Montag, 27. Juli 2020
Warum haben wir überhaupt Probleme und wie entstehen sie?
Es gibt eine sehr einfache Erklärung, wie wir unsere Probleme neu, anders und besser verstehen können. Hierzu machen wir uns bewusst, dass alles, was uns im Außen begegnet, für uns wie ein Spiegel ist. Und ein solch wunderbarer Spiegel ist beispielsweise ein Computer. Ein Computer spiegelt uns unser Gehirn. Und ein Computer kennt nur zwei Optionen: 0 und 1.

Und ganz genau so ticken auch unser Gehirn, unser Denken, unser Kopf, unser Verstand. Auch wir Menschen kennen nur zwei Optionen: Nein oder Ja. Dies bedeutet auf das Spirituelle übertragen: 0 = Nein = die universale Liebe fließt NICHT (sie steht still und ist blockiert). 1 = Ja = die universale Liebe fließt (sie kann und darf frei fließen, strömen und die Welt/unsere Welt mit ihrer Energie erfüllen).

Wenn nun irgendetwas in unserem Leben passiert, dann sagen wir zu diesem Ereignis Nein oder Ja. Hierbei ist es vollkommen egal, um was es sich handelt.

Es kann das Essen in einem Restaurant sein.
Es kann das Tragen einer Maske sein.
Es kann unser Arbeitsplatz sein.
Es kann unser Partner sein.
Es kann ein bestimmtes Verhalten unseres Partners sein.
Es kann das Verhalten unserer Kinder sein.
Es kann das Verhalten fremder Kinder sein.
Es können politische Entscheidungen sein.
Es kann die Impfpflicht sein.
Es kann unser Nachbar sein.
Es kann das Verhalten eines Kunden im Supermarkt sein.
Es können Worte sein, die wir uns am Telefon von unseren Eltern anhören müssen.
Es können die Rahmenbedingungen am Urlaubsort sein.
Es kann unser Einkommen sein.
Es kann unsere Wohnsituation sein.
Es kann unser Gesundheitszustand sein.
Es kann alles sein.

Und wir sagen zu dem, was ist, Nein oder Ja. Innerlich beziehen wir Stellung und lehnen etwas ab oder wir freuen uns, dass es so ist, wie es ist.

Nehmen wir beispielhaft einmal an, wir lehnen gewisse Verhaltensweisen oder Eigenarten unseres Partners ab. Dann sagen wir also NEIN dazu. Und mit diesem NEIN gehen Gefühle einher, dass wir uns ärgern, dass wir hadern und dass wir es gerne anders hätten. Wir sagen NEIN zu dem, was ist, und wir wünschen uns ein ANDERS.

So leben die meisten Menschen in Bezug auf sehr viele Lebenssituationen. Und genau dies macht uns auf Dauer krank.

Es gibt noch eine zweite Variante, wie wir krank werden können, nämlich wenn wir JA sagen. Stellen wir uns einmal vor, dass wir in einem Büro arbeiten. Und weil die Kollegin ausgefallen ist, bittet uns der Chef, dass wir vorübergehend auch die Angelegenheiten dieser Kollegin mit übernehmen. Da wir ein Mensch sind, der schlecht Nein sagen kann, sagen wir JA. Doch wir ärgern uns, dass wir Ja gesagt haben, weil wir auch so schon genug zu tun haben und unsere eigenen Sachen kaum bearbeitet kriegen.

Wir haben also höflicherweise, rücksichtsvollerweise JA gesagt. Und wir ärgern uns und hadern mit unserem JA. Und wir würden es eigentlich gerne ANDERS haben.

Es gibt also sowohl beim NEIN-sagen wie auch beim JA-sagen die Möglichkeit, dass wir uns ärgern, dass wir innerlich hadern, dass wir es am liebsten ANDERS hätten - und dass uns die unbefriedigende Situation auf Dauer krank macht. Daher können wir leicht erkennen, dass es NICHT auf das NEIN oder das JA als solches ankommt. Sondern es spielen noch weitere Faktoren mit hinein. Doch welche sind dies?

Was können wir weiter vom Computer lernen? Schließlich spiegelt uns der Computer ja uns selbst. Was kann der Computer anderes tun, als 0 und 1 verstehen?

Nichts.

Der Computer KANN NUR und kennt nur 0 und 1.

Also können wir hieraus für uns ableiten, dass auch die Schöpfung (das universale Bewusstsein) nur 0 und 1 - also nur Nein und Ja kennt/versteht. Und auch für uns selbst geht es immer nur um NEIN oder JA. Es geht nämlich darum, ob wir zu unserem NEIN Nein sagen oder ob wir zu unserem NEIN Ja sagen. Und es geht auch darum, ob wir zu unsere JA Nein sagen oder zu unserem JA Ja sagen.

Wenn wir zu unserem NEIN Nein sagen, dann haben wir ein Problem.
Wenn wir zu unserem NEIN innerlich Ja sagen, dann stehen wir zu unserem Nein.
Wenn wir zu unserem JA Nein sagen, dann haben wir ein Problem.
Wenn wir zu unserem JA Ja sagen, dann ist alles bestens und wir erleben Freude.

Wenn wir zu unserem NEIN Nein sagen, dann haben wir ein Problem, weil ein Doppel-NEIN gleichbedeutend mit einem JA ist. Dies haben wir schon damals in der Schule gelernt: Minus mal Minus ergibt Plus. Wenn wir also zu einer Situation im außen Nein sagen, und wenn wir uns dann darüber ärgern, dass wir Nein sagen müssen, dann hadern wir mit unserem Nein, dann ärgern wir uns über unser Nein, dann sagen wir innerlich Nein zu unserem Nein, also sagen wir zweimal Nein und damit sagen wir JA.

Dies ist mega paradox, doch so können wir nun leichter verstehen, weswegen in einigen Punkten in unserem Leben einfach Stillstand ist, Vollblockade, Stau, nichts geht mehr, es bewegt sich einfach nichts, wir kommen nicht voran.

Nehmen wir als Beispiel zwei Beispiele. Beispiel a): Etwas am Verhalten unseres Partners nervt uns. Wir sagen Nein zu dem Verhalten des anderen. Und wir ärgern uns darüber, dass wir Nein sagen müssen. Beispiel b) Wir sind im Urlaub und neben unserem Hotelzimmer ist eine Baustelle und der Presslufthammer nervt und ärgert uns gewaltig. Wir sagen also Nein zum Presslufthammer. Und wir sagen Nein dazu, dass wir uns über den Presslufthammer ärgern.

In beiden Beispielen sagen wir zweimal Nein. Damit sagen wir JA und die Situation bleibt so wie sie ist. Das Verhalten unseres Partners nervt uns weiterhin. Und die Baustelle dürfen wir den gesamten Urlaub lang „genießen“.

Wie können wir nun NEU mit einer solchen „Standardsituation“ neu umgehen?

Dass wir von bestimmten Verhaltensweisen anderer Menschen (und insbesondere unseres Partners) genervt sind, liegt in der Natur der Sache. Wir sind schließlich keine Übermenschen. Also kommt unser erstes Nein spontan, echt und authentisch. Natürlich hat es etwas mit unseren Werten und Vorstellungen zu tun. Dies trifft auf unseren Partner zu und wird noch sehr viel klarer am Beispiel der Baustelle deutlich. Natürlich haben wir die Vorstellung, im Urlaub Ruhe und Entspannung genießen zu wollen. Ist doch logisch.

Wenn dann in unserem Leben also eine Situation eintritt, zu der wir NEIN sagen, so können wir BEVOR wir unser zweites Nein abgeben, uns darüber BEWUSST werden, DASS wir NEIN gesagt haben. Meistens sagen wir die beiden Neins so schnell hintereinander, dass es wie ein einziges Nein wirkt. Doch es sind ZWEI Neins. Das erste Nein kommt spontan, unreflektiert, einfach so aus uns selbst heraus. Und das zweite Nein ist dann das Nein, das in uns Gefühle von sich ärgern, grollen, hadern, genervt sein, frustriert sein, sich ungerecht behandelt fühlen, wütend sein oder auch traurig sein auslöst.

Wenn wir uns nach unserem ersten Nein BEWUSST darüber werden, dass wir gerade etwas ablehnen, dass wir gerade zu einer Situation im Außen Nein sagen, dann können wir - anstatt unbewusst nochmals Nein zu sagen - einfach JA sagen. Und mit diesem JA geht dann einher, dass wir all unsere Gefühle, die jetzt gerade in uns schwingen, BEREITWILLIG fühlen. Wir nehmen unsere Aufmerksamkeit WEG von der Situation im Außen und lenken unseren Fokus HIN zu uns selbst nach innen, HIN zu unseren Gefühlen. Indem wir dies tun, praktizieren wir Selbstliebe, denn WIR NEHMEN UNS SELBST BEWUSST WAHR. Wir nehmen unseren emotionalen Zustand für wichtiger als das Außen. Wir schenken uns selbst mehr Beachtung/Aufmerksamkeit als dem Außen.

Aus unserem Geist heraus nehmen wir uns selbst wahr, wie wir uns auf der Ego-Ebene gerade fühlen. Wir als Geist haben sozusagen Mitgefühl mit unserem eigenen Ego, dessen Vorstellungen enttäuscht wurden und dass sich gerade furchtbar ärgert.

Mit diesem Trick entkoppeln wir bewusst unser unbewusstes Verstricktsein mit unangenehmen, negativen, belastenden, schmerzhaften und leidvollen Lebenssituationen und Ereignissen.

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Das Gleiche können wir natürlich auch dann tun, wenn wir im Büro Ja gesagt haben und uns dann über unser eigenes Ja ärgern. Nachdem wir Ja gesagt haben (erste Ebene), nehmen wir bewusst wahr, wie wir innerlich Nein zu unserem Ja sagen (zweite Ebene). Wenn wir dieses Nein wahrgenommen haben, eröffnen wir jetzt die dritte Ebene und entscheiden bewusst, ob wir Nein zu unserem Nein sagen oder ob wir Ja zu unserem Nein sagen. Wenn wir Nein zu unserem Nein sagen, so gilt das zuvor gesagte mit den Beispielen des Verhaltens unseres Partners oder mit der Baustelle im Urlaub.

Die neue innere Haltung wäre also, bewusst Ja zu dem Nein zu sagen, das wir gegenüber unserem Ja fühlen, als wir es gegenüber unserem Chef gesagt haben. Und dann fühlen wir eben bereitwillig all unsere Gefühle, die mit dieser Situation einher gehen. Um all die vielen Gefühle besser sortieren und erfassen zu können, können/sollten wir sie vielleicht einmal aufschreiben. Das macht Sinn.

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Weshalb sind überhaupt Situationen eingetreten, in denen wir uns über etwas ärgern?

Wer ist dafür verantwortlich?

In letzter Instanz ist es unser eigenes Herz, unsere eigene Seele, die im Außen Situationen arrangiert haben, weil durch diese Situation in uns bestimmte Gefühle ausgelöst werden, die noch angeschaut und bejahend angenommen werden möchten. Wir MÜSSEN sie bejahend fühlen, akzeptieren, annehmen und anerkennen, denn sonst versperren diese Gefühle/Energien unseren Energiefluss.

Wir können davon ausgehen, dass wir alle in unserer Kindheit und/oder in früheren Leben eine oder mehrere traumatische Situationen erlebt/erlitten haben, deren zugehörige Gefühle/Energien wir abgespalten haben. Es war einfach zu schlimm. Wir haben das Schlimme einfach nicht verarbeitet bekommen.

Das macht nichts. Es ist überhaupt kein Problem. Unsere menschlichen Reaktions-, Verarbeitungs- und Verdrängungsmechanismen schützen uns, arbeiten FÜR uns und ermöglichen uns ein Überleben. Doch all die Gefühle/Energien, das seit damals nun bei uns unter dem Teppich liegen, lassen uns jedes Mal über die Hubbel unterm Teppich stolpern. Das ist ärgerlich. Oder anders ausgedrückt: Wenn wir uns vorstellen, wir selbst sind ein Schloss, dann lungern vor unserer Schlosstür lauter negative Schattengefühle. Wie Landstreicher hocken sie vor unserer Schlosstür und begehren Einlass. Doch wir lassen die Tür zu.

Das Dumme ist nun: Solange wir unsere Tür zu lassen, können auch die lichtvollen, schönen, harmonischen, herrlichen, freudvollen Gefühle nicht mehr zu uns eintreten. Wir müssen also zunächst erst all die negativen „Landstreicher-Schattengefühle“ zu uns herein und durch uns durch lassen, bevor wir dann im Anschluss daran die lichtvollen Gefühle in unserem Schloss begrüßen dürfen.

Das damals existenziell traumatische Lebensereignis hat sich freundlicherweise in viele, viele harmlosere „Untergefühle“ zersplittert. So sind die Gefühle/Energien nicht mehr ganz so heftig, dafür sind es jetzt sehr, sehr viele und es dauert eben so seine Zeit.

Mit den Bildern FAHRSTUHL INS LICHT, LICHTKANAL INS LICHTPORTAL, TRANSFORMATIONSFABRIK, FEUER DER TRANSFORMATION und DER ENERGIEKREISLAUF DER LIEBE können wir uns selbst das Leben etwas leichter machen, wenn es um das DURCHLASSEN der Energien/Gefühle geht.

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Der große „Gewinn“, den wir mit unserem NEIN, unserem Hadern und unserem Ärger erreicht haben, ist, dass wir uns selbst sehr wirkungsvoll blockiert haben. Wir durften uns einfach als „unheiliger“ Mensch getrennt von unserem Göttlich-Sein erfahren. Wir durften uns klein und unscheinbar fühlen. Wir durften uns als Opfer wahrnehmen. Wir fühlten uns machtlos und hilflos. All dies sind wertvolle Erfahrungen, die wir niemals hätten machen KÖNNEN, wenn uns schon immer klar gewesen wäre, dass wir selbst GOTT SIND und dass allein die Kraft unseres Geistes in Jetzt-Zeit Wirklichkeiten erschafft - zunächst in unserer Fantasie, für die Manifestation im Irdischen braucht es a) aufgrund der Trägheit der Masse dann etwas Zeit und b) sind all unseren inneren Bilder NICHT wörtlich zu nehmen, sondern als Metaphern/Gleichnisse zu verstehen, sodass die irdische Manifestation stets vollkommen von unseren inneren Bildern/Vorstellungen abweichen wird.

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Besonders schwierig ist es natürlich, den Verlust eines nahestehenden Menschen bejahend anzunehmen. Wenn ein geliebter Mensch aus unserem Leben tritt, so macht er Platz frei für Neues. Im simpelsten Fall für eine persönliche neue Freiheit für uns selbst. Dies können wir natürlich erst und nur dann wertschätzen, wenn wir JA zu der neuen Lebenssituation sagen. Solange wir NEIN sagen, stecken wir im Hadern, im Ärger und im ES ANDERS HABEN WOLLEN fest.

Sehr häufig ist es so, dass die Seele, die sich für unser Gefühl zu früh verabschiedet, bereits „für ein neues Engagement gebucht ist“. Es kann sein, dass Opa stirbt, weil er als Enkelkind oder Urenkel neu inkarnieren möchte. Die Seele, die geht, geht nur einmal nach Hause in den Himmel, macht sich frisch und zieht sich dann mit ihrer Neuinkarnation „ein neues Kostüm“ (einen neuen Körper mit neuen Rollen) an.

Das ganze Leben ist ein göttliches Theaterspiel. Die Seelen betreten in Ego-Körpern als Schauspieler die Bühne, führen ihr Stück auf und dann verlassen sie die Bühne wieder - um an einem anderen Spielort ein anderes Theaterstück aufzuführen. Und Gott und die Engel sind die Zuschauer. Ihnen gefällt das großartige Schauspiel der Egos auf der Bühne des Lebens, die wir Erde nennen. Und es ist alles dabei: Tragödien, Komödien, Lustspiele, Musicals - eben wie im richtigen Leben. Denn unser Leben ist ein Spiegel (ein naturgetreues Abbild) des universalen, göttlichen Spiels.

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Zur Lösung all unserer Probleme, kommt es darauf an, was wir als ZWEITES sagen. Solange wir NEIN zu unserem Nein oder zu unserem Ja sagen, solange haben wir große Sorgen und Probleme sowie ein leidvolles Leben voller Schmerz und Unglück.

Erst wenn wir BEWUSST JA SAGEN - ganz gleich ob zu unserem Nein oder zu unserem Ja, kann die Energie der Liebe wieder FREI fließen. JA sagen bedeutet, JA zu sagen zu den Gefühlen, die genau Jetzt in uns schwingen. JA SAGEN bedeutet, anzunehmen, dass unsere augenblickliche Lebenssituation nun mal mit genau diesen Gefühlen einher geht. Und dann fühlen wir sie eben. JA!

Und dann stellen wir uns vor, wie die Energien/Gefühle DURCH uns hindurch fließen ins Licht, in den Himmel. Wir stellen uns vor, wie sie in unser Schloss eintreten und in ihrem Rhythmus eigenständig weiterziehen durch die Goldenen Tür zur TRANSFORMATIONSFABRIK. Oder wir stellen uns vor, wie die Gefühle IN UNS zum FAHRSTUHL DES LICHTS gehen und wir sind der Liftboy und öffnen den Gefühlen/Energien mit einem Lächeln die Tür. Oder wir nehmen uns selbst wahr als ein FEUER DER TRANSFORMATION oder als der LICHTKANAL INS LICHTPORTAL.

Es gibt viele Wege.
Es gibt viele Möglichkeiten.
Alle sind richtig.
Solange wir JA sagen, fließt die Energie der Liebe.

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Die grobe Richtschnur ist: Solange wir etwas ANDERS haben wollen, sind wir mal wieder im NEIN stecken geblieben. Immer, wenn wir uns wünschen, dass unser Leben doch ANDERS sein sollte, wird es so bleiben, wie es ist oder noch schlimmer werden.

Die Lösung ist, das JETZT anschauen, das JETZT fühlen und das JETZT in seiner Qualität und mit all seinen Gefühlen/Energien wahrzunehmen, zu akzeptieren und anzuerkennen. Das JETZT ist jetzt so, wie das JETZT jetzt ist. Jetzt ist es NICHT anders, sondern jetzt ist es so, wie es jetzt ist. Und wir fühlen, wie wir uns mit DIESEM JETZT jetzt fühlen. Indem wir JA sagen zu genau den Gefühlen, die mit dem jetzigen JETZT einhergehen, haben wir unsere Aufmerksamkeit von einem möglichen, in der Zukunft liegenden ANDERS abgezogen und konzentrieren uns voll und ganz auf das JETZT. Wir würdigen das JETZT in seinem Sosein.

Das JETZT ist sozusagen wie ein kleines Kind, das unsere Aufmerksamkeit haben möchte. Und wenn es die nicht bekommt, dann quakt es immer lauter rum. Solange wir mit unserer Aufmerksamkeit in der Vergangenheit oder in der Zukunft sind, wird das Jetzt auf sich selbst aufmerksam machen. Und dies gelingt ihm am besten, indem es uns Schmerzen schenkt. Denn Schmerzen fühlen wir immer JETZT.

Schmerzen beamen uns - ob wir es wollen oder nicht - zurück ins JETZT.

Doch wir dürfen uns auch klug und weise verhalten. Wir dürfen auch FREIWILLIG das JETZT beachten und fühlen. Wenn wir dies tun, ist das Jetzt zufrieden, denn dann bekommt es unsere volle Aufmerksamkeit. Das Jetzt wird dann sehr handzahm und wir werden eine gute, gemeinsame Zeit zusammen haben. Von Jetzt zu Jetzt in herrlicher, glückseliger Freude …