Freitag, 9. November 2018
Resonanzgesetz Polaritätsgesetz Schattenarbeit
Heute mal etwas über die Gesetze der Resonanz und der Polarität sowie über Schattenwelten und unsere Schattenseiten und wie wir damit umgehen können im Leben.

Ich fang einmal bei unserem Ursprung an: Unser Ursprung ist Einssein, Licht, reine Liebe, Eu-Freude, wahrnehmendes Bewusstsein, Formlosigkeit, formlose Energie ohne jedes „Etwas“, reines Potenzial, das Feld der Möglichkeiten. Dies ist das, was wir als die EINE, allumfassende Ur-Seele sind.

Dies ist unser Ursprung, an den wir uns über Jahrtausende Menschheitsgeschichte NICHT erinnern konnten, weil wir unbewusst waren.

Da diese Ur-Energie auch dann IN UNS existiert, selbst wenn wir nichts von ihr wissen, treten wir immer wieder zu ihr in Resonanz. Hierin begründet sich eben das sogenannte Resonanz-Gesetz. Wir treten in Resonanz zu uns selbst. Wir als unbewusstes Wesen treten in Resonanz zu der Ur-Energie unseres Seins. Und dieses „in Resonanz treten“ nennen und fühlen wir dann als LIEBE. Wir fühlen uns zu etwas hingezogen, was wir nicht fassen können, und von dem wir doch spüren, dass wir es sind.

Zugleich erleben wir ein gegenläufiges Phänomen. Fast jedes Ehepaar kennt es, dass die Liebe schon nach sieben Jahren anders ist als am Anfang. Das anfängliche „sich-zueinander-hingezogen-Gefühl“ hat sich verwandelt in ein „getrennt-sein-Gefühl“ oder in ein „sich-voneinander-abstoßen-Gefühl“.

Auch DIESE Gefühle haben etwas mit dem Resonanzgesetz zu tun. Es ist „Anti-Resonanz“. Während das Verliebtsein-Gefühl am Anfang pure Resonanz auf der Herzensfeldebene war, ist das „sich gegenseitig ablehnen“ irrwitziger Weise ebenfalls Resonanz – jedoch jetzt auf der Ego-Ebene. Mein Ego-Schmerzkörper tritt in Resonanz mit dem Ego-Schmerzkörper meines Gegenübers und unsere Schmerzkörper „lieben sich“. DIES ist das, was wir als „weltliche Liebe“ kennen und erfahren. „Ich liebe DICH“ anstatt „ich liebe MICH“ ( = ich liebe MEIN eigenes Inneres Kind).

Der Ego-Schmerzkörper hat viel unverarbeitete Gefühle erlitten und als Schmerzkörper abgespeichert. Er ist „süchtig nach neuem Schmerz“. Über die Jahrtausende Menschheitsgeschichte ist Schmerz seine Droge geworden. Er liebt den Schmerz und ist abhängig von ihm. Und DIESE schmerzvolle Abhängigkeit ist die Basis und Grundlage unserer weltlichen Liebe.

(Es gibt natürlich auch einige wenige Paare, die sich himmlisch lieben, doch die meisten Menschen lieben sich weltlich und dies ist oftmals sehr schmerzvoll …)

Noch viel ausführlichere Informationen, Impulse und Anregungen zu diesem Thema findest Du in dem Buch "Eine Neue Ordnung - Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen": Band 1 http://hierophant-shop.de/neues-bewusstsein/52/eine-neue-ordnung, Band 2 http://hierophant-shop.de/neues-bewusstsein/60/eine-neue-ordnung-band-2, Band 3 http://hierophant-shop.de/buecher/neues-bewusstsein/116/eine-neue-ordnung-band-3.

Wir machen weiter im Text …

Warum gibt es neben dem Gesetz der Resonanz nun auch noch das Gesetz der Polarität?

Die Ur-Frage der Schöpfung war: Wie kann sich die formlose Ur-Energie leben, erfahren und zum Ausdruck bringen? Wie kann sie in Erscheinung treten? Wozu gibt es sie überhaupt?

Wenn formlose Energie in ihrer Formlosigkeit alle Zeit und Ewigkeit existieren würde, das wäre ziemlich unspektakulär und langweilig. Es wäre NICHTS! Null Formen. Null Erleben. Null Erfahrungen. Null Leben!

Die Ur-Energie ist in sich formlos. Sie IST ALLES, doch NICHT in Form von Form, sondern lediglich als Potenzial, als formlose Energie. Insofern ist sie NICHTS. Das ALLES der formlosen Ur-Energie ist NICHTS! Zumindest nichts Konkretes.

Wenn aus diesem formlosen „Nichts-Brei“ jetzt ETWAS hervorgehen soll (um sich zu erfahren), dann muss sich dieses Etwas, diese Form, abgrenzen vom Rest. Das Etwas, das etwas ist, definiert sich darüber, dass es ETWAS ist. Folglich ist es alles andere NICHT. Das ETWAS hat sich aus dem „Alles-Brei“ herausgelöst. Und hierdurch sind Polarität und Gegensätzlichkeit entstanden.

Ich erkenne mich als der, der ich bin, indem ich erkenne, wer ich NICHT bin!

Dieser Satz ist elementar für unser Menschsein. Jedes Kind definiert sich als Junge oder Mädchen, indem es im Kindergartenalter lernt, sich vom anderen Geschlecht zu unterscheiden und abzugrenzen. Das Kindergartenalter ist sinnbildlich die Stufe, als Eva vom Apfel abbiss.

Als Baby ist das Kind noch eins mit der Mutter. Es kennt keine Geschlechts- und keine Alters-Unterschiede. Das ICH entsteht erst mit dem Älterwerden. Dies ist „der Fall aus dem Paradies“. Wenn das Kind Selbstbewusstsein entwickelt, wird es sich seiner selbst bewusst. Es bemerkt, dass es gar nicht „die Mutter IST“, sondern ein eigenes Lebewesen (manche Menschen erkennen dies ihr ganzes Leben lang NICHT, sie bleiben IMMER abhängig von bzw. eins mit der Mutter bzw. den Eltern).

Das Gesetz der Polarität ist also die Basis, damit es überhaupt ein ICH und ein DU sowie ein „Ich biun hier“ und ein „dort ist etwas außerhalb von mir“ geben kann.

Und in diesem unbewussten Wirrwarr wachsen wir nun auf und es wachsen dort auch unsere Schatten. Schatten symbolisieren hierbei den Gegenpol zum Licht. Auch hier gilt: Ich weiß, wer ich bin, wenn ich weiß, wer ich NICHT bin. Und um meine Schönheit als Licht bewusst erkennen und genießen zu können, brauche ich einen Hintergrund, von dem ich mich abhebe.

Ein Beispiel: Laternelaufen. Die Kinder laufen mit ihren Laternen jetzt im Herbst durch die dunkle Nacht. Dies sieht wunderschön aus. Der gleiche Laternenumzug im Sommer zur Mittagszeit macht einfach nichts her. Zu wenig Unterschiedlichkeit, zu wenig Gegensatz, zu wenig Kontrast.

Licht ist nur in der Dunkelheit als Licht erkennbar. Eine Kerzenflamme im Sommerurlaub am Strand machts nichts her. Die gleiche Kerzenflamme abends in romantischem Ambiente macht eine schöne Stimmung.

Wir als Menschen sind Licht. Um unser Licht zu zeigen, brauchen wir die Dunkelheit rings umher. Damit „ich als Menschheit“ mich als Licht genießen kann, habe „ich als Menschheit“ zunächst einmal sehr viel dunklen Hintergrund geschaffen in Form von Gewalt, Krieg, Unglück, Problemen und Krankheit. Dieser Hintergrund ist notwendig, ja ist die Voraussetzung dafür, dass ich mich als Licht BEWUSST erkennen und genießen kann.

Adam und Eva waren damals zwar im Paradies, doch sie waren sich ihres Glücks NICHT bewusst. Deshalb starteten sie diese lange Reise durch die dunkle Nacht/Welt des Ego.

Außerdem fällt mit zum Thema Schatten auch noch folgendes ein: Als Kind lebten wir in einer Abhängigkeitsbeziehung von unseren Eltern. Heute sind wir als Erwachsene frei, wir sind autonome Wesen in Interaktion mit unserer Umwelt.

Unser Ego bildet sich während unserer Kindheit aus. Unser Ego ist die Instanz, die sich vom Rest der Welt abgrenzt. Somit ist unser Ego sehr, sehr wichtig, denn ohne unser Ego würden wir sofort wieder mit dem „Alleins-sein-Brei“ verschmelzen. Unser Ego hält die Trennung aufrecht und damit die Existenz unseres Ich.

Hierbei ist unser Ego nichts eigenes, sondern es ist zu Beginn wie ein „leerer Eimer“, den man mit allem möglichen befüllen kann. Unser Ego lernt, wenn wir Kind sind, in dieser Welt von unseren Eltern und von der Gesellschaft , was richtig und was falsch ist in dieser Welt. Diese Lernerfahrungen laufen dabei jedoch häufig den Wünschen und Bedürfnissen unseres Inneren Kinds (unseres Herzensfeldes) entgegen.

Wir lernen daher als Kind vor allem eines: Wir lernen die Impulse unseres Herzensfeldes (die Wünsche und Bedürfnisse unseres Inneren Kindes) zu unterdrücken. HIERDURCH entstehen unsere Schatten.

Schatten ist all das, was wir in unserer Kindheit gelernt haben, als negativ zu definieren. Folglich haben wir gelernt, die gesunden Impulse unseres eigenen Inneren Kindes als negativ zu definieren. Folglich ist der sogenannte Schatten in Wirklichkeit KEIN Schatten, sondern das Licht unseres Inneren Kindes.

Dieses Licht zu leben wurde uns jedoch als Kind während unserer Kindheit verboten. Will ich heute als Erwachsener also erwachsen sein (mein freier „Innerer Erwachsener“ sein), so muss ich mein Leben auf links krempeln. Ich muss all die alten Vorstellungen und alles, was ich als Kind (als Ego) gelernt habe, verabschieden und ich muss alles um 180 Grad drehen und auf den Kopf stellen.

Es ist an der Zeit, zu erkennen, dass alles (fast alles), was ich in meiner Kindheit in dieser Gesellschaft als richtig gelernt hatte, falsch für mein Inneres Kind war. Und dass das, was für mein Inneres Kind gesund und richtig ist, oftmals als falsch von dieser Gesellschaft empfunden wird. Fazit: Das, was ich dachte, was mein dunkler Schatten ist, ist eigentlich mein wahres, lichtvolles Licht!

Ich fasse noch einmal zusammen …

1) Das, was ich dachte, was mein Schatten ist, BIN ICH IM LICHT!
2) Das Gesetz der Resonanz lässt mich die Liebe meines Herzensfeldes spüren.
3) Das Gesetz der Polarität manifestiert mich als Form/Ego hier auf in der Welt der Formen.

Ich bin alles vier: Schatten und Licht sowie formlose Energie = Liebe/Herz und Form = Ego/Mensch.

Und all DIES sind meine Spielsachen, um in diesem Leben Erfahrungen zu machen. Ich spiele mit Schatten und Licht sowie mit formloser Liebe und mit den Dingen dieser Welt. Dies ist mein Spielplatz, meine Welt der Erfahrungen – mein großes Glück und meine schönste Freude …

Und mit einem tiefen, innigen JA hierzu macht mir all dies sogar riesigen Spaß …

Bei Fragen frag gerne konkret nach. Im Austausch miteinander zu sein macht Spaß …



Helfersyndrom auflösen
Helfersyndrom auflösen. Ja, manchmal ist es verblüffend, wie hartnäckig uns das Leben immer wieder die gleichen Lektionen vor die Füße legt. Dies aufzulösen zum Glück ist einfacher als Du denkst.

In den Spiegel zu schauen und sich dort selbst zu erkennen gelingt uns manchmal, manchmal aber auch nicht. Wir erkennen dann zwar ETWAS, finden aber den Schlüssel nicht, um etwas zu verändern.

Mein Tipp: Mache einmal folgende Übung: Wenn Du zum Beispiel einen neuen Menschen kennenlernst und dieser hat dann „so seine Probleme“, dann horche JETZT einmal innerlich auf Deine Gefühle und Deine Impulse. Was regt sich da IN DIR?

Momentan ist es ja so, dass Du vielleicht tatsächlich schon im Spiegel erkannt hast, dass da „etwas im Argen liegt“ und es ist Dir gelungen, Deine „natürlichen Impulse Deines liebevollen Helfersyndroms“ zu unterdrücken. Du hast womöglich gar keine Lust mehr, sie zu leben und kehrst diese Impulse deshalb unter den Teppich.

Immerhin hast Du hier bereits eine gewisse Steuerungsfähigkeit – das ist schonmal gut!

Aber wie Du unweigerlich bemerkst, bietet Dir das Leben immer wieder die gleichen Situationen, in denen die Verlockung sehr groß ist, DOCH Deinem Helferimpuls zu folgen. Dies bedeutet: ETWAS in Dir WILL gelebt werden.

Und dieses ETWAS, diesen Impuls, das, was da aus Dir heraus in die Welt WILL, das darfst Du JETZT einmal auf einen Zettel schreiben. Auch, wenn Du Dich mit einer leisen oder lauten inneren Stimme dafür verurteilst, dass Du dieses Helfersyndrom hast, schreibe einfach mal auf, welche Impulse dies sind (zum Beispiel: ich möchte, dass es dem anderen gut geht … u.s.w.)

Nimm Dir etwas Zeit und schreibe ALLES auf, was Dich am helfen befriedigt (und schiebe die Dich selbst verurteilende Stimme für diese Übung kurz beiseite. Diese Stimme darf zuschauen und beobachten, sie bekommt anschließend noch eine wichtige Aufgabe).

Also – JETZT erstmal alles aufschreiben …

Wenn Du alles aufgeschrieben hast, erst DANN solltest Du weiterlesen …





Hast Du WIRKLICH ALLES aufgeschrieben (oder beschummelst Du Dich selbst …?)

Bitte wirklich erst einmal ALLES aufschreiben …!!!





Hast Du JETZT alles aufgeschrieben? Gut, dann geht es jetzt weiter …

Schau Dir Deine Liste einmal an … Alles, was Du aufgeschrieben hast, ist doch etwas GUTES – oder? Du möchtest, dass es dem anderen besser geht. Du möchtest, dass er seine Probleme in den Griff kriegt. Du möchtest, dass sich seine Lebensqualität verbessert. Du möchtest, dass er sich gut fühlt. Du möchtest, dass es ihm einfach gut geht!

Und … - ist hieran irgendetwas zu verurteilen? - Nein! Du möchtest GUTES für den anderen. Das ist doch gut!

Aber irgendwo muss da noch ein Haken versteckt sein, denn sonst wäre ES ja kein Problem. Und den Haken suchen und finden wir JETZT.

Fakt ist: Du möchtest GUTES für den anderen.
Und das Problem ist: Du möchtest Gutes FÜR DEN ANDEREN.

Dass Du GUTES für den anderen möchtest, ist im Grunde sehr schön, doch es ist erst DANN gesund, wenn Du ZUVOR GUT ZU DIR warst!

Deshalb meine Frage: All das, was Du aufgeschrieben hast, lässt Du all das auch mit gutem Gewissen DIR SELBST zufließen? Ist es so, dass Du möchtest, dass es DIR besser geht, dass Du möchtest, dass DU DEINE Probleme in den Griff kriegst, dass Du DEINE Lebensqualität verbesserst, dass Du DICH gut fühlst, dass es DIR einfach gut geht! Darfst DU es DIR gut gehen lassen ?

Und spüre bei den folgenden Worten einmal tief in Dich hinein …

Und ich vermute, dass da irgendwo ganz tief IN DIR ein Versprechen, ein Glaubenssatz, eine (frühkindliche) Programmierung verankert ist, der es Dir VERBIETET, Dich selbst zu beglücken, Dir selbst Freude zu schenken, es Dir selbst gut gehen zu lassen.

Meistens dürfen wir es uns schon „ein bisschen“ gut gehen lassen … - aber eben nur ein bisschen, nur so viel, wie es auch DEN ANDEREN gerade GUT geht. Das Versprechen, die Selbstgeißelung, der Glaubenssatz lautet: Es darf mir NIEMALS BESSER gehen als meinem Gegenüber.

Und HIER findest Du den Grund, weswegen Du DEN ANDEREN so puschst. Wenn es DEM ANDEREN gut, besser und am besten geht, DANN hast auch DU die Erlaubnis, dass es DIR so gut gehen darf WIE IHM.

Der Ursprung KANN zurückreichen bis in Deine Kindheit, in das Zusammenleben mit Deinen Eltern. Und der Ursprung KANN noch sehr viel weiter zurück reichen bis in ein früheres Leben. Vielleicht ist dieses Thema sogar ein sehr, sehr altes Thema, dass Deine Seele schon sehr viele Leben mit sich herum geschleppt hat – und dass sich nun endlich auflösen darf …

Diesem Verhalten liegt folgende Erfahrung, folgendes Bild zugrunde: Wenn da ein Mensch ist, dem es schlecht geht, der im Sumpf feststeckt, der energetisch gerade sehr niedrig schwingt, der „im Dunkeln sitzt“ – und wenn Du als Licht dann diesem Menschen Deine Hand reichen und ihm helfen möchtest, dann BLENDEST Du ihn.

Dein Licht scheint so hell, dass er NICHT Deine Hand greifen kann, sondern er schlägt seine beiden Hände vor sein Gesicht und schützt seine Augen vor der strahlenden Helligkeit. Er KANN Deine Hand NICHT greifen, es ist zu hell für ihn. Dein Licht schmerzt ihn in seinen Augen. Er KANN Dich nicht sehen, nicht erkennen, er weiß nicht, was da ist. Er sieht nur über all Licht und Licht und helles Licht. Und er weiß nicht, wo er hingreifen und wo er zupacken soll.

Aus diesem Grunde hast Du eine neue Lösung gefunden: Du betätigst den Dimmerschalter und dimmst Dein Licht ab. Du reduzierst Deine Helligkeit. Du verminderst Deine Energie. Du stellst Dein Licht dunkler. Du begibst Dich auf SEIN Energieniveau. Du lässt Dich zu ihm herab. „Du erniedrigst Dich selbst.“

Wenn Dir dies gelungen ist, dann seid ihr beide gleich. Dann kann er Dich sehen und freut sich, dass Du da bist. Dann seid Ihr auf einem Energielevel, zwar auf SEINEM, aber dafür immerhin auf einem gemeinsamen. - Aber … - dann steckt ihr BEIDE in der Dunkelheit, im Sumpf, in der Pampe, in der Schwere fest.

Du weißt zwar tief in Dir, dass Du Licht bist (bzw. bis vor kurzem warst), doch JETZT (hier unten im Sumpf) steht Dir Deine volle Lichtkraft NICHT mehr zur Verfügung. Du bist zwar nun bei ihm, kommst aber aus eigener Kraft nicht mehr da raus. Auch DU brauchst jetzt Hilfe …

So war es damals, als wir Kind waren. Wir kamen als lichtvolle Seelen aus der Sonne, inkarnierten und um unsere Eltern nicht zu blenden, reduzierten wir unsere Energie und verrieten uns damit selbst – bis heute.

Das Gute in Deiner Situation heute ist: Ihr seid zu zweit. Das Gute ist: DU erinnerst Dich noch an DEIN Lichtsein. Das Gute ist: DU hast KEINE Angst vor dem Licht.

Auch wenn derjenige, dem DU helfen willst, Angst vor dem Licht hat, DU hast KEINE Angst vor dem Licht.

Und jetzt KANNST DU das Licht anrufen. Und wenn das Licht JETZT zu EUCH kommt, dann hast DU KEINE Angst vor dem Licht, sondern DU kannst ins Licht schauen und es annehmen. Und der andere kann und darf SEINE Hände vor SEIN Gesicht schlagen und sich schützen. DU ergreifst die Hilfe des Lichts. Mit einer Hand greifst Du zum Licht und mit Deiner anderen Hand fasst Du den von Dir geliebten Menschen sicher an – und so erlöst Du EUCH BEIDE.

ICH (als derjenige, der jetzt diese Worte schreibt) BIN ein solches Licht FÜR DICH, der/die Du selbst Licht bist und Dich nun daran erinnern darfst. Für DICH ist der Aufstieg ins Licht wohltuend und leicht. Für den anderen ist er schrecklich, schmerzhaft und furchtbar - denn er wird erblinden …

Ja, er wird leider erblinden …

Er wird sein Augenlicht verlieren. Deshalb zwinge diesen Schritt NIEMANDEM auf, der nicht bereit hierfür ist!

Erblinden und das Augenlicht verlieren bedeutet so viel wie: Die Wichtigkeiten und Bedeutsamkeiten der Formen, der Dinge und der Verlockungen dieser Welt hinter sich zurück lassen. Es bedeutet, NICHT mehr durch die Augen des Ego zu schauen, sondern allein durch die Augen des Herzens.

Diese Entscheidung MUSS jeder für SICH SELBST treffen!

Du darfst FÜR DICH entscheiden, JETZT durch die Augen Deines Herzens zu schauen.

Alle anderen Menschen MÜSSEN WIR LASSEN!

Wir können unser Licht anbieten - aber wir MÜSSEN sie LASSEN!

Und wir können jetzt verstehen und begreifen, wie schmerzhaft dieser Schritt ist, denn blind sein ist schrecklich.

DEINE Aufgabe ist daher JETZT eine ANDERE! Du kannst und darfst und solltest ALLE Menschen um Dich herum LASSEN: Deine Eltern, Deine Geschwister, Deinen Partner, Deine Kinder, Deine Arbeitskollegen, Deine Freunde, Deine Nachbarn – ALLE …!

Doch zum Glück ist da noch EINER/EINE, für den/die Du jetzt da sein darfst: Und das bist DU selbst! Das ist DEIN INNERES KIND!

Du darfst jetzt DEIN Inneres Kind ins Licht führen – denn Dein Inneres Kind erblindet NICHT. Ganz im Gegenteil: Dein Inneres Kind kann im Licht am besten gucken. Ihm war es in der Dunkelheit des Erdendaseins ohnehin viel, viel zu dunkel. Das „war nicht seine Welt“.

Und deshalb gehen wir jetzt einmal zurück zum Anfang … - schau einmal, was Du mit Deinem Helfersyndrom immerzu DEM ANDEREN hast zufließen lassen. Schau Dir Deinen Zettel jetzt noch einmal genau an. Schau, wie gut Du zu dem anderen warst.

Da hätte Dein Inneres Kind auch gerne etwas von abbekommen. Da hätte Dein Inneres Kind ganz schön eifersüchtig werden können, dass Du zu dem ANDEREN sooooo gut bist und zu ihm NICHT. Und genau DIES ist die Dich selbst verurteilende innere Stimme gewesen, die Du die ganze Zeit IN DIR wahrgenommen hast. Du hast Dein eigenes Inneres Kind total vernachlässigt.

Doch dies macht nichts, denn dies war der Plan. Dein Inneres Kind kann a) zum Glück NICHT eifersüchtig sein, sondern lediglich traurig. Und b) sind hier sämtliche Gefühle von Schuld und schlechtem Gewissen absolut fehl ab Platze. Diese Gefühle gibt es nur in der Welt des Ego – wir befinden uns jetzt aber auf der Ebene des Herzensfeldes im Licht. Und dort GIBT ES KEINE SCHULD und auch KEIN schlechtes Gewissen. – Nur Liebe und Akzeptanz!

Und deshalb machst Du Dir JETZT genau DIESE Gefühle in Dir bewusst: Liebe und Akzeptanz!

Deine Reise durchs Leben und durch die Welt der Erfahrungen hat Dir all das beschert, was es Dir beschert hat. Punkt! Kein Gut. Kein Böse. Kein Schlecht. Kein Toll. Keine Bewertung. Nur ein: ES IST SO!

Und JETZT in DIESEM Moment nimmst Du all dies AN. Du erkennst alles. Du siehst alles. Du fühlst innere Klarheit. Du sagst innerlich zu allem JA. Du nimmst alles an. Du spürst in Dir ein: Es darf jetzt alles so sein, wie es ist. Es DARF so SEIN!

Und Du atmest dieses ES DARF SO SEIN jetzt einmal tief in Dich ein … und mit Deinem Ausatmen lässt Du es noch tiefer in Dich hinein sinken …

Und Du atmest dieses ES DARF SO SEIN jetzt noch einmal tief in Dich ein … und mit Deinem Ausatmen lässt Du es NOCH tiefer in Dich hinein sinken …

Es ist alles gut so …

Und JETZT entscheidest Du Dich neu. Jetzt wählst Du neu. Jetzt triffst Du bewusst eine neue Entscheidung. Jetzt stellst Du Dich bewusst neu auf.

Du verneigst Dich JETZT innerlich vor Deinen Glaubenssätzen, Versprechungen und Programmierungen. Sie haben Dir gedient. Sie haben Dir geholfen, Erfahrungen zu machen, die Du als Licht niemals hättest machen können. Die Glaubenssätze, Versprechungen und Programmierungen haben Dir geholfen, Dich energetisch soooo schwer zu machen, dass Du Mensch sein und Erfahrungen machen konntest. Auf Deiner Reise durch die Welt warst Du Ego dank dieser Glaubenssätze, Versprechungen und Programmierungen. Sie halfen Dir, unbewusst zu sein und sie dienten Dir, für eine Zeit lang Dein Lichtsein und die damit verbundene Leichtigkeit zu vergessen.

Jetzt, in diesem Moment siehst Du all dies klar vor Dir und erinnerst Dich wieder.

Und JETZT geschieht etwas Phänomenales: Du erkennst: Du BIST Licht und Du KANNST BEIDES sein!

Du hast die Wahl! Solange Du unbewusst warst, hattest Du keine Wahl, denn Du wusstest nicht um Dein Lichtsein. JETZT erkennst Du Dich als Licht wieder. Doch dies bedeutet NICHT, dass Du von nun an IMMER Licht sein MUSST – NEIN!

DU HAST JETZT DIE WAHL!

Du kannst Dich jetzt frei entscheiden, ob Du Licht sein oder ob Du (körperliche) Erfahrungen machen möchtest. Und es geht sogar BEIDES GLEICHZEITIG!!!

Das bedeutet, Du brauchst Dich nicht einmal zu entscheiden. Es genügt: Ja zu sagen, dass Du beides BIST und jetzt BEIDES erfährst.

Und nachdem Du Dich vor der Energie der Glaubenssätze, Versprechungen und Programmierungen dankbar verneigt hast, triffst Du jetzt eine neue Entscheidung, eine neue Wahl: Du wendest Dich Deinem Inneren Kind zu und sprichst zu ihm: „Ich verspreche Dir, jetzt immer ganz für DICH da zu sein!“ Und dabei schaut Ihr Euch in die Augen und habt es gut miteinander.

Und somit bist Du immer FÜR DICH selbst da.

Du kannst jetzt jederzeit tanzen und lachen fiderallala. Und Du kannst Dich liebevoll um Dein Inneres Kind kümmern, es auf Deinem Arm wiegen, schaukeln, liebkosen und dann auch wieder kreativ und frei spielen lassen. Du brauchst jetzt wirklich nur noch eines zu tun: Dich um DEIN Inneres Kind kümmern.

Und dies bedeutet auch: DU BIST FREI!

Denn Du brauchst Dich um NIEMANDEN ANDERS mehr zu kümmern. Du hast/trägst für KEINEN ANDEREN Menschen die Verantwortung. - Nur FÜR DICH. Nur für Dich alleine. Nur für Dein Inneres Kind!

Und hierin steckt eine tiefe Weisheit, denn wenn sich JEDER um SEIN Inneres Kind kümmert, dann ist ALLES GUT, dann ist die Welt heil. Kaputt ist die Welt nur dadurch, dass wir uns ständig UM DIE ANDEREN kümmern. Was für ein riesengroßer Irrtum!

Doch all dies macht nichts. Dies war der Plan. Nur so konnte „Erfahrungen machen“ gelingen. „Erfahrungen machen“ konnte nur gelingen, indem wir uns von uns selbst entfremdeten, indem wir uns von uns selbst trennten. HIER ist aller Trennung Ursprung zu finden. Und DIESE Trennung ist die Grundlage für Erfahrungen.

Und warum das alles?

Weil es NUR HIERDURCH möglich war, unsere Reise erfolgreich zu durchleben. Und die Reise begann damals in der Unbewusstheit, mit der wir als Adam und Eva naiv im Paradies lebten. Dann aß Eva vom Apfel vom Baum der Erkenntnis und erlangte damit Selbstbewusstsein. Sie erkannte sich und sie wurde sich ihrer selbst bewusst (was sie zuvor NICHT war). Eva erhielt ein Ego. Die (leidvolle) Reise durch die Erfahrungswelt des Ego begann und nahm ihren Lauf.

Viele Tausend Jahre Menschheitsgeschichte sind diese Reise. Es ist die Reise aus der Unbewusstheit ins Selbstbewusstsein (Ego) und weiter bis ins Bewusstseins-Bewusstsein. HIER stehen wir heute.

DU und ich und Menschen, die für diese Worte offen sind, werden sich ihres Bewusstseins bewusst. Und dieses Bewusstseins-Bewusstsein ist ein neues Level, eine neue Ebene, eine neue Dimension. Wir erlangen BewusstHEIT.

Und mit dieser Bewusstheit erkennen wir uns jetzt als EGO UND SEIN. Wir erkennen, dass wir BEIDES sind. JETZT können und dürfen wir von dem zweiten Baum essen. Diesen zweiten Baum hat niemand auf dem Schirm, und dennoch steht er da im Paradies.

Neben dem Apfelbaum steht noch ein Baum: ein Birnenbaum. In den alten Geschichten heißt es, dass Eva auch von ihm niemals essen darf, sonst bleibt sie ewiglich gefangen in ihrer Selbst-Erkenntnis. Ja – solange sie Ego ist.

Wir, Du und ich, sind jetzt, heute über unser Ego hinaus gewachsen. Und die Frucht des zweiten Baumes schenkt uns das ewige Leben. Klar, ein ewiges Leben als Ego wäre fruchtbar – gefangen in der Dunkelheit und im Vergessen. Wir können und dürfen nun von diesem zweiten Baum nehmen, was für uns gedacht ist. Es ist die Frucht, die uns Bewusstheit schenkt.

Indem wir von dieser Frucht abbeißen, kehren wir heim ins Paradies – jetzt jedoch bewusst.

Wir haben unsere lange Reise erfolgreich absolviert und kehren mit Bewusstsein heim ins Paradies. Jetzt erleben wir unseren paradiesischen Zustand BEWUSST und mit Dankbarkeit – mit Bewusstheit.

Noch viel ausführlicher findest Du diese und noch viele weitere sehr spannende Informationen, Impulse, Anregungen und tolle Übungen in dem großartigen Buch "Eine Neue Ordnung - Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen" erschienen im Hierophant-Verlag. (In dem Buch bekommt die Frucht, die uns Bewusstheit schenkt, auch einen Namen).

Für Dich bricht nun ganz real und tatsächlich eine neue Zeit an. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Du hast nur noch EINE Aufgabe: Es Dir und DEINEM Inneren Kind gut gehen zu lassen. Alles andere ist zweitrangig. Und JEDER Mensch hat DIESE Aufgabe.

Die schlechte Nachricht ist: Die anderen könnten sich von Dir allein gelassen fühlen, wenn Du Dich DIR zuwendest. Vielleicht denken sie, Du würdest Dich von ihnen abwenden. Doch so ist es NICHT. DU wendest Dich lediglich DIR ZU.

Und die gute Nachricht ist: Wenn Du NICHT mehr für die anderen DA bist, dann MÜSSEN sich die anderen über kurz oder lang UM SICH SELBST kümmern. Denn es ist niemand anderes mehr da, der diese Aufgabe übernimmt. Wenn DU DICH um DICH kümmerst, so ist DIES also indirekt „Hilfe zur Selbsthilfe“ für den anderen, denn ER/SIE MUSS nun in seine/ihre Kraft finden und in seine/ihre Kraft kommen. Sein/ihr Überlebensinstinkt wird ihm/ihr den Weg weisen …

Und DU kannst und darfst JETZT ALLE die guten Impulse, die Du auf Deinen Zettel aufgeschrieben hast, DIR SELBST zufließen lassen und zwar mit einem wirklich GUTEN Gewissen. Du darfst ES DIR Recht machen. Du darfst Dich in und mit Deiner Zweisamkeit mit Deinem Inneren Kind erfüllen und beglücken …

Und in diesem Sinne wünsche ich Dir nun wirklich aus tiefstem Herzen eine gute – ja eine wundervolle Zeit …

Ganz ganz liebe Grüße von Herzensfeld zu Herzensfeld

Dein Björn Geitmann



Samstag, 3. November 2018
Empathie und Schmerzen
Wenn ich Schmerzen habe, weil ich so empathisch bin …

Heute geht es um einen ganz besonderen Aspekt, wenn wir unter Schmerzen leiden: um Empathie. Empathie ist die Fähigkeit (Bereitschaft), Empfindungen, Gedankengänge, Gefühle/Emotionen, Motive und Charaktereigenschaften eines anderen Menschen zu erkennen und zu verstehen.

Empathisch zu reagieren bedeutet so viel wie: mit der augenblickliche Stimmungslage meines Gegenübers in Resonanz zu gehen und angemessenen auf seine/ihre Lebenssituation bzw. Befindlichkeit zu re-agieren.

Manche Menschen übersetzen Empathie mit Mitgefühl. Empathisch sein bedeutet so viel wie, mit dem anderen mitzufühlen. Und Mitgefühl ist ein Ausdruck der Liebe unseres Herzensfeldes und schwingt vergleichsweise hoch/leicht und lichtvoll. Hiervon unterscheiden können wir das MitLEID, wenn wir mit jemandem mit-leiden. Mitleid schwingt eher schwer. Es bedrückt einen.

Unseren empathischen Fähigkeiten sind von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ausgeprägt. Der Narzisst hat sozusagen Null Empathie und jemand mit einem Helfersyndrom nahezu 100%. Und insbesondere Menschen, die spirituell, sensibel, feinfühlig oder hellsichtig veranlagt sind (die neuen Lichtarbeiter unserer Zeit), haben oftmals sehr feine empathische Fähigkeiten. Diese sind Fluch und Segen zugleich.

Empathische Menschen nehmen wahr, wie es dem anderen geht, selbst wenn der andere selbst gar nicht weiß, wie es ihm geht. „Sie wissen mehr“ oder „sie wissen besser über den anderen Bescheid“ als dieser selbst. Manchmal unbewusst und manchmal bewusst.

Nun KANN es passieren, dass ICH in MEINEM Körper Schmerzen fühle, vielleicht sogar heftige Schmerzen, und es KANN sein, dass dies gar NICHT MEINE EIGENEN Schmerzen sind. Es KANN sein, dass ich so feinfühlig, so sensibel, so empathisch bin, dass ICH die SEELISCHEN Schmerzen eines anderen Menschen (körperlich) fühle. Dieser andere Mensch KANN z.B. mein Partner sein, denn das Band der Liebe verbindet uns beide sehr eng.

Früher, als wir noch ein Kind waren, bestand dieses „Band der Liebe“ zwischen uns und unseren Eltern. Wir fühlten als Kind möglicherweise Schmerzen oder hatten Krankheitssymptome, die ein Ausdruck (ein Spiegel) der SEELISCHEN Befindlichkeit unserer Eltern waren.

Ein paar Beispiele: Wenn ICH Kopfschmerzen habe, dann KANN es sein, dass MEIN PARTNER unter Gedankenkreisen leidet und dies tut IHM/IHR weh und schmerzt SEINE/IHRE Seele.

Wenn ICH Rückenschmerzen habe, dann KANN es sein, dass MEIN PARTNER darunter leidet, dass ER/SIE die Verantwortung FÜR DIE ANDEREN (für die Erfüllung der Vorstellungen und Erwartungen DER ANDEREN, z.B. seine/ihre Eltern, „die“ Gesellschaft, der Chef, Konventionen, Moralvorstellungen, Religion etc.) nicht mehr tragen mag/will/kann. Und dies schmerzt IHN/SIE seelisch sehr. Doch weil er/sie alles Seelische unter den Teppich kehrt, zeige ICH es ihm/ihr. ICH ZEIGE die seelischen Schmerzen MEINES PARTNERS und spiegel sie ihm/ihr.

Oder wenn ich Probleme im Magen-Darm- und Verdauungstrakt habe, so KANN es sein, dass mein Körper anzeigt, dass MEIN PARTNER etwas seelisch NICHT verdaut kriegt.

Ja, dies KANN man sogar auf Verletzungen und Beeinträchtigungen im Bewegungsapparat (Arme, Beine) und teilweise sogar auch auf Unfälle übertragen. Jesus sagte: „Du erkennst den Splitter in meinem Auge, doch Du erkennst den Balken vor Deinem eigenen Kopf NICHT.“ Wir KÖNNEN uns oftmals NICHT selbst erkennen. Dies IST einfach so. Wir weisen dann den anderen auf seinen Splitter hin, (was dieser meist NICHT hören mag). Will ICH nun MEINEN Balken erkennen, so muss ich nur schauen, auf was mich der andere (mein Gegenüber) hinweist. Es wird mir meinen Balken spiegeln. Ich kann mich IM ANDEREN sehr viel leichter erkennen, als in mir selbst.

All dies KANN sein – muss aber nicht. Aber es kann …

Und dies gilt für unser Leben und für unsere Beziehung/Partnerschaft heute ebenso wie für unsere Lebenssituation damals als Kind.

Und jetzt kommt’s … - wenn ich Schmerzen leide und unbewusst oder bewusst weiß, dass dies NICHT meine Schmerzen sind, sondern DURCH meinen Partner (oder damals DURCH meine Eltern) in mir hervorgerufen werden, dann habe ich logischer Weise ein sehr großes Interesse daran, den anderen verändern und manipulieren zu wollen – ja zu heilen, damit ICH endlich meine verdammten Schmerzen los werde.

Wenn ich mir diesen Zusammenhang einmal auf der Zunge zergehen lasse, dann ist dieser Mechanismus in dieser Schöpfung eigentlich ziemlich genial. Denn selbst wenn der andere KEIN Interesse an seiner/ihrer Heilung hat, ICH habe sehr wohl ein Interesse an seiner/ihrer Heilung, damit ich SEINE/IHRE seelischen Schmerzen aus MEINEM Körper raus kriege. Jeder Mensch hat also zwei Chancen auf Heilung: freiwillig selbst oder unfreiwillig mit drängen, drücken und schieben durch den anderen (liebe Menschen um uns herum). Alles macht Sinn …

Und MEINE Motivation, ETWAS FÜR den anderen tun zu wollen, MEINE Motivation, ihm/ihr zu helfen, ist im Grunde genommen NICHT FÜR IHN/SIE, sondern einzig und allein FÜR MICH, denn ICH will diese verdammten Schmerzen (Krankheitssymptome) endlich wieder loswerden. Und irgendeine innere Stimme in mir sagt mir: der andere muss sich verändern, damit es mir endlich wieder besser gehen kann.

UND DIES STIMMT!

Und zugleich stimmt es auch nicht – denn wie alles im Leben, so ist auch dieser Aspekt paradox …

In der Tat wäre es übergriffig, wenn ich von dem anderen verlangen würde, dass er/sie sich verändern muss, damit es MIR endlich wieder besser geht. Was jetzt dran ist, das ist, einen konstruktiven Umgang mit diesem Phänomen zu finden. Und dies KANN so aussehen …

1) ICH BIN empathisch.

2) Ich spüre körperlich DEINEN seelischen Schmerz.

3) Ich will mich von diesem Schmerz jetzt befreien.

4) ICH ERKENNE!

Und fertig!

Ich erkenne und tue NICHTS!!!

Das ERKENNEN ist die Verwandlung, die Transformation, die Erlösung, das Wunder.

Ich erkenne und ich erlaube. Ich erkenne und ich lasse. Ich erkenne und ich bejahe. Ich erkenne und ich sage: „Es darf so sein!“ Ich erkenne und ich tue/mache NICHTS!!!

Und dann verschwindet der Schmerz. Er löst sich einfach auf. Er löst sich in WOHLGEFALLEN auf.

Jedoch: So lange ich zweifele, hadere, mich ärgere oder irgendwo tief in mir frustriert bleibe, solange passiert gar nichts! KEIN Wunder. Mein Schmerz und sein/ihr Schmerz bleiben.

Wie genau funktioniert nun dieses ERKENNEN?

Erkennen bedeutet: a) erkennen und b) anerkennen. Wir bleiben einmal bei dem Beispiel mit den Kopfschmerzen. a) Ich erkenne : Es KANN sein, dass MEINE Kopfschmerzen SEINE/IHRE SEELISCHEN Schmerzen sind, die mein Partner leidet durch SEIN ständiges Denken, Grübeln und sich gedanklich im Kreis drehen. Er/sie denkt wider Willen. Er/sie denkt, obgleich er/sie von seinem/ihrem ewigen Gedenke angepestet ist. Er/sie hadert mit sich und seinem/ihrem andauernden Denken. Dieses Hadern, sich ärgern und frustriert sein schmerzt ihn/sie.

Doch er/sie gesteht sich diese Schmerzen NICHT ein, verharmlost sie und kehrt sie unter den Teppich. Und ICH spüre empathisch, dass er/sie nun auch noch mit dem „unter den Teppich kehren“ hadert. DIESE seelischen Schmerzen spüre ICH jetzt KÖRPERLICH.

Solange ICH dies NICHT erkenne, weil ich unbewusst bin, leide ich die Schmerzen. Wenn ich diese Zusammenhänge erkenne aber nicht wahrhaben will und sie ebenfalls jetzt meinerseits unter meinen Teppich kehre, leide ich weiterhin Schmerzen.

Doch wenn ich das Doppel-Nein meines Partners erkenne (Nein 1: unbewusst hadern mit dem ständigen Grübeln. Und Nein 2: unbewusst hadern mit dem unter den Teppich kehren) und hierzu JA sage, DANN ERLAUBE ICH und zwar OHNE etwas zu verändern, OHNE etwas zu regeln, OHNE etwas zu regulieren und OHNE den anderen zu manipulieren. Ich ERLAUBE einfach, dass mein Partner zweimal hadern darf. Und ich erkenne dies AN.

Ich ERKENNE es AN!

Solange ich selbst damit hader, dass der andere hadert, hadern wir alle zusammen und nichts bewegt sich. Stillstand. Stau auf der Lebensenergie-Autobahn. Totale Blockade.

DEINE Jahrzehnte lange Blockade: HIER IST SIE!!!

Diese Blockade heißt: „Ich hadere damit, dass mein Partner hadert!“

In DEM Moment, indem ich aufhöre damit zu hadern, dass mein Partner hadert, indem Moment erlaube ich ihm/ihr sein/ihr Hadern und in diesem Moment löst sich der Pfropfen und die Lebensenergie kann und darf wieder frei fließen.

Ich brauche NICHTS zu TUN. Die Lösung ist: Alles so zu belassen wie es ist. Alles zu erkennen wie es ist. Alles so ANzuerkennen, wie es ist. Und sich selbst dazu zu entscheiden, JETZT eine NEUE Entscheidung zu treffen. Und das eigene Hadern aufzuheben und stattdessen JA zu sagen. JA zu dem, wie es ist.

Ja, ich nehme empathisch wahr, wie Du unter Deinen kreisenden Gedanken leidest.

Ja, ich nehme empathisch wahr, wie Du darunter leidest, dass Du Dein eigenes Leid unter den Teppich kehrst.

Ja, ich erlaube, dass dies so ist.

Ja, ich lasse Dich da, wo Du bist.

Ja, Du darfst dies so tun.

Ja, ich FÜHLE mit – doch ich LEIDE NICHT mehr mit.

Ich fühle Dein Leid und lasse es BEI DIR.

Und DIES ist unser Geschenk an den anderen. Denn JETZT ist SEINE/IHRE eigene Kraft gefordert. Bisher konnte der andere hoffen oder sogar sich darauf verlassen, dass wir ihm/ihr helfen, dass wir, weil wir mitleiden, seine/ihre Karre aus dem Dreck ziehen. NEIN, dies tun wir NICHT (mehr)!

Wir fühlen das Leid des anderen, doch wir leiden NICHT mehr mit! Wir lassen sein/ihr Leid bei ihm/ihr.

Und somit sind wir frei und können und dürfen unser Leben frei und voll Lebensfreude leben. Es ist sein/ihre Entscheidung, was er/sie aus seinem/ihrem Leben machen und wie er/sie sich fühlen möchte. Klar können und dürfen wir unterstützen und begleiten, doch wir HELFEN NICHT. Helfen kann sich nur jeder selbst. Wir leisten lediglich „Hilfe zur Selbsthilfe“ was gleichbedeutend mit Unterstützung ist. Und unterstützen stützt, während Hilfe ein hierarchisches Abhängigkeitsverhältnis mit „brauchen“ und „gebraucht werden“ definiert.

Ich KANN ALLE Menschen dort lassen, wo sie sind – auch als feinfühliger, empathischer Mensch. Ich kann und darf alles fühlen. Doch ich muss nirgends helfen. Ich muss mir NICHTS zu Eigen machen. Ich fühle nur. Ich spüre Mitgefühl und Liebe MIT dem/den anderen Menschen, doch ich leide nicht mehr mit. Und ich erlaube dem anderen, SEIN Leben ANDERS zu gestalten, als wie ICH es für richtig finde, als wie ICH MEIN Leben gestalte.

„Du darfst leiden so viel wie Du willst – ICH werde Dich davon NICHT befreien!“

„Möchtest DU DICH von Deinem Leid selbst befreien, so bin ich unterstützend eben so viel für Dich da, wie DU SELBST für Dich da bist – doch niemals mehr!“

„MEINE Rettung gilt JETZT erst einmal MIR SELBST und MEINER eigenen Befreiung von Krankheit und Schmerz. ICH KÜMMERE MICH UM MICH! Und dies ist für DICH die große Chance, dass Du Dich einmal ganz selbst um Dich kümmern darfst. Mehr Hilfe, als Du selbst Dir zufließen lässt, wirst Du vom Leben NICHT erhalten. Dies ist das Gesetzt des freien Willens. Alles andere wäre Hoffnung. Die stirbt zwar zuletzt, aber auch sie stirbt, wenn Du Dich nicht selbst FÜR Dein Leben entscheidest.“

Lass diese Worte einfach sacken. Nimm Dir hiervon, was Du brauchen kannst, was Dir hilfreich ist, was Dir gut tut und was Dich in DEINER momentanen Lebenssituation optimal unterstützt.

Dies ist EINE Möglichkeit, sich selbst neu aufzustellen. Es ist EINE Möglichkeit, sich selbst neu zu entdecken und lieben zu lernen. Es ist EINE Möglichkeit, über diesen Weg in die SELBSTliebe zu finden.

Mein JA zu mir ist einfach mein JA zu mir. Der andere KANN dies als ein NEIN gegenüber ihm/ihr verstehen. Doch dies ist es nicht. Es ist ein JA zu mir.

Ich möchte gesund sein. Ich WILL endlich gesund sein. Ich will endlich frei von Schmerzen und körperlichen Symptomen sein. Und ich bin es mir wert, hierfür FÜR MICH einzutreten und alte Muster jetzt fallen zu lassen und aufzulösen. Ich begegne mir neu.

Ich entscheide mich für eine neue Lebensqualität MIT Feinfühligkeit, MIT Sensibilität, MIT Empathie jedoch OHNE Schmerzen. Dafür aber mit viel Mitgefühl, mit viel Liebe (vor allem mir selbst gegenüber) und vollkommen OHNE Mitleid gegenüber anderen.

Ich bin JETZT rücksichtsvoll MIR SELBST gegenüber. Dies ist für mich vollkommen neu und dies probiere ich jetzt einfach mal aus …

Ich nehme mir EINEN Monat Zeit für dieses Experiment. Und meine Übungen sind:

1) Ich bin JETZT rücksichtsvoll MIR SELBST gegenüber.

2) Ich bin empathisch und fühle und zeige mein Mitgefühl.

3) Ich erkenne.

4) Ich habe KEIN Mitleid mehr mit anderen.

5) In meinem Gewahrsein nehme ich DEINEN Schmerz wahr.

6) Mit meinem Bewusstsein nehme ich mich in meiner Selbstliebe wahr und ernst.

7) Ich lasse und erlaube.

8) Ich helfe NICHT mehr – ich unterstütze und begleite.

9) Ich bin FÜR MICH da – Ich liebe mich!

Und nach einem Monat schaue ich, ob und was sich verändert hat in meinem Leben. Während dieser Zeit schreibe ich Tagebuch und mache mir Notizen über mein Befinden, meine Gefühle und Emotionen und alles, was ich so erlebe. Ich schreibe auf, was die Menschen um mich herum mir spiegeln und welche Bilder mir das Leben schenkt.

Ich achte aufmerksam auf solche Situationen, mit denen ich hadere und ich achte auf andere Situationen, in denen mir das „Ja sagen“ leicht fällt. Diese beiden Qualitäten: HADERN und JA SAGEN nehme ich besonders achtsam wahr ...

Und natürlich kannst und darfst Du sehr gerne auch Fragen stellen und Dich melden. Sei es hier in der Gruppe oder mit einer PN …

Ich wünsche Dir nun viel Spaß und gutes Gelingen …



Montag, 29. Oktober 2018
Die Welt retten
„Die Welt retten“ ist immer wieder ein sehr gutes Stichwort. Wir KÖNNEN NICHT „die Welt“ retten. Was wir meinen, wenn wir sagen „ich möchte die Welt retten“, bezieht sich auf die äußere Welt und da können wir nichts TUN. Die Welt ist NICHT mit TUN zu retten. Mit TUN geschieht das, was wir erkennen: Unglück. Das Ego tut Dinge so gut es geht – und dann kommt eine Negativ-Erfahrung dabei heraus.

Es verhält sich hierbei wie folgt: Unser Herz hat einen Impuls bzw. unser Inneres Kind hat einen Wunsch/ein Bedürfnis. Dieser Impuls bzw. diese Wünsche und Bedürfnisse entspringen dem FEINstofflichen.

Für die ÜBERSETZUNG ins FESTstoffliche ist nun unser Ego zuständig. Unser Ego ist so etwas wie unser Dolmetscher, unser Übersetzer. Und es macht seinen Job so gut es kann.

Mein Herz hat beispielsweise das Bedürfnis nach Frieden und Entspannung. Dieser Impuls kommt bei meinem Ego an und es schaut, was es machen/tun kann. Es bucht zum Beispiel eine Reise in die Südsee. Schön am Strand liegen und in der Sonne Baden etc. Dies ist die VORSTELLUNG von unserem Ego, wie es meint, den Herzens-Impuls sinnvoll umsetzen zu können. So weit so gut.

Was unser Ego aber NICHT auf dem Schirm hat, das sind seine eigenen Bedürfnisse. Und auch es selbst will (über)leben in seinem sein eigener Körper. Auch unser Ego will es „gut“ haben. Nur der Körper unseres Ego ist ein seit Jahrtausenden konditionierter SCHMERZkörper. Und so erschafft unser Ego zweierlei parallel und gleichzeitig (und das ist eigentlich wie ein Wunder):

Unser Ego bucht den Flug in die Südsee und unser Herz freut sich auf die Sonne. Und UNBEWUSST bucht es ein Hotel, neben dem eine Baustelle ist und wo der Presslufthammer zwei Wochen lang rattert. Und somit sind BEIDE Ebenen erfüllt. Südsee und Sonne sowie Nahrung für den Schmerzkörper des Ego. Genial!

Wir KÖNNEN NICHT die äußere Welt verändern und den Presslufthammer wegzaubern. Er IST DA! WAS wir aber machen können, das ist, unsere INNERE WELT verändern. Ja! Wir können die Welt in unserem Innen verändern – und DIES strahlt dann aus in die weltliche Welt und verändert die Welt im Außen OHNE unser aktives TUN. Es funktioniert allein durch unser SEIN.

Der Weg ist durchaus eine Herausforderung, denn dies bedeutet, den Presslufthammer zu genießen. Es bedeutet, DURCH den Schmerz zu gehen, den Schmerz bejahend anzunehmen und als Erfahrung bereitwillig zu uns herein zu lassen. Anstatt eine Beschwerde-Email zu schrieben, sich aufzuregen oder zu hadern, gilt es, das Unglück zu bejahen und zu genießen. DIES verändert meine innere Welt und damit dann die äußere.

Ich kann NUR MICH SELBST verändern. Und hierbei brauche ich NICHTS durch Tun zu VERÄNDERN. Es genügt, MEINE WAHRNEHMUNG zu verändern. ICH kann bestimmen, worüber und OB ich mich aufrege. Ich verändere meine Welt und die gesamte Welt, indem ich BESTIMME, WAS ich WIE wahrnehme. Und DIES kann ich nur und einzig und allein IN MIR machen.

Ich bin der Kapitän auf meinem Schiff und wenn ich durch das Fernrohr gucke und in der Ferne ein Schiff oder Land entdecke, dann bestimme ich ob ich meinen Kurs beibehalte oder ihn ändere. Mit DIESEN Worten hast Du jetzt „etwas in der Ferne gesehen“ und DU selbst bestimmst, ob Du den alten Kurs beibehältst oder ob Du Deinen Kurs JETZT veränderst und in eine neue Richtung weiter segelst.

Und was Du erlebst wir HIERAUS folgen. Das Jetzt ist die Vergangenheit Deiner Zukunft. Und jeder ist FREI, seinen Kurs selbst zu bestimmen und damit sein Leben als Schöpfer frei zu erschaffen.

Ich verändere MEINE Welt indem ich meine innere Wahrnehmung (meine Interpretation und Bewertung des Außen) verändere. Probiere es probehalber einmal eine Woche lang aus. Nur eine Woche lang. Und dann schau, ob Du zum alten Kurs zurückkehren willst oder den neuen Kurs beibehalten möchtest. Du bist da ganz frei …



Samstag, 27. Oktober 2018
Geschenke schenken
Wir Menschen schenken gerne und werden gerne beschenkt. "Geschenke schenken" ist dabei eine sehr diffizile Angelegenheit, bei der man viel falsch oder richtig machen kann und vor allem, die mit vielen Gefühlen von "Zurückweisung" oder von "angenommen werden" verbunden ist.

Auf der Seite der Lichtschule („Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“) gibt es hierzu eine neue, sehr tief gehende Übung, bei der es darum geht, eine neue innere Klarheit zu gewinnen, weshalb wir eigentlich schenken und weshalb wir beim Schenken das fühlen, was wir fühlen.

Wenn Du Interesse hast, Dich zu diesem Aspekt einmal neu kennenzulernen (zu reflektieren und über Dich hinaus zu wachsen), dann klicke einfach auf den nachfolgenden Link. Die Übung ist gratis, kostenfrei und ohne jeder Anmeldung durchzuführen.

Und hier der Link: http://www.datgeitman.de/lichtschule_geschenke_schenken01.html

Viel Spaß …



Freitag, 19. Oktober 2018
Schmerzen transformieren
Heute geht es einmal um die vielen Menschen, die unter Schmerzen leiden – auch ich kenne das … Man weiß schier nicht wohin mit sich vor lauter Schmerz.

In dem Buch „Sei Du selbst“ („Being you“) von Dr. Dain Heer schreibt er, dass bis zu 98% unserer Gefühle NICHT unsere eigenen Gefühle sind und 50-100% unserer Krankheitssymptome NICHT unser eigenes Kranksein ist.

Was ist es dann? Wir Menschen sind empathische Wesen (doch nicht nur wir Menschen, auch Hunde und Katzen und Pferde und sogar (unsere Zimmer)Pflanzen sind es auch). Dank unserer empathischen Fähigkeiten (sie sind Fluch und Segen zugleich) fühlen und spüren wir mit/in unserem eigenen Körper, wie es DEM ANDEREN geht. Wenn man sich das klar macht, so ist dies voll der Hammer.

Als Kind spürten wir, wie es unseren Eltern ging und entsprechend verhielten wir uns – zum Teil bis heute!!! Manchmal ist es heute aber auch unser Partner, dessen seeelische Schmerzen WIR körperlich IN UNS spüren. Und oftmals ist unser Partner unseren Eltern ähnlicher, als wir es wahr haben mögen. Es ist also eine Wiederholung von damals.

Nun könnte man meinen, dies sei „ungerecht“. Aber irgendetwas muss sich die Schöpfung dabei ja gedacht haben, und das hat sie auch. Es gibt den Spruch: „Wir erkennen den Splitter im Auge des anderen, doch den Balken vor unserem eigenen Auge/Kopf erkennen wir nicht“.

Dies bedeutet: Der andere KANN seine eigenen Probleme, inneren Konflikte, seelischen Nöte NICHT bei sich selbst sehen. Er/sie KANN sie nicht bei sich selbst wahrnehmen. In Bezug auf sich selbst ist er/sie betriebsblind. Und hier kommen WIR ins Spiel: Wir sind Spiegel. Wir spiegel unserem Gegenüber SEINEN/IHREN Schmerz, den ER/SIE auf seelischer Ebene erleidet.

Natürlich würde der andere dies niemals wahrhaben wollen – er/sie sieht ja eben den Splitter im eigenen Auge NICHT. Das heißt: ICH leide unter Rückenproblemen, weil mein Gegenüber „die Last des Lebens“ nicht mehr tragen kann/mag. Die Last des Lebens ist in der Regel, dass wir Verantwortung FÜR ANDERE tragen (anstatt einfach nur für uns selbst).

Oder ICH leide unter Zahnschmerzen, weil mein Gegenüber sich NICHT durchbeißen kann/mag. Oder ICH leide unter Gelenkschmerzen, weil DER ANDERE große Schmerzen hat, sich SEELISCH fortzubewegen, weiterzugehen und sich zu entwickeln. Er müsste all die vielen Vorstellungen, durch die er/sie konditioniert wurde, loslassen und verabschieden und das tut weh.

Wie kommen wir da nun raus?

Wir Menschen sind mehr als nur unser Körper und unser Ego und unsere Vorstellungen. Wir Menschen sind auch wahrnehmendes Bewusstsein. Und ich kann mich JETZT als dieses wahrnehmende Bewusstsein selbst wahrnehmen. Ich switche aus meiner Identifikation mit meinem Ego, mit meinem Körper und meinem Schmerz einfach in mein Höheres Ich und nehme mich als wahrnehmendes Bewusstsein wahr. Ich werde zum Beobachter meines eigenen Lebens inclusive Schmerz.

Und aus dieser Position heraus erkenne ich: 1) In meinem Körper spüre ich Schmerzen. Sie sind da - ja. 2) Ich schaue mir den anderen an, mein Gegenüber (Partner, Eltern). Ich erkenne: Möglicherweise gibt es eine Parallele zwischen seinem seelischen Leid und meinen Schmerzen - ja. Mein „die seelischen Schmerzen des anderen wahrnehmen“ ist ein Ausdruck wahrer Liebe, nämlich intuitives Mitgefühl. 3) Ich erkenne jetzt zugleich, wie Gefühle von Ungerechtigkeit, Schuldzuweisungen und Hadern in mir aufsteigen, denn „ich will die Schmerzen nicht haben“ – ja. 4) Ich erlaube, dass all dies JETZT gleichzeitig so da sein darf: Schmerzen, Erkennen des anderen, Gefühle – ja.

5) Ich nutze nun die Methode der Transformationsfabrik und stelle mir vor meinem inneren Auge vor, wie ich selbst MEIN inneres Schloss BIN. Und all diese Energien klopfen an meine Schlosstür und wollen zu mir herein. Ich öffne den Energien bereitwillig meine Schlosstür und ich erlaube ihnen (Schmerzen, Erkennen des anderen, Gefühle), dass sie jetzt in mich eintreten dürfen. Ich bin bereitwillig das DURCH für diese Energien.

6) „Hallo, herzlich willkommen, schön, dass Ihr da seid. Kommt herein in mein Schloss, setzt Euch an die lange, reich gedeckte Tafel in meinem inneren Kronsaal. Esst und trinkt und tanz und lacht und verweilt eine Weile in mir. Ich erlaube es – jetzt – ja.

7) Und dann, wenn Ihr meint, dass Eure Zeit gekommen ist, dann dürft Ihr EIGENSTÄNDIG weiter gehen durch die Goldene Tür auf der anderen Seite des Saals und weiter zu den Bussen zur Transformationsfabrik, wo Ihr aussteigt und Euch wieder in Liebe und Licht umwandelt und transformiert.“

8) Auf diese Weise bin ich in diesem Moment bereitwillig das Durch für das JETZT, so wie es ist. Dies ist praktizierte Präsenz im gegenwärtigen Augenblick – und dann kann und darf und wird sich Leid auflösen, einfach indem ich mein JA gebe und lebe …

Noch ausführlichere Infos, Impulse und Beschreibungen findest Du in den Büchern „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“ vom Hierophant-Verlag.



Dienstag, 16. Oktober 2018
Gott und Götzen
Heute stellen wir uns der interessanten Frage: Welcher Gott ist in Wirklichkeit ein Götze? Gott, Buddha, Shiva, Allah, Yahweh … ?

Das Interessante an dieser Frage ist, dass, wenn wir diese Frage stellen, wir uns als getrennt von diesem GOTT wahrnehmen. Und die ehrliche Antwort ist: Es gibt nur einen Gott und das bin ich selbst. ALLE Götter im Außen sind Götzen.

Du Selbst bist Dein Gott.

Ich selbst BIN GOTT.

Klar – kein Ego würde sich selbst als Gott bezeichnen, es wäre überheblich, anmaßend und völlig daneben. Und das wäre es auch tatsächlich, weil das Ego lediglich ein Teil des Ganzen ist und nicht das Ganze als Ganzes.

Doch Du und ich, wir sind in unserer Liebe, in unserem Herzensfeld das Ganze. WIR SIND ES.

Doch KÖNNEN wir als GANZES nichts tun, nichts machen und nichts erfahren. Als Ganzes, als Gott, können wir nur SEIN. Um etwas tun, machen und erfahren zu können, müssen wir uns relativ zu etwas anderem, zu einem anderes Aspekt dieser Schöpfung „bewegen“ bzw. verhalten. Dies ist die Relativitätstheorie der universalen Schöpfung.

Hierzu wurde der „Kuss des Vergessens“ erfunden, die Geschichte von Adam und Eva und unser Ego als erfahrende Instanz. Alles weitere steht sehr schön ausführlich in den Büchern der Neuen Ordnung: http://hierophant-shop.de/neues-bewusstsein/52/eine-neue-ordnung ...



Glaubenssätze und innere Wahrheit
Heute ein paar Worte zum Thema Glaubenssätze und innere Wahrheit.

Jeder Mensch erschafft seine eigene Welt mit seinem Glauben. Mit unseren Worten, wie zum Beispiel: „die Welt zu retten ist eine äußerst schwierige Aufgabe in dieser kaputten Welt“, erschaffen wir uns unsere Welt und definieren sie eben genau so. - Ja, für Menschen, die in dieser Weise denken, ist es tatsächlich eine schwierige Aufgabe und wird es auch immer schwierig bleiben - solange, bis es leicht wird/ist. „Schwierig“ ist schwer und repräsentiert damit Negativität. Leichtigkeit findet sich als Pendant hierzu auf der Positivskala.

Auch der Glaubenssatz: „Wir Menschen sind füreinander verantwortlich und zuständig“ teilen sehr viele Menschen. Es ist ein Gedanke, ein Bild, eine Vorstellung, eine Konstruktion, eine Sicht der Dinge, wie diese Welt funktioniert. Ich selbst folge einem anderen Bild/Glaubenssatz. Ich sage: „Das Leben ist leicht und jeder ist allein für sich selbst verantwortlich“. Diese Worte beziehen sich NICHT auf unsere weltliche Ego-Ebene, sondern auf unsere Herzensfeldebene.

Und jetzt kommt der Witz an der Sache: Dadurch, dass wir alle eins sind, dadurch, dass mein Herzensfeld und DEIN Herzensfeld identisch sind, nämlich reine Liebe, kümmere ich mich automatisch um DICH, wenn ich mich um MICH kümmere.

Solange Menschen Gedanken haben wie: „Wenn nur ich ein guter Mensch bin, so hat dies einen GERINGEN Einfluss auf die Rettung der Welt“ – solange IST ES für diese Menschen so. Es ist ihr Glaubenssatz und ihre Wahrheit. Ja – und dies darf so sein und so stehen bleiben. Auch diese Sicht der Dinge (dieser Glaubenssatz) ist Teil dieser Welt.

Ebenso hat auch der Glaubenssatz „Ich muss mich an den anderen sowie an den Gegebenheiten in dieser Gesellschaft orientieren und die Menschheit muss die Dringlichkeit zum Handeln endlich erkennen“ seine Berechtigung. – Ja, natürlich. Viele Menschen glauben ähnlich: dass „die Menschheit“ ETWAS erkennen muss. Dahinter steht die Überzeugung: Bevor ICH mich leben kann/darf, müssen ich ERST DIE ANDEREN verändern. Diese Haltung sehen wir überall – vor allem auch in der Politik und auch sehr schön deutlich in der Kommunalpolitik.

Ich selbst rutsche hierdurch in die Rolle/Energie des Opfer-Seins, denn ICH KANN NICHTS TUN, solange die anderen nichts getan haben. Ich konstruiere ein Abhängigkeitsverhältnis und definiere mich selbst hierüber. Doch WEIL JEDER so denkt, weil jeder meint „erst müssen die anderen etwas tun …“, deswegen bewegt sich nichts – gar nichts.

Und dies ist gut so, denn hierdurch bleiben wir selbst noch lange im Unbewussten und in der Welt der Erfahrungen verhaftet. Und JEDER DARF solange in dieser Welt bleiben, wie ER/SIE es möchte. Den Zeitpunkt des Ausstiegs (des Erwachens) KANN und DARF KEINER FÜR den anderen bestimmen. In diesem Punkt trägt wirklich jeder Mensch selbst seine Hoheitsgewalt in Form seines eigenen freien Willens IN SICH SELBST.

Unsere Glaubenssätze helfen uns, uns in unserer selbst erschaffenen Wahrheit zu halten. Sie ermöglichen und erleichtern es uns, Illusionen für wahr zu befinden und wirklich und wahrhaftig an sie zu glauben. Und dies darf so sein. Genau dies ist Sinn und Bestandteil der Schöpfung – sonst wäre es anders.

Meinen Ausstieg aus der illusionären Welt meiner Glaubenssätze kann und darf nur ICH SELBST bestimmen. Wenn ich mich hierfür entscheiden sollte/entscheiden will, so muss ich in Kauf nehmen, dass ALLES zusammenbricht – ALLES! Wahrheit wird zur Illusion und alles, was ich weit von mir gewiesen und bisher verboten habe (zu denken), wird Wirklichkeit. Die Welt steht Kopf. ALLES dreht sich um 180 Grad und verkehrt sich ins Gegenteil. Und dies ist kein Spruch, sondern tatsächlich so (in MEINER Wahrheit).

Jemand sagte einmal: „Nein, ich will nicht erkennen. Wenn ich die Wahrheit erkennen und erlauben würde, dann müsste ich ja mein ganzes bisheriges Leben in Frage stellen. Da wäre ich ja schön dumm. Da verleugne ich lieber die Wahrheit und glaube weiterhin, dass alles so richtig war, wie es schon immer war und wie ich mein Leben bisher gelebt habe.“

Genau an diesem Punkt stehen viele Menschen heute und jeder muss sich selbst aus freien Stücken entscheiden, ob er diesen Schritt gehen möchte. Den Schritt zu gehen bedeutet, dem Tod ins Auge zu schauen, sich dem Sterben hinzugeben und all unsere Vorstellungen und Gedankenkonstruktionen loszulassen. Bei lebendigem Leibe zu sterben ist schmerzvoller als der körperliche Tod. Deswegen kann ich verstehen, wenn diesen Schritt bisher nur wenige Menschen gehen …

Wer diesen Weg dennoch beschreiten möchte, kann in den Büchern „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“ Band 1: http://hierophant-shop.de/neues-bewusst…/…/eine-neue-ordnung, Band 2: http://hierophant-shop.de/neues-…/…/eine-neue-ordnung-band-2 und Band 3: http://hierophant-shop.de/…/ne…/116/eine-neue-ordnung-band-3 eine sinnvolle Begleitung finden. Natürlich gibt es auch noch andere wunderbare Bücher. Hier muss jeder sein eigenes Lieblingsbuch finden. Der Hierophant-Verlag ist ein Fachverlag mit vielen großartigen Büchern für ein neues Bewusstsein https://hierophant-verlag.de. Das Stöbern lohnt sich.

Vielleicht passt auch das Buch „Faszination menschliche Kommunikation – Liebe Dich selbst, sonst liebt Dich keiner …!“ http://hierophant-shop.de/…/faszination-menschliche-kommuni….

Und auch auf der Seite der Lichtschule findet jeder, der möchte, viele hilfreiche Informationen, Übungen und FREE-Tools für seinen Weg ins Licht http://www.datgeitman.de/lichtschule.html und https://www.facebook.com/groups/521539638310240/?ref=br_rs.
Das eigene Erwachen ist wirklich eine sehr persönliche, individuelle und sensible Angelegenheit, die mit Bedacht und Achtsamkeit angegangen werden will. Und hierbei ist jeder FÜR SICH SELBST verantwortlich. Klar, ist hierbei eine empathische Unterstützung und Begleitung hilfreich und sinnvoll. Deswegen gibt es ja diese Gruppe …



Donnerstag, 4. Oktober 2018
Mein Ego als der Leibwächter meines Inneren Kindes
Revolution … - Mein Ego als der Leibwächter meines Inneren Kindes!

Ist Identifikation IMMER Ego? – Bisher dachte ich es. Doch es ist nicht so. Auch bei beim Thema Identifikation gibt es EINE Identifikation auf Ego-Ebene und auch EINE auf der Ebene unseres Herzensfeldes. Ich KANN MICH mit der universalen Liebe identifizieren und auch mit meinem Inneren Kind und meinem Herzensfeld. Doch von vorne …

Lebe ich MICH in MEINEM Raum? Habe ICH mit meinem Sosein RAUM in dieser Welt? Und wenn ja wo? In meinem eigenen Zimmer (wenn ich denn eines habe)? In meinem Bastelkeller? In meiner Nähstube? Im Garten? In meinem Bauwagen? In meinem Wohnmobil? Wo in dieser Welt?

Die meisten Räume, die ich zum Beispiel in meiner Familie bewohne, sind „unsere“ Räume. Wenn meine Frau bei uns im Garten IHREN Bauwagen schön gestaltet, bunt anmalt und gemütlich einrichtet, wessen Raum ist DIES dann? Gehört er allen? – Nein, es ist IHR Bauwagen. Und wie er aussieht, das entspringt NICHT dem Ego meiner Frau, sondern ihrem Herzensfeld, ihrer Kreativität. Hier lebt sich ihr Inneres Kind.

Meine Frau erfüllt von niemandem irgendwelche Vorstellungen und erst recht keine Erwartungen. Sie lebt sich selbst. Sie lebt ihr Inneres Kind. Es darf da sein, sich zeigen und sich frei entfalten – und RAUM einnehmen.

IN diesem Bauwagen, IN diesem Raum, muss sich jeder an die „Regeln“ der Liebe des Herzensfeldes meiner Frau halten. Niemand darf dort einfach ein Bild aufhängen oder mit dem Pinsel die Wand anders anmalen. Meine Frau identifiziert sich AUF HERZENSFELD-EBENE mit ihrem Bauwagen, mit diesem RAUM, in dem sich ihr Inneres Kind frei entfalten darf.

Und was passiert, wenn ihr da jemand reinreden will? Was geschieht, wenn es jemand anders haben möchte? Was ist, wenn jemand auf sie einredet und meint, es besser zu wissen? – Erlaubt sie es? Gibt sie ihren RAUM bereitwillig her? Oder tritt sie für ihr Inneres Kind ein? Macht sie sich stark für ihre eigenen Herzensfeld-Wünsche und Herzens-Bedürfnisse!?

Wahre Liebe erlaubt. Wahre Liebe lässt geschehen … - könnte man jetzt sagen. Ja, und das innere Kind würde es auch so hinnehmen. Es würde allenfalls traurig dreinschauen.

Doch HIER tritt JETZT mein (bzw. natürlich IHR) Ego auf den Plan und zwar in seiner Original-Funktion als der Leibwächter meines Inneren Kindes. Mein Ego würde für den Erhalt des Raumes meines Inneren Kindes (meines Herzensfeldes) eintreten, kämpfen und sich stark machen. Und welche Gefühle geben ihm genügend Kraft hierfür? – Wut! Mein Ego wird wütend und schmeißt den Eindringling raus, wirft den Besserwisser vor die Tür, stopft dem Klugscheißer das Maul. Mein Ego verteidigt mein Inneres Kind.

Und ganz genau so darf es sein, so ist es richtig, so ist es stimmig: Mein Ego ist der Leibwächter für mein Inneres Kind.

Was WIR ALLE in unserem Leben, in unserer Kindheit, erlebt und erlernt haben, ist, dass unsere Eltern uns unseres eigenen Raumes beschnitten haben. Als abhängige Kinder hatten wir keine Chance, gegen unsere übermächtigen Eltern anzukämpfen und uns für den Raum, den unser eigenes Inneres Kind braucht, einzutreten. Wir mussten kleinbei geben – ja, wir mussten uns ergeben und unser Inneres Kind verraten. Und mein Ego (der Leibwächter meines Inneren Kindes) MUSSTE sich selbst in den Dienst des Willens meiner Eltern stellen. Es durfte NICHT meinem Inneren Kind dienen mit seinen Wünschen und Bedürfnissen, sondern es wurde dazu gezwungen, meinen Eltern zu dienen und IHREN Wünschen und Bedürfnissen. Mein Ego (ich) hatte keine andere Wahl.

Als Ego habe ich also gelernt, meinen Eltern und IHREN Wünschen und Bedürfnissen zu dienen. Ich habe all IHRE Werte, Normen, Vorstellungen, Erwartungen, Regeln, Gesetze, Ansichten und Moralvorstellungen verinnerlicht und vollkommen in mich aufgenommen. Und ich als Ego habe bis heute wahrlich einen guten Job gemacht, denn ich kämpfe bis heute für eben DIESE Werte, Normen, Vorstellungen, Erwartungen, Regeln, Gesetze, Ansichten und Moralvorstellungen MEINER ELTERN.

Mein Ego ist zum Leibwächter DIESER Fremdenergien geworden. Und mein Ego kämpft und beschützt all diese Bilder und Vorstellungen bis heute.

Jetzt, hier und heute kann ich gleich mehrere Dinge erkennen:

1) Mein Ego ist ein Diener. Es dient, demjenigen, der es in seine Dienste nimmt. Mein Ego hat KEINEN eigenen freien Willen, sondern es übernimmt den Willen des Dienstherrn bzw. der Befehlsgeberin.

2) Mein Ego hinterfragt sich nicht, sondern dient einfach. Es macht seinen Job zuverlässig, gut und treu ergeben.

3) Mein Ego hat bis heute meine Eltern geschützt und IHRE Werte und Vorstellungen verteidigt und für SIE gekämpft.

4) Als Antrieb, Motor, Energie und Kraftgeber BRAUCHT mein Ego die Gefühle von WUT. Wut entsteht in meinem Ego immer dann, wenn es merkt, dass die Werte, für deren Verteidigung es „angestellt“ ist, bedroht sind. Wut ist also gut! Wut ist wichtig und sinnvoll.

5) Dummgelaufen ist, dass ich mit meinem Ego bisher Fremdenergien gedient und sie hart verteidigt habe.

6) Doch dies ist auch wiederum NICHT dumm gelaufen, denn somit habe ich diese Erfahrung von „fremdbestimmt sein“ machen können und dürfen. Danke dafür.

7) Jetzt kann ich all dies erkennen und ich kann jetzt neu wählen und eine neue Entscheiduing treffen.

8) Ich wähle und ich entscheide jetzt neu. Diese neue Entscheidung treffe ich aus meinem höheren, wahren freien Willen heraus, aus meinem höheren Bewusstsein heraus, und ich entschiede jetzt: Ich beende jetzt die Dienerschaft meines Ego FÜR die Werte, Normen, Vorstellungen, Erwartungen, Regeln, Gesetze, Ansichten und Moralvorstellungen meiner ELTERN sowie der Gesellschaft. Ich schließe meine Erfahrung, fremden Energien zu dienen, jetzt ab. Danke.

9) Ich treffe die NEUE Entscheidung und wähle neu: Ich wende mich jetzt mir selbst zu. Mein Ego dient jetzt allein den Werten, Normen, Vorstellungen, Erwartungen, Regeln, Gesetzen, Ansichten und Moralvorstellungen MEINES Inneren Kindes und meines eigenen Herzensfeldes. Hier darf mein Ego treu dienen, sich gerade machen, sich stark machen, auf den Putz hauen, wütend sein und voll und ganz für mich in meiner Herzensfeld-Liebe eintreten.

10) Jetzt freue ich mich, dass ich ein Ego habe. Und ich spüre, dass ich mich darauf verlassen kann, dass es MEINEN RAUM, den Raum meines Inneren Kindes und meines Herzensfeld wahrt und sich für ihn stark macht. In diesem Raum darf ich mich jetzt in meiner Kreativität frei entfalten. Ich kann und darf frei wachsen und gedeien und erbühen und reiche Früchte tragen. Ich darf mich meines Lebens in meinem inneren Raum erfreuen. Und dieser innere Raum darf auch im Außen sichtbar sein.

Mein Ego sorgt nun gut für mich. Ich kann mich voll und ganz auf es verlassen. Ich freue mich von Herzen, dass ich ein Ego habe und dass es jetzt für meine Liebe in mir kämpft. Es wird niemals andere angreifen, nur meinen eigenen Raum wahren. Es beschützt mich und mein Inners Kind in meinem Herzensfeld. Ich bin sicher.

Die Zeit des Selbstverrats ist vorbei und vorüber. Ich bin frei. Und ich kann und darf jetzt authentisch und echt sein und so auftreten. Ich kann mich auf mich verlassen – mit Ego dient mir.

Die Zeiten, in denen ich mein Ego lästig fand und es überwinden wollte, sind ein für alle mal vorbei. Ich liebe jetzt mein Ego und schätze es wert als meinen Hüter, meinen Leibwächter, meinen inneren Ritter. Ich kann mich einhundertprozentig auf mein Ego verlassen, denn es kämpft jetzt FÜR MICH, für die Werte, Normen, Vorstellungen, Erwartungen, Regeln, Gesetze, Ansichten und Moralvorstellungen MEINER eigenen Liebe, meines eigenen Inneren Kindes, meines eigenen Herzensfeldes.

Und so fühle und spüre ich tiefe Entspannung in mir. Es ist geschafft. Es ist vollbracht. Der Paradigmenwechsel und die Transformation meines Ego sind vollzogen.

Ich freue mich auf mein neues Leben im Namen und im Sinne meiner Herzensfeld-Liebe.

Danke.

Wenn Du Lust hast auf noch weitere, zusätzliche Impuls, Ideen, Anregungen und Übungen, so gebe ich Dir gerne einen Tipp: Auf der Internetseite der LICHTSCHULE findest Du zahlreiche kostenlose Gratis-Angebote mit vielen Informationen, Beiträgen, Praxisübungen, Techniken/Methoden und FREE-Tools rund um das Thema „Bewusstwerdung, Selbstliebe, Ego und Inneres Kind, Erwachen, Weg zu mir selbst, heimkehren ins Licht und Transformation“. Der Link ist http://www.datgeitman.de/lichtschule.html. Darüber hinaus gibt es auch auf Facebook die Gruppenseite der Lichtschule unter https://www.facebook.com/groups/521539638310240 sowie auch noch die Seite der Facebook-Gruppe „Wahrheit, Echtsein, Authentizität, Selbstliebe“ https://www.facebook.com/groups/2149096735310795. Zumindest für all diejenigen, die neugierig sind, über diese wundervolle Seite, auf der es auch immer wieder tolle und wertvolle neue Beiträge zu lesen gibt, hinaus noch mehr zu erfahren.

Ich sende Dir ganz liebe Grüße von Herzensfeld zu Herzensfeld …
Dein Björn Geitmann



Mittwoch, 3. Oktober 2018
Lichtschule
Es gibt jetzt die neue Internetseite "Lichtschule" http://www.datgeitman.de/lichtschule. Die LICHTSCHULE ist für all diejenigen Menschen ein Angebot, die mit dem Themen „Bewusstwerdung, Selbstliebe, den Weg zu sich selbst finden, Begegnung mit dem Inneren Kind und Herzensfeldöffnung“ etwas anfangen können und mögen. Es ist für Leute, die gerne weitere Informationen zu diesen Themen sammeln und lesen mögen und die auf diese Weise ihren eigenen (spirituellen) Horizont etwas erweitern mögen.

Über die Homepage hinaus findest Du auch eine Gruppe auf facebook unter https://www.facebook.com/groups/521539638310240.

Die Inhalte der Lichtschule stehen Dir sind kostenlos/gratis zur Verfügung. Wer mag kann sich natürlich das Buch „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“ kaufen (Band 1: http://hierophant-shop.de/neues-bewusst…/…/eine-neue-ordnung, Band 2: http://hierophant-shop.de/neues-…/…/eine-neue-ordnung-band-2, Band 3: http://hierophant-shop.de/…/ne…/116/eine-neue-ordnung-band-3) und darin vieles noch genauer nachlesen. Viele Informationen und Übungen sind in diesen Büchern in noch etwas ausführlicherer Form erklärt, erläutert und beschrieben.

Darüber hinaus können sich alle schon auf das neue Buch freuen: „Faszination menschliche Kommunikation – Liebe Dich selbst, sonst liebt Dich keiner …! http://www.datgeitman.de/fmk. Dieses Buch wird im Herbst diesen Jahres erscheinen.

Ich freue mich nun, mit allen, die Lust haben, diesen „Weg ins Licht“ gemeinsam zu gehen und sich dabei gut auszutauschen. Irgendwann werden wir alle von dieser Energie der Erneuerung, der Umwandlung und der Transformation berührt werden und dann ist es gut, dass es solche Angebote, Informationen und Begleitmöglichkeiten gibt …

In diesem Sinne sende ich Dir viele liebe Grüße von Herzensfeld zu Herzensfeld

Dein

Björn Geitmann



Gibt es eine Leben ohne Schmerzen?
Gibt es ein Leben ohne Schmerzen?

Ich spüre einmal hinein in das Gefühl von Schmerz. Aua. Ich weiß, in meinem Sein bin ich frei von jedem Schmerz. Das Ich, aus dem heraus ich hier spreche, steht dabei für jederman und jede Frau, der/die sich diesen Worten hingeben mag …

Wenn ich als Mensch, als Ego, ETWAS liebe, so kann ich es verlieren. Und dies schmerzt mich. Das einzige, das ich lieben und niemals verlieren kann, das ist mein Herzensfeld in mir. Alles im Außen kann ich lieben und mögen und toll finden, doch solange ich „es nicht ganz nah/eng bei mir habe“, schmerzt es mich, denn ich hätte es gerne näher/dichter.

Mein ganzes Leben lang lebe ich eine Vermeidungsstrategie: ich vermeide Schmerzen. Und doch holen sie mich immer wieder ein. Ich habe Angst vor Schmerzen und ich habe Angst, verletzt zu werden. Also verhalte ich mich in einer Weise, wie ich möglichst NICHT verletzt werde und KEINE Schmerzen erdulden/ertragen muss. Ich bin mein ganzes Leben langf auf der Flucht – auf der Flucht vor Schmerzen.

Wohin entfliehe ich? Dahin wo es schön ist. Dahin, wo ich keine Angst vor neuen Schmerzen zu haben brauche.

Wer kann mich überhaupt verletzen? Und wer oder was ist dann in mir verletzt? – Nur Egos können Egos verletzen. Das Herzensfeld (die Liebe) kann niemanden verletzen … - das dachte ich zumindest bis eben. Und jetzt erkenne ich: Oh, doch, auch die Liebe kann sehr wohl verletzen … - und sie tut es in einer Tour. Wahrheit und wahre Liebe sind dasselbe. Und mein Ego will die Wahrheit um alles in der Welt NICHT wissen, nicht wahrhaben. Also kann die wahre, reine, universale, göttliche Liebe sehr wohl verletzen, nämlich mein Ego.

Mein Ego hat sowas von dolle Angst, von der wahren, reinen Liebe verletzt zu werden und Schmerzen zu leiden. Es ist schier ständig auf der Flucht vor ihr. Zugleich sucht mein Ego ständig nach Liebe, Aufmerksamkeit und Nähe auf seiner Ego-Ebene im Außen. Damit dreht es sich im Kreis wie ein wilder Brummkreisel.

Nun erkenne ich folgendes: Wahrhaft geliebt werden kann ICH nur dann, wenn ICH sichtbar bin. Doch in mir spricht eine Stimme, dass dies gefährlich sein könnte. – Und dies stimmt! Denn wenn ich als reine Herzensfeld-Liebe MEINE Wahrheit zeige, kundtue und offen lebe, dann wird diese Wahrheit all den vielen Egos gefährlich. Sie ist deshalb gefährlich für die Egos, weil sie wahre Liebe und wahre Wahrheit ist, während mein Ego in seiner Welt der Illusionen lebt. Meine Wahrheit der Liebe würde also die Illusionen der Egos auflösen. Hierdurch fühlen sie sich natürlich gefährdet, weil sie sich mit ihrer Illusion identifizieren.

Weil die Egos meine Wahrheit und meine Liebe nicht ertragen können, würden sie versuchen, sie bzw. mich zu vernichten. Sie würden mich ablehnen, bekämpfen und schließlich mundtod – oder sogar tod machen. Jesus musste dies leidvoll erfahren.

Betrachte ich das Ganze von der anderen Seite, so kann ich erkennen, wie ich ein feines, friedvolles, unauffälliges Leben leben kann, wenn ich meine Wahrheit und meine wahre Liebe NICHT lebe und brav und artig unter den Teppich kehre (ganz so wie damals als Kind). Dann bin ich für niemanden gefährlich. Dann stelle ich für niemanden eine Bedrohung dar. Und dann muss sich niemand vor meiner Wahrheit (vor der Meinung meines liebendes Herzens) fürchten. Alles ist gut … könnte man meinen.

Denn auch in diesem friedvollen Szenario herrscht Krieg und Schmerz: Ich verrate mich selbst. Ich verrate mein Herzensfeld. Ich verrate mein Inneres Kind. Und auf diese Weise füge ICH MIR SELBST Schmerzen zu. Diese Schmerzen, die ich mir selbst zufüge, kann ich jedoch leichter ertragen als diejenigen Schmerzen, die mir von auße zugefügt werden.

Leben bedeutet demnach: Ich darf auswählen, WER mir Schmerzen zufügen darf: ICH oder DIE ANDREN.

Es gibt kein Leben ohne Schmerzen! Schmerzen ist die Grundlage unseres Erfarhungen-machens. Und nur deshalb sind wir hier. Schmerz ist Leben (auch wenn es sich etwas paradox anhört).

Jesus ist seinerzeit durch den Schmerz gegangen und hat hierdurch das ewige Leben erlangt. Wenn und solange ich MIR SELBST Schmerzen zufüge, gehe ich NICHT DURCH den Schmerz, sondern füge mir bereitwillig innerlich selbst Schmerzen zu und vermeide Schmerzen von außen. Und solange erlange ich NICHT das ewige Leben. Deswegen werde ich immer und immer wieder neu auf dieser Erde geboren. Ich inkarniere immer wieder in die gleiche Aufgabe mit den gleichen Themen. Und das übergeordnete Thema heißt: freiwillig, bereitwilig und ja-sagend DURCH DEN SCHMERZ gehen.

Für mich als Mensch ist dies echt schmerzhaft – mitunter sogar sehr, sehr schmerzhaft. Doch ich habe keine andere Wahl. Ich kann nicht wählen, OB ich diesen Weg gehen will. Denn ich habe beriets gewählt und entschieden, DASS ich diesen Weg gehen möchte, nämlich damals, bevor ich als Seele das erste Mal hier im Leben auf der Erde inkarnierte. Und jetzt muss ich diese Suppe selbst auslöffeln (es ist wie „meinen teller leer essen“ müssen).

Natürlich hatte ich als Seele KEINE AHNUNG was Schnerz bedeutet und wie Schmerzen sich körperlich anfühlen. Und genau das wollte ich ja kennenlernen. Diese Erfahrung ist nämlich der Gegenpol zu meinem HEIL-SEIN, zu meinem GANZ-SEIN, zu meinem IN-FRIEDEN-SEIN.

Solange ich mich dem Durch-den-Schmerz-gehen verweigere, bleibe ich im Hamsterrad des Lebens gefangen – wie schon seit tausenden von Jahren und vielen, vielen Leben. Durch-den-Schmerz-gehen ist somit kein Spruch mehr, keine leere Floskel mehr, sondern gewinnt klare Konturen.

Es geht NICHT darum, den Schmerz als Märtyrer heldenhaft zu ertragen. Dies wäre die Ebene, wie unser Ego versuchen würde mit dieser Aufgabe umzugehen. Es geht darum, sich dem Schmerz ja-sagend, bereitwillig und mit einer inneren neuen Inneren Haltung (in einer inneren Neuen Ordnung) hinzugeben – ja, ihn anzunehmen und zu lieben.

In meinem Alltag sieht dies ganz praktisch nun so aus, dass ich eben NICHT mehr Rücksicht nehme auf die anderen Egos um mich herum und das, was sie für wichtig erachten, sondern dass ich auf mein Herzensfeld, mein Inneres Kind und meine Intuition höre, was ich mir selbst sagen will, was für MICH in meiner Liebe richtig ist, stimmig ist, authentisch, echt und wahr.

Klar – zwischen dem Willen, den Vorstellungen und den Überzeugungen meines Ego und den Wünschen und Bedürfnissen meines Herzensfeldes können wir nicht immer so ganz leicht unterscheiden. Zu lange unterlagen wir unseren Konditionierungen. Was uns hier wirklich hilft, das ist unser Bauchgefühl. In diesem Bauchgefühl finden wir unsere innere Wahrheit. Und wir erkennen leicht, das dies Komplikationen im Außen mit sich bringen könnte (deswegen lebten wir es ja bisher so oft NICHT).

Durch den Schmerz ins Licht gehen bedeutet, die unangenehmen Begleiterscheinungen im Außen bejahend anzunehmen. Es sind doch DIE ANDEREN, die sich ärgern. SIE sind muksch, beleidigt oder verstimmt. Ich, wenn ich ganz bei mir bleibe, weiß, dass ich es richtig gemacht habe im Sinne und im Namen meines Herzens.

Und dann haben die anderen die Chance, zu lernen. Sie können sich von sich aus verändern – nicht mehr, weil ich es ihnen sage und tausend Vorschläge mache, sondern weil ich jetzt NICHTS mehr sage und vorschlage, sondern einfach MICH lebe.

Wie gesagt: Unter’m Strich habe ich die Wahl (die eigentlich KEINE Wahl ist), ob ich mich selbst verletze (ob ich mir selbst Schmerzen zufüge), indem ich mein Herzensfeld verrate. Oder ob ich es billigend in Kauf nehme, dass die anderen mich verletzen. Doch sie verletzen NICHT MICH, sondern sie verletzen allenfalls mein Ego - und das darf daran wachsen und sich transformieren …



Unser freier Wille
Heute geht es um unseren freien Willen.

Ja, mit unserem freien Willen ist das so eine Sache. Ist unser Wille wirklich frei oder eher nicht? Können wir uns tatsächlich in jeder Situation völlig frei entscheiden? – Schön wär’s …

Meistens sind wir doch irgendwie fremdbestimmt. Wir MÜSSEN arbeiten gehen und Geld verdienen. Wir MÜSSEN uns an die Regeln und Gesetzte halten. Früher als Kind MUSSTEN wir brav und artig sein. Unser Leben ist voll von MÜSSEN …

In der Regel haben wir all dies, was wir MÜSSEN, irgendwann einmal gelernt. Es ist uns beigebracht worden und nun halten wir uns brav daran – ganz so wie damals, als wir ein Kind waren.

Meistens sind es Anforderungen und Erwartungen, die VON AUSSEN an uns gestellt werden. Wir MÜSSEN dem Außen genügen. Wo bleiben wir selbst dabei? Auf der Strecke? Wo ist bei all dem unser freier Wille zu finden?

Wenn und solange wir uns fremdbestimmt fühlen, fühlen wir uns als Opfer. Wir fühlen uns als Opfer der Umstände, als Opfer des Lebens, als Opfer der anderen und als Opfer unseres Schicksals. Ist es mein freier Wille, Opfer zu sein?

Ja! (auch wenn dies paradox klingt) Denn ich möchte Erfahrungen machen. Als Seele möchte ich hier auf der Erde Erfahrungen sammeln. Und ich als Seele bin in meinem Seele-Sein ganz, ich bin heil, ich bin vollkommen. Und Opfersein ist genau das Gegenstück hierzu, das Negativ zum Positiv. Ich habe mich DAMALS ALS SEELE (im Himmel) mit meinem freien Willen (als Seele) dafür entschieden, all dies zu erleben und zu erfahren.

Heute hilft mir mein Ego nun extrem gut und wirkungsvoll dabei, in meiner Welt der Erfahrungen, im Opfersein und im Unbewusstsein zu verbleiben. Nur solange ich hier feststecke, bin und bleibe ich unbewusst. Und dieses Unbewusstsein ist die Voraussetzung dafür, um optimal Erfahrungen machen zu können. ICH BIN meine Erfahrung. Ich identifiziere mich mit dem, was ich erfahre und erlebe.

Mein Ego hat damals, als ich ein Kind war, tausend Dinge, Regeln, Normen, Verhaltensgrundsätze und Moralvorstellungen gelernt. Mein Ego ist die Lerninstanz in mir. Nur ES kann lernen (meine Seele und mein Herzensfeld, die wissen ja schon alles). Mein Ego ist also der Dummkopf, der alles vergessen hat, um neu zu lernen und um Erfahrungen machen zu können. So war und ist der Plan.

Solange ich im Unbewusstsein feststeckte, war ich in diesem Gefängnis des Fremdbestimmtseins jenseits meines freien „freien Willens“ gefangen. Ich habe immerzu auf den freien Willen meines Ego gehört. Doch dies IST NICHT mein wahrer freier Wille. Mein Ego bedient lediglich die von ihm erlernten Muster, Glaubenssätze und Programmierungen (Konditionierungen). Mein Ego ist also mein KONDITIONIERTER WILLE – nicht mein freier Wille.

Und diesem konditionierten Willen bin ich bis heute gefolgt. Und ganze Nationen folgen den Konditionierungen unseres gesellschaftlichen Ego – ja die Menschheit folgt dem kollektiven Ego dieser weltlichen Welt.

Wir können nun an diesem Punkt unseres Lebens, an dem wir wieder ein klitzekleines bisschen Zugriff auf unser freies Bewusstsein erlangt haben, für uns eine neue Entscheidung treffen, weil wir (auch wenn noch nicht so oft und noch nicht so lange, sicher und dauerhaft) Zugriff auf unseren freien „freien Willen“ haben. Und dieser freie „freie Wille“ ist der Wille unseres eigenen Herzensfeldes, unseres Inneren Kindes (da ist es wieder).

Wir können heute entschieden: „Ich habe Lust, meiner inneren Intuition zu folgen“. Und dann folge ich meiner inneren Stimme und schaue, was passiert.

Als grobe Richtschnur kann mir dienen: Alles, was ich meine machen zu MÜSSEN, entspringt meinem konditionierten Ego und ist NICHT mein wahrer freier Wille (ist NICHT der freie Wille meines Herzensfeldes).

Und alles was ich DARF (aber NICHT MUSS), entspringt einer Option, einer Möglichkeit und damit dem Feld des reinen, universalen Potenzials. Doch Möglichkeiten MÜSSEN NICHT gelebt werden, sie KÖNNEN gelebt werden. Sobald ich das Gefühl habe ich MUSS diese Möglichkeit leben, hat sich mein Ego die Möglichkeit auch schon unter den Nagel gerissen und zu Eigen gemacht und identifiziert sich mit der Erfüllung oder Nichterfüllung dieser Möglichkeit. Und jede Identifikation ist Ego.

Mein wahrer freier Wille ist der Wille der allumfassenden göttlichen Liebe und dieser Wille WILL NICHTS – außer erlauben, außer gewähren, außer lassen. Dieser Wille erlaubt ALLES und will NICHTS.

„Es darf geschehen“ – muss aber nicht.

Wahre Liebe lässt frei – auch bei allem was ich tue.

In diesem Sinne kann ich sagen (wenn ich es möchte): „Mein freier Wille ist es, der universalen Liebe zu dienen, mich ihr hinzugeben und mich von ihr führen, lenken und leiten zu lassen.“

Ich WILL nichts mehr selbst. Es MUSS nichts geschehen. Der Willen meines Herzensfelds artikuliert sich eher in einem inneren Drang, in einem inneren Impuls, etwas aus dem Herzensfeld heraus tun zu wollen – aber es kann und darf auch anders sein. Ich nehme aber diesen inneren Drang wahr. Und ich nehme auch die Gefühle von Traurigkeit wahr, wenn es nicht geschieht, wenn ich es nicht tun kann/darf. Und ich bleibe bei meinem Fühlen in dieser Traurigkeit.

Diese Traurigkeit wandelt sich NICHT in WUT. Wut ist das Gefühl unseres Ego, dass nicht bekommt, was es will. Traurigkeit ist das Gefühl unseres Herzensfeldes, wenn es nicht leben darf, was es möchte.

Und Erfolg und „laute Freude“ (prahlen, ausflippen) sind die Gefühle von Glück auf der Ebene unseres Ego. Hingegen ist schlichte, stille Freude das Gefühl von Glück auf der Ebene unseres Herzensfeldes.



Montag, 1. Oktober 2018
Ego und Sein
Ego ist für mich die Ebene meiner formgebundenen Existenz. Sein hingegen ist für mich meine formlose Existenz. Und ICH bin beides: Form und formlos.

Mein Ego kann wahrnehmen und lernen. Zu der Ebene von Form zähle ich die dingliche Welt, alles was mir lieb und teuer ist sowie auch Gedanken, Gefühle und Vorstellungen (innere Bilder). Mein Ego ist verknüpft mit dem, womit ich mich identifiziere, z.B. meine Person, meine Moralvorstellungen, meine innere Haltung und meine Glaubenssätze. All dies kann ich als Ego verlieren.

Ich als Ego kann mich in der Welt der Dinge, die ich als Mensch wahrnehmen kann, erfahren. Für die „Auswertung“ meiner Erfahrungen brauche ich jedoch einen Vergleich, einen Bezugspunkt. Und genau hier kann ich als Ego mich mit meinem Körper in einer Abhängigkeit und einem Brauchen erfahren, während ich als Sein weder etwas brauche noch abhängig bin, sondern vollkommen frei.

Nun ist es so, dass Form/Ego in der Regel unbewusst ist und sich deshalb NICHT vor dem Hintergrund des Formlosen erfahren kann. Das Formlose dient unserem Ego eben NICHT als Bezugspunkt. Stattdessen erfährt sich Form in dieser Welt im Vergleich mit anderer Form. Form tritt in Beziehung zu Form. Und Formen (Menschen, Egos) vergleichen sich (oder werden verglichen). Aus diesem „sich vergleichen“ generiert unser Ego Gefühle von Mangel und Minderwertigkeit, die Schmerzen bedeuten und hiermit die gewünschte Nahrung für unseren Ego-Schmerzkörper darstellen.

Aus der Sicht des Formlosen sieht genau das Gleiche ganz anders aus: Hier erfährt sich das Formlose vor dem Hintergrund von Form. Hierbei ist alle Form jedoch in Wahrheit eine Illusion, die allein auf der Ebene von „Form in Kontakt mit Form“ Realität hat/ist. Mit meiner Hand kann ich ja NICHT durch die Tischplatte fassen, doch das Gegenteil hierzu ist, das Geister sehr wohl leicht durch Türen und Wände gehen können. Für sie ist Form ohne Bedeutung.

Die Welt der Formen hält uns als Ego in der Erfahrung fest (gefangen). Und dies ist gut so, denn unsere Seele will sich ja schließlich erfahren. Also ist alles bestens und unser Ego macht weiterhin Erfahrungen. Und ich als immer bewusster werdendes Bewusstsein nehme dies immer klarer wahr, und kann mich dann auch unangenehmen Gefühlen leichter bereitwillig hingeben. Ich gewinne Gelassenheit und bejahende Lebensfreude



Sonntag, 30. September 2018
Träume und Traumdeutung
Träumen. Traum. T-Raum. Wenn wir träumen, dann treten wir in einen anderen Raum ein, in den T-Raum. Es ist der Raum unserer feinstofflichen Existenz.

Feststofflich erfahren wir uns mit unserem Körper. Das Feinstoffliche unserer Existenz haben wir tagsüber so gut wie immer ausgeschaltet – zumindest aus unserem Tagesbewusstseins verdrängt. Wir Menschen sind jedoch Körper, Geist uns Seele. Und damit sind wir Wesen, die sowohl feststofflich wie auch feinstofflich lebendig sind, fühlen, spüren und wahrnehmen. Im Feinstofflichen geschieht all dies jedoch jenseits von Worten, jenseits von Gedanken und sogar jenseits von konkreten Gefühlen.

Das Feinststoffliche unseres Seins erfahren wir durch unsere Intuition. Doch wer hört heutzutage schon auf seine Intuition? Wer nimmt sie wahr? Wer nimmt sie ernst? Hier bleiben also vom Tage eine ganze Menge unbearbeiteter Akten (Gefühle) auf unserem Schreibtisch liegen. Und diese werden dann von unserer Seele nachts nachgearbeitet.

Wenn wir nachts träumen, so verarbeitet unsere Seele "etwas". Wenn wir uns mit der Deutung unserer Träume beschäftigen und überlegen: "Was könnte das jetzt bedeuten?", gibt es hierfür ein paar Tipps und Hinweise (siehe auch www.datgeitman.de/traeume).

1. Die Bilder sind sekundär, die Gefühle sind primär.
2. Alles im Traum bist Du selbst.
3. Nimm weder die Bilder noch die Zusammenhänge wörtlich/bildlich.

Es kommt also auf die Gefühle an, die wir nacharbeiten, um dann frisch und erholt in den nächsten Tag springen zu können.

Auch Traum und Trauma hängen sehr eng zusammen. Unser Träumen ist sozusagen unsere Traumaverarbeitung – zumindest soweit, dass wir am Leben bleiben können. Im Traum werden all die unverarbeiteten Gefühle als zersplitterte Seelenanteile an verschiedenen Orten (im energetischen Raum) versteckt (so ähnlich wie bei Harry Potter). Und im Laufe unseres Lebens suchen wir sie dann und sammeln sie Stück für Stück nach und nach wieder ein: verschiedene Orte und unterschiedliche Menschen helfen uns dabei (scheinbar zufällig).

Einige spirituelle Menschen gehen auch davon aus, dass wir nachts unseren Körper im warmen Bett sicher ablegen, und dass sich dann unsere Seele auf Reisen begibt und Kontakt aufnimmt zu Ihresgleichen in ihren Seelenwelten. Sie entflieht dem engen Gefängnis des menschlichen Körpers für ein paar Stunden und genießt ihre natürliche Freiheit – bevor sie dann wieder in den Körper zurückkehrt und bereit ist für die nächsten Erfahrungen.



Die Tarnung ablegen
Die Tarnung ablegen. Um zu wissen, wie wir unsere Tarnung ablegen können, müssen wir erst einmal wissen, was unsere Tarnung ist. Und wir müssen zugleich wissen, wer oder was wir selbst sind, der/die/das diese Tarnung trägt/angelegt hat.

Wir sind in unserer Essenz wahrnehmendes Bewusstsein, universale Liebe, das Feld des Potenzials, Sein, Licht, die Schöpfung selbst (Gott). Wir sind in unserem „Kern“ also Feinstofflich. Unsere Verkleidung ist alles Feststoffliche.

Zum Feststofflichen zählen Dinge (unser Besitz, Hab und Gut, Klamotten etc.) und auch Gedanken (Glaubenssätze, Versprechen, Meinungen, Ansichten), Muster, Prägungen, Konditionierungen, Gefühle und Vorstellungen (innere Bilder jeder Art). Im Grunde genommen ist ALLES, was ich erkennen kann, Tarnung (Verkleidung). Mein „Nicht-Tarnung-Sein“ KANN ich (als Mensch) unmöglich erkennen, weil es nichts zu erkennen gibt, es ist ja nicht zum Anschauen/Betrachten mehr da.

Mein ICH-BIN finde ich also jenseits des letzten Wortes, jenseits der letzten Beschreibung, jenseits des letzten Gedankens, jenseits des letzten Gefühls, jenseits des letztes inneren Bildes, jenseits des allerletzten Wegweisers (wie Eckhart Tolle es so schön beschrieben hat, und auch in den Büchern „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“ vom Hierophant-Verlag findest Du hierzu wirklich tolle Impulse, Ideen, Angregungen und sogar Übungen).

Ohne Tarnung sind wir ein NICHTS – und damit sind wir wieder ALLES, nämlich reines Potenzial. Wir können dies weder fühlen noch spüren noch wahrnehmen. Wir können es lediglich erahnen.

Und dieser Zustand ist immer und überall in jedem Moment in uns. In unserer bewussten Gegenwärtigkeit sind wir ihm am nahesten – in unbewusster Erfahrung sind wir am weitesten von ihm entfernt.

Achtsame Wahrnehmung des Jetzt, bewusste Meditation und größtmögliche Präsenz im momentanen Augenblick sind Möglichkeiten, sich allen Verkleidungen/Tarnungen bewusst zu sein und sich selbst als die dahinter existierende Energie, als göttliches Sein, wahrzunehmen.



Achtsamkeitsübung
Übung „Ich bin wahrnehmendes Bewusstsein“. Wir machen heute eine Übung zum Thema „Meine Identifikation auflösen“ und Gedanken und meine Gefühle achtsam wahrnehmen. Du liest einfach weiter und gleichzeitig machst Du jetzt diese Übung.

Hierzu gehst Du jetzt bewusst in Dein Höheres ICH. Wie Du das machst? Ganz einfach, Du schaust Dir selbst beim Lesen dieses Beitrags zu. Und das geht so: Du nimmst einfach wahr, wie Du da, wo Du sitzt, sitzt. Du nimmst JETZT einmal bewusst wahr, wie Du auf den Bildschirm schaust. JETZT nimmst Du wahr, wie Dein Körper auf dem Stuhl sitzt. Merkst Du, dass es ganz leicht ist, diesen Beitrag zu lesen und im Hintergrund etwas anderes (z.B. wie Du sitzt) wahrzunehmen? Es geht gleichzeitig.

Und JETZT satteln wir da noch einen drauf. Du liest diesen Beitrag (1). Du spürst Deinen Körper auf dem Stuhl (2). Und Du wirst Dir des Raumes um Dich herum gewahr (3) und zwar mit Hören (3a) und Riechen (3b) und Sehen (3c). Und JETZT kannst Du, während Du hier liest, zwischen diesen Wahrnehmungen beliebig hin und her springen. Das ist ganz leicht. Du spielst damit und gehst jetzt ins Hören … Und jetzt ins Riechen … Und jetzt ins Sehen … Und jetzt nimmst Du wahr wie Du liest … Und jetzt nimmst Du Deinen Körper auf dem Stuhl wahr …

Und jetzt springst Du hin und her zum Hören, Riechen, Sehen, Lesen, Stuhl spüren, Sehen, Lesen, Hören, Stuhl spüren, Riechen … Und JETZT switcht Du noch einmal lustig durch alle Programme: Beitrag lesen, auf dem Stuhl bewusst sitzen, sich des Raumes oder der Umgebung gewahr sein mit Sehen, Hören und Riechen.

Und jetzt verrate ich Dir etwas Überraschendes: Du bist soeben ins SEIN eingetreten. Ja, so leicht, so einfach ist das! Denn Du warst gedankenleer im Modus wahrnehmenden Bewusstseins. Dies ist bereits „im Licht sein“ oder „erwacht sein“ – sich bewusst darüber bewusst sein, was man gerade tut, fühlt, macht, wahrnimmt und spürt. Diese und weitere spannende Informationen und Übungen rund um das Thema Liebe, Bewusstwerdung und Erwachen findest Du in dem Buch „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“, erschienen im Hierophant-Verlag. Ich kann Dir das Buch nur wärmstens empfehlen. Es lohnt sich …