Montag, 12. April 2021
Schöpfer sein leicht gemacht ? Erschaffen für jedermann
Wie können wir selbst Schöpfer unseres Lebens sein?
Wie können wir erschaffen, was unserem Herzen lieb ist?
Und weshalb klappt es dann manchmal doch nicht so gut?

Ein Beitrag von mir, der auf spirit-online veröffentlicht wurde ...

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https://spirit-online.de/schoepfer-sein-leicht-gemacht-erschaffen-fuer-jedermann.html



Samstag, 10. April 2021
Wie schafft man es, sein Selbstbewusstsein zu stärken?
Wie schafft man es, zu sich zu finden und ein starkes Selbstbewusstsein auszubilden?

Wenn wir von Selbstbewusstsein sprechen, so meinen wir hiermit meistens unser Selbstbewusstsein als Mensch - also auf der Ego-Ebene. Wir haben ein Bild von uns. Wir machen uns Gedanken um unser Leben. Wir wollen uns stark und gut fühlen. Und irgendetwas fehlt aber dabei.

Typisch für unser Ego ist, dass unser Ego sich subjektiv getrennt von der universalen Liebe fühlt. Unser Ego ist abgeschnitten von der Quelle. Daher fühlt unser Ego sich von seiner Natur her stets im Mangel, minderwertig, klein, schwach, arm, elendig, als Opfer und getrennt.

Wir sind jedoch mehr als nur unser Ego. In unserer wahren Natur - in unserer Essenz sind wir Liebe, sind wir Geist, sind wir der Himmel, sind wir die Quelle selbst. Wir sind unser göttliches Selbst. Wenn wir innerlich erkennen: ?Ich bin Geist, ich bin Liebe?, so fühlen wir uns automatisch kraftvoll, stark, erfüllt, reich, gut, tatkräftig, vital, motiviert, inspiriert, kreativ, fantasievoll, mutig, lebensbejahend und lebenslustig.

Die meisten Menschen versuchen als Ego zu erwachen - doch dies kann nicht gelingen, weil das Ego nun mal Ego ist und niemals erwachen kann. Hingegen sind wir als Geist bereits erwacht, erleuchtet und angebunden an die universale Liebe.

Anstatt mit unserem Ego den Prozess des Erwach-sens hart zu erarbeiten, ist es also sehr viel sinnvoller, einfach die alte ?Ego-Schlangen-Haut? abzustreifen und von nun an Geist zu sein.

?Es ist das Ende des Lebens?, stöhnte die Raupe.
?Es ist der Anfang des Lebens?, freute sich der Schmetterling.

Die erdgebundene Raupe symbolisiert uns als Ego-Mensch. Der Schmetterling symbolisiert uns als Geist-Mensch, als Herzensfeld-Mensch.

Es macht keinen Sinn, eine Raupe in die Luft zu werfen, sie wird niemals fliegen können, so oft wir sie auch hoch werfen.

?Ich bin Geist.?

Mit diesem neuen Bewusstseinszustand haben wir unsere Identität von unserem Ego entkoppelt. Wir haben unsere Kindheits-Ego-Ich-Identifikation einfach hinter uns zurück gelassen mit samt all den dazugehörigen Werten, Normen, Vorstellungen, Erwartungen und Glaubenssätzen. Als Schmetterling sind wir frei. Wir sind der König der Lüfte und können hinfliegen, wo immer wir hinflattern möchten.

Wir sind Frieden.
Wir sind Freude.
Wir sind Licht.
Wir sind Liebe.

Die gesamte Menschheit steht an diesem Scheideweg, an diesem Punkt - und ist gerade dabei, sich zu verpuppen. Einige bunte Schmetterlinge flattern schon herum und es werden täglich mehr und mehr.

?Ich bin Geist.?
?Ich bin ein schöner, bunter Schmetterling.?

Mit diesen neuen Assoziationen - mit diesem neuen Selbstbild - gelingt es uns nun sehr leicht, uns zu neuen Höhenflügen aufzuschwingen und dankbar die Welt zu genießen.

Als Geist fällt es uns leicht, Gegenwärtigkeit, Achtsamkeit und Präsenz zu praktizieren. Wir können in jedem Jetzt, in jedem Augenblick, den süßen Nektar des gegenwärtigen Moments naschen und genießen.

Ich atme bewusst ein.
Ich atme bewusst aus.
Ich fühle und spüre meinen Herzschlag.

Ich sehe, was ich sehe.
Ich höre, was ich höre.
Ich rieche, was ich rieche.
Ich schmecke, was ich schmecke.
Ich taste/fühle, was ich taste/fühle.
Ich bin dankbar im Jetzt.

Ich achte bewusst auf die ersten zarten Blumen draußen in der Natur.
Ich lausche dem Rauschen des Windes.
Ich beobachte die Bewegungen der Blätter am Baum.
Ich bestaune, würdige und wertschätze voll Hochachtung die zarten Triebe und Knospen an den Zweigen.

Ich höre die Stimmen und Geräusche in der Nachbarschaft.
Ich bin dankbar für ein sicheres Dach über dem Kopf.
Ich bin dankbar für frisches Klopapier (das gab es vor 200 Jahren noch nicht).
Ich bin dankbar für Essen und Trinken.
Ich bin dankbar für Telefon und Computer.
Ich bin dankbar für frisches, fließendes Wasser und für warmes Wasser.
Ich bin dankbar für Auto und Mobilität.
Ich bin dankbar, dass ich danken kann.

Achtsamkeit.
Gegenwärtigkeit.
Präsenz im jetzigen Augenblick.
Frieden.
Stille.
Einkehr.

Wir finden unser Glück, wenn wir unser Inneres Kind treffen - wenn wir einen guten, innigen Kontakt zu unserem Inneren Kind in unserem eigenen Herzensfeld haben. Unser Inneres Kind ist unsere Selbstliebe in uns.

Wir können uns vorstellen, wie wir unser Inneres Kind liebevoll auf unserem Schoß umarmen und es zärtlich in unseren Armen wiegen. Dies ist gelebte Selbstliebe. Innerlich. Ganz tief in uns drinnen.

Und aus unserer Freude über unsere Liebe zu unserem Inneren Kind erwächst dann etwas Neues - ein neuer, zarter Keimling/Sprössling der Liebe in unserem Leben lugt hervor - in welcher Form auch immer - vielleicht als eine Tätigkeit, vielleicht als ein kreativer, fantasievoller Selbstausdruck, vielleicht als eine Begegnung, vielleicht als wundervolle Erlebnisse in der Natur.

Es geht stets darum, dass wir uns selbst begegnen. Selbst wenn wir einem anderen Menschen begegnen, geht es nun immer darum, dabei uns selbst zu begegnen. Das Außen ist lediglich eine Gelegenheit zur Selbst-Erfahrung. Ich erfahre mich selbst in meiner Selbstliebe - in einer innigen Verbindung mit meinem Inneren Kind.

Die gesamte Menschheit erhebt sich gerade über ihre unbewusste Ego-Identifikation und wendet sich dem eigenen Inneren Kind zu. Einigen fällt es schwerer und anderen fällt es leichter. Wohl dem, dem er leicht fällt, sich als Geist bewusst zu erkennen, anzuerkennen, zu bejahen, zu würdigen, zu segnen, zu lieben und zu umarmen.



Wie lernt man, sich selbst zu akzeptieren wie man ist?
Wer bin ich?
Und wenn ja, wie viele?

Wer bin ich?
Wie bin ich?
Was bin ich?
Warum bin ich?

Wenn wir versuchen, uns zu akzeptieren, wie wir sind, so müssen wir zu der Erkenntnis kommen: Wir können uns gar nicht akzeptieren, wie wir sind, denn wir sind Nichts.

In unserer Essenz sind wir reine, universale Liebe. Und diese reine, universale Liebe ist pure Energie ohne jegliche Form, ohne jede Information.

Wir sind Liebe.
Wir sind universales Bewusstsein.
Wir sind Geist.
Wir sind Energie.

Wir sind feinstofflich-formlos.
Wir sind Nichts.
(Wir sind das universale Nichts.)

Da wir Nichts sind, ist es also unmöglich, uns als ?etwas? zu erkennen.

Alles, was wir sind, sind wir nicht!
Alles, was wir glauben zu sein, ist lediglich eine Illusion.

Wir identifizieren uns mit unserem Ich.
Wir identifizieren uns mit unserem Körper.
Wir identifizieren uns mit unseren Hobbys.
Wir identifizieren uns mit unseren Neigungen.
Wir identifizieren uns mit unseren Fähigkeiten.
Wir identifizieren uns mit unserem Beruf.
Wir identifizieren uns mit unserem Können.
Wir identifizieren uns mit unseren Gedanken.
Wir identifizieren uns mit unseren Gefühlen.
Wir identifizieren uns mit unseren Vorstellungen.
Wir identifizieren uns mit unseren Erwartungen.
Wir identifizieren uns mit unseren Zielen.
Wir identifizieren uns mit unseren Plänen.
Wir identifizieren uns mit unserer Familie.
Wir identifizieren uns mit unserem Partner.
Wir identifizieren uns mit unseren Eltern.
Wir identifizieren uns mit unseren Freunden.
Wir identifizieren uns mit unsrem Haus/Wohnung.
Wir identifizieren uns mit unserem Auto.
Wir identifizieren uns mit unserem Namen.
Wir identifizieren uns mit unserem Geburtstag.

Und all dies sind wir NICHT!

All dies sind Formen, die wir NICHT sind.

Wir können uns niemals erkennen, in dem, was wir sind, weil wir feinstofflich-formlose, reine Energie, reine Liebe sind. Wir können nur all die Dinge um uns herum und all unsere Gedanken und Vorstellungen erkennen, die wir NICHT sind.

Wir sind das, was übrig bleibt.
Nichts.

. . .

Als Mensch sind wir Körper, Geist und Seele.

Wir sind Ego, Verstand, Denken, Vorstellungen,, Kognition, Erwartungen, Prägungen, Glaubenssätze, Konditionierungen, Werte, Normen, Ansichten, Meinungen. Und eigentlich sind wir all dies nicht. Doch dadurch, dass wir uns mit all diesen Aspekten identifizieren, fühlt es sich so an, als seien wir dies alles doch.

Und parallel zu unserem Ego sind wir Geist. Wir sind Liebe. Wir sind Herz, Intuition, unsere innere Stimme, unser Inneres Kind, unser Bauchgefühl.

Da wir unsere feinstofflich-formlose Existenz nicht so recht fassen können, haben wir ein Ego. Dieses Ego ist bei unserer Geburt wie ein leerer Eimer. Und in diesen leeren Eimer füllen unsere Eltern und die Gesellschaft ihre eigenen Energien hinein. Wir nehmen diese Energien bereitwillig auf. Und dann fühlen wir uns als ?etwas? und als ?jemand?. Und der Traum unserer Illusion beginnt.

Wir glauben wir seien eine Person mit einem Namen und wir bilden unser Ego aus. Als Kind identifizieren wir uns mit unserem Körper, mit dem, was wir gut können, und mit unseren Fähigkeiten. Wir bilden unsere Kindheits-Ego-Ich-Identität aus, mit der wir uns bis heute identifizieren.

Wollen wir heute nun erkennen, wer wir wirklich sind, und wollen wir uns akzeptieren in unserem Sosein, so ist unsere Aufgabe, zu erkennen und anzuerkennen, dass all die vielen Energien, die unseren leeren Eimer füllen und mit denen wir uns bis heute identifizieren, Fremdenergien in unserem System sind. Das, was unsere Eltern uns beigebracht haben, das, wie sie uns erzogen haben, die Vorstellungen und Werte, die wir seit unserer Kindheit für richtig und wichtig erachteten - all dies sind Fremdenergien, all dies sind wir NICHT, all dies ist Illusion, all dies ist unser ?falsches Ich?.

Unser richtiges, wahres Ich ist formlose Liebe.

Für die meisten Menschen ist es ein großer, schwerer und schmerzhafter Schritt, die Identifikation mit den Werten der eigenen Eltern ?in den Wind zu schlagen? und für nichtig zu erklären. Wir fühlen uns dann plötzlich ohne jeglichen Halt. Uns wird schier der Boden unter den Füßen weggerissen. Zugleich eröffnet sich uns hierdurch eine gewaltige, neue, innere und äußere Freiheit. ?Wir können plötzlich machen, was wir wollen.?

Wollen wir uns akzeptieren, wie und wer wir sind, so ist die zentrale Erkenntnis, dass wir einerseits ein Ego haben, dass sich mit Fremdenergien identifiziert, und dass wir andererseits Geist/Liebe/Herz sind, als die wir uns nicht erkennen können, weil diese Energien feinstofflich-formlos sind. Wir können uns allenfalls spüren. Hier tritt dann unser Bauchgefühl auf den Plan.

Unsere Gedanken und Vorstellungen trennen uns von unserem Liebe-Sein. Ebenso trennen uns all unsere Werte und Identifikationen von unserem Liebe-Sein.

Wollen wir uns mit uns selbst in unserer Essenz verbinden, so finden wir uns selbst am ehesten in der Stille. Stille, Frieden, Einkehr, Meditation, Ruhe, Gedankenleere. Einfach nur atmen.

Einatmen.
Ausatmen.
Liebe sein.

Bewusstes Einatmen und Ausatmen ist einer der kürzesten und schnellsten Wege hin zu uns selbst in unserem Liebe-Sein.



Mittwoch, 7. April 2021
Medien und Corona Berichterstattung ? Newsticker und Opferlisten - Widersprüche täglich neu
Ein Beitrag über das aktuelle Geschehen - wie wir es auch noch aus einem anderen Blickwinkel heraus betrachten und verstehen können . . .

Corona feierte vor kurzem seinen einjährigen Geburtstag. Ein guter Anlasse, um einmal in sich zu gehen und um sich das ganze Geschehen einmal ?von oben? anzuschauen. Medien und Corona Berichterstattung und seine einhergehenden Merkwürdigkeiten!

Es ist schon höchst erstaunlich, wie wir Menschen ticken, was Angst mit uns Menschen macht, wie unterschiedlich und vielfältig Menschen mit Informationen umgehen, welche Verhaltensweisen, Muster, Abwehrstrategien und Kompensationsautomatismen anspringen, zu welchen Kompromissen wir bereit sind und welchen Verzicht wir billigend in Kauf nehmen.

Nach über einem Jahr Corona, Medien und Corona Berichterstattung gibt es verschiedene sich konträr gegenüber stehende Lager mit den entsprechenden Vertretern. Es sind alles Menschen. Und alle sind von ihrer jeweiligen Meinung/Haltung fest überzeugt. Jeder ist für sich selbst felsenfest der Meinung, die anderen würden sich irren. Jeder hält seine eigene Wahrheit für die maßgebliche. Und da allein diese Offensichtlichkeit schon widersprüchlich in sich selbst ist, können wir vermuten, dass keiner der Akteure die wahre Wahrheit auch nur annähernd erfasst hat.

Gibt es überhaupt eine Wahrheit im Rahmen der Medien und Corona Berichterstattung?
Corona ist so vielfältig, schillernd, bunt, konträr, gegensätzlich und paradox wie das Leben selbst.

Der Beitrag geht noch weiter unter ...

https://spirit-online.de/medien-und-corona-berichterstattung-newsticker-und-opferlisten.html



Mittwoch, 7. April 2021
Eine Neue Ordnung ? Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen, Band 6 - Alles steht Kopf
Ein großartiges Buch, das in seiner Art über alle bisher veröffentlichten Bücher weit hinaus reicht und den Himmel küsst ?

Herzlich willkommen zu Band 6 der Buchreihe ?Eine Neue Ordnung ? Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen?. Eine lange Reise erreicht ihren finalen Höhepunkt. Wir kommen an auf der Lichtseite der Brücke ? im Himmel. Ein paar Mal schauen wir noch zurück in unser ?altes Leben? und reflektieren unseren Weg über die Brücke. Band 1 startete ?vor der Brücke? in der 3. Dimension. Band 2 bis 5 beschrieben unseren ?Spaziergang über die Brücke? mitsamt unserer Transformation in der 4. Dimension. Mit Band 6 feiern wir nun ?jenseits der Brücke im Licht? unser Ankommen in der 5. Dimension, im ?Himmel auf Erden?. Wir empfangen unser goldenes Inneres Kind und feiern Hochzeit. Mit der Transformationsfabrik wandelt sich unser altes Ego nun endgültig um in unser neues Ego und wird zum bereitwilligen Diener unseres Herzens. Hierbei drehen sich alle Werte und Vorstellungen um 180 Grad: ?Alles steht Kopf!?

Mit dem großen ?Energiekreislauf der Liebe? Heaven to Earth und Earth to Heaven strömt die göttliche Liebe durch uns in diese Welt und alle Ego-Form-Energien fließen aus der Welt ab zur Kläranlage der Transformationsfabrik. Das Formlose wird sich seiner Formlosigkeit mithilfe von Form bewusst und spielt und interagiert mit sich selbst in der Welt der Illusionen. Für unser Verwurzeltsein auf Erden erkennen wir das bewusste Fühlen unserer Gefühle als unseren bedeutsamsten Anker an.

Dieses Buch macht Lust, sich im Licht zu Hause zu fühlen, die Welt von Dualität und Polarität hinter sich zu lassen und in den Energieraum von Resonanz und Harmonie einzutreten. Die Kapitel und Übungen sind ein gigantisches Abenteuer und heben uns weit, hoch hinauf bis in den Himmel unserer wahren Herzensfeld-Selbstliebe. Willkommen in der Dimension des Geistes!

Die ?Neue Ordnung? ist dabei die Ordnung unseres Herzensfeldes - die Ordnung der universalen Liebe. Die ?Neue Ordnung? beschreibt den Wandel/den Wechsel/den Übergang von unserem Ego ins Herz, vom Denken ins Spüren, von unserer Kognition hin zu unserer Intuition, vom Verstand zum Bauchgefühl, von unserem gelernten Wissen hin zu unserem inneren Wissen, vom Außen hin zu unserem Innen.

ISBN: 978-3-95781-082-3



Dienstag, 6. April 2021
Wir funktioniert eigentlich das Leben?
Ich paddel.

Mit meinem Paddelboot paddel ich einen kleinen Fluss entlang - stromaufwärts.

Das ist anstrengend.
Das erfordert Kraft.
Das bedeutet Mühsal.
Das ist nicht so leicht.

Doch es macht mir Spaß.

Die Landschaft ist wunderschön.
Ich paddel durch wundervoll herrliche, unberührte Natur.

Ab und zu kommen mir Paddler entgegen.

Sie schwimmen mit dem Strom.

Sie haben es leicht.
Sie brauchen sind einfach nur treiben zu lassen.
Sie kommen schnell voran.
Es ist mühelos.
Es erfordert kaum Anstrengung.

Ich grüße freundlich und paddel weiter.

In der Ferne höre ich den Lärm von Autos auf einer großen Straße.

Ich nähere mich.

Ich paddel unter einer Autobahnbrücke hindurch.

Ich spüre die Unruhe der gestressten Autofahrer.

Ich paddel weiter.

Hinter mir verstummt der Lärm.

Ich verschmelze wieder mit der unberührte Natur.

Ich atme die Natur ein.
Ich nehme die Energie der Natur in mich auf.
Hier ist alles Liebe.
Hier ist alles Sein.
Hier ist alles so wundervoll ursprünglich.

Keine Egos.
Keine Gedanken.
Kein Nachdenken.
Keine Vorstellungen.
Keine Erwartungen.
Keinerlei Grübeleien.

Stille.
Ruhe.
Leere.

Und zugleich Fülle.
Mannigfaltigkeit.
Reichtum.
Vielfalt.

Ich fühle mich reich und überreich beschenkt.

Ich höre ein neues Geräusch.
Ich kann das Geräusch erst nicht so recht deuten.
Dann erkenne ich es.

In der Ferne fährt ein Eisenbahnzug durch die Natur.

Nach ein paar Paddelschlägen kann ich den Eisenbahndamm erkennen.

Ich lasse die Eindrücke in mich einsinken.

Autobahn.
Eisenbahn.
Natur.

Die Autobahn geht schnurgerade dahin.
Die Eisenbahn fährt schnurgerade zum Ziel.
Der Fluss schlängelt sich in kleinen und großen Bögen und Mäandern durch die Natur.

Es wäre mir zu dumm, mit dem Paddelboot schnurgeradeaus zu paddeln.

Viel spannender und erlebnisreicher ist es, die kurvenreiche Strecke zu genießen. Viel abenteuerlicher und lebendiger ist es, nicht zu wissen, was hinter der nächsten Biegung auf mich wartet.

Die meisten Menschen sitzen in der Eisenbahn oder fahren mit ihren Autos zu fernen Zielen hin. Sie warten, bis sie endlich am Ziel ankommen.

Ich sitze in meinem Paddelboot.
Ich habe kein Ziel.

Der Weg ist der Weg, es gibt kein Ziel.

Das Jetzt ist zugleich der Weg und das Ziel.
Indem ich auf meinem Weg bin, bin ich bereits an meinem Ziel angekommen.

Das Ziel ist der jetzige Moment.
Und der ist immer schon da.

Ich freue mich, anders zu sein als die rasenden Autofahrer und die Zielen-hinterher-jagenden Bahnfahrer.

Ich freue mich, keinen Weg und keine Zeit aufwenden zu müssen, um an ein Ziel zu gelangen, denn ich bin bereits da, ich bin bereits angekommen. Ich genieße den jetzigen Moment und achte und würdige und wertschätze und bejahe und segne den jetzigen Augenblick des Paddelns.

Ich bin von großer Dankbarkeit erfüllt.

Ich sitze im Paddelboot.
Alles ist ganz schlicht und einfach.

Mit gleichmäßigen Schlägen bewege ich mich sachte durch die Natur.

Und schließlich habe ich Lust, eine Pause zu machen.

Ich lege am Ufer an.
Ich trinke etwas.
Ich esse etwas.
Ich genieße die Stille in der Natur.

Ich lausche in die Stille.
Ich höre die Vogelstimmen.
Ich höre das Plätschernd es Wassers.
Ich höre das Rascheln des Schilfs.

Wundervoll.

Gestärkt steige ich wieder in mein Paddelboot.

Jetzt lasse ich mich treiben.
Mit der Strömung genieße ich die Fahrt stromabwärts.
Auch dies ist schön.

So schön mühelos.

Doch treffe ich auf ein Hindernis, eine Stromschnelle oder einen Baum/einen Ast im Wasser, so ist die Navigation ?mit dem Strom? deutlich schwieriger als ?gegen den Strom?.

?Mit dem Strom? werde ich einfach mitgerissen.
Meine Handlungs- und Einflussnahmemöglichkeiten sind eingeschränkt. Schnell werde ich hektisch, denn auch wenn ich nichts tue, treibt mich die Strömung direkt auf das Hindernis zu und das Boot oder ich selbst nehmen Schaden.

Der Mensch hat die Autobahn gebaut.
Der Mensch hat die Eisenbahn gebaut.
Der Mensch baut auch schnurgerade Kanäle.

Die Natur schlängelt sich dahin.
Und unser eigenes Leben verläuft niemals gradlinig, sondern immer in Bögen, immer in Mäandern und manchmal sogar ?scheinbar rückwärts? - bis es dann wieder vorwärts weiter geht.

Ich paddel.
Ich paddel einfach so durch die Natur.

Und ich erkenne, dass mir eine so schlichte Bootsfahrt so viele Lebensweisheiten spiegelt und mich einlädt, das Leben neu zu erkennen, aus einer vollkommen neuen Perspektive heraus zu betrachten und nochmal wieder anders zu verstehen.



Sonntag, 28. März 2021
Wie können wir uns aus einer toxischen Beziehung lösen?
Beziehung und Partnerschaft prägen unser Leben maßgeblich. Was wir in/durch unsere Partnerschaft lernen können, ist wertvoller als jedes spirituelle Se-minar. Unser Partner/unsere Partnerin ist oftmals viel mehr als nur unser ?Schatz?. Er/sie ist auch unser spiritueller Lehrer und unser ?Arsch-Engel? - ein Engel, der immer wieder den Finger in die Wunde legt und uns unsere Triggerpunkte aufzeigt.

Unsere Beziehung/Partnerschaft spiegelt uns erst-klassig unser seelisches Innenleben. Unser Gegenüber befördert alle unbewusst bei uns unter unserem Tep-pich liegenden Energien ans Tageslicht. Und dies ist oftmals sehr, sehr schmerhaft, denn es sind lauter Energien, die wir als Kind verdrängt und weggemacht haben.

Damals als wir noch ein Kind waren, war unsere Beziehung zu unseren Eltern nicht nur schön und rosarot, sondern oftmals auch schmerzhaft und von Enttäuschungen geprägt. Unsere Eltern haben immer nur ihre eigenen Vorstellungen und Erwartungen gesehen und gar nicht uns als Kind. Sie gaben unserem Inneren Kind, unserer kindlichen Kreativität, unserer natürlichen Fantasie, unserem angeborenen Forscherdrang keinen Raum.

Sie beschnitten uns.
Sie verboten uns das Lebendigsein.
Sie trennten uns von uns selbst.
Sie brachten uns um unsere Selbstliebe.
Sie kappten unseren Draht zu unserem Herzen.

Dies alles war keine böse Absicht - wirklich sicherlich nicht! Unsere Eltern wollten für uns nur das Beste - unsere Liebe. Doch die hätten wir selbst gebraucht.

Unsere Eltern haben unsere Liebe genommen. Dies tat ihnen gut. Und wir haben die Energien unserer Eltern aufgenommen. Jeder Mensch ist empathisch und nimmt automatisch unbewusst diejenigen Energien auf, wo er hin guckt - wo wir mit unserer Aufmerksamkeit (mit unserem Fokus) sind. Und wenn wir 18 Jahre lang täglich unsere Eltern anschauen, dann tanken wir uns mit deren Energien auf.

Diese Energien unserer Eltern sind vor allem seeli-sche Schmerzen, Ängste, Wut, unverarbeitete Trauer, Minderwertigkeitsgefühle, Unsicherheiten, Selbstzweifel und Schuldgefühle (ein schlechtes Gewissen).

All diese schweren dunklen Energien sind ein 1-a-Schatten, ein 1-a-Hintergrund für unser eigenes Liebesein/Lichtsein. Deshalb ist nichts verkehrt gelaufen. Alles ist richtig so, wie es ist. Wir brauchen den dunklen Hintergrund, um unser eigenes Licht bewusst sehen zu können. Auch im Kino geht das Licht aus, damit wir den Film besser sehen können. Ebenso im Theater. Und Laternelaufen machen wir auch im Herbst, wenn es abends dunkel ist. Dann leuchten die Laternenlichter der Kinder bunt und schön in die Nacht und es sieht toll aus (zur Mittagszeit bei Sonnenschein am Südseestrand käme beim Laternelaufen einfach keine Stimmung auf).

All diese dunklen Energien sind jedoch FREMD-ENERGIEN in unserem System. Es ist eben Schatten. Es ist der Hintergrund. Es sind Ego-Energien. Es sind Gedanken, Werte, Vorstellungen, Erwartungen, Prä-gungen, Glaubenssätze, Konditionierungen, Verspre-chen und Identifikationen.

Wir selbst sind LIEBE.

Wenn wir in einer toxischen Beziehung feststecken, so spiegelt uns dies etwas. Es spiegelt uns unser eigenes Leben. Nicht nur unsere heutige Partnerschaft ist eine toxische Beziehung, sondern die heutige Situation spiegelt uns lediglich unsere toxische Beziehung zu unseren Eltern (als Mädchen zur Mutter, als Junge zum Vater). Stecken wir heute in einer toxischen Beziehung fest, so stecken wir nach wie vor in einer toxischen Beziehung zu unserer Mutter bzw. zu unserem Vater fest.

Und es geht noch viel verrückter. Wir können das folgende Phänomen ?Ego überkreuz? nennen (http://www.datgeitman.de/handbuch_ego_ueberkreuz.html). Ganz genau so wie wir damals als Kind die Energien unserer Eltern aufgenommen haben (weil wir sie jeden Tag angeschaut haben), nehmen wir heute die Energien unseres Partners auf (weil wir heute ihn/sie jeden Tag anschauen). Dies führt dazu, dass heute seine/ihre Energien in uns schwingen. Genau genommen schwingen die Energien seines/ihres konditionierten Ego in uns, also diejenigen Energien, die bei ihm/ihr unbewusst unter dem Teppich liegen. Dies sind die Energien des Ego des Vaters unseres Partners bzw. des Ego der Mutter unserer Partnerin.

Ich als Partnerin spüre dann also am eigenen Le-ibe die Gefühle der toxischen Beziehung a) zwischen meinem Partner und seinem Vater sowie b) zwischen dem Vater meines Partners und dem Opa meines Partners.

Beziehungsweise ich als Partner spüre am eigenen Leibe die Gefühle der toxischen Beziehung a) zwi-schen meiner Partnerin und ihrer Mutter sowie b) zwischen der Mutter meiner Partnerin und der Oma meiner Partnerin.

Dies übersteigt natürlich das Fassungsvermögen unseres normalen Ego-Verstandes und deswegen bleiben wir da einfach stecken.

Wir können es uns aber auch viel einfacher machen, denn die toxische Beziehung, in der wir und alle Menschen weltweit derzeit leben, ist unsere giftige Ehe zwischen uns und unseren Gedanken/Vorstellungen. Unsere Gedanken/Vorstellungen trennen uns von unserem Inneren Kind. Unsere Gedanken/Vorstellungen blockieren unsere innere Liebesbeziehung mit uns selbst. Unsere Gedanken/Vorstellungen unterbinden unsere Herzensfeld-Selbstliebe.

Das einzige, was also toxisch ist, ist unsere unbe-wusste Identifikation mit unseren Gedanken.

Und die Karussellfahrt unserer Gedanken können wir leicht stoppen und in den Griff bekommen, indem wir uns klar machen, dass nur unser Verstand/unser Ego denkt. Wir denken nach. Wir grübeln. Wir zerbrechen uns den Kopf.

Ein einfacher Ausweg ist: Bewusst atmen.

Bewusst einatmen.
Bewusst ausatmen.

Und dann einfach bezeugen was ist.

Im Jetzt gegenwärtig und präsent sein und achtsam mit allen Sinnen wahrnehmen, was jetzt ist. Indem wir uns auf unsere augenblickliche Wahrnehmung konzentrieren, vergessen wir die Zeit und denken wir nicht mehr nach. Wir konzentrieren uns auf das Jetzt und fokussieren was wir sehen, hören, riechen, schmecken oder tasten. Oder wir atmen bewusst.

Wir sind Geist.

Mit unserem Ego denken wir.
Mit unserem Geist bezeugen und würdigen wir.

Wir können sogar Geist sein und gleichzeitig be-zeugen, wie wir mit dem Ego denken. Und wir kön-nen bewusst Geist sein und gleichzeitig bewusst be-zeugen, wie wir mit dem Ego bewerten und urteilen.

Der Geist tut nichts.
Der Geist macht nichts.
Der Geist ist wahrnehmendes Bewusstsein.

Wir bezeugen.
Wir würdigen.
Wir wertschätzen
Wir bejahen.
Wir segnen.

Indem wir unsere toxische Beziehung aus der Position unseres Geistes heraus wahrnehmen, bezeugen wir ?von oben?, wie wir (als Ego) uns als Opfer fühlen. ?Ja, so ist das im Moment.? Doch nur unser Ego fühlt sich als Opfer. Wir als Geist, der bezeugt, sind kein Opfer, sondern frei.

Wir als Geist sind Liebe und Selbstliebe.

Dies kann ein guter Anfang sein, die toxische Be-ziehung zunächst achtsam wahrzunehmen, dann bewusst zu bezeugen und schließlich nach und nach mit der Energie von Vergebung in Liebe aufzulösen.



Dienstag, 23. März 2021
Meditation Traumreise Ich gehe meinen Weg
Der ein oder andere ist vielleicht schon mal einen Pilgerweg gewandert. In dieser Meditation/Traumreise wandern wir einen solchen Pilgerpfad entlang und schauen einfach mal, was uns so begegnet. Die Impulse und inneren Bilder können wir als ?einen Wink des Himmels? oder als ?ein Signal unseres Herzens? verstehen. Hierbei müssen wir abwägen, ob wir die Bilder tatsächlich persönlich/konkret nehmen/verstehen wollen/sollten oder ob sie vielleicht eher als eine Metapher, als eine Parabel, als ein Gleichnis, als ein Symbolbild zu verstehen sind.

Wir können uns schon mal einen Stift und ein Blatt Papier bereit legen, falls wir etwas aufschreiben/notieren möchten. Und dann geht es auch schon los . . .

. . .

Ich wandere.

In meinen Seelenbilderwelten bin ich unterwegs auf meinem inneren Wanderweg des Lebens.

Ich sehe mich, wie ich einen wunderschönen Wanderpfad entlang pilgere. Rings um mich herum ist wundervoll herrliche Natur.

Ich sehe den Pfad.
Er ist mein Weg.

Ich schaue in die Natur rechts und links des Weges.

Ich blicke in die Ferne und fokussiere die Konturen des Horizonts.

Hier bin ich.

Ich bin frei.

Ich bin ich.
Ich bin mein eigener König/meine eigene Königin.
Ich bin mein eigener Geist.
Ich bin ein Freigeist.
Und ich fühle mich wohl und gut.

Ich halte inne.
Ich lausche in die Stille.
Ich horche auf die Geräusche und Klänge.
Ich bin dankbar für diese wundervollen Momente.
Ich spüre in mir meine Demut und Dankbarkeit gegenüber dem Leben.
Danke.

Ich erblicke die Schönheit der Blumen.
Ich bestaune das lebendige Herumschwirren der Insekten.
Ich würdige die Grazie und den Anmut eines Grashalms.

Ich atme.
Ganz ruhig atme ich ein.
Und wieder aus.

Ich atme ein.
Und ich atme aus.

Ich spüre die Wärme der Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht.
Ich schließe meine Augen und genieße diesen Moment des Friedens.
Danke.

Ganz so wie die Blumen und Pflanzen, so wachse auch ich gerne dem Licht entgegen.
Ja.

Dankbar und offen nehme ich die lebendige, pulsierende Energie der kraftvollen Sonnenstrahlen in mich auf.

Sie stärken mich.
Ich spüre meine innere Kraft.
Sie tanken mich auf.
Ich spüre die Aktivierung der Energien in mir.

Danke.

. . .

Ich gehe weiter.

Achtsam und voll Gegenwärtigkeit und Präsenz setze ich bewusst einen Fuß vor den anderen.

Ich zelebriere jeden Schritt.

Ich fühle das Aufsetzen des Fußes ganz bewusst.

Ich nehme das ?durch die Natur schreiten? ganz bewusst wahr.

Die Natur um mich herum gleitet wie in einem Film an mir vorüber.
Die Bilder, Blickwinkel und Perspektiven wandeln und verändern sich ständig.

Wie im richtigen Leben.

Ah - dies ist ja gerade mein richtiges Leben . . .

. . .

Ich schreite voran.
Ich gehe weiter.
Ich folge dem Weg.

Ich folge dem Weg?

Warum?

Ich halte inne.

Der Weg macht mir lediglich das Angebot, ihm zu folgen.

Doch muss ich dieses Angebot annehmen?

Nein.

Ich stutze.

Ich atme bewusst.
Ich atme ein.
Ich atme aus.

Ganz bewusst drehe ich mich hier auf der Stelle zur Seite.

Ganz bewusst schaue ich neben den Weg.

Und ganz bewusst verlasse ich den vielbeschrittenen Weg.

Ganz bewusst trete ich neben den Weg und fühle, wie sich dies anfühlt.

Komisch.
Seltsam.
Ungewohnt.
Befremdlich.
Neu.

Ich halte nochmals inne und stehe nun neben dem Weg.

Ich schaue zum Weg und dann dort hin, wo kein Weg ist.

Ich vergleiche meine Gefühle.

Beides hat seine Qualität.
Beides hat seinen Reiz.

Einem vorgegebenen Pfad zu folgen ist ein spannendes Erlebnis.
Und irgendwo querfeldein zu gehen ist auch eine interessante Erfahrung.

Ich gehe weiter einfach hinein ins Nichts, dort entlang, wo noch nie ein Mensch gegangen ist.

Achtsam und bedachtsam setze ich einen Fuß vor den anderen.

Ich ziehe meine Schuhe aus und gehe barfuß weiter.

Ich fühle Mutter Erde unter meinen nackten Füßen.

Ich genieße dieses Verbundenheitsgefühl tief in mir.

Mit jedem Schritt atme ich diese wundervolle Erfahrung in mich ein.

Und mit meinem Ausatmen sage ich innerlich ?Ja? und lasse ich mich von den vielen Eindrücken erfüllen, bereichern und komplett ausfüllen.

. . .

Schließlich erreiche ich einen Platz, der zu einer Pause einlädt.

Ich setze mich hin und fühle mich wohlbehütet und liebevoll getragen von Mutter Erde.

Die ?Sonne der Liebe? scheint vom Himmel und ich bereite mir ein kleines Picknick.

Liebevoll und sehr bewusst speise ich von meinen Vorräten und genieße jeden Bissen.

Dazu trinke ich klares Quellwasser.

Das Quellwasser habe ich an einem kleinen Bachlauf in meine Wasserflasche gefüllt. Es schmeckt wundervoll herrlich frisch und wirkt erquickend und belebend. Das Plätschern des Bachlaufes kann ich - wenn ich meine Ohren spitze - bis hier hin hören.

. . .

Nach meinem kleinen Picknick strecke ich mich auf dem Boden aus. Mit meinem ganzen Körper fühle ich die Erde unter mir.

Über mir ist der blaue Himmel und unter mir spüre ich die Kraft der Erde. Und ich bin mittendrin. Dies ist ein großartiger Augenblick - der zur Ewigkeit wird.

Ich atme ein.
Und ich atme aus.

Ich fühle und spüre meinen Körper.

Und ich lenke meine Aufmerksamkeit einmal bewusst hin zu meinen Chakren.

Ich lenke meine Aufmerksamkeit hin zu meinem Wurzel-Chakra,
zu meinem Nabel-Chakra,
zu meinem Solarplexus-Chakra,
zu meinem Herz-Chakra,
zu meinem Hals-Chakra,
zu meinem Drittes-Auge-Chakra,
zu meinem Kronen-Chakra,
zu meinen Höhren Chakren.

Ich danke für die Energie des Himmels und für die Energie der Erde und für die Liebe diese Schöpfung.

Danke.

. . .

Schließlich gehe ich weiter.

Ich entschließe mich, in einem weiten Bogen wieder zurück zu kehren zu dem Pilgerpfad. Mir hat dieser Abstecher in die wilde Natur Spaß gemacht - und dennoch fühle und spüre ich meine Bereitschaft und meinen Willen, die Natur Natur sein zu lassen und unberührt zu lassen und als Mensch mich auf den für Menschen vorgesehenen Wegen weiter zu bewegen.

Ich schaue nach rechts.
Ich blicke nach links.
Ich bestaune die grandiose Natur.

Ich atme.
Ich atme ein.
Ich atme aus.

Ich gehe.
Ich schreite.
Ich wandere.
Ich bewege mich achtsam und bewusst durch die Natur.

Ich genieße jedes Bild, jeden Blick, jeden Ausblick und jeden Aussichtspunkt ganz intensiv.

Danke.
Vielen, vielen Dank.

. . .

Zurück auf dem Wanderweg vergleiche ich ganz bewusst den Weg und die Wildnis.

Ja, beides hat seinen Wert, seine Würde, seine Daseinsberechtigung.

Die Unterschiedlichkeit bereichert die Vielfalt unseres Lebens.

Ich gehe nun auf dem Wanderweg weiter.

In meinem Innern nehme ich bewusst mental-energetisch Kontakt auf zu all den vielen Menschen und Wanderern, die hier bereits vor mir entlang gewandert sind und ebenso auch zu all denjenigen, die noch nach mir hier entlang wandern werden.

Was für ein bunter Haufen.
Was für eine lustige Gesellschaft.
Was für viele verschiedene Gesichter und Typen.
Was für herrliche Geschichten, die ihr Leben erzählt.

All dies spüre ich.
All dies fühle ich innerlich in meinem Herzen.
All dies lasse ich in mir schwingen.

Ja, ich erlaube dieses Verbundenheitsgefühl mit fremden Menschen, die ich auf der Herzensfeld-Ebene alle sehr gut kenne. Wundervoll.

. . .

Mit einem Male ergreift ein Tier meine Aufmerksamkeit.

Ich bin ganz still.

Achtsam und wachsam beobachte ich das Tier.

Ich bin ganz ruhig und schaue und staune und bezeuge und würdige und wertschätze das Tier in seinem Sosein.

Total fokussiert blicke ergriffen und begeistert zu dem Tier hin.

Innerlich nehme ich Kontakt zu dem Tier auf und spreche zu ihm: ?Hallo, ich sehe Dich.?

Ich beobachte.
Ich sehe.
Ich bezeuge.
Ich erkenne.
Ich betrachte.
Ich erkunde mit meinen Augen
Ich lausche mit meinen Ohren.
Ich schnuppere mit meiner Nase.

Ich bin total gegenwärtig und fasziniert.

Ich atme.
Ich atme ein.
Und ich atme aus.

Und dann spreche ich innerlich zu dem Tier: ?Liebes Tier, ich freue mich, Dir zu begegnen. Danke, dass Du meinen Weg kreuzt. Wenn Du eine Botschaft für mich bereit hältst, so empfange ich diese Botschaft jetzt gerne. Ich bin ganz offen. Ich höre jetzt Deine Botschaft an mich.?

Und ich bin ganz leise.
Ich bin ganz still.
Ich bin ganz ruhig.

Ich lausche.
Ich horche nach innen.
Und ich empfange jetzt . . .

. . .

?Danke. Danke für Deine Botschaft, liebes Tier.?

Und ich notiere mir die Botschaft des Tieres auf meinem Zettel, den ich mir ja bereit gelegt habe.

Anschließend verneige ich mich innerlich vor dem Tier und verabschiede mich.

Danke.

. . .

Ich gehe weiter.

Die Natur um mich herum verändert sich.

Es scheint so, als würde sie ihr Gewand wechseln.

Die Stimmung verändert sich.
Die Bilder verändern sich.
Die Energie verändert sich.

Und ich stelle mich auf diese neuen Bilder und Energien ein.

Auch sie haben ihren Reiz, ihre Qualität, ihre Besonderheit.

Ich schreite den Weg entlang und lasse diese neue Stimmung einfach auf mich wirken.

Es macht Spaß, sogar zu Fuß so viele verschiedene, unterschiedliche und abwechslungsreiche Eindrücke und Erlebnisse sammeln zu können. Wandern ist einfach schön.

Da fällt mir eine Besonderheit auf.

Ich nähere mich.

Vor mir in der Natur sehe ich ein besonderes Phänomen, eine Stelle, an der die Natur in einer Art und Weise geformt ist, dass man von einer ?Naturwesenheit? sprechen könnte.

Erfurchtsvoll nähere ich mich dem Naturphänomen.
Dann halte ich inne.

Ich lasse das, was ich vor mir sehe, einfach auf mich wirken.

Ich erlaube, dass die Energien einfach in mir schwingen dürfen und mich erfüllen.

Es darf jetzt so sein.

Ich fühle ganz bewusst alle in diesem Moment in mir schwingenden Energien.

Ich fühle körperlich die Energien in mir und mache sie mir bewusst.

Ich atme die Energien und meine Gefühle bewusst in mich ein.
Und mit meinem Ausatmen sage ich innerlich ?Ja? und lasse sie noch tiefer in mich einsinken.

Ich atme ein.
Und mit meinem Ausatmen erlaube ich und sage ?Ja?.

Ich spüre eine tiefe, innige, liebevolle Verbundenheit.

Mein Herz scheint sich mit dieser Erscheinung zu unterhalten.

Ich spüre innerlich einen Austausch von Energien.

Ich erlaube.

Es darf geschehen.

Und es geschieht.

Kraftvolle, stärkende, ermutigende und mein Energielevel hebende Energien strömen in mich ein.

Ich nehme sie einfach in mich auf.

Ich erlaube es.

Es geschieht.

Dankbar atme ich diese stärkenden Energien jetzt in mich ein.

Und mit meinem Ausatmen schaffe ich Platz und lasse alten energetischen Müll los.

Und noch einmal atme ich diese wundervoll kräftigenden Energien tief in mich ein.

Und mit meinem Ausatmen lasse ich Altes los und schaffe Platz für Neues.

Herrlich.

Ich bin von Dankbarkeit durchdrungen und vollständig erfüllt.

. . .

Ich atme weiter ein und aus.
Und ein und aus.

Und schließlich verneige ich mich vor dem ?Naturwesen? voll erfüllter Dankbarkeit. Ich fühle mich innerlich reich und überreich beschenkt.

Ja, ich bin reich.
Ja, ich bin erfüllt.
Ja, ich bin voll Freude.

Und ich bedanke mich von ganzem Herzen für die wundervollen Geschenke, die mir zuteil wurden.

Danke.

. . .

Mein Weg führt mich weiter.

Nochmals wandelt und verändert sich die Landschaft, die Natur und die Stimmung zu beiden Seiten des Weges.

Auch diesmal nehme ich alle Veränderungen bewusst und achtsam wahr.

Ich erlaube, dass sich mir die Natur so zeigt, wie sie sich mir zeigt.

In der Ferne kann ich erkennen, wie die Sonne sich langsam hernieder senkt. Bald wird es Abend sein und ich stimme mich innerlich auf den letzten Abschnitt meiner heutigen Etappe ein.

Der Weg ist nun kurvig.

In weiten Schwüngen schlängelt sich der Pfad durch die Landschaft.
Beinahe wie die Mäander eines Flusslaufes.

Ich gehe weiter.

Und schließlich erreiche ich eine sehr gemütlich aussehende Holzhütte, in der ich mich für die Nacht einquartiere.

In der Hütte bin ich alleine. Für die Wanderer ist alles gut vorbereitet. Jeder kann sich hier selbst versorgen und findet einen gemütlichen Platz zum Schlafen.

Ich schaue mich um.

Es ist einfach und schlicht und zugleich rustikal und sehr gemütlich.

Ich wähle mir ein Bett zum Schlafen aus, stelle meine sieben Sachen ab und setze mich.

Aaahhh, sitzen tut gut.

Doch ich stehe sogleich wieder auf und bereite mir eine Kleinigkeit zu essen vor.

In der Hütte kann ich ?Trockenfutter? erwerben. Und es gibt auch die Möglichkeit, sich eine Suppe oder eine Kleinigkeit zu kochen.

Ich überlege, wonach mir ist, und entscheide mich nach meinem Herzen.

. . .

Während ich speise lausche ich in die Stille.

Ich höre die Stille.

Ich lausche, wie ein leichter Wind draußen um die Ecken weht.

Ich bin beeindruckt von den fremd wirkenden Geräuschen und Gerüchen.

Witzigerweise fühlte ich mich draußen unter freiem Himmel freier und wohler als hier in der Hütte. Ich überlege, ob ich morgen einfach mal unter freiem Himmel schlafen sollte.

. . .

Plötzlich höre ich Schritte.

Wohl aus einem natürlichen Angstreflex heraus rutscht mir das Herz fast in die Hose. Doch ich fange mich sofort wieder und mache mir bewusst, dass es einfach nur ein anderer Wanderer sein wird.

Und genauso ist es auch.

Die Tür knarrt und öffnet sich einen Spalt weit.

Dann geht sie ganz auf.

Ein Mensch tritt zur Tür herein.

Unsere Blicke treffen sich.

Ich fühle, was ich fühle.

Ich spüre ganz bewusst, was ich spüre.

Ich lasse diesen ersten Eindruck ganz bewusst in mir schwingen.

Es darf jetzt so sein.

Einmal mehr im Leben begegne ich einem unterbewussten Anteil/Aspekt von mir selbst. Jetzt kann ich dies ganz bewusst erkennen, beobachten, bezeugen, anerkennen, würdigen, bejahen, erlauben und segnen.

Meine spontanen, ersten Gefühle atme ich bewusst ein.
Und mit meinem Ausatmen dürfen sie sich wahrgenommen fühlen und da sein. Ja, diese Energien dürfen jetzt in mir schwingen. Ich nehme sie bereitwillig und bewusst in mir wahr.

Und ich atme ein.
Und aus.
Und sage ?Ja?.

. . .

Dann verändert sich die Energie.

Wir lockern uns und sagen beide fast gleichzeitig: ?Hallo!?

Ich spreche weiter:
?Ich bin der einzige hier in der Hütte.
Herzlich willkommen!
Es ist noch genügend Platz frei.?

Ein Lächeln huscht dem Menschen über das Gesicht.

Entspannung auf beiden Seiten.

. . .

Am Abend ergeben sich gute Gespräche.

Wir sind von entgegengesetzten Richtungen gekommen und vermeiden es, von dem, was wir auf unserem Weg erlebt und erfahren haben, zu berichten - damit keinerlei Erwartungshaltungen entstehen - die dann womöglich enttäuscht werden, weil jeder Wanderer seine ganz eigenen Bilder, Erlebnisse und individuellen Erfahrungen macht.

Stattdessen philosophieren wir über das Leben, über Himmel und Erde, über die Menschen, über die Natur und über die Schöpfung.

Je länger wir uns miteinander unterhalten, desto vertrauter werden wir uns. Wie alle Pilgerwanderer so wissen auch wir, dass Begegnungen nicht rein zufällig geschehen, sondern stets eine ?höhere Fügung? sind. Und so achten wir sehr aufmerksam auf die Worte des anderen und lauschen den Weisheiten des anderen wie auch unseren eigenen Worten.

Manchmal braucht es nur ein Gegenüber, einen anderen, einen Gesprächspartner, damit man einen Grund zum Reden hat, um sich selbst seine eigene Weisheiten/Erkenntnisse zu erzählen.

Und so ist es auch bei diesem Gespräch. Ich erzähle aus meinem Leben, von verschiedenen Stationen und Situationen, die ich durchlebt, durchlaufen, erfahren und erlitten habe. Ich reflektiere meinen eigenen Lebenslauf und picke mir diejenigen Punkte heraus, die sich gut mit den Erzählungen meines Gegenübers ergänzen. Auf diese Weise erzähle ich mir selbst eine wertvolle Zusammengassung meiner eigenen Lebensgeschichte, meiner eigenen Story, meines eigenen Erdenweges in dieser Inkarnation. Und ich bin überrascht und erstaunt, was ich alles über mich selbst erzählen kann. Immer wieder fallen mir noch wieder neue Geschichten, Ereignisse und Anekdoten ein.

Mal sind es lustige Ereignisse.
Mal sind es traurige Situationen.
Mal sind es schmerzhafte Erfahrungen.
Mal sind es fast traumatische Erinnerungen.
Und mal sind es wertvolle, wundervolle Erkenntnisse und Eingebungen.

. . .

Inzwischen ist es draußen dunkel geworden und wir haben eine Kerze aufgestellt.

Die Kerzenflamme sorgt für eine wundervoll heimelige Stimmung.

Und wir klären uns gegenseitig darüber auf und ergänzen unser Wissen synergetisch, dass jede Kerzenflamme ein ?Lichtkanal ins Lichtportal? ist und zugleich ein ?Feuer der Transformation?. Auf diese Weise können Energien, Gefühle, Gedanken, Vorstellungen und Traumata einfach mit der bejahenden Energie von Annahme und Bereitwilligkeit heimkehren ins Licht und auffahren in den Himmel.

Das Besondere an dieser Situation ist, dass einer erzählt und der andere achtsam hinhört und dabei bejahend alles annimmt, erlaubt und segnet. Allein dieses ?Ja? des anderen hat bereits transformatorische Wirkung und führt zu einer großen, inneren Erleichterung. Es fühlt sich an wie spirituelle Gespräche am Lagerfeuer - beinahe wie ein Heilungsritual.

Ich vergebe mir meine Geschichte, meinen Ärger, mein Hadern und meine Frustrationen. Und zugleich bejahe ich alle Lebensereignisse meines Gegenübers.

Ich nehme sie an.
Ich erlaube sie.
Und ich segne sie in Liebe.

. . .

Wir sprechen lang - bis tief in die Nacht, denn es tut gut.

Als ich mich schließlich in mein Bett lege, gehe ich den Tag und den Abend noch einmal im Schnelldurchgang durch.

Dankbar segne ich diesen reich erfüllten Tag.
Dankbar segne ich mein reich erfülltes Leben.
Dankbar segne ich mein Dasein und mein Sosein.

Und ich komme zu dem friedvollen Schluss:

Alles ist gut.
Alles hatte und hat seinen Sinn.
Alles in meinem Leben hatte und hat seine Bedeutung.
Auch jeder Schmerz und jedes Hadern waren wichtig.

Und ich vergebe mir.
Ich vergebe mir alles.

Ich vergebe mir mein Hadern.
Ich vergebe mich meine Unzufriedenheiten.
Ich vergebe mir meinen Unmut.
Ich vergebe mir mein ?es anders haben Wollen?.

Ich nehme alles so an, wie es ist.
Ich erlaube alles in seinem Sosein.
Ich würdige alles in seinem Wert und in seiner Bedeutung.
Ich beende mein Hadern mit meinem Schicksal und umarme mein Leben in Liebe.

Ja - ich umarme mein Leben.

Ich nehme mein Leben in Liebe an.
Ich segne mein eigenes Leben.
Ich würdige mein eigenes Leben.
Ich würdige mich in meinem Sosein.
Ich freue mich, Mensch zu sein.

Und ich fühle und spüre in mir tiefen, inneren Frieden.
Und ich fühle und spüre in mir eine tiefe, innere Freude.

Ich bin angekommen.
Ich bin angekommen im Frieden.
Ich bin angekommen in meiner inneren Freude.
Ich bin angekommen in der Annahme meiner selbst.

Und innerlich danke ich allen Stationen auf meinem Lebensweg von Herzen.

Ja - ich sage ?Ja? zu meinem Leben.
Und ich sage ?Ja? zu meinem Lebensweg.

Ich umarme mich selbst von Herzen mit allen meinen Anteilen.

Ich erlaube mir selbst zu sagen: ?Ich liebe mich.?

?Ich liebe mich so, wie ich bin.?

Und hierbei muss ich freundlich schmunzeln, denn dies habe ich bisher noch nicht so oft zu mir selbst gesagt.

?Ich liebe mich.?

Hört sich ganz gut an.

Und ich atme mein ?Ich liebe mich? jetzt einmal bewusst und tief in mich ein.

Und mit meinem Ausatmen darf sich die Energie von ?Ich liebe mich? in mir ausdehnen und mich ganz und vollständig ausfüllen.

?Ich liebe mich.?

Und ich atme mein ?Ich liebe mich? noch einmal bewusst tief in mich ein.

Und mit meinem Ausatmen dehnt sich die Energie von ?Ich liebe mich? in mir aus und erfüllt mich ganz und gar und vollständig.

So fühle ich mich nun reich beschenkt und sehr erfüllt.

Ich fühle mich reich beschenkt und sehr erfüllt von meiner eigenen Selbstliebe.

. . .

Und ich nehme die Energien dieser Traumreise nun mit in mein Leben. All diese Energien dürfen mein Leben nun bewusst und unterbewusst erfüllen, bereichern, mitgestalten und in Liebe erstrahlen lassen.

Ich freue mich schon jetzt, wie ich nun von hier aus durch mein Leben weiter wandere. Dies ist großartig. Das fühle und spüre ich schon jetzt.

Und so schlummere ich in den Bilderwelten dieser Meditation/Traumreise nun selig ein in meinem Bett in der Hütte - und zugleich wache ich in der ?realen, wirklichen Welt?, in der ich diese Worte lese, nun aus dieser Meditation/Traumreise auf.

Und ich atme einmal bewusst tief ein.
Und aus.

Und ich wackle mit meinen Zehen.
Und ich bewege meine Beine.
Und ich bewege meinen Oberkörper.
Ich zucke mit den Schultern.
Ich bewege meine Arme und Hände.
Ich wackle mit dem Kopf.

Und ich bin wieder da im Hier und Jetzt und schau, was in meinem irdischen Alltag nun im Zusammenspiel mit den Bildern und den Erfahrungen dieser Traumreise geschieht.

Ich gehe meinen Weg.
Ich als Liebe gehe meinen Weg mit ?meinem Körper?.

Und ich freue mich über neue wundervolle Erfahrungen im Namen und im Sinne der universalen Liebe, der Freude und des Friedens.

Ich bin Licht.
Ich bin Freude.
Ich bin Frieden.
Ich bin Liebe.

?Ich liebe mich - ich liebe mein Inneres Kind in meinem Herzensfeld.?

Ich bin Selbstliebe.

Danke.



Mittwoch, 17. März 2021
Allein unser Ego hat mehrere Instanzen/Aspekte
Wer meine Beiträge schon ein bisschen verfolgt und gelesen hat, der/die ist mit ?meinem System? ja schon reiflich vertraut. Und doch gibt es immer noch wieder neue Erkenntnisse und Erweiterungen hierzu.

Schon mein ganzes Leben lang beschäftige ich mich mit spirituellen Fragestellungen. Früher nannte ich es ?über das Leben philosophieren?. Im März 2017 begann ich dann damit, all meine Gedanken, Überlegungen und Inspirationen einmal aufzuschreiben. Auf diese Weise ist das Buch ?Eine Neue Ordnung - Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen? entstanden. Mittlerweile sind es 6 Bände. Band 6 erscheint Ende diesen Monats und bildet den krönenden - ja goldenen - Abschluss dieser Serie.

Über die Bücher der ?Neuen Ordnung? hinaus (mit der ?Neuen Ordnung? ist die Ordnung der Liebe unseres Herzensfeldes gemeint im Gegensatz zu der verstandesmäßigen, kognitiven Ordnung unseres Ego) sind inzwischen zahlreiche weitere Bücher erschienen. Zum einen das Buch ?Faszination menschliche Kommunikation - Liebe Dich selbst, sonst liebt Dich keiner ?!?. Und außerdem zahlreiche Taschenbücher:

?Impulse des Herzens?
?Meine innere Stimme spricht?
?Meditationen & Traumreisen?
?Alles ist Spiegel?.
?Selbstliebe?

. . . . .

In diesem Beitrag geht es nun einmal mehr um unser liebes Ego.

Als Mensch sind wir Körper, Geist und Seele.
Wir sind Ego und Herz.
Wir sind Verstand und Gefühl.
Wir sind Kognition und Intuition.
Wir sind gelerntes Wissen und inneres Wissen.
Wir sind Schatten und Licht.
Wir sind Krieg und Frieden.
Wir sind die Erde und der Himmel.
Wir sind ein Körper und feinstofflich-formlos.
Wir sind Angst und Liebe.
Wir sind Trauer und Freude.
Wir sind Unbewusstheit und Bewusstheit.
Wir sind Selbstbewusstsein und Bewusstseins-Bewusstsein.
Wir sind Minuspol und Pluspol.
Wir sind Form und Geist.
Wir sind unser persönliches Selbst sowie auch das universale, göttliche Selbst.
Wir sind Etwas und Nichts.
Wir sind Illusion und Wahrheit.
Wir sind gottlos und göttlich.
Wir sind irdisch und himmlisch.
Wir sind Identifikation/Anhaftung und Freiheit.
Wir sind Schmerz und Heilung.
Wir sind Getrenntsein und die Quelle.
Wir sind Ichbezogenheit und Gott.
Wir sind alles in einem.

Und wenn wir uns unser Ego anschauen, so gibt es allein bei unserem Ego mehrere Instanzen.

Wir haben unser konditioniertes Ego.
Und wir haben unser ureigenes Ego.

Unser konditioniertes Ego war bei unserer Geburt wie ein leerer Eimer. Dieser leere Eimer wurde nach und nach mit den Energien unserer Eltern sowie der Gesellschaft voll gefüllt. Und wir als Kind und junger Mensch begannen uns mit diesen Energien zu identifizierten. Es waren Werte und Normen, Vorstellungen und Erwartungen, Prägungen und Glaubenssätze, Benimmregeln und Verhaltensvorschriften, Versprechen und Regeln, Konditionierungen und Handlungsautomatismen. Und wir identifizieren uns bis heute mit all diesen Energien. Wir definieren uns selbst hierüber. Wir definieren unser Selbstbild hierdurch. Und auch die anderen Menschen definieren uns hierdurch. Sie erkennen uns dadurch wieder.

All diese Energien unseres konditionierten Ego sind Energien, die von außen in unseren leeren Eimer eingeflossen sind. Und somit sind es Fremdenergien. Und wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, dann sind wir eben genau all diese Energien nicht. Wir selbst in unserem reinen Sein sind Liebe, Licht, Freude, Frieden. Und all diese Werte, Vorstellungen und Fremdenergien sind wir nicht. Wenn wir versuchen, uns selbst zu erkennen, so gelingt uns dies nur dann, wenn wir anerkennen, wer wir nicht sind. Im Irdischen erkennen wir, dass wir ein Junge sind, indem wir erkennen, dass wir kein Mädchen sind. Oder wir erkennen, dass wir ein Mädchen sind, indem wir erkennen, dass wir kein Junge sind.

Wir können nur dann erkennen, wer wir sind, wenn wir anerkennen, wer wir nicht sind. Und in Wirklichkeit gilt es zu erkennen, dass wir weder ein Junge noch ein Mädchen sind. Wir sind der/die, der/die wir zu sein glaubten, eben genau nicht.

Und wer sind wir dann?

Nichts!

Wir sind Liebe.
Und diese reine Liebe ist feinstofflich-formlose Energie.

Und wir selbst sind eben genau diese feinstofflich-formlose Energie der universalen Liebe. Liebe ist nicht etwas, sonders nichts. Es gibt da nichts Konkretes zu erkennen. Wir sind unsichtbar. Wenn wir uns erkennen wollen, in dem, wer/was wir sind, so müssen wir anerkennen, dass wir Nichts sind. Wir werden uns selbst in unserem Liebe-Sein niemals als ?etwas? erkennen können, denn wir sind feinstofflich-formlose Energie, feinstofflich-formloses Nichts.

Nicht nur Gott ist nirgends zu erkennen.
Auch wir selbst in unserer Essenz sind nirgendwo zu erkennen.

Alles, was erkennbar ist, sind wir nicht.

Und unser konditioniertes Ego sind wir erst recht nicht.

. . .

Unser konditioniertes Ego repräsentiert das Außen. Die Werte und Vorstellungen unseres konditionierten Ego spiegeln die Werte und Vorstellungen des Außen wider. Und folglich dient unser konditioniertes Ego dem Außen. Unser konditioniertes Ego ist ein Diener des Außen. Und dies ist gut und richtig so. Dennoch ist es so, dass wir dies a) nicht sind und b) dass dies alles reine Schattenenergien sind. Und diese Schattenenergien sind für uns Fremdenergien.

Unser konditioniertes Ego dient dem Außen, den anderen, dem Kollektiv. Wenn wir von ?Ego? sprechen, so meinen wir in der Regel dieses konditionierte Ego. ?Ego? kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie ICH. Hier liegt also ein grundlegender, grotesker Irrtum vor, denn wir definieren uns in unserer Identifikation mit unserem Ego ja über Formen und Fremdenergien. Ego müsste also eigentlich korrekt übersetzt werden mit ?Nicht ICH?.

Dies bedeutet nun im ?Klartext?: Das ICH, mit dem wir uns identifizieren und als das wir als Mensch uns selbst definieren, sind lauter Fremdenergien, die wir eigentlich gar nicht sind. Das himmlische, göttliche, universale ?ICH?, das wir in unserer Essenz eigentlich sind, ist also unser irdisches ICH genau nicht. Unser wahres ICH entspricht also unserem ?Nicht ICH?.

. . .

Nun haben wir ja nicht nur unser konditioniertes Ego, sondern es gibt da auch noch unser ureigenes Ego. Wer ist nun dieses ureigene Ego?

Wenn ein Künstler beispielsweise ein Bild malt oder eine Skulptur entstehen lässt, dann ist das ureigene Ego dieses Künstlers am Werke. Auch wenn jemand in seinem stillen Kämmerlein ganz in Ruhe für sich ein Musikstück komponiert oder dichtet, dann wirkt unser ureigenes Ego. Unser ureigenes Ego ist immer dann aktiv, wenn wir vorstellungsfrei ganz inniglich verbunden mit unserem eigenen Innen aktiv sind. Auch wenn Kinder kreativ und fantasievoll im Kinderzimmer in ihrer ?Spielblase? spielen, spielen sie dort mit ihrem ureigenen Ego.

Unser ureigenes Ego bringt die Impulse unseres Inneren Kindes zum Ausdruck.
Unser Inneres Kind ist die Energie unseres Herzensfeldes.
Unser Inneres Kind sind wir selbst in unserer Selbstliebe.
Unser Inneres Kind artikuliert sich durch unsere inneren Impulse, durch unsere Intuition, durch Geistesblitze, durch Herzenswünsche und Herzensbedürfnisse.

Alle Gedanken, die wir haben, gehören nicht zu unserem ureigenen Ego, sondern sind die Gedanken unseres konditionierten Ego. Und auch alle Vorstellungen, die wir haben, sind Vorstellungen unseres konditionierten Ego. Diese Vorstellungen sind in der Regel ziemlich konkret.

Die Bilder unseres Herzens sind eher Visionen.
Diese Visionen leben vor allem von ihrer Stimmung.
Sie sind weniger konkret und stattdessen eher emotional.

Unser Inneres Kind kann unseren Körper nicht bedienen. Unser Inneres Kind ist reine, formlose, feinstoffliche Liebe. Unser Körper kann nur von einem Ego bedient werden. Und unser ureigenes Ego bedient unseren Körper im Sinne der Wünsche und Bedürfnisse unseres Inneren Kindes. Während unser konditioniertes Ego unseren Körper im Sinne der Vorstellungen, Wünsche und Erwartungen des Außen bedient.

Unser ureigenes Ego will es unserem eigenen Herzen recht machen.
Unser ureigenes Ego ist ein Diener unseres Inneren Kindes.

Unser konditioniertes Ego will es ?den anderen? recht machen.
Unser konditioniertes Ego ist ein Diener des Außen.

Und allzu oft passiert es, dass unser ureigenes Ego gerne die Impulse unseres Inneren Kindes verwirklichen und in die Tat umsetzen möchte, und dann bekommt es dafür vom konditionierten Ego so richtig einen auf den Deckel.

Und diese Situation kommt uns dann sehr vertraut und bekannt vor, weil die meisten Menschen bereits als Kind in ihrer Kindheit von ihren Eltern einen auf den Deckel bekommen haben. Wenn wir einfach nur unser Inneres Kind frei spielen lassen wollten, dann hatten unsere Eltern da oftmals etwas dagegen. Und da wir die Energien unserer Eltern unbewusst verinnerlicht haben, sind wir heute beides in einem. Wir sind unser ureigenes Ego und unser konditioniertes Ego in einer Person. Und wenn wir unsere innere Impulse ausleben möchten, verbieten wir selbst uns eben genau dieses - ebenso wir uns unsere Eltern es uns damals als Kind verboten hatten.

Und noch viel häufiger benutzen wir andere Menschen dafür, dass sie unser konditioniertes Ego spielen, repräsentieren und zum Ausdruck bringen sollen (natürlich vollkommen unbewusst). Und wenn wir dann einen Impuls unseres Inneren Kindes mit unserem ureigenen Ego zeigen/artikulieren, dann bekommen wir von unserem Partner oder von unserem Chef oder von unserem Arbeitskollegen so richtig einen übergebraten. Dieser andere Mensch agiert dann in der Rolle unseres konditionierten Ego. Unser Gegenüber zeigt uns unser eigenes konditioniertes Ego auf.

Auf diese Weise können wir also sehr schön, klar und deutlich uns selbst erkennen. Wir können unser eignes konditioniertes Ego erkennen. Wir können erkennen/anerkennen, welche Energien noch unbewusst in uns unter unserem Teppich schwingen und wie wir selbst in uns selbst unbewusst mit unserem eigenen Inneren Kind umgehen. Denn wenn der andere gerade mal nicht da ist, dann gehen wir selbst eben ganz genau so (autoaggressiv) mit uns selbst um - meistens, indem wir selbst schlecht über uns denken und uns selbst klein machen und anzweifeln. Wir üben seelische Gewalt gegenüber uns selbst aus.

. . .

Zurück zum ureigenen Ego, das unsere Kreativität und unsere Fantasie zum Ausdruck bringt - sofern wir es uns in unserem Alltag überhaupt erlauben. Denn meistens unterdrücken wir unser ureigenes Ego total, sodass von unserem Inneren Kind und von unserer Selbstliebe weit und breit nichts zu sehen ist - stattdessen funktionieren wir in unserem Alltag und wollen alles richtig und perfekt machen.

Unser Inneres Kind will nur eines: lieben und frei spielen.
Das genügt ihm.

Und perfekte Liebe gibt es nicht.
Liebe ist einfach liebe.
Jede ?perfekte Liebe? wäre eine klischeehafte Vorstellung von Liebe und damit Ego.

Und das perfekte, ?richtige? Spiel gibt es ebenfalls nicht.
Spielen ist einfach spielen.
Jedes ?richtige Spiel? wäre schon kein Spielen mehr, sondern ein zwanghaftes Verhalten und damit Ego.

Unser ureigenes Ego dient dazu, unser Inneres Kind uns selbst zu zeigen.
Unser ureigenes Ego hat mit dem Außen nichts zu tun.
Unser ureigenes Ego dient allein unserem Innen.
Unser ureigenes Ego liebt Stille, Frieden, Ruhe und Einkehr.

Das Tun und Wirken unseres ureigenen Ego ist pure Meditation.

Selbst wenn wir ein Bild malen, so ist dies Meditation.
Auch wenn wir in Stille die Natur beobachten, so ist dies Meditation.
Und wenn wir bewusst atmen, dann ist auch dies Meditation.

Ich atme bewusst ein.
Und aus.

Dies ?tue? ich mit meinem ureigenen Ego.

Ich konzentriere mich auf mich selbst.
Ich richte meine Aufmerksamkeit nach innen.
Ich ziehe meinen Fokus vom Außen ab und lenke ihn hin zu mir selbst in mein Herzensfeld.

Ich ruhe in mir.
Ich bin Frieden.

Und auf diese Weise kann ich auch mit meinem ureigenen Ego bewusst abwaschen. Dieses Abwaschen ist dann Meditation - und mein Inneres Kind spielt dabei abwaschen - und es macht ihm Spaß, den blubbernden Schaumblasen zuzuschauen.

. . .

Und nun können wir unser Ego noch weiter ausdifferenzieren. Für einige Leser mag dies jetzt ?zu hoch? oder ?zu viel? sein/werden. Dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, einfach nicht weiter zu lesen. Doch wer sich noch weiter mit der Vielschichtigkeit unseres Daseins beschäftigen mag, der/die ist herzlich eingeladen, noch weiter zu lesen . . .

Unser ureigenes Ego können wir unterscheiden in ?

? unser ureigenes nach innen ausgerichtetes Ego,
? und unser ureigenes nach außen ausgerichtetes Ego.

Das ureigene nach innen ausgerichtete Ego ist das zuvor beschriebene ureigene Ego, das kreativ und fantasievoll ist. Dieses ureigene Ego kennen wir also schon. Es ist der Ego-Anteil, mit dem wir uns uns selbst zeigen. Mit unserem ureigenen nach innen ausgerichteten Ego zeigen wir uns selbst unsere Selbstliebe, Kreativität und Fantasie.

Jetzt geht es weiter mit unserem ureigenen nach außen orientierten Ego.

Und hierbei geht es darum, wie wir dem Außen unsere Selbstliebe zeigen können. Und dies ist schwierig und sogar gefährlich. Warum gefährlich? Weil wir im Außen auf unser eigenes konditioniertes Ego treffen. Und unser konditioniertes Ego ist von der universalen Liebe getrennt. Es lebt im Mangel. Und es hat Angst. Und es hat eine riesengroße Angst vor der Liebe, weil die Liebe ihm fremd ist.

Folglich passiert es, dass, wenn wir unsere Liebe/Selbstliebe im Außen zeigen, unser eigenes konditioniertes Ego (das durch andere Menschen in Erscheinung tritt bzw. uns gespiegelt wird) unser ureigenes nach außen orientiertes Ego blockieren, vernichten, auslöschen, töten und umbringen will - ja muss. Unser konditioniertes Ego kann nicht anders. Dies ist seine Struktur, sein Auftrag, seine Aufgabe und seine ?Berufung?. Es liegt also an uns selbst, hiermit einen guten, neuen, sinnvollen und vor allem überlebensfähigen Umgang zu finden.

Es gibt nun vier verschiedene Möglichkeiten, wie unser ureigenes nach außen orientiertes Ego agieren kann.

a) Wir können unsere Liebe/Selbstliebe offen und authentisch zeigen. - Dann stellen wir für das Außen (für unser eigenes konditioniertes Ego) eine Gefahr dar und wir werden eliminiert.

b) Wir können die Impulse unseres Herzens, die Impulse, die aus unserem Innen kommen, energetisch so überarbeiten/manipulieren, dass wir sie der Frequenz des Außen anpassen. Wenn wir uns mit unserem nach außen orientierten, ureigenen Ego der Energie/dem Energieniveau des Außen anpassen, dann stellen wir ja für das Außen (für unser eigenes konditioniertes Ego) keine Gefahr mehr dar. Wir schwingen ja gleich. Wir sind einer von ihnen. Der einzige Nachteil ist hierbei, dass wir uns in uns selbst energetisch gespalten haben. Unsere Liebe, unser Herzensfeld, unser Inneres Kind, unser ureigenes Ego schwingen in der Energie der universalen Liebe. Und unser nach außen orientiertes ureigenes Ego schwingt in der Energie unserer Eltern, unseres konditionierten Ego, des Gegenüber, des Außen. Diese innere Spaltung kann uns auf Dauer und mit der Zeit krank machen.

Genau so leben beispielsweise viele Musikkünstler und Popstars. Sie musizieren, komponieren und texten mit ihrem ureigenen Ego aus den spielerischen, kreativen und fantasievollen Impulsen ihres Inneren Kindes heraus voll Freude und voll Inspiration zuhause in ihrem stillen Kämmerlein. Dies ist reine Herzensfeldenergie. Und wir leben dieses ?wir zeigen uns uns selbst? mit unserem ureigenen nach innen orientierten Ego. Und in dem Moment, in dem die Musikkünstler auf die Bühne treten, bringen sie sich mit ihrem ureigenen nach außen orientierten Ego zum Ausdruck (den anderen gegenüber). Und hierbei schwingen sie nicht mehr in ihrer Original-Herzensfeldenergie, sondern in der Energie ihrer Fans, ihres Publikums, ihrer Ego-Zuschauer.

Und sie haben so großen Erfolg, weil sie sich auf das Niveau der Zielgruppe ?herabgelassen haben?. Der Preis hierfür ist: Sie haben beim ?sich im Außen zeigen? ihre Herzensfeldenergie verraten. Stattdessen tanken sie sich mit der schweren Ego-Energie des Publikums auf und werden immer schwerer. Die Folgen kennen wir: Drogen, Alkohol, Kompensationshandlungen. Dafür sind sie berühmt und reich und haben viel Ruhm und Ehre und Geld. Doch letztendlich haben sie ?ihre Seele verkauft?.

c) Wenn wir mit unserem ureigenen nach außen orientierten Ego auf ?Nummer sicher? gehen wollen, so gibt es auch hierfür die passende Möglichkeit. Wir können mit der Liebe unseres Herzensfeldes im Außen in Erscheinung treten, ohne sichtbar in Erscheinung zu treten. Wie? Ganz einfach: Indem wir rein energetisch, formlos-feinstofflich, mental-telepathisch, auf der Ebene des Geistigen agieren, wirken, handeln, spielen, in Erscheinung treten.

Wir treten nicht weltlich in Erscheinung, sondern rein energetisch. Hierdurch nehmen wir nicht weltlich-real-konkret Einfluss auf ?etwas?, sondern ?wir kommunizieren unsere Fantasiebilder im Feld?. Wir ?wirken im energetischen Feld des universalen Bewusstseins?. Und was das universale Bewusstsein, die Liebe, die Engel, Gott dann konkret daraus machen, das überlassen wir ?denen da oben?, dem Himmel, dem Leben.

Auf diese Weise könnten wir beispielsweise einmal bewusst fühlen, wie es uns mit der aktuellen Situation (mit all den Verordnungen und Masken und Maßnahmen etc.) ergeht. Wie fühlen wir uns? Und nachdem wir unsere Gefühle zur Kenntnis genommen haben, können wir feststellen, dass wir mit ihnen hadern. Hadern ist eine schwere Ego-Energie, die unser System verstopft. Wie können wir nun zu einem wirkungsvollen Befreiungsschlag ausholen? - Wir fragen unser Inneres Kind, was es sich wünscht. Und dann erfüllen wir jetzt in unseren inneren Seelenbilderwelten mit unserem ureigenen nach außen orientierten Ego die Wünsche unseres Inneren Kindes.

Jetzt erschaffe ich in meinen inneren Seelenbilderwelten, in meiner Fantasie genau das, was mein Inneres Kind sich von Herzen wünscht. Ich erfülle es jetzt - in Perfektion. In meiner Fantasie ist alles möglich und erlaubt.

Und ich schaue mir an, was ich in meinen inneren Bilderwelten erschaffen habe. Und ich finde es gut. Ich bin zufrieden. Ich klopfe mir auf die Schulter. Das habe ich gut gemacht. Ich bin von Herzen stolz auf mich und mein inneres Erschaffen.

Und die Zweifel, die sich einschleichen, die erkenne ich gleichzeitig auch. Diese Zweifel und Gegenstimmen sind bereits ein Ausdruck meines eigenen konditionierten Ego. Es meldet sich also schon. Doch ich beruhige es und sage: ?Es ist ja nur in meiner Fantasie. Ich mache es nicht wirklich. Doch schau: In meiner Fantasie ist alles wundervoll real und wirklich und echt.? Und ich verspreche meinem konditionierten Ego, dass ich selbst nichts davon persönlich in die Tat um setze. (Und was das Leben dann aus meinen Bildern macht, ist ja seine Sache.) Meinem konditionierten Ego genügt es, wenn es sicher sein kann, dass von mir persönlich keine akute Gefahr ausgeht.

Ich erkenne meine inneren Bilder klar und deutlich. Sie sind innerlich real und wirklich und echt. Und ich erwirke, dass mein konditioniertes Ego diese inneren Bilder ebenfalls als wahr und echt und real erlaubt, indem ich ihm zusichere, dass ich persönlich davon absehe, sie in die Tat umzusetzen. Es bleiben Fantasiebilder. Nichts davon realisiere ich selbst/persönlich.

Indem ich dies meinem konditionierten Ego glaubhaft mache, ist es beruhigt. Mein konditioniertes Ego braucht meine Fantasiebilder nicht mehr zu zerstören, wenn es sich sicher ist, dass ich wahrhaftig nichts davon real-weltlich mit meinem Körper tue, mache, erwirke.

Ich kann also in meiner Fantasie leicht tun und machen, was ich will, wenn ich es nur und ausschließlich in meiner Fantasie tue/mache. Dann kann und wird mir niemand im Außen meine Bilder, meine Fantasien, meine Schöpfung und meine Energien kaputt machen. - Es wird mir niemand kaputt machen können, weil niemand davon weiß. Und somit bleibt die Energie meiner Schöpfung erhalten und kann und darf sich auf seine Weise verwirklichen.

Das WIE ist dann nicht mehr unsere persönliche Angelegenheit, sondern das WIE überlassen wir großzügig dem Feld/dem Leben.

d) Wir haben uns nun mit drei Möglichkeiten beschäftigt, wie wir mit unserem ureigenen nach außen orientierten Ego im Außen in Erscheinung treten können ?

? sichtbar in Herzensfeldenergie - dann werden wir vernichtet,
? sichtbar indem wir uns auf das Ego-Energieniveau ?herablassen? - dies ist im Außen erfolgreich, jedoch zum Preis des inneren Selbstverrats,
? unsichtbar rein mental-energetisch-feinstofflich-formlos-telepathisch - dies ist zwar sehr erfolgreich (wenn wir es denn konsequent praktizieren), geht aber an unserem gewohnten Ego-Erfolgsdrang, Ego-Erfahrungsbedürfnis (?als Ego etwas persönlich nehmen wollen?) vorbei, denn wir machen keine körperlich-sinnliche Erfahrung, sodass wir auch die tatsächlichen Erfolge nicht persönlich nehmen können, weil wir nichts persönlich gemacht haben. Es bleibt also auf der Ego-Ebene frustrierend und wir müssen ganz bewusst Geist sein, um uns als Geist an den positiven Auswirkungen unseres nicht-persönlichen Schaffens erfreuen zu können.

All diese drei Möglichkeiten bezogen sich auf unsere Kommunikation mit den Egos im Außen bzw. mit unserem eigenen konditionierten Ego im Spiegel des Außen.

Nun kommen wir zu einer vierten Variante, nämlich: Was ist eigentlich los, wenn wir mit unserem ureigenen nach außen orientierten Ego mit der Liebe kommunizieren, mit einem Geist-Menschen, der sein Inneres Kind bereits frei spielen lässt?

Wie können wir als Liebe mit einem Menschen, der ebenfalls Liebe ist, kommunizieren?

Schauen wir uns einmal unsere normalen Alltagsbegegnungen an, so können wir leicht erkennen, dass eigentlich immer eine Hierarchie besteht. Es gibt eigentlich immer ein Machtgefälle. Und meistens erleben wir dies als eine Informationsdifferenz.

Der eine weiß mehr als der andere.
Der eine kann mehr als der andere.
Der eine kann oder will dem anderen helfen.
Der eine kann/will dem anderen etwas beibringen.
Der eine weiß etwas und will sein Wissen (mit)teilen.

Es sind meistens ?Lehrer-Schüler-Verhältnisse?.
Es gibt stets einen Sender und einen Empfänger.
Und der Energiefluss geht vom Sender zum Empfänger.
Folglich liegt beim Empfänger ein Mangel vor.
Somit besteht eine Ungleichheit.

Jedes Tratschen basiert auf: ?Ich weiß was, was Du nicht weißt?.

Ein Beispiel: Katja arbeitet im Museum und verkauft Eintrittskarten. Sie bietet den Besuchern etwas, was die nicht haben. Beim Kartenverkauf informiert Katja gerne und voll Leidenschaft freundlich, aufgeschlossen und liebevoll die Besucher. Katja fühlt sich gut, denn sie kann den Leuten etwas bieten. Die Leute fühlen sich gut, denn sie bekommen etwas geboten. Dies ist eine typische Ego-Kommunikation. Und wir können nun einmal ganz bewusst in diese Energie des Gebens und Nehmens hinein fühlen und spüren.

Ich atme diese Energie ein.
Und mit meinem Ausatmen erlaube ich sie. Ja.

Und ich atme diese Energie nochmals ganz bewusst in mich ein.
Und mit meinem Ausatmen erlaube ich sie. Ja.

Ich fühle und spüre diese Energie des Gebens und Nehmens.
Und dies ist ?sich gegenseitig bereichern? auf der Ebene der Egos.

Dies ist ganz normal und natürlich.
So funktioniert diese Welt.

. . .

Und jetzt verändern wir etwas in der Situation.
Jetzt kommt nicht ein ganz normaler Besucher in das Museum, sondern jetzt betritt Jesus den Kassenraum und möchte eine Eintrittskarte lösen.

Was verändert sich?

Und einfach mal die Energien spüren . . .

Wie fühlt sich Katja als Eintrittskartenverkäuferin gegenüber Jesus?

Hat die ihm ebensoviel zu bieten?

Fühlt sie sich ebenso gut und reich und kompetent?

Was erzählt sie Jesus über das Museum?

Oder weiß Jesus alles schon?

Fühlt sich Katja groß und stark und kraftvoll?

Oder vergleicht sie sich und fühlt sich weniger als er oder sogar im Mangel?

Was könnte sie, Katja, Jesus bieten, geben, mitteilen?

Womit könnte sie ihn bereichern, erfüllen?

Was hat sie, was er noch nicht hat?

. . .

Er hat alles.

Sie, Katja, auch?

. . .

Wie würden wir selbst uns in dieser Situation fühlen?

Mangelhaft?
Reich?

Was könnten wir geben?

Nichts?

Uns?

Wie?

. . .

Mit diesem Beispiel wird deutlich, dass sehr viele Situationen unseres alltäglichen Miteinanders durch Geben und Nehmen, durch Mangel und Guthaben, durch Defizite auf der einen Seite und Möglichkeiten auf der anderen Seite, durch Hierarchien und Machtdifferenzen gekennzeichnet sind. Der eine wünscht sich ein Haus, der andere kann es bauen. Und hierdurch können wir das, was wir gut können, gegen Geld an andere verkaufen.

In Maßen gehalten ist dies hilfreich und nützlich. Wenn jedoch der soziale und menschliche Aspekt des Miteinanders, der Kommunikation, der Nächstenliebe, der wechselseitigen Unterstützung und der gegenseitigen Bereicherung ausgehebelt wird und das egoistische, selbstbezogene, einseitige, gierige Prinzip des Geld-haben-Wollens in den Vordergrund tritt, dann helfen wir ?um ? zu ?? - um damit Geld zu verdienen - und entwerten damit den Wert und die Energie unserer Hilfe - und von uns selbst. Wir degradieren uns selbst zu einem Produkt, zu einer Ware. Wir prostituieren uns. Wir stigmatisieren uns selbst zum Sklaven des Geldes.

Wie kann Katja mit ihrem ureigenen nach außen orientierten Ego mit Jesus Liebe erfahren, erleben, fühlen und genießen?

Was könnten sie sich gegenseitig geben?
Wie könnten sie sich ebenbürtig bereichern?
In welcher Weise können sie einander das Leben reicher und erfüllter machen?
Mit was könnte sogar Katja Jesus Leben füllen?

Klar - auf der Ego-Eben kommen hier natürlich sofort Gedanken von Nähe und Sexualität. Natürlich ist auch dies eine Möglichkeit des sich gegenseitig Bereicherns. Doch ist dies alles, was uns einfällt?

Wie kann Katja mit ihrem ureigenen nach außen orientierten Ego in Erscheinung treten, sodass es für sie selbst wie auch für Jesus (oder für einen beliebigen anderen Geist-Menschen) eine Bereicherung und erfüllend ist?

Es muss ein ?Tun? sein, bei dem nicht der eine dem anderen ?etwas gibt?.
Es muss ein ?Machen? sein, bei dem jeder sich selbst lebt und dabei zugleich den anderen bereichert.
Es muss ein ?Hadeln/Wirken? sein, in dem Katja und auch Jesus parallel und gleichzeitig senden und empfangen.

Wenn und solange einer spricht, empfängt der andere.
Dies ist ungleich.

Geht gleichzeitiges Senden und Empfangen überhaupt?

Und wenn ja, wie?

. . .

In einem Gespräch gelingt dies nur, wenn ich, wenn ich selbst spreche, mir dabei auch gleichzeitig selbst zuhöre und zugleich auch dem anderen ?zuhöre? und es sofort wahrnehme, falls sich seine Stimmung verändert - beziehungsweise wenn der andere spricht, dann höre ich nicht nur einfach stumm zu, was der andere für Worte zu mir spricht, sondern ich höre auch, was er zu sich selbst spricht. Und ich achte gleichzeitig auch bewusst darauf, welche ?Töne?, Schwingungen und Gefühle die Worte des anderen in mir zum Klingen/Schwingen bringen. Und ich bringe dies zum Ausdruck z.B. über meine Mimik, Gestik, Körperhaltung. Und ich höre feinfühlig die Botschaften und die Energien hinter den gesprochenen Worten. Und natürlich können sich Menschen im Gespräch wechselseitig befruchten, beflügeln und inspirieren. Gespräche mit Worten sind jedoch oftmals die schwierigste Form von einer gleichberechtigten, ebenbürtigen Kommunikation/Begegnung.

Es gibt andere Tätigkeiten/Möglichkeiten, bei denen es sehr viel leichter ist, mit dem ureigenen nach außen orientierten Ego sich zum Ausdruck zu bringen und dabei in froher Gemeinschaft mit gleichgesinnten Geist-Menschen/Herzensfeld-Menschen zu sein.

Wir können beispielsweise in einem Chor miteinander singen. Jede Stimme leistet ihren individuellen Beitrag zum Ganzen. Jeder singt für sich und alle singen gemeinsam.

Wir können in einem Orchester, in einer Gruppe oder in einer Band zusammen musizieren. Jeder spielt sein Instrument und gemeinsam gibt es ein schönes, großes Ganzes. Wenn ein Instrument fehlen würde, würde etwas fehlen. Jeder verwirklicht beim Spielen seines Instrumentes seine eigene Leidenschaft. Jeder bringt sich mit seinem ureigenen nach außen orientierten Ego entsprechend seiner Selbstliebe voll und ganz zum Ausdruck. Der volle motivierte Einsatz des Einzelnen stärkt das Ganze. Auf diese Weise kann sich ein jeder reich beschenkt fühlen. Ein jeder fühlt, in einer Fülle zu sein/zu baden.

Und sogar für Jesus, der ja viel kann, ist es unmöglich, selbst ein ganzes Orchester zu spielen. Jeder einzelne leistet seinen Beitrag. Und in Gemeinschaft ist es einfach mehr, größer, voller und schöner als alleine im eigenen Zimmerlein.

Wir können auch zusammen mit der Familie eine Kanutour unternehmen. Frei nach dem Motto ?Wir sitzen alle im selben Boot? stechen wir mit Kind und Kegel in See und begeben uns auf ein Abenteuer. Alleine im Kanu fahren ist etwas anderes als wenn vier Leute motiviert durch die Wellen paddeln. Wir machen etwas zusammen. Wir haben ein gemeinsames Erlebnis. Jeder bringt sich selbst voll ein. Das Ganze ist mehr als die Summe der Einzelaspekte.

Und selbst wenn wir mit unserem Partner auf einem Tandem dahin sausen, ist dies ein Spaß von besonderer Qualität. Zu zwei auf einem Fahrrad zu sitzen ist eine neue Erfahrung von Fahrradfahren und auch von Zweisamkeit. Beide geben sich voll ein. Beide treten voll in die Pedale. Beide haben Lust. Beide machen das gleiche - jeder für sich und doch zusammen.

Unter dem Motto ?Gemeinsam sind wir stark? gab es schon so manche Kampagne und so manche Aktion, bei denen es uns gelingt, in Gemeinschaft über uns selbst hinaus zu wachsen - und eigentlich sollte die gesamte Menschheit eine solche geeinte Gemeinschaft sein.

. . .

Derzeit können wir erkennen, dass auf der Seite der Schattenenergien, der Fremdenergien, der konditionierten Egos keine einheitliche Gemeinschaft von Negativität besteht. Die Schattenenergien sind unter sich zerstritten und gespalten. Sie bilden keine geschlossene Einheit. Und sogar die einzelnen politischen Parteien haben immer wieder damit zu kämpfen, Geschlossenheit zu demonstrieren. Immer wieder gibt es Streitigkeiten, Meinungsverschiedenheiten, Unstimmigkeiten, Ungereimtheiten, Einzelinteressen und abweichende Ansichten.

Auf der Ebene der Egos kann es gar nicht anders sein.

Jedes Ego kämpft für sich alleine.
Kein Ego fühlt sich verbunden/angebunden.
Jedes Ego ist ein Einzelkämpfer.
Es muss über kurz oder lang zum Zerwürfnis kommen.
Es kann gar nicht anders sein.
Und unsere Erfahrungen bestätigen uns dies überall.

Die einzige Instanz, wo wir wahre Geschlossenheit finden können, ist die universale Liebe. Doch schon bei dem Punkt, WIE wir die universale Liebe erleben, umsetzen und erfahren wollen, geraten die Egos schon wieder in Streit.

Auf der Ebene der Egos werden wir also niemals Geschlossenheit und Einigkeit erfahren können. Es ist einfach unmöglich.

Und wie verhält es sich auf der Ebene der Liebe?

Ja, auf der Ebene der Liebe existieren Geschlossenheit und Einigkeit.

Doch Nein, es ist auch hier unmöglich, diese Geschlossenheit/Einigkeit zu erfahren, weil die Liebe selbst feinstofflich-formlos ist. Wir können niemals das Feinstofflich-Formlose - wir können niemals das Nichts - körperlich-sinnlich erfahren.

Wir können Geschlossenheit/Einigkeit/Übereinstimmung also weder auf der Ego-Ebene noch auf der Ebene der Liebe/des Geistes erfahren. Es ist einfach ausgeschlossen und unmöglich.

Das einzige, was wir ?machen? können, ist, Geschlossenheit, Einigkeit, Übereinstimmung zu sein. Wir können Geschlossenheit, Einigkeit, Übereinstimmung in uns selbst sein. Wir können uns selbst als Geschlossenheit, Einigkeit, Übereinstimmung erkennen. Wir selbst als Liebe sind es schon.

Lediglich mit jedem Ego-Ausdruck sind wir es nicht mehr.
Jede Ego-Ausdrucksform zerstört unser Geschlossenheit-Einigkeit-Übereinstimmung-Sein.

. . .

Mit unserem ureigenen nach außen orientierten Ego können wir im Zusammensein mit Herzensfeld-Menschen Gemeinschaft erleben. Und dieses Gemeinschaftsgefühl ist dann größer, schöner und weiter als unser persönliches Ich-Gefühl.

Schauen wir uns solche Situationen an (Chor, Orchester, Kanutour), so können wir erkennen, dass wir als Person (als Ego) verschwunden sind. Wir haben uns aufgelöst. Wir sind eingegangen in ein größeres Ganzes.

Das enorm Erleichternde hieran ist, dass wir in diesen Momenten die Werte, Vorstellungen und Erwartungen unseres eigenen konditionierten Ego nicht mehr erfüllen und nicht mehr persönlich leben müssen. Wir dienen mit unserem ureigenen nach außen orientierten Ego dem größeren Ganzen. Wir haben uns bereitwillig in den Dienst einer höheren Gemeinschaft gestellt.

Und dies tut uns gut.
Dies ist Labsal für unsere Seele.
Dies ergötzt uns.
Dies erfreut uns.
Hierbei fühlen wir innere Entspannung.
Hierbei spüren wir inneren Frieden.

. . .

Dieses Gruppengefühl kann wie eine Droge wirken. Und auch wenn viele Gruppen einst in der Energie von Liebe, Selbstliebe, Selbstverwirklichung aus den Herzensfeld heraus gegründet wurden, so kann es mit der Zeit passieren, dass die Energie umschlägt, dass die Energie kippt, dann Menschen/Energiefelder kommen und gehen, dass Leitungen wechseln und dass die ursprüngliche Energie der Liebe sich wandelt. Und es kann passieren, dass das ?stille Musizieren als Gruppe nur für sich? auf Dauer zu langweilig wird und dass man gerne Auftritte machen/haben möchte. Und so kann es passieren (und so passiert es sehr häufig), dass Gruppen von einer Ego-Energie übernommen werden. Und diese Energie nährt dann den Ego-Schmerzkörper - und die Gruppenmitglieder bemerken dies nicht sofort und auf der Stelle. - Es war doch so schön . . .

Tendenziell birgt jede Konstruktion und jede Gruppe in sich das Potenzial, dem Göttlichen zu dienen. Zugleich birgt jede Gruppe und jede Gemeinschaft in sich die Möglichkeit, dem Schatten und den konditionierten Egos zu dienen. Jede Medaille hat eben zwei Seiten. Nur so sind Erfahrungen möglich.

. . .

Wir haben also unser konditioniertes Ego als Schattenenergie, Fremdenergie, Negativität und Gegenspieler.

Und wir haben unser ureigenes Ego, das dem Licht, der Liebe, der Freude und dem Frieden dient.

Unser ureigenes Ego können wir hierbei unterscheiden/differenzieren in unser ureigenes nach innen orientiertes Ego, mit dem wir einfach unserem Herzensfeld, unserem Inneren Kind, unserer Selbstliebe und uns selbst in unserem ?für uns selbst Sein? dienen. Dies sind wir als kreativer, fantasievoller, freischaffender Künstler - einfach ganz für uns alleine.

Und dann gibt es unser ureigenes nach außen orientiertes Ego.

a) Wenn wir mit ihm unachtsam im Außen in Erscheinung treten, werden wir von unserem eigenen konditionierten Ego vernichtet und getötet (dies spiegeln uns die anderen).

b) Wenn wir uns den Egos da draußen energetisch anpassen, haben wir nichts zu befürchten. Doch dann sind wir in uns selbst gespalten und unserer Selbstliebe untreu geworden. Dies kann zu Problemen (Krankheit, Drogen, Alkohol, Abhängigkeiten) führen.

c) Wenn wir mit unserem ureigenen nach außen orientierten Ego im Außen rein mental-energetisch, feinstofflich-formlos, telepathisch agieren, so sind wir auf der sicheren Seite. Das einzige, was uns fehlt, sind (schmerzhafte) Ego-Erfahrungen.

d) Wenn wir mit unserem ureigenen nach außen orientierten Ego mit Geist-Menschen/Herzensfeld-Menschen interagieren/kommunizieren/Begegnung und Miteinander pflegen, so sind gemeinsame Interessen wie singen, musizieren und Gruppenaktivitäten wundervolle Erfahrungen - solange die Liebe das Zepter in den Händen hält, solange die Tätigkeit als solche der erfüllende, befriedigende Selbstzweck ist. (In dem Moment, in dem man ?für einen späteren Auftritt probt?, haben wir Punkt b) zu fassen und die Energie ist dahin.)

. . .

Unser Menschsein ist äußerst vielschichtig. Mir persönlich macht es wirklich viel Spaß, all diese Details und energetischen Aspekte ?unter den Mikroskop? auseinander zu nehmen und ?zu sezieren?. Ob dies nun ?die Wahrheit? ist? Sicherlich nicht! Es ist lediglich meine ganz persönliche, individuelle Wahrheit mit stand heute. Und sie kann und wird sich ändern, wandeln und verändern und sich weiterentwickeln und immer wieder in einem neuen, anderen Licht erscheinen mit jeder weiteren, neuen Erkenntnis/Einsicht. In sofern ist all dies Geschriebene nicht so wichtig zu nehmen und vor allem nicht persönlich zu nehmen. Jeder Aspekt kann uns jetzt und hier und heute als Impuls und Inspiration dienen, um zu neuen Sichtweisen, Perspektiven, Einschätzungen und Antworten zu gelangen. Und auch diese werden schon nach kürzester Zeit wieder gegenstandslos sein und der Überarbeitung und Korrektur bedürfen.

Nichts ist so stetig wie der ewige Wandel . . .

Ebbe und Flut kommen und gehen . . .

Und auch unser Atem kommt und geht . . .

Ist das Einatmen wahr?
Ist das Ausatmen wahr?

Ist das Einatmen wichtig?
Ist das Ausatmen wichtiger?

Wie kann beides gleich wahr und gleich wichtig sein?
Jeweils zu seiner Zeit.
Jeweils in seiner einzigartigen Qualität.

Viele weitere spannende und interessante Antworten zu Fragen bezüglich verschiedener spiritueller Themen findest Du in dem großen online-Handbuch der Spiritualität unter

http://www.datgeitman.de/Das-Grosse_Handbuch_der_Spiritualitaet.html

sowie auf der Seite der Lichtschule unter

http://www.datgeitman.de/lichtschule.html.

Alle Beiträge sind kostenlos, gratis, for free und können ganz ohne Anmeldung nach Belieben angeklickt, gelesen und kopiert werden . . .

. . .

Unser Alltag bietet uns genügend Situationen, das Gelesene in dieser oder jeder Form einmal anzuwenden, auszuprobieren und spielerisch zu erproben. Unser Inneres Kind will einfach nur spielen. Und in dem Zusammenspiel unserer verschiedenen Ego-Anteile erschaffen wir dann unser Erleben.

Mit unserem konditionierten Ego (das Schattenenergie, Fremdenergie ist) erschaffen wir Schmerz.

Mit unserem ureigenen Ego (das der Liebe dient) erschaffen wir Freude.

Wir sind beides: Schatten und Licht.

Und unsere Erfahrungen spielen sich in diesem Spannungsfeld von Schatten und Licht ab.

Wir nennen dies dann LEBEN.

Ohne Schatten, wäre es nicht mehr LEBEN, sondern reines Sein. Doch dieses reine Sein wäre dann eben ohne Schatten und damit auch ohne Erfahrung und damit ohne Form, ohne Körper und ohne körperlich-sinnliche Erfahrungen. Wir brauchen also den Schatten zwingend für unser Leben.

Ohne den Schatten ist Leben nicht möglich.
Ohne den Schatten wären wir im Paradies.

Doch das Paradies ist eben nicht mehr Leben, sondern Ewigkeit ohne Schatten, ohne Ende, ohne Tod, ohne Gegenpol und damit ohne Erfahrung. Wir würden also unser ?im Paradies sein? nicht erfahren können. Und damit würden wir es nicht bemerken.

Seien wir also klug und weise und finden lieber einen guten, geschickten und wohltuenden Umgang mit den Schattenenergien. Wir können uns verhalten wir ein Aikido-Meister, der leicht in der Lage ist, jede Energie in seinem Sinne zu seinem Vorteil umzulenken und zu nutzen - ohne jeden Kraftaufwand, einfach nur mit Geschicklichkeit.

Wir sind aufgefordert, unsere Schattenenergien (die Energien unseres konditionierten Ego) geschickt so zu nutzen und so umzulenken, dass die uns zu unserem maximalen Vorteil gereichen. Und dies gilt natürlich auch für die Energien der aktuellen gesamtgesellschaftlichen Krisensituation.

Es liegt an uns selbst, welchen energetischen Profit/Vorteil/Gewinn wir aus unserer ganz persönlichen, individuellen Lebenssituation ziehen. Die anderen machen das, was sie für richtig halten. Und wir machen das, was wir selbst im Namen der universalen Liebe für richtig erachten. Und dann freuen wir uns für uns - und jeder darf sich an unserem Weg ein Beispiel nehmen.

Wir ändern unsere Welt in unserem Innen.
Dies ist unsere Zuständigkeit.
Und die Welt da draußen wird uns unsere innere Energie entsprechend spiegeln.

So sind die Gesetze diese Schöpfung . . .

Und eine Zuständigkeit haben wir nur für unsere eigene, innere Welt - für unser eigenes Körper-Geist-Seele-System. Mit uns selbst können wir machen, was wir wollen, solange die anderen von unserem Umgang mit uns selbst ebenfalls profitieren.

Der kniffelige Punkt ist, wie wir mit unserem ureigenen nach außen orientierten Ego mit dieser Welt, mit dem Außen, mit den anderen Menschen in Interaktion/in Kommunikation treten. Vier Möglichkeiten haben wir kennengelernt. Diese gilt es nun bewusst auszuprobieren und zu erfahren.



Dienstag, 16. März 2021
Das konditionierte Ego neu programmieren
Das konditionierte Ego neu programmieren

Ego bedeutet ICH.

Wir sind Körper, Geist und Seele.
Unser Körper ist Form.
Geist und Seele sind formlos.

Unsere Seele ist die Liebe.
Und unser Geist sind die Impulse, Inspirationen, Geistesblitze und Eingebungen, die dieser Liebe entspringen. Unser Geist ist sozusagen unsere innere Stimme, unsere Intuition.

Unser Ego ist unsere Kognition, unser Verstand, unser Denken, unsere Gedanken, unsere Vorstellungen und Erwartungen. Mit unserem Ego schmieden wir Pläne und planen unsere Zukunft. Zugleich bewerten wir mit den Maßstäben unseres Ego all das, was so passiert. Wir urteilen und finden etwas schlecht oder gut.

Unser Ego hat einen Ego-Schmerzkörper. Unser Ego ist getrennt/abgeschnitten von der universalen Liebe. Unser Ego ist Form - wenn auch oftmals Gedankenformen und Vorstellungen vom Leben. Unser Ego wurde in unserer Kindheit programmiert - in erster Linie von unseren Eltern (als Junge am stärksten vom Vater, als Mädchen am stärksten von der Mutter), und darüber hinaus natürlich auch von der Gesellschaft, von unseren Erziehern und Lehrern und Freunden.

Unser Ego hat alle möglichen Werte verinnerlicht: Regeln und Normen, Vorstellungen und Erwartungen, Benimmregeln, Werte des sozialen Miteinanders, Glaubenssätze, Prägungen, Versprechen, Eide, Schwüre, Gelübte, Zölibate, Konditionierungen, traumatische Erfahrungen, was sich gehört und wie man Rücksicht nehmen sollte.

Unser Ego hat die Fähigkeit etwas zu lernen. Unser Ego kann nur deshalb etwas lernen, weil es aus sich selbst heraus nichts ist. Es ist wie ein leerer Eimer, in den wir beliebig Energien hinein füllen können.

Und in unserer Kindheit haben eben unsere Eltern (und die Gesellschaft) in unseren Ego-Eimer ihre Energien hinein gefüllt. Und nun identifizieren wir uns mit all diesen Energien und Regeln und Normen und Werten und Vorstellungen. Dabei sind all diese Energien im Grunde genommen eigentlich Fremdenergien.

Denn in Wirklichkeit sind wir ja Liebe, Licht, Freude und Frieden.

Wir sind nicht ?etwas?.
Sondern wir sind Liebe.
Und Liebe ist feinstofflich-formlose, reine Energie.

In unserem Zusammenleben mit anderen Menschen und besonders mit unserem Partner begegnen wir nun immer wieder und immerzu unserem eigenen konditionierten Ego. Die anderen spiegeln uns nämlich all diejenigen Energien, die wir zu sein glauben, die wir aber nicht sind. Warum? Damit wir uns selbst erkennen können. Damit wir erkennen können, wer wir nicht sind.

Immer, wenn der andere doof zu uns ist, dann spiegelt uns dies uns selbst.
Dann können wir erkennen, wie wir selbst mit uns selbst umgehen.
Dann können wir erkennen, wie wir selbst mit unserem Inneren Kind umgehen.
Dann können wir erkennen, wie unser konditioniertes Ego doof zu unserem Inneren Kind ist.

Und dies spiegelt wieder, wie damals in unserer Kindheit unsere Eltern mit uns als Kind umgegangen sind. Unsere Eltern sind mit uns als Kind genauso doof umgegangen (und haben unsere kindliche Lebendigkeit, Fantasie, Kreativität und Lebensfreude unterdrückt), wie unser Gegenüber im Außen heute mit uns umgeht und wie wir selbst unbewusst mit unserem Inneren Kind umgehen. Alles spiegelt sich wechselseitig.

Unser konditioniertes Ego wurde durch das Außen programmiert.
Unser konditioniertes Ego hat sein Liebe-Sein vergessen.
Unser konditioniertes Ego lebt im Mangel.
Unser konditioniertes Ego fühlt Schmerz und generiert immer neuen Schmerz.

Dies ist normal (zumindest in unserer westeuropäischen Kultur).

Und unser konditioniertes Ego hat Angst.
Unser konditioniertes Ego hat riesengroße Angst vor der Liebe.
Weil die universale Liebe ihm fremd ist.
Und weil die universale, reine, göttliche Liebe so strahlend hell und schön ist.
Dagegen fühlt sich unser konditioniertes Ego minderwertig und klein.

Dennoch hat unser konditioniertes Ego eine sehr wichtige Aufgabe/Funktion: Es ist der Schatten, der dunkle Hintergrund für unser Licht-Sein. Es ist wie beim Laternelaufen im Herbst. Es braucht einfach die Dunkelheit, damit die Lichter der Laternen so schön wirken und so schön zu sehen sind. Nur in der Dunkelheit kommt mit den bunt leuchtenden Laternen eine schöne Stimmung auf. Und auch im Kino geht das Licht aus, damit wir uns leichter auf den Film konzentrieren können. Eine Kerzenflamme in der Mittagssonne am Südseestrand macht einfach nichts her.

Unser Ego ist sozusagen der Minuspol der Batterie Gottes und steht damit dem Pluspol gegenüber. Liebe kann nur fließen, wenn es einen Ort A und einen Ort B gibt. Liebe kann nur von A nach B fließen. Und A ist der Pluspol und B ist der Minuspol. Und entsprechend den universalen Gesetzen findet immer und überall ein Energieausgleich statt. Auch wenn das Ofenfeuer den kalten Raum erwärmt und wenn die heiße Herdplatte das Wasser im Topf erhitzt findet dieser Energieausgleich statt. Und deswegen fließt die Liebe des Himmels überall dort hin, wo Liebe fehlt - also zum Ego.

Menschen, die sehr empathisch sind, kennen dieses Phänomen ebenfalls. Wir brauchen nur einen Raum mit Menschen zu betreten, dann bemerken wir, wie die Energien fließen. Da gibt es dann die sogenannten ?Energieräuber? (also Ego-Menschen, die niedrig schwingen), die sich an unserer Energie laben. Wir fühlen uns schier ausgelutscht und ausgesaugt und nehmen unbewusst die Energien dieser Menschen in uns auf - und dann geht es uns hinterher schlechter als zuvor.

Hier ist es sinnvoll, sich einfach in Gedanken an den Himmel anzubinden. Dann saugen die ?Energieräuber? nicht uns persönlich aus, sondern ?wir liefern? gratis und for free direkt die Energie des Himmels. Die himmlische Liebe fließt durch uns hindurch und zu den Menschen hin. Und wir selbst bleiben voll Liebe. Wir bleiben erfüllt und reich. Niemand saugt uns persönlich aus. Wir sind lediglich bereitwillig das Durch für die Liebe des Himmels. Dies ist eine sehr einfache und äußerst effektive Methode/Technik, mit ?Energieräubern? leicht fertig zu werden, ohne sich abgrenzen zu müssen. Ganz im Gegenteil - wir sind offener denn je.

Und zugleich können wir die schwere Ego-Energie des ?Energieräubers? durch uns hindurch abfließen lassen und direkt an den Himmel weiterleiten. Dort wird diese schwere Formenergie in der ?Kläranlage des Himmels? (im Klärwerk der Transformationsfabrik) gereinigt und aufbereitet. Wir fungieren auch hierbei lediglich als Durch. Nichts beschwert uns. Nichts erdrückt uns. Wir bleiben froh und leicht und in Liebe. Uns geht es gut - ja bestens. Und wir ?erleichtern? und reinigen die Welt auf spielerisch leichte Art und Weise.

. . .

In unserer Kindheit wurde nun unser konditioniertes Ego auf Schatten programmiert. Und diese Programmierung hat bis heute Gültigkeit. Und in Begegnungen mit anderen Menschen begegnen wir dadurch unseren eigenen, unbewussten, unter unserem Teppich liegenden Ego-Schatten-Energien. Dies kann für uns immer wieder sehr schmerzhaft sein. Und hier sind wohl alle Menschen auf der Suche nach neuen Lösungen. Und eine solche neue Lösung bietet die folgende Übung.

Wir können uns bewusst machen, dass bei unserer Geburt unser Ego-Eimer leer war.
Jetzt ist er mit Fremdenergien randvoll gefüllt.
Die meisten Energien stammen von unseren Eltern (und der Gesellschaft).
Diese Energien schmerzen uns.

Und deswegen kippen wir den Eimer jetzt einfach mal aus.
Wir kippen ihn ins Klo und spülen.
Und all die alten, gewohnten Ego-Programmierungen fließen durch die Kanalisation bis zur Kläranlage des Himmels. Dort werden diese Energien gereinigt/gesäubert.

Der Eimer unseres konditionierten Ego ist nun leer.
Früher haben unsere Eltern ihre Energien in unseren Eimer eingefüllt.
Jetzt füllen wir selbst die Energien der Liebe des Himmels in unseren Eimer hinein.

Und dies alles stellen wir uns jetzt einfach in unserer Fantasie ganz bildlich vor und dazu atmen wir einmal bewusst tief ein ? - und wieder aus ?

. . .

Bei unserer Geburt war unser Ego-Eimer leer.
Dann füllten unsere Eltern ihre eigenen Energien in unseren Eimer ein.
Damit lebten wir bis heute. Wir identifizierten uns mit diesen Energien.
Jetzt, heute kippen wir nun diese Energien einfach aus ins Klo.
Wir spülen und die Energien fließen zur Kläranlage des Himmels.
Der Eimer unseres konditionierten Ego ist nun leer.
Und jetzt füllen wir selbst die Energie der universalen, reinen, göttlichen Liebe in unseren Eimer.
Wir befüllen den Eimer unseres konditionierten Ego jetzt direkt und ganz bewusst mit der Energie der universalen Liebe des Himmels.

Hiermit ist unser konditioniertes Ego nun neu programmiert.
So einfach ist das.

Unser konditioniertes Ego ist jetzt auf Liebe programmiert/konditioniert.
Unser konditioniertes Ego dient jetzt der Liebe.

Die Zeiten, in denen unser konditioniertes Ego den Werten unserer Eltern oder der Gesellschaft oder dem Außen diente, sind jetzt ein für alle mal vorbei. Unser konditioniertes Ego dient jetzt einzig und allein der Liebe, unserem Herzensfeld, unserem Inneren Kind, dem Himmel in uns selbst.

. . .

Und was passiert nun, wenn sich jemand uns gegenüber lieblos verhält?

Dann dient unser konditioniertes Ego der universalen Liebe und handelt entsprechend - in Liebe.

Ja, unser konditioniertes Ego kann sogar soweit gehen, dass es mental-energetisch ein Energiefeld aufspannt, in dem es ein ?Gebieter der Liebe? ist und bestimmt, dass sich in seiner Gegenwart alle Menschen entsprechend den Werten der universalen Liebe zu verhalten/zu benehmen haben. Und wer dies nicht mag oder ablehnt, der soll gefälligst das Weite suchen und einen großen Bogen um uns machen, sich abwenden oder gerade mal woanders hinschauen.

Ebenso wie unser konditioniertes Ego bisher vehement auf die Einhaltung der erlernten, verinnerlichten, konditionierten Werte, Vorstellungen und Erwartungen unserer Eltern gepocht hat, pocht unser konditioniertes Ego jetzt auf die Einhaltung eines liebevollen Miteinanders. Die Würde und die Wahrheit der Liebe ist jetzt das oberste Gebot voll Selbstachtung und Aufrichtigkeit. Und jeder in unserem Wahrnehmungsfeld (in unserer Aura, in unserem Erfahrungsraum) hat dies einzuhalten. (Außerhalb unseres ?Erfahrungsraumes? dürfen sich Menschen natürlich verhalten, wie sie möchten. Unser ?Gebot der Liebe? bezieht sich einzig und allein darauf, wie Menschen mit uns, mit unserem Körper und mit unseren Sinnen umgehen.)

Wir selbst erleben/erfahren uns hierbei immer nur und ausschließlich wohlwollend, freundlich zugewandt, offen, liebevoll und zugleich auch klar und deutlich. Wir sprechen eher wenige Worte und keinerlei Verbote oder Gebote. Allein die Energie des von uns erschaffenen Energiefelds der Liebe wirkt und entfaltet seine Wirkung. Unsere (energetische) Botschaft ist eindeutig. Ein Blick und ein klares Wort (?Nein? oder ?Ja? oder auch nur ein Nicken) genügen.

Die Energie wirkt.
Die Liebe wirkt.

Unser Ego hat nichts zu sagen und nichts zu melden. (Viele) Worte oder gar Androhungen sind vollkommen fehl am Platze. Und auch wir selbst verhalten uns uns selbst gegenüber stets aufrichtig im Namen und im Sinne von Nächstenliebe, Freundlichkeit, Zugewandtheit und liebevoller, wohlwollender Aufmerksamkeit. Wir gehen mit uns selbst und mit an anderen stets gut und liebevoll und wertschätzend um. Unser Weg durch Leben ist von einem freundlichen, authentischen Lächeln begleitet. Wir strahlen liebevoll.

Unser konditioniertes Ego dient der Liebe.
Unser konditioniertes Ego wurde von uns selbst neu programmiert.

Begegnen wir nun unserem eigenen konditionierten Ego im Spiegel des anderen, so begegnen wir der universalen Liebe.

Und wo ist der Schmerz als Gegenpol nun abgeblieben?

An den Außen-Grenzen unserer Aura.

Für manche Menschen mag es schmerzhaft sein, unsere Energiefeld nicht mehr mit Ego-Schmerzkörper-Energien betreten zu dürfen. Es ist wie bei dem Schild ?Hunde müssen draußen bleiben?. Wir lassen einfach nicht mehr alle Energien in unser Ladengeschäft, in unseren Nahbereich, in unser ?Königreich der Liebe?, in unsere Aura hinein.

Wir sorgen nun in unserem Energiefeld, in unserer Aura für Ordnung. Wir räumen immer gleich sofort auf. Wir schmeißen raus, was hier fehl am Platze ist. Da draußen in den Weiten des Kosmos gibt es genügend Platz für schwere Ego- und Schatten-Energien. Hier bei uns leuchtet das Licht der Liebe und die Flamme des Friedens. Hier bei uns erklingt das Lachen der Freude. Hier erschallen die Töne der Glückseligkeit. Wir als König/Königin unseres Energiekörpers übernehmen die Verantwortung für unser Dasein und bestimmen und greifen durch und regieren und gebieten im Namen und im Sinne der universalen Liebe.

Dies gilt es nun einmal im Alltag auszuprobieren.

Ich mache mir bewusst, dass mein konditioniertes Ego jetzt auf Liebe programmiert ist und der universalen, reinen, göttlichen Liebe bereitwillig und voll Lust und Freude dient.

Und wir können sicher sein, dass sich an vielen Punkten in unserem Leben das ein oder andere nun wandeln und verändern wird ?


. . .


Diese Übung kann tatsächlich zu höchst erstaunlichen Ergebnissen/Resultaten führen. Melanie hat dies sogleich in der Praxis ausprobiert und war positiv überrascht und total begeistert. Sie musste Unterrichtsmaterialien von der Schule ihrer Tochter abholen und wollte einkaufen im Supermarkt. Das Tragen einer Maske war ihr nur solange möglich gewesen, wie ihr altes, konditioniertes Ego sie voll im Griff hatte. Melanie fühlte sich bisher immerzu und ständig als Opfer und ungerecht behandelt.

Dies war jetzt vorbei. Mit ihrem neuen, mit der universalen Liebe des Himmels konditionierten/programmierten Ego konnte Melanie einfach keine Maske mehr tragen. Dies war mit ihrem Selbstwertgefühl, ihrer Würde, ihrer Selbstliebe, ihrer Authentizität und ihrer Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber einfach nicht mehr zu vereinbaren. Und Melanie war sehr gespannt und ziemlich aufgeregt, wie das Neue sich ihr nun zeigen würde.

Melanie fasste Mut, denn schon beim letzten Wochenmarkteinkauf hatte sie eine gute Erfahrung machen können. Schon vor zwei Tagen hatte sie sich aus sich selbst heraus erfolgreich energetisch neu programmiert. Anstatt einer Maske trug Melanie ein offenes, herzliches Lächeln auf ihren Lippen. An allen Wochenmarktständen kam sie gleich dran. Es gab keine Schlangen. Und sie begegnete auch ?zufällig? keinen grummeligen Menschen. Als Melanie mit ihrem Einkauf nach Hause radelte, hatte sie tatsächlich alles gut geschafft, ohne auch nur eine einzige problematische oder schwierige Situation zu erleben.

Und so radelte Melanie jetzt mit ihrem ?auf Liebe konditionierten/programmierten Ego? los zur Schule ihrer Tochter, um die bereit gestellten Unterrichtsmaterialien abzuholen. Eine einzelne Schülerin betrat vor ihr das Schulgebäude und eine weitere einzelne Schülerin betrat nach ihr das Schulgebäude. Die beachteten sie gar nicht weiter. Auf dem Flur war ?zufällig? keine Menschenseele. Melanie traf und sah niemanden. Und so konfrontierte sie auch niemanden. Melanie schnappte sich das Materialpaket, verließ das Schulgebäude und radelte fröhlich nach Hause. Es hatte tatsächlich alles bestens geklappt.

Nun stand noch der Einkauf im Supermarkt an. Mutig radelte Melanie zum Einkaufsladen und stellte ihr Fahrrad ab. Sie atmete noch einmal tief ein, erhöhte bewusst ihre Energie und betrat mit einem strahlenden Lächeln das Geschäft. Es waren kaum Kunden zu sehen. Die fleißigen Verkäufer räumten Waren in die Regale. In dem Moment, als Melanie an der Käsetheke vorbei ging, verschwand die Käsefrau ins Lager. Am Wursttresen hatten zwei Mitarbeiterinnen ihre Köpfe zusammen gesteckt, schauten auf wichtige Listen und unterhielten sich angeregt. Dann, als Melanie bei den Gefriertruhen entlang ging, kam ein Mitarbeiter mit einem großen Rollwagen direkt auf sie zu. Doch zwei Gänge vor ihr bog er plötzlich ab in einen Seitengang. Schließlich hatte Melanie all ihre Einkäufe zusammen und stand an der Kasse lächelnd dem Kassierer gegenüber. Sie tauschten freundliche Blicke aus. Melanie bezahlte und verließ den Supermarkt. Es hatte alles bestens geklappt.

Melanie war ausschließlich ihrem neuen, auf Liebe programmierten/konditionierten Ego begegnet. Alle Egos, die noch in der alten Energie schwangen, hatten sie ?zufällig? überhaupt nicht wahrgenommen oder ?zufällig? gerade woanders hingeschaut. Melanie war es sehr recht gewesen, nicht wahrgenommen zu werden. Sie wollte keine Aufmerksamkeit. Sie wollte niemanden belehren, konfrontieren oder vor den Kopf stoßen. Sie war höchst zufrieden mit einer individuellen, guten Lösung für sich, für ihre Erfahrungswelt, für ihren eigenen Wahrnehmungsbereich, innerhalb ihrer Aura.

Und es klappte.
Es klappte perfekt.

. . .

Ja, wir können uns neu programmieren.
Ja, wir können unser konditioniertes Ego neu programmieren.

Unser ureigenes Ego ist ja schon ein Diener der Liebe.

Es geht jetzt einzig und allein um unser konditioniertes Ego, das bisher die Fremdenergien und Schattenenergien der Gesellschaft repräsentiert hatte und uns entsprechend von den anderen Menschen gespiegelt wurde. Wir können diese Schattenenergien wirklich leicht in den Hintergrund stellen - einfach indem wir es in unserer Vorstellung tun. Und wir können unser konditioniertes Ego einfach auf Liebe, Licht, Freude und Frieden neu programmieren/konditionieren - einfach indem wir es in unserer Vorstellung tun.

Unsere Realität/Wahrheit ist das, was für uns in unserem Innen Realität/Wahrheit ist. Und wenn wir in unserer Fantasie ?Gelingen? erschaffen, dann ist dies bereits unsere innere Realität/Wahrheit und wird sich dann auch im Außen zeigen/manifestieren.

Einzig wenn wir unsere eigene Schöpfung anzweifeln, dann sind eben unsere Zweifel unsere innere Realität/Wahrheit. Und dann manifestieren sich eben genau diese Zweifel im Außen. Dies ist also exakt der kniffelige Punkt, an dem es jetzt für uns gilt, dass wir uns über unsere Gedanken und Zweifel erheben.

Unser altes, konditioniertes Ego wird immer weiter zweifeln.
Das ist sein Job.
Wir können dieses Energiefeld nun in den Hintergrund stellen.

Unser Geist ist bereits Vertrauen und Zuversicht.
So ist sein Sein.
Wir können Liebe, Licht, Freude und Frieden in unseren Vordergrund stellen.

Mit der Kraft unseres Geistes können wir unser altes, konditioniertes Ego neu programmieren und in Liebe schwingen lassen - und dann ist es jetzt so. Und wir können mit der Kraft unseres Geistes bestimmen/gebieten, welche Energien im Vordergrund unsere Erfahrung sein wollen und welche Energien im Hintergrund der ?unsichtbare Hintergrund? sein sollen.

Dies ist gemeint mit: Allein der Glaube kann Berge versetzen.

Es ist unser Glaube an die Kraft unseres Geistes.
Es ist unser Glaube, dass wir anerkennen, in uns selbst etwas bewirken zu können.
Mit unserem Geist können wir uns über die Gedanken, Zweifel, Vorstellungen und Gewohnheiten unseres alten, konditionierten Ego erheben.

Und nun gilt es, aus unserem Geist heraus zu erschaffen und zu schöpfen und zu spielen im Namen und im Sinne der universalen, reinen, göttlichen Liebe - der Liebe des Himmels.

Und hierbei wünsche ich Dir von Herzen viel Spaß!

:-)



Montag, 15. März 2021
Traumreise/Meditation mein inneres Kloster der Stille in mir
Traumreise/Meditation mein inneres ?Kloster der Stille? in mir


Entschleunigung.
Entspannung.
Einkehr.
Stille.

Wo finden wir in dieser Welt einen Ort der Ruhe, einen Ort der Besinnung, einen Ort des Friedens?

Wir finden diesen Ort jetzt hier.

Wir müssen uns lediglich die Zeit nehmen, uns an diesem Ort jetzt aufzuhalten.

In dieser Traumreise/Meditation/Imaginationsübung reisen wir zu uns selbst nach innen. Wir finden und betreten den ?Raum der Stille? in uns selbst. Und dort lassen wir es uns gut gehen und genießen uns in unserem Sein. Diese Meditation/Traumreise ist, wie immer, in der Ich-Form geschrieben.

. . . . .

Ich atme.

Ich bin ganz im Frieden und ich atme ein und aus.

Ich schaue mir selbst beim Atmen zu.
Ich beobachte, wie ich mit meinem Einatmen frische Luft in mich einsauge.

Und ich beobachte, wie ich mit meinem Ausatmen die Luft einfach wieder aus mir heraus strömen lasse.

Und nehme noch einmal wahr, wie ich einatme. Und ich nehme jetzt auch bewusst wahr, wie ich mit meinem Einatmen innerlich größer und weiter werde, wie ich innerlich wachse, mich weite und aufrechter werde. Ich gewinne an Kraft, an Stärke und an Mut.

Und dann nehme ich ganz bewusst den Umkehrpunkt wahr, an dem das Einatmen beendet ist und das Ausatmen noch nicht eingesetzt hat.

Und nun nehme ich ganz bewusst mein Ausatmen wahr und meine damit einhergehende Entspannung, mein Loslassen, mein Gehenlassen, mein Erlauben und mein Ja sagen. Ja. Ich sage Ja zu meinem Aus-atmen.

Und ich atme noch einmal bewusst ein, werde größer, erfülle mich und weite mich.

Ich halte kurz inne.

Und ich lasse los. Ich atme aus. Ich entspanne. Und ich sage Ja.

Und nun mache ich ganz bewusst einen kurzen Bodyscan und begrüße meinen Körper und meine verschiedenen Körperteile ganz bewusst und voll Dankbarkeit.

Danke liebe Füße, dass Ihr mich tragt, dass Ihr mich voranschreiten lasst, dass ihr mir mein Vorwärts-kommen ermöglicht und dass ich mit Euch durchs Leben gehen, laufen, springen, hüpfen und tanzen kann. Danke, dass es Euch gibt. Danke.

Und danke auch Euch, meine lieben Knöchel, meine lieben Fußgelenke, meine lieben Schienbeine, meine lieben Unterschenkel, meine lieben Knie und meine liebe Oberschenkel.

Danke liebe Hüften.
Danke liebes Becken.
Danke liebe Wirbelsäule.
Danke lieber Bauch.
Danke liebe Organe.
Danke liebe Brust.

Danke liebe Schultern.
Danke liebe Oberarme.
Danke liebe Ellenbogen.
Danke liebe Unterarme.
Danke liebe Hände und Finger.

Danke lieber Hals, liebe Stimme, lieber Nacken.
Danke liebes Kinn, lieber Mund, liebe Nase, liebe Ohren, liebe Augen, liebe Stirn, liebe Haare.

Danke meine lieben Chakren.
Danke liebes Wurzel-Chakra.
Danke liebes Nabel-Chakra.
Danke liebes Solarplexus-Chakra.
Danke liebes Herz-Chakra.
Danke liebes Hals-Chakra.
Danke liebes Drittes-Auge-Chakra.
Danke liebe Kronen-Chakra.
Danke liebe Höheren Chakren.

Danke lieber Himmel.
Und danke liebe Erde.

Danke liebe Elemente Erde, Feuer, Wasser, Luft und Äther.

Ich danke für meine menschlichen und spirituellen Gaben, Fähigkeiten, Talente, Kompetenzen und Qualitäten. Danke.

Und danke, dass ich atme.
Danke, dass mein Herz schlägt.
Danke, dass meine Organe funktionieren.
Danke, dass ich (so weit) gesund bin.

Danke, dass ich angebunden bin an den Himmel, an das Licht, an die Liebe sowie an das energetische Feld des universalen Bewusstseins.

Und danke, dass ich gut verwurzelt bin hier als Mensch auf der Erde mit meinem Körper.

Ich fühle mich gut.
Ich fühle mich wohl.

Ich fühle mich gut als das Durch und als die Verbindung zwischen Himmel und Erde, zwischen Göttlichem und Irdischem, zwischen Heiligem und Weltlichem.

Ich bin das Bewusstsein, der Geist, das Energiefeld, durch das die feinstofflich-formlose, göttliche Liebe sich hier auf Erden in der Welt der Formen erleben, erfahren und fühlen kann/darf. Und es ist mir eine Ehre und ich bin dankbar und ich fühle Demut und Dankbarkeit, dass mir diese Gnade zuteil wird. Danke.

. . . . .

Und ich sehe mich jetzt vor meinem inneren Auge in meinem Leben und in meiner Welt. Ich betrachte mich mit meinem Leben, mit meinem Alltag, mit meiner privaten Lebenssituation und auch mit meiner beruflichen Situation. Ich schaue von oben als bewusster, liebevoller, wohlwollender, gütiger Geist auf mich selbst und sehe mich in meiner Wohnsituation, in meiner finanziellen Situation, mit meinem gesundheitlichen Befinden, mit meinen Gefühlen und mit all meinen Vorstellungen, Erwartungen, Problemen, Sorgen und Nöten.

Ich sehe mich.
Ich schaue auf mich.
Ich lächle mir liebevoll zu.
Ich meine es gut mit mir.
Ich bin ganz auf meiner Seite.
Ich fühle empathisch mit mir mit.

Und ich hole mich selbst nun ab und wir machen einen Ausflug. Ich als Geist, als Bewusstseinsenergie, als Engel, als ?Guter Geist? hole mich als Mensch, als Ego, als Körper, als Kopfmensch jetzt ab und wir machen einen Ausflug. Wir begeben uns auf eine Reise.

Und ich als Mensch freue mich und folge mir als Geist/Engel gerne und bereitwillig.

Mein Weg führt mich hinaus in die Welt des Himmlischen. Ich lasse meine weltlich-irdischen Lebenssituationen hinter mir zurück und lasse mich ein auf das Abenteuer, das nun auf mich wartet.

Und so reise ich durch Raum und Zeit und Licht und Energie und durchquere verschiedene Seins-Dimensionen ?

? bis ich schließlich am Store (am Einkaufsladen) des universalen Felds des reinen Potenzials ankomme. Und dort laufe ich durch den Laden und gehe zur Kasse und habe mir eine Eintrittskarte für ?das Kloster der Stille? gekauft.

?Der Bus fährt in fünf Minuten ab?, höre ich die Kassiererin sagen. ?Sie haben ja ein perfektes Timing.?

Ich schmunzle und freue mich.

Draußen vor dem Ladengeschäft stehen schon einige andere Leute an der Bushaltestelle. Der Bus dieser Buslinie hat seine feste Route und fährt ganz unterschiedliche Orte an.

Als der Bus vorfährt, warte ich, bis ich an der Reihe bin. Dann steige ich ein, zeige beim Busfahrer meine Fahrkarte vor und suche mir einen Platz mit guter Aussicht.

Der Bus fährt/schwebt los.

Ich genieße die Fahrt.

Noch nie bin ich durch diesen Teil der Energiesphärenwelten gereist. Es ist phantastisch, was es hier zu sehen gibt.

Ich erkenne verschiedene Fabelwesen, Energiewesenheiten, Frequenzfelderwelten und Lichtsymphonien. Es ist einfach nur schön. Ich schaue und genieße.

Und schließlich komme in an meinem Ziel an: Beim ?Kloster der Stille?.

Das ?Kloster der Stille? ist ein Kloster, so ähnlich wie all die vielen anderen Kloster auch. In diesem Kloster widmen sich alle dort Lebenden über ihre Einkehr nach innen, ihre Hinwendung zu sich selbst und ihr Gebet in Stille hinaus auch ihrer persönlichen, freien, fantasievollen, kreativen Selbstentfaltung. Das Spiel des Inneren Kindes findet besondere Aufmerksamkeit. Und ich bin sehr gespannt, wie mein Aufenthalt hier nun sein wird.

Der Unterschied zu den anderen ?normalen? Klostern ist, dass hier nicht nur gebetet und in Stille verweilt wird, sondern es wird ganz aktiv gelebt, gearbeitet und gespielt - eben nach Herzenslust, entsprechend der Lust und der Freude des Inneren Kindes.

Bei meiner Ankunft werde ich äußerst freundlich am Empfang begrüßt und mit einem strahlenden Lächeln willkommen geheißen. Überhaupt fällt mir auf, dass alle Menschen, die hier leben, in stiller Freude mit einem Lächeln auf den Lippen über die Flure gehen, in der großzügigen Kaffee-Lounge verweilen, im Garten arbeiten oder den Kräutergarten pflegen.

Ich werde zu meinem Zimmer geführt, in dem ich die nächste Zeit wohnen und leben werde. Es ist nett und freundlich mit dem Nötigsten eingerichtet. Ein Tisch. Ein Bett. Eine Sitzgarnitur. Ein Waschbecken. Auf dem Flur gibt es eine Gemeinschaftsdusche und einen gemeinsamen kleinen Küchenbereich, der zugleich als Treffpunkt und Begegnungsraum dient.

Ganz in Ruhe nehme ich die Energie dieses Ortes und des Klosters in mich auf.

?Kloster der Stille.?

Ein Kloster der Ruhe und des Friedens.
Ein Ort, an dem Stille willkommen geheißen wird.
Und zugleich ein Ort, an dem mein Inneres Kind frei spielen darf.

Ich freue mich.

Und ich habe Lust, unterschiedliche Angebote, Aktivitäten, Tätigkeiten und Möglichkeiten auszuprobieren.

Ich bin schon ganz gespannt.

. . . . .

Der nächste Tag beginnt mit einer gemeinsamen Meditation in der imposanten Kathedrale. Die bunten Mosaikfenster lassen das Sonnenlicht in einem breiten Farbspektrum in den Innenraum strahlen. Eine Farbkomposition der ganz besonderen Art, die mein Herz einen Freudenhüpfer machen lässt.

Jeder betet oder meditiert für sich.

Jeder hat seinen Platz.

Jeder ist ganz bei sich selbst.

Und doch sind wir alle zusammen.

Wir sind ein Miteinander.

So sollte die ganze Welt sein.

Und ich erkenne: So ist die ganze Welt eigentlich - wir haben dies nur vergessen.

Jeder ist ganz in Frieden mit sich selbst.

Jeder ist vollkommen bei sich selbst.

Jeder spricht liebevoll und voll Dankbarkeit mit seinem Innen.

Alle fühlen sich mit Mutter Erde und Vater Himmel in Liebe verbunden.

Die in tausend Farben schillernden Sonnenstrahlen hüllen alle Meditierenden in einen lichtvollen, heilig anmutenden Lichtkegel.

Es tut mir gut, hier zu sein.
Ich fühle, ich bin richtig hier.
Und ich freue mich auf eine großartige Zeit.

. . . . .

In den ersten Wochen meines Aufenthaltes im ?Kloster der Stille? bewirtschafte ich zusammen mit den anderen ?Menschen der Stille? den klösterlichen Kräutergarten.

Der Kräutergarten liegt geschützt auf dem Klostergelände und ist von einem sternförmigen Wegenetz sowie einigen Rundwegen durchzogen. Auf diese Weise können alle Kräuterbeete gut erreicht werden. Und von oben betrachtet wirkt der Kräutergarten wie ein Kunstwerk, ja wie ein Mandala.

Während meiner Zeit im Kräutergarten lerne ich viel über alle Kräuter und Heilkräuter. Ich lerne jedes Kraut und jedes Kräutlein als eine eigene Persönlichkeit mit einem ganz eigenen Charakter zu schätzen und zu würdigen. Ich lerne ihre Wachstumszyklen und Standortvorlieben, ihre heilende oder stimulierende Wirkung, ihren Geschmack und welche Teile der Pflanze ich in welcher Weise nutzen und verarbeiten kann. Und ich erkenne, dass ich selbst ebenso solch eine Krautpflanze bin, die bestimmte Vorlieben und Ernährungsgewohnheiten hat und deren unterschiedlichen Aspekte in ganz verschiedener Art und Weise genutzt und genossen werden können.

Jeden Tag schmunzle ich, dass ich beim Lernen und Studieren der Kräuterkunde wieder etwas über mich selbst gelernt habe. Jeden Tag schaue ich in den Kräuterspiegel und erkenne einen neuen Aspekt meiner selbst. Jeden Tag hege und pflege ich mich selbst, indem ich mich um die wertvollen Kräuter kümmere. Jeden Tag wachse ich selbst dem Licht entgegen. Und dies bereitet mir sehr viel Freude.

. . . . .

Während der zweiten Phase meines Klosteraufenthalts widme ich mich dem Gemüsegarten. Das ?Kloster der Stille? ernährt sich selbst. Die Menschen, die hier leben, leben und arbeiten für ihr Leben & Sein. In der Klostergemeinschaft wird ein ?zurück zur Natur? aktiv und lebendig gelebt - und damit erfahren und gefühlt. Dies tut gut.

Es geht darum, das Leben wieder ?richtig zu fühlen?, denn in unserer modernen, technisierten Welt ist das Gefühle-Fühlen etwas verloren gegangen. Maschinen, Roboter und Computer können bei ihren Arbeiten keine Gefühle fühlen.

An jedem Tag, an dem ich mich in den Freilandbeeten und in dem großen Gewächshaus um die Möhren, Tomaten, Kartoffeln, Kohlrabi, den Salat und all die vielen anderen Gemüse kümmere, fühle ich mich wieder mehr als Mensch - lebendiger, gesünder und kraftvoller.

Allein schon das Stehen im Gemüsegarten ?macht mich satt?.
Es sättigt mich energetisch.

Ich stehe auf der Erde.
Ich grabe mit meinen Händen im Boden.
Ich pflanze, säe und ernte.
Ich fühle das Leben.
Ich fühle das ?mich Ernähren?.
Ich erfasse, was es bedeutet, Mensch zu sein.

Und ich bin dankbar, dass mir die Gnade zuteil wird, in dieser komfortablen Zeit des 21. Jahrhunderts zu leben, in der ich keine Not habe, sondern ganz freiwillig und mit viel Freude diese Arbeiten verrichten und meine Ernährung sicherstellen darf.

Ich fühle meine Freiheit.
Ich spüre den Frieden.
Ich bin erfüllt von innerer Freude.

Es ist mir Freude, Erfüllung, Genugtuung und Befriedigung, gut für mich sorgen zu dürfen, mich ernähren zu dürfen, für mich arbeiten zu dürfen und auch Anstrengungen und Mühsal in Kauf zu nehmen.

Und wenn ich zu den anderen Menschen hinschaue, die hier im Kloster leben, so kann ich in ihrem friedvollen Lächeln erkennen, dass es ihnen ebenso ergeht. Wir sind eine große Gemeinschaft der frohen und dankbaren Seelen.

Und in Gedanken überlege ich, ob ich auch bei mir zuhause einen solchen ?Klostergarten? anlegen könnte/sollte. Und in meiner Fantasie sind ein wundervoller Gemüsegarten sowie ein kleiner Kräutergarten bereits angelegt und Wirklichkeit. Und ich erlaube mir mein eigenes Selbstversorger-Klosterleben bei mir zuhause.

Doch jetzt bin ich hier im ?Kloster der Stille? und ich genieße meine Zeit und mein Sein.

. . . . .

Im dritten Abschnitt meiner Klosterzeit gehe ich in die Natur. Das Kloster liegt inmitten eines geschützten Naturgebietes. Auf den Wiesen grasen Gallowayrinder. Im Schilfgürtel des angrenzenden weiten Sees nisten viele verschiedene Vogelarten. Zwischen den Bäumen, Sträuchern und Hecken tummeln sich Rehe, Hasen, Dachse, Füchse, Igel und noch viele mehr.

Ich widme mich dem Studium der Natur. Und ich begebe mich dabei ganz bewusst in die Stille. Dies ist meine Wahl. Dies ist meine persönliche Entscheidung. Dies gehört nicht zu dem normalen ?Klosterprogramm? mit dazu. Doch ich liebe es, im Rahmen des Möglichen dasjenige zu tun, was mich lockt. Und so nehme ich mir die Freiheit, die Stille der Natur zu genießen.

Bei Wind und Wetter spaziere ich durch die Natur oder hocke, sitze, stehe, liege irgendwo da und lasse die Eindrücke auf mich wirken. Ich spüre die Sonnenstrahlen auf meiner Haut und genieße sie. Und ich fühle den Regen auf meiner Haut und genieße ihn ebenso. Ich erfahre den Wind und lasse mich durchpusten. Und ich stelle mich der Mittagshitze des Sommers ebenso wie der Kälte eines ungemütlichen Schietwettertages.

Als einen ganz besonderen Höhepunkt gönne ich es mir, auch des Nachts draußen in der Natur zu sein. Die Stimmen der Nacht sind eine vollkommen andere Welt. Ich bin beeindruckt.

Mehrere Nächte schlafe ich unter freiem Himmel. Und dabei wird mir bewusst, wie weit wir Menschen uns von der Natur, von der Dunkelheit und von unserem Ursprung entfernt haben. Ich beginne zu verstehen, weshalb in der Welt so manches schief und aus dem Ruder läuft. Wohl fast alle Menschen, die sich tagsüber groß und stark fühlen, würden sich vor Angst in die Hose machen, wenn sie unter freiem Himmel am Flussufer, am Ufer eines Sees, am Waldrand oder im Wald oder mitten auf der Wiese übernachten sollten.

Wer ist also heute wirklich stark?
Und wer tut nur so als ob?

Ich genieße es, zu der Natur bewusst wieder Kontakt aufzunehmen, mich mit ihr bekannt zu machen und mich ihr anzunähern.

Und ich genieße es, meinen Ängsten ganz bewusst zu begegnen. Es sind so viele verschiedene, ganz unterschiedliche Ängste. Ich hätte nie gedacht, wie viele verschiedene Ängste ein Mensch haben kann.

Und dabei wollen all diese Ängste eigentlich nur eines: Sie wollen von mir als Mama/Papa auf den Arm genommen werden, denn sie ängstigen sich vor sich selbst.

Für meine Zeit inmitten der wundervollen Natur bin ich mehr als dankbar. Tausend Dank.

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Immer wieder gibt es in dem ?Kloster der Stille? Angebote, Kurse, Veranstaltungen, Seminare und Workshops zu ganz unterschiedlichen Themen. Die Palette ist wirklich groß. Und die Teilnahme ist stets freiwillig.

Es ist sehr wohltuend, sich diejenigen Anregungen, Impulse und Inspirationen nehmen zu können, die ich als passend für mich empfinde. Und andere lasse ich einfach liegen und beachte sie nicht weiter. Und niemand nimmt mein Verhalten persönlich. Dies ist sehr angenehm.

Jeder hier im Kloster ist so bei sich selbst, dass sich niemand über den anderen definiert. Ich kann also im Prinzip niemanden verletzen, ganz gleich wie ich mich verhalte. Denn niemand bezieht das Verhalten eines anderen Menschen auf sich. Jeder erkennt den anderen in seinem Sosein. Und jeder erkennt darüber hinaus sich selbst im Sosein des anderen. Jeder nutzt den anderen bereitwillig und gerne als einen Spiegel für die eigenen ?wunden Punkte?, für die eigenen ?noch offenen Wunden?, für die eigenen noch aufzuarbeitenden Traumata, für die eigenen noch nicht integrierten, abgespaltenen Gefühle und für die eigenen unverarbeiteten Triggerpunkte.

Es ist eine große Wohltat, niemanden verletzen zu können.

Es ist eine große Wohltat, dass jeder gewillt und motiviert ist, sich selbst zu erkennen und zu verstehen.

Niemand kann hier etwas falsch machen.
Herrlich.

Dies ist Frieden.

Und auch bei den Bewegungsangeboten mit Yoga und anderen Übungen kann und darf sich jeder ausprobieren nach seinem eigenen Geschmack und Können. Es gibt Empfehlungen, doch letztendlich bleibt jeder seines eigenen Glückes Schmied. Niemand spielt sich als Vater oder Mutter oder Lehrer oder Erzieher auf. Niemand will etwas für den anderen. Jeder ist frei. Jeder ist für sich selbst voll verantwortlich. Niemandem wird diese Selbstverantwortung abgenommen. Niemand definiert sich ?über den anderen? oder ?über das helfen dürfen?. Jeder ist sein eigener Lehrer und sein eigener Schüler. Jeder ist seine eigene Hilfe und Unterstützung und dabei zugleich im Austausch mit den anderen.

Auf diese Weise bleiben alle Schuldzuweisungen aus.
Und auch jede stellvertretende Betroffenheit fehlt.

Es fehlt sogar nahezu das Mitgefühl/Mitleid mit ?den anderen?, denn ?die anderen? tun mir ja nicht leid, wenn sie für sich einen anderen Weg einschlagen/wählen. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt und versteht und erkennt und fühlt sich selbst vor dem Hintergrund seiner Beobachtungen und Wahrnehmungen im Außen.

Diese vollkommen neue Wahrnehmung ?der anderen? und des sozialen Miteinanders ist für mich sehr beeindruckend. Und ich habe schon jetzt große Lust dazu, dies in meinen ?ganz normalen Alltag zuhause? mit hinüber zu nehmen und zu integrieren.

. . . . .

In der vierten Phase meines Aufenthaltes im ?Kloster der Stille? probiere ich mich in den Räumlichkeiten des Künstlerateliers aus. Es stehen Gelegenheiten zum Malen mit Öl und mit Acrylfarben bereit. Ich kann mit Holz und Metall, Stein und Lehm nach Herzenslust gestalten und arbeiten. Ich kann mich in der Werkstatt verwirklichen mit den dortigen Werkzeugen, Geräten und Maschinen. Und ich kann Skulpturen und Kunstobjekte aus den unterschiedlichsten Materialien anfertigen. Meiner Fantasie und meinem Tatendrang sind keine Grenzen gesetzt.

Ich lasse mir Zeit.
Ich lasse mir viel Zeit.

Ich genieße meine Zeit im Kloster und probiere alles ganz in Ruhe und voll Gelassenheit und Neugierde aus.

Ich probiere mich selbst aus.
Und ich probiere die Materialien aus.

Ich spiele.
Ich erlaube, dass mein Inneres Kind spielen darf.

Und dies macht mir viel Spaß.
Dies macht mir sehr, sehr viel Spaß!

Ich spiele und dies bereitet mir große Freude.
Mein Herz spielt und dies schenkt mir ein Lachen.

Es ist für mich wunderbar, mit anzusehen, wie aus mir selbst heraus Bilder, Dinge und Objekte entstehen.

Ich erfahre mich tatsächlich und ganz weltlich-real als Erschaffer, als Schöpfer, als Verwirklicher. Es entsteht etwas. Ich lasse etwas entstehen.

Dies ist grandios.

Es ist keine Fantasie.
Es ist ganz real und wirklich und echt.

Und ich kann die Resultate meiner Hände Arbeit anfassen, berühren, fühlen und mit meinen körperlichen Sinnen wahrnehmen.

Dies ist der Himmel auf Erden.

Für jeden Aspekt, für jede Möglichkeit, das Künstleratelier zu benutzen, lasse ich mir viel Zeit, gönne und nehme ich mir den Raum, den ich brauche (natürlich unter Berücksichtigung der Wünsche und Interessen der anderen) - aber vor allem vorrangig vor den Wünschen und Interessen meiner Alltagsgedanken, meiner Alltagsvorstellungen und meiner Alltagserwartungen.

Hier bin ich frei.
Hier darf ich sein.
Hier bin ich Mensch.
Hier lebe ich in meinem ureigenen Rhythmus.

Und dies macht Spaß.
Dies ist wahre Lebensfreude.

Und in meinem Herzen fühle und spüre ich: ?So sollte eigentlich jeder Leben.? Und zugleich erkenne ich, dass ich anerkennen muss, dass jeder Mensch für sich diese Möglichkeit hat und zugleich andere Ziele, andere Erfahrungen, andere Gefühle und ein anderes Erfülltsein frei gewählt hat.
Und ich lasse meinen ?Ratschlag für die Menschheit? wieder los und freue mich einfach an meiner eigenen, inneren Freude.

Ich bin glücklich.
Ich bin zufrieden.
Mir geht es gut.
Ich bin erfüllt.

Was mit all den Kunstobjekten geschieht oder geschehen soll? - Ich weiß es nicht. Das ist auch nicht so wichtig. Denn wichtig war nur das Erschaffen, das Entstehenlassen, das Wirken, das Tun. Was danach mit all den fertigen Dingen passiert, das ist nachrangig. Der Kopf mag sich darüber Gedanken machen oder sogar den Kopf zerbrechen. Und daran merken wir ja schon, dass ?die Vermarktung und Verwertung? eine sehr schmerzvolle Aufgabe/Tätigkeit ist, bei der der ?Sinn des Lebens? vom Verstand definiert wird und vollkommen am Leben vorbei zielt.

Das lebendige Leben war der Prozess des Erschaffens. Alles, was danach kommt, ist nicht mehr Herz, ist nicht mehr das unbeschwerte Spiel des Inneren Kindes, sondern ist Kampf und Krampf und Kopf und Stress.

Hierauf verzichte ich gerne.

Und ich erlaube es mir, in Freiheit zu bleiben und all meine Kunstobjekte im Kloster zu lassen.

Will ich mich mit Dingen beschweren?
Will ich mir Sachen an die Backe hängen?
Will ich Krams durch mein Leben tragen?

Freiheit ist Freiheit.
Freiheit ist Geistsein.
Und der Geist ist reine Energie ohne Formen.
Freiheit ist Sein ohne Dinge.

Und ich fühle alle hierzu gehörigen Gefühle und meinen inneren Krieg in mir. Natürlich möchte mein Ego sich mit den Dingen, die es erschaffen hat, identifizieren. Und es möchte sie behalten, denn es findet sie alle so sehr wichtig. Doch dieses Behaltenwollen sind schwere Bleikugeln, schwere Anker, hinderliche Fußfesseln. Was soll ich damit? Nichts!

Also erlaube ich mir die Freiheit, die Wünsche und Bedürfnisse meines Ego zu enttäuschen und mir selbst Freiheit zu schenken.

Aaaahhhh - das tut gut.

. . . . .

Immer wieder gibt es Tage, da ziehe ich der Gemeinschaft und dem Schaffen und Wirken das ?in Stille Sein? vor. Und sich jedes Mal zurück zu ziehen auf mein Zimmer ist mir dabei zu eintönig. Zum Glück habe ich bei einem meiner Spaziergänge in die Natur etwas abseits an einem verborgen gelegenen Holzsteg ein kleines Ruderboot entdeckt. Auf Nachfrage darf ich das Ruderboot ausnahmsweise benutzen. Und so freue ich mich und nutze ich diese einmalige, wundervolle Möglichkeit/Gelegenheit, außerhalb des normalen Klosterlebens jetzt in völliger Freiheit die Natur von der Wasserseite her voll Achtsamkeit, Hochachtung und Dankbarkeit zu erkunden.

Das Wetter ist gut.
Die Sonne lacht.

Die anderen arbeiten und wurschteln und werkeln, gärtnern und gestalten. Und ich nehme mir das Ruderboot und fahre hinaus aufs Wasser. Ich liebe es, auf dem Wasser in vollkommenem Frieden und in Einklang mit der Natur und mit Wind und Wetter unterwegs zu sein.

Auf dem Wasser ist alles noch stiller.
Ich kann die Stille förmlich hören.

Ja, ich kann die Stille mit all meinen Sinnen wahrnehmen.

Ich spüre das Schaukeln der Wellen.
Ich fühle den Wind auf meiner Haut.
Ich höre das Plätschern des Wassers.
Ich rieche das Wasser und die Natur.

Und ich höre die Tiere, die Enten und Schwäne und Gänse und viele Tiere mehr.

Ich schaue vom Wasser aus zum Ufer.
Ich bestaune voll Dankbarkeit die Anmutigkeit der Natur.

Ich lausche den seichten Ruderschlägen und dem Plätschern und Glucksen des Wassers beim Eintauchen und Emporheben der Paddel.

Ich genieße die Weite auf dem Wasser.

Ich schaue hinauf zu den weißen Wolken, die wie Wattebäusche über den blauen Himmel ziehen.

Ich entdecke Fische, die aus dem Wasser springen und wieder eintauchen.

Das ?in Ruhe und Stille auf dem Wasser Sein? ist wundervoll. Es ist wie Meditation, ohne hierfür extra ein Rituale vollführen zu müssen. Ich bin einfach Sein.

Stille, Achtsamkeit und Zeugesein dürfen sich abwechseln mit Rudern, Aktivsein und Strecke machen.

Und dann wieder Stille.
Nichts tun. Nur sein.
So ist das Leben.
So sind Einatmen und Ausatmen.
So ist das Auf und Ab des Lebens.

Das einzig Stetige im Leben ist der ewige Wandel.

Das Leben ist dynamisch.
Das Leben ist Abwechslung.
Das Leben ist lebendig.
Und Lebendigkeit ist Wechsel, Wandel und Überraschung.

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Meine Zeit im ?Kloster der Stille? nähert sich langsam seinem Ende. Nun gilt es, die erlebten Erfahrungen irgendwie mit nach Hause zu nehmen und in meinen ganz normalen Alltag zu integrieren.

Am einfachsten ist es, die Stimmung wieder herzustellen, indem ich mich erinnere und die Bilder meiner Klosterzeit wieder lebendig vor meinem inneren Auge aufrufe. Und schon kann ich auch zuhause in meinem Alltag weder in der gleichen Stimmung sein - in der gleichen Energie schwingen.

Indem ich die Energie meiner Klosterzeit (dieser Meditation) in meinem Alltag im Hintergrund (in meinem Gewahrsein) präsent und gegenwärtig habe, entstehen aus dieser Energie heraus auch in meinem Alltag entsprechend erfüllende, bereichernde von Liebe durchflutete Situationen.

Der Besuch eines realen, weltlichen Klosters kann hilfreich sein, ja. Und auch das aktive Meditieren über einen Klosterbesuch kann hilfreich sein, ja. Doch beides dient lediglich als Initialzündung, als Impuls, als Motivation, als Ansporn, als Auftakterlebnis, um dann anschließend in jedem Moment in meinem Alltag Leben & Sein, Alltag und Kloster, Müssen und Freiheit miteinander verschmelzen zu lassen und bewusst zu genießen.

Mein Inneres Kind spielt immer. Ich brauche nur an mein Inneres Kind zu denken, schon spielt es mit. Es macht einfach mit bei all den Dingen, die ich so mache. Und wenn ich jetzt hier diese Worte lese, dann liest es mit. Es schaut mir über die Schulter und lächelt und freut sich. Dabei sein ist alles.

. . . . .

Und so mache ich mich nun so langsam auf meinen Heimweg. Ich verabschiede mich von dem ?Kloster der Stille? und von all den vielen lieben Menschen. Im Geiste und von Herzen bleiben wir in Liebe verbunden.

Und ich steige in den Bus und fahre/schwebe zurück.

Und ich steige aus dem Bus aus und gehe und schwebe und reise durch die Energiesphären dieses Multikosmos und all der vielen Parallelwelten zurück bis zu mir nach Hause.

Da bin ich nun wieder.
Da bin ich wieder angekommen ?in der Realität?.

Was soll, kann, darf nun meine ?neue Realität? sein?

Ich schaue mich um.

Und auch wenn ich in meinem weltlichen Zuhause gar nicht so leicht genügend Platz für ein Kloster, einen Kräutergarten, einen Gemüsegarten mit Gewächshaus, unberührte Natur und weites Wasser finden kann, so kann ich in meinen inneren Seelenbilderwelten und in meiner Fantasie all dies sehr leicht finden.

Und was sich davon in welcher Art und Weise weltlich verwirklichen darf und soll, dass überlasse ich großzügig dem Leben. Ich lasse mich gerne überraschen. Alles selbst zu planen und Gewissheit zu haben, was kommt, wäre ja langweilig.

Und so gebe ich mich nun hin.
Ich bin voll im Vertrauen.
Ich bin voll Zuversicht.
Ich bin voll Freude und Vorfreude.
Ich weiß, es ist gut.

Aus dieser wundervollen Energie heraus, die jetzt in diesem Moment in mir schwingt, kann nur Gutes erwachsen, kann nur Gutes entstehen, kann nur Gutes resultieren. Hier fühle ich tatsächlich Sicherheit und Gewissheit. Und dies fühlt sich zusätzlich gut an. Und ich fühle Mut und Vertrauen und fasse Glauben.

Ich schwinge in mir selbst energetisch in der wundervoll-schönen Energie des ?Klosters der Stille?. Und diese Energie darf nun der Nährboden für mein neues Leben sein. Auf diesem Nährboden wachsen nun Pflanzen und Bäume, Ereignisse und Lebenssituationen, Geschehnisse, Überraschungen und Zufälle, die diese Energie in sich tragen. Welch Freude!

Ich überlasse es dem Leben, die Regie über mein Leben zu führen.
Ich überlasse es ?dem Himmel?, zu arrangieren, was geschieht.
Ich gebe mich hin.

Meine neue Aufgabe ist nun, in dem Garten, den ich soeben energetisch angelegt habe, zu gärtnern, zu säen und zu ernten. Meine Aufgabe ist es, die Geschenke auszupacken, die ich für mich selbst gepflanzt habe. Meine Aufgabe ist, diese Geschenke zu schmecken, zu fühlen und zu genießen.

Ich bin dafür zuständig, meine Ernte einzufahren, dankbar in ihr zu baden und sie bewusst zu schmecken.

Und mit meinem Geist bezeuge ich, was ich mit meinem Körper fühle, erlebe und erfahre.

Auf diese Weise ist das Zusammenspiel von Körper und Geist perfekt. Und meine Seele freut sich, denn genau so hat sie es sich eigentlich vorgestellt und ausgedacht. Und nun darf es so sein.

Ja.

Ich empfange.
Ich nehme die Geschenke an.

Ich ernte.
Ich schmecke.
Ich fühle.
Ich genieße.

Und ich bezeuge und würdige.

. . . . .

Und nun bezeuge und würdige ich mein Heimkommen in meine ?alte neue Welt?.

Das Alte wird nun neu sein.
Und ich bezeuge es und erlebe und erfahre es.

Und so atme ich nun einmal bewusst tief ein.
Und mit meinem Ausatmen sage ich innerlich Ja.

Und ich atme noch einmal bewusst tief ein.
Und mit meinem Ausatmen sage ich innerlich Ja.

Und ich wackle einmal bewusst mit meinen Zehen.
Und ich bewege meine Beine.
Ich ruckle mit meiner Hüfte.
Ich bewege meinen Oberkörper.
Ich zucke mit den Schultern.
Ich spiele mit meinen Fingern.
Ich wackle mit meinem Kopf.

Und ich bin wieder da im Hier und Jetzt.

Und ich atme noch einmal tief ein.
Und mit meinem Ausatmen sage ich innerlich Ja.

Ja. So hat nun mein neues Leben begonnen.
Und ich schau einfach mal, was nun passiert.

Dabei lasse ich mich überraschen.
Das Leben ist immer für eine Überraschung gut.

Ich ernte.
Ich packe die Geschenke aus.

Ich fühle die Gefühle.
Ich genieße.

Ich sage Ja.
Und ich bezeuge und würdige.

Und im Hintergrund sehe ich meine inneren Bilder von meinem Klosterabenteuer. Und ich lebe mich nun in einer neuen Freiheit, in der mein Leben im Namen der Liebe von den Energien meiner inneren Freude bestimmt und gestaltet wird.

Ich bin Frieden.
Ich bin Freude.
Ich bin Freiheit.

Ich bin Dankbarkeit.

Danke.