für das Jenseits gibt es viele Begriffe, die wir in einem ähnlichen Zusammenhang verwenden . . .

. . . das Totenreich,
. . . Nirwana,
. . . das Nichts,
. . . der Himmel,
. . . das Übersinnliche.

Solange wir leben, leben wir hier auf der Erde. Da sind wir uns alle einig. Manchmal befördert uns schon etwas zu viel Alkohol oder ein Schlag ins Gesicht ins Jenseits. Damit ist das Jenseits eine Zone . . .

. . . jenseits des Diesseits,
. . . jenseits unseres Tagesbewusstsein,
. . . jenseits unseres Alltagsbewusstseins,
. . . jenseits unseres normalen Selbstbewusstseins,
. . . jenseits unserer Werte und Normen und Vorstellungen.

Das Jenseits ist ?woanders?
Das Jenseits scheint also ganz offensichtlich gar kein weltlicher, irdischer, dinglicher, ?geografischer? oder kosmischer Ort zu sein, sondern ist vielmehr ein von unserem Alltagsbewusstsein/Tagesbewusstsein abweichender Bewusstseinszustand. Somit ist das Jenseits ein energetischer ?Ort? in den mental-energetischen Welten des Felds des universalen Bewusstseins beziehungsweise auf der Ebene unseres Geistes.

Im Diesseits ist unser Alltagsbewusstsein von all denjenigen Gedanken und Vorstellungen geprägt, die jeder Mensch so hat. Der Philosoph René Descartes prägte die Worte: ?Ich denke, also bin ich.? Doch wir sind eben mehr als nur unsere Gedanken. Das Jenseits ist offensichtlich ein ?Ort? . . .

. . . jenseits unserer Gedanken,
. . . jenseits unseres Verstandes,
. . . jenseits unserer Vorstellungen,
. . . jenseits unserer Erwartungen,
. . . jenseits unserer Werte,
. . . jenseits unserer Überzeugungen,
. . . jenseits unserer Meinungen,
. . . jenseits unserer Einstellungen,
. . . jenseits unserer Ansichten,
. . . jenseits aller Wichtigkeiten und Bedeutsamkeiten,
. . . jenseits aller Bewertungen und Urteile.

Damit ist das Jenseits der Ort, an dem die universale, reine, göttliche Liebe zuhause ist. Denn die wahre Liebe erlaubt alles.

Beziehungsweise das Jenseits ist ein Ort/ein Zustand, wo wir der universalen Liebe in Reinform begegnen. Wenn wir sehr verliebt sind, dann fühlt sich sogar dieser Zustand etwas jenseitig oder himmlisch an. ?Wir heben ab. Wir schweben über den Dingen. Wir verlieren den Bodenkontakt.? Wir sind etwas abgerückt von unserem Alltag. Alle Alltagswichtigkeiten und Probleme verlieren während unserer Verliebtheitsphase ihre gewohnte Bedeutung. Werte und Prioritäten verschieben sich.

Im Jenseits begegnen wir der bedingungslosen Liebe

Dieser Beitrag geht noch weiter auf spirit-online unter https://spirit-online.de/das-jenseits.html



Montag, 10. Mai 2021
Angenommen, Gott existiert, wie ist er entstanden?
Diese Frage brennt unserem Ego förmlich unter den Nägeln. Unser Verstand interessiert sich schon seit vielen hundert Jahren für die Antwort. Unser Herz/unser Geist hingegen würden diese Frage niemals stellen, denn Herz und Geist wissen bereits alles. Wir wollen schauen, ob wir in diesem Beitrag eine für unser Ego befriedigende Antwort finden können.

In der Welt unseres Ego ist alles Form.
Formen entstehen und vergehen.

Unser Ego/unser Verstand können sich nicht vorstellen, dass es etwas anderes gibt/geben könnte als die Welt der Formen. Doch es gibt mehr als all die vielen Dinge dieser Welt, als unsere Gedanken, als unsere Vorstellungen und als unseren Körper.

Es gibt unser Herzensfeld.
Es gibt die universale, reine, göttliche Liebe.
Und diese reine Liebe ist feinstofflich-formlos.
Sie ist Energie ohne jede konkrete Form.

Wir können die reine Liebe nicht auf dem Wochenmarkt einkaufen, nicht abwiegen, nicht portionieren, nicht in einer Tasche nach Hause tragen, nicht vermehren und nicht verringern, nicht vergrößern und nicht verkleinern. Wir können nichts mit ihr machen oder tun. Sie ist einfach formloses Sein.

Energie kann nicht erzeugt werden, sie kann sich nur umwandeln

Der Beitrag geht noch weiter auf spirit-online unter

https://spirit-online.de/angenommen-gott-existiert-wie-ist-er-entstanden.html



Mittwoch, 5. Mai 2021
Das Tor des Lichts
Ich atme.

Ich sitze auf meinem Stuhl und atme.

Gleichmäßig atme ich ein und aus und schaue mir beim Atmen zu.

Ich atme ruhig und tief ein.

Und ich lasse die Luft wieder aus mir heraus strömen.

Und ich atme noch einmal ruhig und tief ein.

Und ich lasse die Luft wieder aus mir heraus strömen.

In meinen Seelenbilderwelten stelle ich mir ein Tor vor.

Es ist ein großes Tor mit weit geöffneten Türen.

Jenseits dieses Tores ist der Himmel.

Und diesseits des Tores ist die Erde.

Ich kann von der Erde aus durch das Tor zum Himmel hin schauen.

Und ich kann vom Himmel aus durch das Tor hindurch hinunter auf die Erde blicken.

Die Liebe des Himmels kann durch dieses Tor zur Erde hinfließen.

Und die Energien des Irdischen, die wieder heimkehren möchten in den Himmel, können von der Erde aus durch dieses Tor zurückfließen zu Gott in den Himmel.

Dass die Liebe zur Erde hin fließt, gelingt immer dann gut, wenn die Türen des Tores weit geöffnet sind.

Und auch dass die Energien aus dem Irdischen wieder heimkehren in den Himmel und zurückfließen zu Gott, gelingt am besten, wenn die Türen dieses Tores weit geöffnet sind.

Ich schaue den fließenden und strömenden Energien zu.

Aus dem Himmel fließt die Liebe des Himmels als strahlend schöne weiß-goldene Energie vom Himmel zur Erde - Heaven to Earth.

Die feinstofflich-formlose, gestaltlose, unmanifestierte Liebe fließt aus dem Paradies des Himmels durch das Tor zur Erde und manifestiert sich dann im Irdischen.

Die universale Liebe nimmt im Weltlichen eine Form an.

Die formlose Liebe des Himmels inkarniert in eine beliebige Form.

Die Liebe kann dabei alle möglichen Formen annehmen.

Dinge.
Sachen.
Menschen.
Tiere.
Pflanzen.
Steine.
Erde.
Feuer.
Wasser.
Luft.
Situationen.
Ereignisse.
Gedanken.
Worte.
Vorstellungen.
Erwartungen.
Pläne.
Ziele.
Gefühle.

Und all diese Formen können wir für die unterschiedlichsten Erfahrungen nutzen.

Auf diese Weise können wir Menschen und auch die Tiere und Pflanzen vielfältige Erfahrungen machen.

Wir haben ein Erlebnis und fühlen Gefühle.

Und wenn die Erfahrung gemacht und die zugehörigen Gefühle gefühlt sind, dann hat die jeweilige Form ausgedient und kann mit gutem Gewissen wieder heimkehren in den Himmel. Die Form hat ihren Dienst erfüllt.

Die Energien des Irdischen - die fertig benutzten Form-Energien - fließen durch das Tor zurück in den Himmel - Earth to Heaven.

Auf diese Weise reinigt sich die Welt.

Das weit offen stehende Tor ist wie ein Gartenschlauch: Das frische Wasser der reinen, himmlischen, göttlichen Liebe fließt durch den Gartenschlauch und besprenkelt und begießt die Erde und die Tiere und Pflanzen und die Menschen und das Leben.

Auf diese Weise kann alles Leben prächtig wachsen und gedeihen und in den schönsten Farben erblühen.

Zugleich ist das Tor wie ein Kanalisationsrohr, wie ein Abflussrohr: Die ausgedienten, verbrauchten Formen, die verblühten Blumenblüten, das verwelkte Leben, die durchlebten Erfahrungen und die fertig gefühlten Gefühle können durch das Kanalisations-Abflussrohr abfließen und zurückfließen in den Himmel.

Auf diese Weise ent-sorgen wir uns.

Unsere Sorgen fließen ab.

All unsere Schwere fließt ab.

Alle Probleme werden ent-sorgt.

Das Tor vor meinem inneren Auge ist somit ein zweifaches Durch.

Das Tor ist ein Gartenschlauch und zugleich auch ein Abwasserrohr.

Und ich sehe vor meinem inneren Auge, wie die Energien ?Heaven to Earth? und ?Earth to Heaven? gleichzeitig aneinander vorbei durch das Tor strömen und fließen.

Das Tor ist wie ein Internetkabel, mit dem ich meinen Computer an das World Wide Web angeschlossen habe und durch das ich Daten und Informationen abrufen und zeitgleich auch senden kann.

Und ich staune innerlich, dass dies so geht.

Ich bin begeistert, dass dies so funktioniert.

Wichtig ist nur, dass die Türen dieses großen Tores immer weit geöffnet sind.

Wenn die Türen fast zu sind, so kann kaum mehr ein Energieaustausch stattfinden.

Und wenn das Tor geschlossen ist, dann findet überhaupt kein energetischer Austausch mehr zwischen Himmel und Erde statt.

Es wäre fatal, wenn das Tor dauerhaft geschlossen sein würde.

Die Erde würde vertrocknen.

Das Wasser würde fehlen.

Ohne das Wasser der Liebe würden alle Tiere und Pflanzen elendig zugrunde gehen.

Das Tor muss immer weit offen stehen.

Das verstehe ich jetzt ganz klar.

Ja, ich fühle es überdeutlich in meinem Herzen.

Und ich schaue mir das weit offen stehende Tor an und freue mich über die fröhlich fließenden Energien.

Und ich atme ein.

Und ich atme aus.

Und ich freue mich.

Ich atme ein.

Ich atme aus.

Und ich bin dankbar.

Und jetzt erkenne ich etwas.

Jetzt in diesem Moment erkenne ich, dass ich als Mensch - dass ich in und mit meinem Menschenkörper - dass ich selbst dieses Tor bin.

Ja - ich als Mensch bin dieses Tor.

Ich als Mensch bin dieses Durch.

Ich als Mensch bin dieses doppelte Durch.

Ich als Mensch bin der Gartenschlauch Gottes.

Und ich als Mensch bin das Abfluss-Kanalisationsrohr dieser Schöpfung.

Ich als Mensch bin ein Gartensprenger und gleichzeitig bin ich ein Klo.

Und beides ist wichtig.

Ohne ein Klo in der Wohnung würden wir Menschen ziemlich dumm aus der Wäsche gucken.

Ein Klo ist sehr wichtig.

Und ich selbst bin so wichtig wie ein Klo.

Weder ein Gartenschlauch, noch ein Klo, noch ein Abflussrohr, noch ein Kanalisationsrohr müssen sich Gedanken darüber machen, welche Flüssigkeiten und Stoffe durch sie hindurch fließen.

Wichtig ist nur und einzig und allein, dass sie frei und durchlässig sind.

Ein verstopfter Gartenschlauch taugt ebenso wenig wie ein verstopftes Klo oder ein verstopftes Abflussrohr oder ein verstopftes Kanalisationsrohr.

Der Gartenschlauch, das Klo und das Abfluss-Kanalisationsrohr müssen immer schön frei und offen und weit sein, damit alles gut hindurch fließen kann.

Und jetzt erkenne ich das Problem unseres Menschseins: Indem ich mir Gedanken darüber mache, welche Flüssigkeiten und Stoffe, welche Energien und Gefühle durch mich hindurch fließen (wollen), sage ich manchmal ?Nein? und mache mit meinem ?Nein? mein Tor zu.

Und dann habe ich die Probleme, die ich in meinem Leben habe.

Durch ein geschlossenes Tor kann keine Energie mehr hindurch fließen.

Wenn ich ?Nein? sage, dann kann die Liebe des Himmels nicht mehr in mein Leben hinein fließen.

Und wenn ich ?Nein? sage, dann können außerdem keine Energien, keine Gedanken, keine Gefühle, keine Schattenenergien und keine Fremdenergien mehr aus meinem Leben abfließen.

Ich muss schon ?Ja? sagen und mein Tor weit und offen halten, damit Energien abfließen können.

Und ich muss schon ?Ja? sagen und die Türen meines Tores weit aufstellen, damit die Liebe des Himmels in mein Leben einströmen und mich in meinem Leben erfreuen, erleichtern und zum Leuchten bringen kann.

Mein ?Nein? ist der Türschließer.

Und warum sage ich ?Nein??

Weil ich Gedanken denke.

Immer, wenn ich Gedanken denke und ?etwas anders haben will? in meinem Leben und ?Nein? sage zum Jetzt, dann verschließe ich mich - dann verschließe ich mich selbst als Tor.

Dann mache ich dicht.

Das sagen wir ja sogar ganz umgangssprachlich: ?Ich mache dicht.?

Und manchmal sagen wir auch: ?Bist Du nicht ganz dicht??

Wir halten also das ?ganz dicht Sein? für vollkommen normal.

Unser Ego, unser Verstand, unser Kopf müssen immer ?ganz dicht? sein.

Wir haben das Gefühl, wenn wir ?nicht ganz dicht sind?, dann sind wir ?irgendwie komisch?, sonderbar, peinlich, merkwürdig und Abweichler.

Doch wenn wir ?ganz dicht sind?, dann ist unser Tor zu und wir müssen die Liebe des Himmels in unserem Leben vermissen.

Und wenn wir ?ganz dicht sind? können außerdem unsere Sorgen, Nöte, Probleme und Ängste nicht abfließen.

All diese Energien, die wir gar nicht haben wollen, bleiben uns dauerhaft erhalten.

Also lieber das Tor aufmachen und ?nicht ganz dicht sein?.

. . .

Vor meinem inneren Auge sehe ich ein Tor.

Ich erkenne: Ich selbst bin dieses Tor.

Durch dieses Tor fließt und strömt die Liebe des Himmels in mein Leben.

Ich selbst bin dieses Tor - also fließt durch mich als Mensch die Liebe des Himmels in diese Welt.

Und durch mich als Tor kann ich alle möglichen Energien, Schattenenergien und Fremdenergien sowie all den Kummer und die Sorgen und Nöte von mir selbst und von anderen Menschen leicht abfließen lassen.

Ich als Mensch bin dieses weit offen stehende Tor.

Ich als Mensch bin ein Gartenschlauch.

Ich als Mensch bin ein Abwasser-Kanalisationsrohr.

Und mit der Kraft meiner Gedanken, mit der Macht meines freien Willens, kann ich ?Nein? sagen und das Tor verschließen.

Wenn ich ?Nein? sage, dann mache ich dicht.

Wenn ich ?Nein? sage, dann fließt nichts mehr.

Wenn ich ?Nein? sage, dann wird mein eigenes Leben sowie das Leben der Menschen um mich herum trostlos, lieblos und fad. Alles vertrocknet und geht ein.

Ich tue also gut daran, achtsam, gegenwärtig und präsent zu sein und stets ?Ja? zu sagen zu dem, was jetzt ist.

Mit meinem ?Ja? bezeuge, würdige und segne ich das, was jetzt in diesem Augenblick passiert.

Mein ?Ja? ist keine Bewertung oder Beurteilung.

Mein ?Ja? ist lediglich meine bewusste Anerkennung des jetzigen Geschehens.

?Ja, es geschieht jetzt gerade das, was jetzt gerade geschieht.?

Ich lese jetzt. Ja.

Ich atme jetzt. Ja.

Ich atme jetzt bewusst ein. Ja.

Ich atme jetzt bewusst aus. Ja.

Ich spüre den Herzschlag meines pochenden Herzens. Ja.

Ich bin hier, wo ich jetzt gerade bin. Ja.

Ja, ich sage ?Ja?.

Ich lebe. Ja.

Ich spüre in meine Füße. Ja.

Ich spüre meine Beine. Ja.

Ich spüre meine Hüften. Ja.

Ich spüre in meinen Bauch. Ja.

Ich spüre in meine Brust und meine Lungen. Ja.

Ich spüre meine Schultern. Ja.

Ich spüre meine Arme und Hände. Ja.

Ich spüre meinen Hals und meinen Kopf. Ja.

Ich sehe vor meinem inneren Auge das Tor, das ich selbst als Mensch bin. Ja.

Ich freue mich, dass mein Tor weit und offen steht. Ja.

Und ich sage jetzt aus Spaß mal ?Nein? und schließe mit meinem ?Nein? mein inneres Tor.

Und jetzt sage ich ?Nein? zu meinem ?Nein? und mit diesem doppelten ?Nein? öffnet sich mein inneres Tor wieder.

?Nein? zum ?Nein? ist das Gleiche wie ?Ja?.

Wir kennen dies noch aus dem Mathematikunterricht:

Plus mal Puls ist gleich Plus.
Minus mal Minus ist auch gleich Plus.
Minus mal Plus ist gleich Minus.
Plus mal Minus ist auch gleich Minus.

Dies ist in der Spiritualität angewandte Mathematik.

Ja, ich sage ?Ja? zu meinem ?Ja-sagen?.

Und ich sage ?Nein? zu meinem ?Nein-sagen?.

Ich sage ?Ja? zu meinem weit offen stehenden inneren Tor.

. . .

Vor meinem inneren Auge sehe ich mich selbst als Tor.

Als Ego bin ich in der Welt und kann durch das Tor bis in den Himmel schauen.

Und als Seele bin ich im Himmel und kann durch das Tor in die Welt schauen.

Ich bin Körper/Ego, Geist und Seele.

Als Ego lebe ich mit meinem Körper hier in dieser Welt.

Als Geist bin ich das Tor, das Durch, der Gartenschlauch und das Abfluss-Kanalisationsrohr.

Und ich als Seele bin die Liebe des Himmels.

Als Mensch bin ich diese Drei:

Körper, Geist und Seele.
Erde, Tor und Himmel.

Mit diesem Bild kann ich mich nun neu erkennen.

Jetzt weiß ich, wer ich bin.

Ich bin ein Tor.

Und ich bin Drei.

Als Ego bin ich ein Sturkopf und habe meine festen Vorstellungen und Gedanken.

Als Geist bin ich das Tor, das Durch, die Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Und als Seele bin ich die universale Liebe.

Danke, dass ich mich erkennen durfte.

Danke.



Montag, 3. Mai 2021
In welchem Alter erkennt man den Sinn des Lebens?
Unser Verstand möchte immer alles genau wissen. Dies können wir wertschätzen. Es ist gut und es ist schön, dass er sich für unser Leben und für diese Schöpfung interessiert. Dennoch fallen die Antworten auf die Fragen unseres Verstandes meistens anders aus, als unser Verstand es sich vorgestellt hatte.

In welchem Alter erkennen wir den Sinn des Lebens?

Als neugeborenes Baby wohl kaum. Und manche Menschen erkennen den Sinn des Lebens nicht einmal im hohen Alter. Und doch erkennt ein jeder den Sinn des Lebens irgendwann ? nämlich spätestens wenn wir sterben.

Mit unserem Tod treten wir vor das Himmelstor
Mit unserem Tod treten wir vor das Himmelstor. Und dann läuft vor unserem inneren Auge, im Kinosaal unserer Seelenbilderwelten, ein Film ab, in dem wir eine Rückschau auf unser gesamtes Leben halten. Wir lassen alles noch einmal Revue passieren.

Und in dieser Rückschau erschließen sich uns plötzlich Zusammenhänge, die wir bis dahin nicht erkannt und nicht miteinander verknüpft hatten. Da sehen wir ein Ereignis zu Beginn unseres Lebens in unserer Kindheit. Und dann sehen wir eine Lebenssituation im mittleren Alter. Und plötzlich erkennen wir, wie die eine Lebenssituation mit der anderen Lebenssituation zusammenspielt. Beide Lebenssituationen sind wechselseitig füreinander Vordergrund und Hintergrund.

Beide gehören zusammen.
Beide sind miteinander verwoben.
Beide würden ohne die andere Lebenssituation keinen Sinn machen.
Beide brauchen das andere Ereignis, um zu dieser wichtigen Erfahrung werden zu können.

Und so erblicken wir mit unserem Tod in unserem ?Film des Lebens? alle möglichen Szenen und Ereignisse und Situationen, die sich plötzlich wie von Zauberhand zueinander fügen und mit einem Male irgendwie einen Sinn ergeben. Und wir erkennen den Sinn dieser Einzelereignisse. Und wir erkennen den Sinn unseres Lebens.

Alle einzelnen Begebenheiten sind in Wahrheit miteinander verknüpft.

Der Beitrag geht noch weiter unter

https://spirit-online.de/in-welchem-alter-erkennt-man-den-sinn-des-lebens.html



Donnerstag, 29. April 2021
Was der Apfel von Adam und Eva zu bedeuten hat . . .
Wir alle kennen die Geschichte von Adam und Eva, als sie vom Apfel vom Baum der Erkenntnis abgebissen haben.

Doch was hat diese Geschichte eigentlich zu bedeuten?
Welche ?geheime Botschaft? ist in ihr enthalten?

Viele Sprichwörter bergen ?geheime Botschaften? in sich
Wenn wir sagen . . .

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen.
Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.

. . . dann wissen wir, dass diese Sprichwörter nichts mit einem Apfel, einer Grube, einem Glashaus oder einem Wald zu tun haben. Es geht vielmehr um etwas anderes. Es geht um eine ?geheime Botschaft dahinter?.

Auch die Bibel ist voller ?geheimer Botschaften?
Und wenn wir sagen . . .

Jesus ging über das Wasser.
Die Speisung der Zehntausend.
Jesus beruhigte den Sturm.
Himmelfahrt.

. . . dann sind auch all diese Geschichten, Beschreibungen und Erzählungen nicht wörtlich zu nehmen, sondern sie sind auf einer tieferen/höheren Ebene zu verstehen.

Es sind Metaphern.
Es sind Gleichnisse.
Es sind Parabeln.
Es sind Symbolgeschichten.

Die Bilder beschreiben und einen tieferen Sinn. Doch dieser tiefere Sinn erschließt uns eben nicht sofort. Und deshalb verstehen wir die ?geheime Botschaft dahinter? oftmals nicht.

Das Leben spricht in Bildern zu uns
Das Leben spricht in Bildern zu uns.

Immerzu.
Die ganze Zeit.
Ohne Unterlass.
Ständig.

Und auch unsere Krankheitssymptome sind eben solche Metaphern, Gleichnisse, Parabeln und Symbolbilder.

Der Beitrag geht noch weiter auf spirit-online unter https://spirit-online.de/was-der-apfel-von-adam-und-eva-zu-bedeuten-hat.html



Montag, 26. April 2021
Gibt es ein spirituelles Bedürfnis?
Unsere körperlichen Bedürfnisse stehen meistens im Vordergrund. Wenn wir von Bedürfnissen sprechen, so beziehen wir dies in der Regel auf unsere körperlichen Bedürfnisse. Wir müssen essen und trinken. Wir müssen atmen und brauchen frische Luft. Auch wir Menschen ?leben vom Sonnenlicht? ebenso wie die Tiere und Pflanzen. Unser Bewegungsapparat braucht genügend Aktivitäten, damit die Muskeln wissen, dass sie noch gebraucht werden, und damit unsere Gelenke immer gut geschmiert sind. Wir haben ein ganz natürliches Bedürfnis nach sozialen Kontakten, nach Nähe und nach Sexualität. All diese Wünsche und Bedürfnisse sind uns sehr vertraut. Doch haben wir auch ein spirituelles Bedürfnis? Gibt es ein spirituelles Bedürfnis überhaupt?

Gibt es ein Bedürfnis nach Spiritualität?

Und wer hat dieses Bedürfnis?
Beziehungsweise wer könnte dieses spirituelle Bedürfnis haben?
Unser Körper?
Wohl kaum.
Der ist ganz irdisch veranlagt.

Doch wir Menschen sind ja mehr als nur unser Körper.
Wir sind Körper, Geist und Seele.

Wir sind mehr als nur Körper, wir sind auch Geist und Seele.

Der Beitrag geht noch weiter auf spirit-online unter

https://spirit-online.de/gibt-es-ein-spirituelles-beduerfnis.html



Montag, 19. April 2021
Kann Gott mit bloßem Auge gesehen werden?
Die Menschheit versucht seit Jahrtausenden verzweifelt, Gott zu sehen, Gott zu begegnen, Gott nachzuweisen, Gott zu erkennen, Gott irgendwie mit den Sinnen wahrzunehmen.

Doch ist dies möglich?
Kann dies überhaupt möglich sein?
Können wir jemals erfolgreich sein bei unserer Suche nach Gott?
Und was ist, wenn nicht?

Die Menschen tappen im Dunkeln
Wir Menschen haben unseren Glauben. Wir Menschen haben unsere Hoffnung. Beides zielt in Richtung Gott. Doch beides bleibt nebulös, unkonkret, unbefriedigend. Wir tappen nach wie vor im Dunkeln. Was ist also zu tun?

Wir nähern uns diesem ur-ur-ur-alten Thema einmal ganz vorsichtig an . . .

Wer sind wir?
Wer sind wir als Mensch?
Wir sind Körper, Geist und Seele.

Wir sind ein Wesen, das aus verschiedenen energetischen Aspekten/Anteilen besteht. Und diese unterschiedlichen Aspekte/Anteile sind in sich selbst widersprüchlich, inkohärent und gegensätzlich. Sie schließen sich wechselseitig aus.

Der Text geht noch weiter auf spirit-online unter https://spirit-online.de/kann-gott-mit-blossem-auge-gesehen-werden.html.