Übung/Meditation zur Trauerverarbeitung …
Übung/Meditation zur Trauerverarbeitung …
[Ich schreibe in der Ich-Form]
Ich sage innerlich JA. Ja, ich mache jetzt diese Übung und Ja, ich öffne mich und bin bereit, mich positiv überraschen zu lassen …
Ich atme einmal bewusst tief ein … und wieder aus …
Und ich atme noch einmal bewusst tief ein … und wieder aus …
Und jetzt denke ich ganz bewusst an das Ereignis, das mich traurig macht. Ich fühle jetzt ganz bewusst die Trauer in mir, die in mir ist, seit dieses Ereignis passiert ist.
Ich erinnere mich …
Und ich fühle die Trauer …
Nun denke ich bewusst an das Ereignis und fühle, ob ich damit hadere, dass es so geschehen ist, wie es geschehen ist. Fühle ich in mir ein Gefühl von „NEIN“, ein Gefühl von Ärger und Trauer und Wut und Verzweiflung und nicht-annehmen-können?
Wenn dem so ist, dann fühle ich all diese Gefühle JETZT in mir …
Ich denke an das Ereignis …
Ich fühle meine Trauer …
Ich fühle mein Hadern …
Ich fühle meinen Ärger …
Ich fühle meine Wut …
Ich fühle mein nicht-annehmen-können …
Ich fühle mein „Nein“ …
Ich fühle auch all die anderen hiermit noch zusammenhängenden Gefühle …
All dies IST JETZT in diesem Moment in mir präsent.
Ich erkenne an, dass dies jetzt in DIESEM Moment SO ist.
Ja, diese Gefühle sind alle schon lange da und sie sind mir sehr vertraut.
Und weil ich diese Gefühle echt nicht leiden kann, mache ich jetzt ein kleines Späßchen und schneide diesen blöden Gefühlen eine Grimasse. Ich strecke ihnen die Zunge raus. Ich zeige ihnen meinen Mittelfinger. Ich tu so, als ob ich ihnen rechts und links einen hinter die Ohren gebe.
Ich hole mir eine imaginäre Wasserpistole und spritze sie alle nass. Ich gebe jedem von Ihnen höchst persönlich einen Arschtritt. Und zu guter letzt hänge ich sie alle einzeln an der Wäscheleine auf und da können sie gefälligt hängen bleiben, bis sie schwarz werden …!
Wie nach getaner Arbeit klatsche ich nun in meine Hände bzw. reibe meine Hände in Unschuld. Ich wasche mir meine Hände (denn diese Gefühle fasse ich ganz bestimmt nie wieder an!). Und ich schüttle mich, meinen ganzen Körper einmal wie ein nasser Hund, denn ich habe wirklich schon lange die Nase gestrichen voll von diesem Pack.
Und dann mache ich auf meinem Absatz kehrt. Ich wende mich von ihnen ab, zeige ihnen meine kalte Schulter, drehe ihnen mit Absicht meinen Rücken zu und verspreche mir (und jedem einzelnen von ihnen), keines von ihnen auch nur noch eines einzigen Blickes zu würdigen. Jawohl, genau diese Strafe haben sie verdient! Zufrieden nicke ich mit dem Kopf.
Und diese Selbstzufriedenheit atme ich jetzt einmal sehr genüsslich und sehr tief in mich ein … mmmhhhh, das tut gut …! Und mit meinem Ausatmen lasse ich meine Selbstzufriedenheit noch tiefer in mich einsinken. Ja, ich habe ihnen echt gegeben, was sie verdient haben.
Ja – und ich atme nochmals tief ein … und Ja, ich schnaufe noch einmal herzhaft aus …
Und während ich hier (in meinen inneren Bilderwelten) so selbstzufrieden stehe, erkenne ich – zu meiner großen Überraschung – dass ich plötzlich andere Klamotten trage. Ich betaste mit meinen Händen meine Klamotten, fasse sie an und kann es nicht fassen. Es ist anderer Stoff. Es ist eine andere Mode. Es ist ein anderes Outfit. Es ist ein anderes Designe.
Und ich erkenne, dass auch mein Körper sich verändert hat: Meine Finger wirken jünger und schlanker. Und als ich mir an den Kopf fasse, fühle ich, dass auch meine Gesichtszüge und meine Frisur sich verändert haben. Wie kann das sein? Wie konnte dies geschehen?
Ich bin sprachlos.
Ich bin fassungslos.
Ich bin überrascht.
Und da höre ich plötzlich aus luftiger Höhe eine Stimme, die mir angenehm vertraut vorkommt und mit wohlwollendem Ton zu mir spricht …
Alles ist gut.
Es ist geschehen.
Geh nun hin und folge Deinem Herzen …
Und ich nicke innerlich still. Und gehe hin. Und folge meinem Herzen …
eine neue ordnung am 12. Januar 19
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Sich dem Gefühl von Trauer stellen …
Wenn wir auf unserem Weg einen großen Sprung nach vorne machen möchten, dann gibt es hierfür einen Trick: FÜHLEN …
Fühlen – mehr ist nicht nötig!
FÜHLEN IST ALLES!
Wir alle sind noch Anfänger, was das Fühlen anbetrifft. Viele Menschen brauchen jahrelang und erleiden viele Rückschläge, bis sie wieder einen Zugang zu ihren Gefühlen zu bekommen.
Natürlich fühlen wir alle immerzu, ob wir dies nun wollen oder nicht. Doch die Heiligkeit des Fühlens liegt im Ja-sagen. Fast alle Menschen fühlen „etwas“, und wollen dann lieber „etwas anders“ fühlen. Sie sagen nicht JA zu ihren Gefühlen, sondern NEIN. Und dann lenken sie sich ab, gucken Fernsehen, suchen Zersteuung, unternehmen große Reisen, mnachen Party, treiben Sport, joggen und laufen vor sich selbst, vor ihren eigenen Gefühlen davon.
Es gibt die vier Grundgefühle: Freude, Wut, Trauer und Angst. (Alle anderen Gefühle können wir auf diese zurückführen.)
Freude fühlen geht leicht.
Angst fühlen beengt uns – damit kommen wir aber meist klar, ja wir gewöhnen uns sogar daran und nehmen gewohnheitsmäßig die Opferrolle ein.
Wut fühlen ist so `ne Sache. Wir „dürfen“ Wut nur in Maßen ausagieren, sonst gibt es Ärger.
Und Trauer – Trauer ist das, was wir einfach nicht fühlen mögen …
ALLE unsere Probleme können wir auf TRAUER zurückführen. Und ALLE unsere Krankheiten und sogar unsere globalen Umweltprobleme können wir auf unterdrückte, ungelebte, erstickte, unter den Teppich gekehrte Trauer zurückführen.
Trauer geht einher mit Sterben, deswegen mögen wir Trauer nicht fühlen. Immer wenn ein Mensch stirbt, trauern wir. Und auch wenn ein Tier, ein Talismann oder eine schöne Pflanze stirbt, trauern wir. Und noch mehr: Auch wenn wir Hab und Gut, Besitz, unseren Job, unseren Partner (durch Trennung), unser Ansehen, unsere Stellung, unsere Bedeutung verlieren, trauern wir. Wir trauern immer dann, wenn sich Formen auflösen. Wir trauern immer dann, wenn es anders kommt, als wir es dachten. Wir trauern immer dann, wenn wir unsere Vorstellungen (und Erwartungen und Wünsche und Hoffnungen) verabschieden und begraben müssen.
Trauer fühlen wir, wenn eine Vorstellung (eine Form) stirbt.
Anstatt die Form/Vorstellung bereitwillig loszulassen, halten wir um alles in der Welt an unseren Vorstellungen fest, weil wir NICHT bereit sind, das Gefühl der Trauer in uns zu fühlen. Lieber werden wir selbst krank, ja todkrank, als dass wir unsere Vorstellungen loslassen.
Ich lade Dich deshalb ein zu einem Experiment: Übe eine Woche lang in allen möglichen Situationen, in denen Du Dich enttäuscht fühlst, ganz genau DIESE Trauer zu FÜHLEN.
ÜBE EINE WOCHE LANG TRAUER ZU ERLAUBEN.
FÜHLE einfach nur die Trauer OHNE etwas zu tun oder etwas zu verändern.
Erlaube, dass die Trauer in Dir da sein darf.
Erlaube, dass die Trauer in Dir schwingen darf.
Erlaube, dass Du der Trauer Raum gibst.
Du musst Deiner Trauer NICHT einmal Ausdruck verleihen. Klar dürfen Tränen fließen, doch dies MUSS nicht sein. Es genügt, wenn wir innerlich Ja sagen zu unserer Trauer und ihr Raum geben.
Probiere es einmal aus.
Probiere es aus, der Raum für Trauer zu sein.
Lass Vorstellungen los und fühle die Trauer darüber.
Lass Menschen los und fühle die Trauer darüber.
Lass Deine Überzeugungen los und fühle die Trauer darüber.
Lass Dinge los und fühle die Trauer darüber.
Lass Deine Glaubenssätze los und fühle die Trauer darüber.
Lass Deine Identität los und fühle die Trauer darüber.
Lass Deine Rollen los und fühle die Trauer darüber.
Erlaube, dass DU der Raum für die Trauer bist und dann schau, was geschieht …
Du wirst bemerken, dass Du kraftvoller als diese sehr kraftvolle Emotion „Trauer“ bist. Du wirst feststellen, dass Du die Kraft besitzt, diese sehr bewegende Emotion „Trauer“ zu halten und zu handeln. Probiere es einfach aus …!
Wir überwinden mit dieser Übung unsere Angst vor Trauer …!
Sag ja zur Trauer!
Gib der Trauer Raum.
Erlaube sie.
Wenn wir zu dem Gefühl von Trauer Ja sagen, verändert sich die Welt in kürzester Zeit!!! Ich bin der festen Überzeugung, dass ALL der Müll in unserer Umwelt NICHT gelebte, nicht gefühlte und unter den Teppich gekehrte Trauer ist. Das Außen spiegelt das Innen.
Solange wir im Innen unsere Gefühle NICHT fühlen, SIND wir TOT. Unser eigenes inneres TOT-SEIN spiegelt uns heute unsere tote, zugemüllte Umwelt (und die vielen am Müll krepierenden Tiere).
Beim Fühlen gibt es zwei Ebenen: Im Vordergrund ist die Ebene WAS wir fühlen. Und im Hintergrund ist die Ebene DASS wir fühlen. Unser SEIN IST DASS wir fühlen.
Wenn wir jedoch Gefühle fühlen, die wir NICHT fühlen möchten (z.B. Trauer), dann kehren wir dieses Gefühl unter den Teppich und fühlen es dort nicht. Doch schlimm ist: Wir fühlen NICHT. Wir fühlen nicht nur „es“ nicht, sonders wir fühlen uns NICHT – wir fühlen unser SEIN nicht mehr!
Es geht beim Fühlen NICHT darum, WAS wir fühlen (unser Ego ist sehr wählerisch und möchte nur die schönen, angenehmen Gefühle fühlen). Sondern wir leben, DAMIT wir fühlen.
Es geht darum zurückzufinden in die Freude des Gefühle-Fühlens UNABHÄNGIG davon WELCHE Gefühle da gerade im Angebot sind. Mit unserem wählerisch sein haben wir uns selbst abgetötet und von der Lebendigkeit des Lebens abgetrennt.
Also: FÜHLEN!
Das FÜHLEN FÜHLEN!
Ja sagen zum Fühlen, auch wenn wir Trauer fühlen.
Folgendes Paradoxon entsteht dann: Wir fühlen Trauer. Und zugleich freuen wir uns darüber, dass wir fühlen können.
Doch die meisten Menschen ärgern sich darüber, dass sie Trauer fühlen MÜSSEN. HIERMIT ist KEIN Blumentopf zu gewinnen. Wir müssen unser Ja zum Fühlen wieder zurück gewinnen.
Und das beste Fühlen-Trainingslager, das wir uns wünschen könnten, ist, wenn wir in unserem Umfeld Menschen haben, die uns mit negativen Gefühlen das Leben schwer machen. Und DIES dann üben, AUFRECHT und SELBSTBEWUSST, „freudvoll“ und Ja-sagend zu fühlen. NICHTS tun. Nichts verändern. Nur fühlen. Das Fühlen fühlen. Die Trauer fühlen. Erlauben, dass etwas anders ist und die Trauer hierüber bejahend fühlen …
OHNE depressiv zu werden, sondern aufrecht, selbstbewusst, wach, bewusst und der Trauer gegenüber offen und zugewandt …
eine neue ordnung am 12. Januar 19
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Rollen und wie wir in Rollen leben
Ich bin ich. Doch dieses Ich ist nur eine Rolle.
Heute beim Mittagessen haben meine Kinder Dedektiv gespielt. Sie haben mich ausspioniert, beobachtet, erforscht und mir Fragen gestellt. Und ich bin flugs in das Spiel mit eingestiegen. Es war ein Rollenspiel: Die Kinder waren nicht Kinder, sondern Dedektive. Und ich war nicht ich, sondern „ein komischer Kautz“.
In dieser Rolle spielte ich mit. Ich nahm einfach die Eigenschaften des „komischen Kautzes“ an, verstellte meine Sprache, antwortete merkwürdig, aufgesetzt und mit einer anderen Stimmmodulation und … - es machte total Spaß!
In dem Jetzt des Spiels hatte ich KEINE persönlichen Probleme, ich hatte KEINE Sorgen und ich machte mir KEINE Gedanken um meine Zukunft. Ich war einfach im Hier und Jetzt – im Spiel präsent. Und dies war ein sehr befreiendes Gefühl. Ja, es war gut. Es FÜHLTE sich gut an und es TAT GUT.
Woraus ich hinaus will: Rollen können hinderlich und hilfreich sein.
Solange ich in meiner Rolle, die ich mir als Kind zugelegt habe, feststecke und alle zu dieser Rolle dazugehörigen Attribute weiterhin erfülle, leide ich auch heute genauso wie ich meine ganze Kind-heit gelitten habe.
Jeder Schauspieler kennt das Phänomen, dass er, sobald er in eine andere Rolle schlüpft, jemand anderes IST. Denn ein guter Schauspieler ist nur dann ein guter Schauspieler, wenn er eben NICHT schauspielert, sondern die Figur IST, die er auf der Bühne darstellt. Er muss sich ganz mit ihr und allen zu dieser Rolle zugehörigen Attributen und Charaktereigenschaften identifizieren. Er muss diese Figur/Rolle SEIN!
Wollen WIR in unserem Leben ETWAS verändern, so KÖNNEN wir dies NICHT tun, solange wir in alten Rollen feststecken. HIER ist uns unser Ego eine große Hilfe, denn es ist von sich aus NICHTS, es ist (wie ich immer so schön sage) „ein leerer Eimer“. Und wir können mit unserem freien Willen ALLES, JEDE Rolle, in diesen Eimer hineinfüllen. Und dann SIND wir selbst diese Rolle, diese Figur, dieses (neue) Ego, dieser (neue) Mensch.
Und dies funktioniert mit ALLEM: Was für ein/e Liebhaber/in ich bin. Wie erfolgreich ich bin. Welche soziale Stellung ich habe. Ob ich gestresst oder entspannt bin. Ich brauche mir „nur“ in Gedanken ein neues Kostüm, eine neue Verkleidung, eine neue Rolle anzuziehen und schon BIN ich jemand völlig anderes. Und ich MUSS NICHT zurück in meine alten Muster.
Sehr gut gelingt uns dies zu Fasching, wenn wir uns tatsächlich verkleiden und „mal die Sau rauslassen“, was wir uns in unserem Alltagsoutfit niemals erlauben würden. Mit neuer Verkleidung geht es plötzlich. Unser Problem ist lediglich, dass wir meinen, wirder zurückkehren zu müssen in unsere alten Klischees. Doch warum eigentlich?
Die Antwort liegt auf der Hand: weil und die anderen sonst nicht mehr wiedererkennen würden. Doch eigentlich haben wir doch genau DANN unser Ziel erreicht: wir haben uns tatsächlich erfolgreich verändert, wir haben uns gewandelt, wir sind ein neuer, anderer Mensch.
Der Impuls könnte sein, es sich einfach mal (und dann immer wieder und immer öfters) zu erlauben, andere Rollen auszuprobieren, andere, lustigere, fröhlichere, lebendigere Rollen anzuziehen und (vorübergehend) zu leben.
Wir können und das Leben vorstellen wie ein Klamottengeschäft und wir suchen uns ein schönes Kleidungsstück aus, das uns gut gefällt (eine Rolle, die wir (in DIESEM Leben) gerne noch einmal ausprobieren und kennenlernen möchten - bevor wir irgendwann das Zeitliche segnen). Und dann gehen wir in die Umkleidekabine, ziehen das Kleidungsstück (die Rolle) an, bewegen uns in ihr, betrachten uns im Spiegel (probieren die Reaktionen unseres Umfelds aus), schauen im Spie-gel, wie WIR SELBST UNS gefallen (wie wir selbst uns jetzt fühlen) und entscheiden dann, ob wir diese Klamotte (Rolle) im Store des Universums „kaufen“ (und gleich anlassen) oder noch etwas Neues an- und ausprobieren möchten.
Wir dürfen uns davon lösen, derjenige/diejenige sein und bleiben zu MÜSSEN, der wir jetzt in diesem Moment sind (mit all seinen/ihren Problemen). Wir dürfen neue Kostüme, neue Rollen anziehen und ausprobieren. Denn nur mit einem neuen Selbst-Bewusstsein (und jede Rolle hat einen ganz eigenen Charakter) können wir auch tatsächlich NEUE Erfahrungen machen.
Und wir MÜSSEN die Reaktionen dann NICHT so bitter ernst nehmen. Wir müssen NICHTS persönlich nehmen, denn es betrifft uns als Person NICHT – nur die Rolle.
Ich sage immer: „Peinlichkeit ist Lebensfreude …“ Es sind einfach nur Reaktionen auf diese Rolle und zu dieser neuen Rolle gehört auch, dass sie vollkommen anders mit Kritik umgeht, viel sponta-ner, schlagfertiger, frecher und humorvoller. Halt lebendiger und lebensfroher …
Versuch macht klug. Probieren geht über studieren. Einfach mal etwas Neues ausprobieren und etwas Neues (eine neue Rolle) „anziehen“ und es sich erlauben, mit gutem Gewissen jemand anderes ZU SEIN …
Wer braucht eigentlich Aufmerksamkeit?
Kinder brauchen Aufmerksamkeit. Unser Partner braucht Aufmerksamkeit. Freunde, Kollegen und Mitmenschen benötigen Aufmerksamkeit. Auch Katzen, Hunde, Pferde und alle anderen Tiere brauchen Aufmerksamkeit. Ja, sogar Pflanzen und Blumen brauchen Aufmerksamkeit. Was verbirgt sich hinter diesem Phänomen AUFMERKSAMKEIT?
Aufmerksamkeit ist Liebe
Wenn wir Blumen unsere Aufmerksamkeit schenken, dann wachsen sie gut. Warum? Weil die Liebe unseres Herzensfeldes sie nährt. Aufmerksamkeit ist fokussierte Liebe. Wir bündeln unsere Liebe (wie mit einem Brennglas) und lenken sie zu jemandem oder fokussieren etwas.
Jeder Mensch ist gleichzeitig Ego und universale Liebe bzw. reines Bewusstsein. Das universale, reine Bewusstseinsfeld ist hierbei allüberall. Wir als Menschen sind nun in der Lage, mit der Kraft unseres Geistes, ETWAS in unseren Fokus zu nehmen. Hiermit bündeln wir die allgemeine Bewusstseinsenergie und fokussieren sie auf jemanden oder etwas. Die allgemeine göttliche Liebe wird (energetisch-feinstofflich) hell und heiß wie gleißendes Licht.
Alles Leben braucht Aufmerksamkeit
ALLES Leben braucht diese Aufmerksamkeit, denn ALLES Leben braucht Liebe. Nur mit Liebe können wir wachsen und gedeihen.
Brauchen Steine Aufmerksamkeit? Brauchen Möbel Aufmerksamkeit? Brauchen Dinge Aufmerksamkeit? - Nein.
Viele Menschen schenken ihrem Auto liebevolle Aufmerksamkeit. Und in der Tat schnurrt ein liebevoll umarmtes und mit Hingabe gepflegtes Auto oftmals zuverlässiger und mit weniger Reparaturen als ein Auto, das einfach nur funktionieren soll. Liebe hat eine Wirkung.
Wer will Aufmerksamkeit haben?
Was können wir erkennen, wenn wir unser zwischenmenschliches Miteinander einmal unter die Lupe nehmen unter dem Aspekt von Aufmerksamkeit? Auch hier hat Liebe mitunter heilende und sogar Wunder wirkende Wirkung (z.B. Handauflegen). Doch WER jippert nach Aufmerksamkeit? Wer will beachtet werden? Welcher Aspekt von uns? Die Haare? Der Körper? Die Knochen? Der Verstand? Die Muskeln? Das Ego?
Wir könnten schnell zu dem Schluss kommen, dass das Ego unbedingt unsere Aufmerksamkeit haben möchte. Ja, vielleicht ist das so. Welche Aufgabe hat denn das Ego in uns? - Es fühlt und denkt.
Unser Ego als Dolmetscher
Ich sage immer: Unser Ego ist unser Dolmetscher/Übersetzer: Es ist dafür zuständig, die feinstofflichen Impulse unseres Herzensfeldes ins Weltliche zu übersetzen. Das Herzensfeld selbst kann nichts tun, nichts machen. Unser Ego ist diejenige Instanz in uns, die unseren Körper dirigiert. Unser Ego gibt die Befehle und hält die (Fern)Steuerung in der Hand.
Wem dient unser Ego?
Klar ist/wäre es sinnvoll, wenn das Ego IMMER die Impulse unseres Herzensfeldes ins Weltliche übersetzt. Doch das tut es NICHT. Warum? Weil ihm dies in unserer Kindheit ausgetrieben wurde. Damals wurde es ihm verboten, die Impulse des Herzensfeldes (unseres Kindes) aktiv, vital und lebendig zu leben. Unsere Eltern hatten andere Vorstellungen von „richtig“ und „falsch“.
Unser Ego konnte/durfte damals NICHT weiterhin unserem Herzensfeld dienen. Unsere Eltern haben es ihm strikt verboten. Sie haben es gezwungen, IHNEN (unserer Eltern mit deren Vorstellungen) zu dienen. Und dies tun wir (bzw. unser Ego) bis heute.
Abwehrmechanismen und Autoimmunerkrankungen
Wir haben die Vorstellungen, Verbote und Glaubenssätze verinnerlicht und auf Zellebene abgespeichert. Wir haben Abwehrmechanismen installiert, mit denen wir alles abwehren, was anders ist als die Vorstellungen unserer Eltern. Folglich wehren wir (bis heute) auch die Impulse unseres eigenen Herzensfeldes ab.
Zwar waren/sind die Vorstellungen unserer Eltern eigentlich Fremdenergien in uns, doch wir haben sie uns zu Eigen gemacht und identifizier(t)en uns mit ihnen. All diese Fremdenergien wirk(t)en auf uns vertraut, gewohnt und wie unser Zuhause. Hieraus resultiert, dass wir die Wünsche unseres eigenen Herzensfeldes heute als Fremdenergie bewerten. Genau HIER entstehen die vielen Allergien und Autoimmunerkrankungen! Wir wehren uns selbst ab!
Ich fühle, also bin ich
Unser Verhalten wird stets von unserem Denken und unserem Fühlen gelenkt. Ein berühmter Philosoph sagte einmal: „Ich denke, also bin ich.“ Weil er in jedem Moment seines Lebens Gedanken dachte, hatte er sich mit seinem Denken identifiziert.
Heute können wir sagen: „Ich fühle, also bin ich.“ Doch auch hier würden wir uns lediglich mit unserem Fühlen identifizieren. Doch wir sind mehr als Denken und Fühlen.
Was übrig bleibt ist: „Ich bin, also bin ich.“ Wir sind Sein jenseits jeder konkreten Identifikation.
Unsere Gefühle führen uns
Wir kommen zurück zur Ausgangsfrage, die da war: „Wer braucht eigentlich Aufmerksamkeit?“ Ist es tatsächlich unser Ego? – Nein. Wir finden die Antwort HINTER dem Ego. Unser Ego ist unser Übersetzer. Sein Handeln wird gesteuert über seine Gefühle. Unser Ego trifft ALLE seines Entscheidungen danach, was es fühlen möchte und was nicht. Gefühle fühlen ist also eine sehr zentrale Geschichte in unserem Leben.
Wie sich Bewusstsein selbst erfährt
Fühlt das universale Bewusstsein? – Nein, es kann nichts fühlen, denn es ist ja NICHTS. Es ist feinstofflich und formlos. Wie kann sich dann das universale Bewusstsein erfahren? Durch Leben (= entstehen und vergehen). Doch allein durch Leben erfährt sich das universale Bewusstsein noch nicht bewusst. Solange es nur Pflanzen und Tiere auf dieser Erde gab, konnte sich das universale Bewusstsein noch nicht selbst bewusst erkennen. Erst durch den Menschen ist dies möglich.
Doch auch Menschen, die in der Steinzeit, Frühzeit und im Mittelalter lebten, hatten zwar bereits ein BewusstSEIN , jedoch noch keine BewusstHEIT. Sie waren sich zwar ihrer Existenz bewusst, nicht aber ihres Bewusstseins. Diese Menschen waren mit Überleben beschäftigt und hatten damit genug zu tun. Erst in unserer heutigen Zeit erlangen wir in denjenigen Regionen der Erde, in denen wir NICHT mehr mit dem puren Überleben beschäftigt sind, ein Bewusstseins-Bewusstsein - und dies ist BewusstHEIT. Wir sind gut versorgt und können es uns erlauben, über uns selbst nachzudenken und nachzufühlen.
Gefühle bedeutet Lebendigkeit
Wir brauchen unsere Aufmerksamkeit NICHT mehr auf das Außen richten (das zum Überleben so wichtig und existenziell war), sondern wir können es uns leisten, unsere Aufmerksamkeit zu uns selbst richten und auf unser Innen lenken. Wir können es uns leisten zu fühlen.
Früher mussten wir funktionieren, um zu überleben. Da war das Fühlen nicht immer hilfreich. Heute können wir es uns leisten, unsere Gefühle mehr zu beachten und intensiver wahrzunehmen. Und dies ist gut so, denn erst unsere Gefühle geben uns unsere Lebendigkeit. Solange wir wie eine Maschine funktionieren, fühlen wir uns wie ein Roboter.
Wie sich unser Bewusstsein entwickelte
Das universale Bewusstsein kann sich selbst nur Kraft eines bewussten Geistes bewusst werden. Und wir Menschen verfügen über eben diesen bewussten Geist. Um diesen bewussten Geist auszubilden, war/ist es erforderlich, unbewusstes Bewusstsein hin zu bewusstem Bewusstsein wachsen zu lassen. Und dies gelingt nur darüber, dass Bewusstsein sich selbst ERFÄHRT. Und dies wiederum gelingt nur, in dem ein Körper Gefühle fühlt und dieses Fühlen dann von dem Bewusstsein bewusst wahrgenommen wird. WIR erfahren uns (= das universale Bewusstsein erfährt sich) indem wir unsere Gefühle fühlen. Und hierbei kommt unseren Gefühlen eine besondere Bedeutung zu …
Gefühle sind der weltlich-feststofflich-formgebunde Ausdruck des Formlosen. Gefühle sind die weltliche Abbildung des NICHTS. Sie sind das Pendant zum Sein. Es gibt so viele Gefühle wie es Optionen im Quantenfeld gibt. Durch unsere Gefühle kann das universale Bewusstsein sich selbst in allen seinen Facetten erfahren, erfassen und wahrnehmen.
Den Gefühlen Aufmerksamkeit schenken
Und jetzt kommt der Clou: JEDER Mensch ist Form uns formlos. Jeder Mensch ist feststofflich und feinstofflich. Jeder Mensch ist Körper und Bewusstsein. Und unser Geist verbindet beides, verknüpft beide Ebenen, beide Dimensionen. Der Schöpfung geht es nun darum, dass das Bewusstsein sich selbst erkennt. Dies bedeutet: Wir Menschen sind ja beides: reines Bewusstsein und Körper. Und nun nehmen wir als reines Bewusstsein uns selbst als manifestiertes Bewusstsein (unser Körper mit seinen Gefühlen) wahr.
Das Befriedigende für das universale Bewusstsein ist daher NICHT, die Dinge an der Oberfläche zu betrachten, sondern ganz speziell den Gefühlen die volle Aufmerksamkeit zu geben.
Wenn Menschen sich nach Aufmerksamkeit sehnen, dann sehnen sich die Gefühle IN IHNEN nach Aufmerksamkeit. Und es ist EGAL (es ist ECHT EGAL!!!), ob die Menschen diesen Gefühlen SELBST IHRE EIGENE Aufmerksamkeit schenken, oder ob es andere Menschen sind, die diese Gefühle beachten, wertschätzen und mit Aufmerksamkeit versehen.
Es sind die GEFÜHLE, die unsere Aufmerksamkeit wünschen. Es sind unsere GEFÜHLE, die die fokussierte Aufmerksamkeit des universalen Bewusstseins begehren. Und mit der Kraft unseres Geistes können wir unseren Gefühlen diesen Wunsch erfüllen.
Es sind NICHT die Menschen …
es sind nicht die Kinder …
es sind nicht die Partner …
es sind nicht die Freunde …
es sind nicht die Eltern …
es sind NICHT die Kollegen …
es sind nicht „die anderen“, die unsere Aufmerksamkeit haben wollen.
Sondern es sind die GEFÜHLE, die gerade in meinem oder Deinem Körper-Geist-Seele-System schwingen, die unsere Aufmerksamkeit als „weltlicher Vertreter des universalen Bewusstseins“ erbitten.
Widmen wir unsere Aufmerksamkeit bereitwillig und gerne den GEFÜHLEN in uns oder in unserem Gegenüber, dann fühlen sich die Gefühle von „ihrer Mutter/ihrem Vater/ihrem Ursprung“, vom universalen Bewusstsein selbst erkannt. Dass fühlen sie sich gesehen. Und dann fühlen WIR UNS gesehen - und geliebt. Hierbei sind wir Menschen die „individuellen Vertreter“ dieses universalen Bewusstseins. Wir sind die Abgesandten und weltlichen Repräsentanten des Göttlichen.
Gefühle sind ALLES
ETWAS sehr Erleichterndes können wir hierbei bemerken: Wir brauchen „nur“ die Gefühle anzuerkennen, NICHT den gesamten anderen Menschen. Gerade gegenüber Menschen, deren Nase uns vielleicht gerade nicht gefällt, fällt es uns manchmal schwer, sie zu achten und anzuerkennen. Darum geht es auch gar nicht. Wir dienen der Schöpfung in wunderbarer Weise, wenn wir die Gefühle anerkennen, die unser Gegenüber fühlt. Dies genügt. Dies genügt, um die Welt zu verändern, um die Welt zu retten und um Frieden sich ausdehnen zu lassen.
Denn wenn wir die Gefühle, die wir bei uns selbst und bei anderen Menschen wahrnehmen, anerkennen, achten, anerkennen und bereitwillig mit unserer Aufmerksamkeit bedenken, dann erlauben wir sie, dann sagen wir Ja zu ihnen, dann nehmen wir sie an, dann akzeptieren wir sie, dann können wir sie so stehen lassen - und dann herrscht Frieden. Dann sind wir im Frieden und dann IST Frieden. Und wenn wir die Gefühle in unserem Gegenüber anerkennen, dann erkennen wir IHN/SIE an, unabhängig davon, ob uns seine/ihre Nase gerade passt.
Wenn unser Kind sich das Knie aufgeschürft hat, dann geht es um seine Gefühle. Die Gefühle des Kindes erlauben, ihnen Raum geben und deren Energie halten. Mit unserer Aufmerksamkeit achten und wertschätzen wir die Gefühle in diesem jetzigen Augenblick. Und dann lösen sie sich alsbald ganz von alleine wieder auf.
Wenn unser Partner mies drauf ist, dann geht es um seine Gefühle. Die Gefühle des Partners erlauben, ihnen Raum geben und deren Energie halten. Mit unserer Aufmerksamkeit achten und wertschätzen wir die Gefühle in diesem jetzigen Augenblick. Und dann lösen sie sich alsbald ganz von alleine wieder auf.
Wenn ein Kollege oder ein Kunde schlechte Laune hat, dann geht es um seine Gefühle. Die Gefühle des Gegenübers erlauben, ihnen Raum geben und deren Energie halten. Mit unserer Aufmerksamkeit achten und wertschätzen wir die Gefühle in diesem jetzigen Augenblick. Und dann lösen sie sich alsbald ganz von alleine wieder auf.
Den universalen Energiefluss wieder herstellen
Wir sind universales, wahrnehmendes Bewusstsein und unsere Gefühle sind die weltliche Ausprägung dieses formlosen Bewusstseins. Indem wir uns selbst mit unseren Gefühlen wahrnehmen, nimmt das universale Bewusstsein sich selbst wahr. Der Kreis ist geschlossen und die Energie kann wieder frei fließen.
Ähnlich dem Wasserkreislauf auf der Erde schließen wir, indem wir unseren Gefühlen bewusst und bereitwillig unsere Aufmerksamkeit widmen, den Energiekreislauf zwischen Himmel und Erde, zwischen Sein und Leben, zwischen Herzensfeld und Ego, zwischen universalem Bewusstsein und menschlicher Bewusstheit. Der Thrombus der universalen Energie ist wieder hergestellt (geheilt) und die universale Lebensenergie wird uns mit Fülle, Liebe und Freude reich beschenken …
… allein, indem wir unsere Aufmerksamkeit bereitwillig und gerne unseren Gefühlen zufließen lassen öffnen wir uns dem Wunder allumfassender Veränderung …
Björn Geitmann
Buchautor von „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“
und „Faszination menschliche Kommunikation – Liebe Dich selbst, sonst liebt Dich keiner …!“
www.datgeitman.de/lichtschule www.hierophant-verlag.de
eine neue ordnung am 10. Januar 19
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Was ich tun kann, wenn ich Schmerzen habe …
Schmerzen sind echt unangenehm und sehr schmerzhaft und zermürbend …! Sehr häufig ist es so, dass wir empathisch sind und Schmerzen unbewusst aus unserem Umfeld energetisch in uns auf aufgenommen haben. Dann fühlen wir in uns (in bzw. mit unserem Körper) die seelischen Schmerzen unseres Gegenübers. In dem Artikel „Ist mein Schmerz überhaupt MEIN Schmerz?“ kann dies jeder, der sich dafür interessiert, noch genauer nachlesen (www.datgeitman.de/lichtschule_schmerz2).
Schmerzen spiegeln in der Regel einen inneren, seelischen Schmerz wieder (unseren eigenen Schmerz, den Schmerz unseres Gegenübers oder einen Schmerz aus der Ahnenreihe). Es sind alte Vorstellungen, deren „Haltbarkeitsadatum“ längst abgelaufen ist, und die es loszulassen gilt. Es sind Vorstellungen, Gewohnheiten, Glaubenssätze und Konditionierungen, die wir in unserer Kindheit gelernt und verinnerlicht haben.
Und weil wir uns mit unseren Vorstellungen identifizieren, schmerzt uns so sehr doll, sie loszulassen. Es fühlt sich so an, als würden wir einen Teil unserer eigenen Identifikation, unseres eigenen Ich loslassen. Doch nein, so ist es nicht. Vorstellungen sind konditionierte und erlernte Fremdenergien in unserem System. Vorstellungen loszulassen bedeutet, FREMD-Energien loszulassen!
Damals als Kind (als wir unsere Konditionierungen/Vorstellungen ausprägten) waren wir abhängig und haben bei fehlender Liebe/Zuwending Abwehrmechanismen installiert. Heute sind wir erwachsen und eigenständig, doch wir funktionieren innerlich immer noch nach den alten Mustern von damals. Deshalb leiden wir Schmerzen. Wir verhalten uns wie damals. Wir bedienen bis heute diese alten Programmierungen. HIER kollidieren unsere alten Programme mit unserer neuen Realität des Erwachsenseins zusammen und dies macht uns Schmerzen (auf seelischer und dann auch auf körperlicher Ebene – wie anders sollte sich unsere Seele mit ihrem Schmerz bemerkbar machen?).
Um die Schmerzen loszuwerden, ist es einen Versuch wert, einmal die folgende Übung auszuprobieren. Auf diese Weise kannst Du Veränderung initiieren und Heilung erlauben.
[Ich schreibe die Übung in der Ich-Form]:
Ich wende meine Aufmerksamkeit zu mir nach innen und atme einmal bewusst tief ein … und aus …
Bewusst beobachte ich meinen Atem, wie er ein und aus strömt.
Meine linke Hand lege ich nun flach auf mein Herzensfeld.
Während meine linke Hand flach auf meinem Herzensfeld liegt, nehme ich bewusst wahr, wie mein Atem gleichmäßig ein und ausströmt.
Ich halte meine linke Hand weiterhin auf meinem Herzensfeld, atme bewusst ein und aus und lege nun meine rechte Hand liebevoll auf meine Stirn. Dabei aktiviere ich mein Drittes Auge und stelle mir in meinen inneren Bilderwelten eine lichtvolle, schöne, bunte Blumenwiese vor. Alles ist leicht und frei und schön. Hierbei verbinde ich mich jetzt innerlich bewusst mit der wohltuenden, heilenden Energie des sonnigen Lichts sowie der vielen bunten Blumen und der wertvollen Heil- und Wiesenkräuter.
Ich halte meine Hände nach wie vor auf Herz und Stirn und atme diese angenehme, schöne Stimmung bejahend bewusst tief in mich ein … und lasse sie mit meinem Ausatmen noch tiefer in mich einsinken … bis in jede Zelle …
Ich spüre mein glasklares Ja zu diesem angenehmen, inneren Bild …
Und jetzt atme ich mein Ja noch einmal bewusst ganz tief in mich ein … und lasse es mit meinem Ausatmen noch tiefer in mich einsinken … bis es meinen gesamten Körper erfüllt …
Ich halte meine Hände weiterhin auf Herz und Stirn und stelle mir nun vor, wie ich aus dem Quantenfeld eine „neue Kopie von mir selbst bestelle“. Und diese „Kopie von mir selbst“ IST schmerzfrei und darf über die Blumenwiese laufen. Mein „Parallel-Ich“ HAT KEINEN Schmerz und KENNT KEINEN Schmerz. Dieses schmerzfreie Quantenfeld-Ich ist total lebensfroh, lustig, fröhlich und selbstverliebt und tanzt ausgelassen und frei durchs Leben und über die bunte Blumenwiese. Und ich schaue ihm zu und freue mich innerlich mit ihm über seine Lebensfreude.
Ich halte meine Hände weiterhin auf Herz und Stirn und atme diese fröhliche, heitere, ausgelassene Lebensfreude bejahend und bewusst tief in mich ein … und ich lasse sie mit meinem Ausatmen noch tiefer in mich einsinken … Diese Lebensfreude darf mich vollständig durchfluten und durchströmen …
Und ich spüre mein glasklares Ja zu diesem angenehmen, inneren Bild …
Und während ich dies so genieße und meine Hände weiterhin auf Herz und Stirn halte und meinen Atem ein und ausströmen lasse, greife ich nun mental mit meiner (imaginären) Hand in meinen Kopf und entferne dort den Prozessor-Chip mit all meinen alten Programmierungen. Ich halte ihn mit meinen Fingern, schaue ihn mir mental an, danke ihm für seine treuen Dienste und treffe jetzt die Entscheidung: „Danke, Du darfst nun gehen. Ich entferne und entsorge Dich mit gutem Gewissen. Meine Kindheit ist vorbei. Heute bin ich erwachsen und in meiner Selbstverantwortung für mich als Erwachsener gebe ich diesen Chip jetzt durch die Goldene Tür zu den Bussen zur Transformationsfabrik und zum Recyclinghof des Universums. Ich lasse ihn mit all seinen alten Programmen jetzt los und gebe ihn frei …
Und schon im nächsten Moment blicke ich nun wieder auf die Blumenwiese und erkenne, dass dort ICH als ORIGINAL spiele und tanze und lache. Denn ich bemerke, dass mein Ich mit dem Prozessor-Chip in Wirklichkeit die Kopie des schmerzfreien Originals war. Ich als mein wahres Ich bin ich als schmerzfreies Ich, dass direkt aus dem Quantenfeld gekommen ist. Und DIESES ICH darf ich nun sein.
Ja! Dieses heile Ich darf ich nun sein!
Ich erlaube es Mir!
Ich wähle bewusst und entscheide jetzt: Ich darf dieses Original-Quantenfeld-Ich SEIN!
Diese Erlaubnis, dass ich dieses Original-Quantenfeld-Ich SEIN darf, atme ich jetzt mit einem klaren, authentischen Ja bewusst ganz tief in mich ein … und mit meinem Ausatmen lasse ich mein Ja und mein Original-Quantenfeld-Ich noch tiefer in mich einsinken … bis es meinen gesamten Körper ausfüllt …
Ja … und ich atme ein … und aus …
Durch meine Verbindung zwischen Herz, Kopf und Quantenfeld habe ich nun tatsächlich einen Impuls der Heilung in mein Körper-Geist-Seele-System gegeben. Dieser Impuls darf sich nun in mir frei entfalten und ausdehnen. Er darf in mir Heilung bewirken und mein Leben komplett verändern …
Und hierfür bedanke ich mich schon jetzt. Danke …
Alles Weitere geschieht nun von alleine …
Und dem gebe ich mich bereitwillig hin …
Interessante und spannende Impulse, Anregungen, Informationen und Übungen findest Du in dem Buch "Eine Neue Ordnung - Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen": Band 1
http://hierophant-shop.de/neues-bewusstsein/52/eine-neue-ordnung, Band 2
http://hierophant-shop.de/neues-bewusstsein/60/eine-neue-ordnung-band-2, Band 3
http://hierophant-shop.de/buecher/neues-bewusstsein/116/eine-neue-ordnung-band-3.
Und auch das Buch „Faszination menschliche Kommunikation – Liebe Dich selbst, sonst liebt Dich keiner …!“
http://hierophant-shop.de/buecher/neues-bewusstsein/120/faszination-menschliche-kommunikation kann ich Dir sehr empfehlen.
Zur Transformation negativer Gefühle kann ich Dir die „Transformationsfabrik“ empfehlen (https://www.youtube.com/watch?v=pReLHTlRgmM und
https://www.youtube.com/watch?v=mvaPOMziFcE und
http://www.datgeitman.de/lichtschule_transformationsfabrik1.html).
eine neue ordnung am 08. Januar 19
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Probleme leicht lösen ...
Hier eine Antwort zu der Frage: Was ist eigentlich ein „Problem“?
Bei Wikipedia finde ich hierzu: „Problem“ kommt aus dem Griechischen von „das Vorgeworfene“, „das Vorgelegte“, „das, was [zur Lösung] vorgelegt wurde“. Mit Problem bezeichnet man eine Aufgabe oder Streitfrage, deren Lösung mit Schwierigkeiten verbunden ist. Probleme stellen Hindernisse dar, die überwunden oder umgangen werden müssen, um von einer unbefriedigenden Ausgangssituation in eine befriedigendere Zielsituation zu gelangen. Um ein Problem lösen zu können, kann es sinnvoll sein, es in einfachere Unteraufgaben zu zerteilen oder auf ein bereits gelöstes Problem zurückzuführen oder die Ausgangssituation auf ungewohnte Art und Weise zu betrachten.
Meine freie Assoziation zu „Problem“ wäre: „PROBE“. „Das Leben stellt mich auf die Probe.“
Probleme entstehen (nach meiner Einschätzung) immer nur dort, wo alte Muster mit aktuellen Gegebenheiten kollidieren. Dies bedeutet: Das JETZT ist so wie es nun mal ist. Und es verursacht einen Zusammenstoß mit der Vergangenheit. Genauer genommen mit unseren Vorstellungen vom Jetzt.
In dem Moment, in dem wir unsere Vorstellungen (Erwartungen Gedanken, Muster, Gewohnheiten, Glaubenssätze, Konditionierungen) LEICHT loslassen könnten, hättenwir KEIN Problem mehr!
Das ist doch erstaunlich - und sehr einfach.
Ein Problem ist demnach NICHT der jetzige Moment (die momentane Situation), sondern mein Festhalten an alten Vorstellungen. Und jetzt kommt hierzu der geniale Schachzug (Trick 17): Probleme sind gar keine Probleme, sondern Probleme sind Lösungen!
===>>>> Ich soll meine Vorstellung LÖSEN!
Ja! Das Problem ist aufgetaucht, damit ich ENDLICH meine völlig veraltete Vorstellung über Bord schmeiße! Die LÖSUNG werde ich NIE im Außen finden, indem ich ETWAS regel. Sondern die Lösung ist schon da!
Die NEUE Situation IST SCHON DIE LÖSUNG!!!
Ich muss sie nur akzeptieren. Ich muss nur mein NEIN wegschmeißen. Ich muss nur meine ollen Vorstellungen in die Tonne treten. Wenn ich Ja zum Jetzt sage, habe ich KEIN Problem mehr.
Wie genial …!
Probleme sind also Geschenke des Lebens! Es sind Situationen, in denen wir Lösungen finden sollen … in denen wir ETWAS lösen sollen … in denen WIR UNS von unsere Vorstellungen LÖSEN sollen.
Einfacher geht es nun wirklich nicht, um sich spirituell rasant weiter zu entwickeln …
eine neue ordnung am 06. Januar 19
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Ich bin mehr als nur EGO
Ich bin der der Überzeugung, dass wir Menschen, ALLE Menschen, MEHR sind als nur Ego, Kopf und Verstand. Ich sage dann gerne: Ich als Mensch bin eigentlich ein „Empfangsgerät“, so wie ein Radio. Ich empfange empathisch die Energien meines Umfelds und von anderen Menschen (z.T. auch von Tieren, Pflanzen und sogar Steinen). Diese anderen Menschen tragen ihrerseits wiederum die Energien ihrer Vorfahren und der Gesellschaft in sich, die sie ihrerseits empfangen und aufgenommen haben.
WELCHE Energien ICH empfange, das kann ich vergleichen mit „den Sender einstellen“ beim Radio. Doch leider ist uns die Übung im Sendereinstellen verloren gegangen. (Das merken wir schon daran, dass wir uns im Fernsehen Sendungen anschauen, die wir eigentlich doof finden.)
Ich nehme als Bild gerne einen Joystick, mit dem ich meinen Fokus bewusst steuere. Es gilt: „Wohin Du denkst, Energie Du lenkst“. Von dort (von dem Menschen), wo ich mit meiner Aufmerksamkeit bin, empfange ich das „Radioprogramm“ (die Energie bzw. Gefühle, ggf. auch körperliche Leiden) und fühle und spüre sie in mir.
Wenn ich mich mental bewusst aufs Licht ausrichte, so wird es mir gut gehen. Wenn ich mich mental unbewusst und gewohnheitsmäßig auf Probleme, Sorgen und Nöte oder auf Menschen mit „niedriger“ Energie ausrichte, so wird es mir schlecht gehen. Dann ziehe ich diese Ener-gien/“Radiosendungen“/Schwingungen/Gefühle in mein Energiefeld und in meinen Körper.
Hierbei brauchen wie KEINEN Schutz vor „schlechter“ Energie oder negativem Einfluss. Das glauben viele spirituelle Menschen, ist aber ein Irrtum. Alles, was Du tun musst, um sicher zu sein, ist, Deinen Fokus, Deine gesamte Aufmerksamkeit und Konzentration nach innen AUF DICH SELBST, auf Dein eigenes Herzensfeld zu richten. Dies funktioniert am leichtesten, indem Du ganz bewusst ein- und ausatmest und vollkommen bei Dir bist und in Dich selbst hinein spürst. Dann bist Du VOLL VON DIR und andere Energien haben schlicht und einfach gar keinen Platz mehr in Dir.
Alles, was wir als menschliches Radio-Empfangsgerät im Außen um uns herum fühlen, spüren und wahrnehmen können, sind dabei im Grunde unverarbeitete, angestaute und blockierte Gefühle im Energiefeld der Erde. Ich persönlich gehe sogar soweit, dass ich sage: Es gibt eigentlich gar kein ICH. Mein sogenanntes Ich entsteht lediglich dadurch, dass ich in meinem familiären und sozialen Umfeld immer die gleichen (oder immer ähnliche) Energien empfangen und mich an dieses „Radioprogramm“ gewöhnt habe. Und mein Ego identifiziert sich dann mit diesen Energien und glaubt, dass es selbst diese Energien sei.
Aus meinem Höheren Selbst heraus, kann ich mein eigenes Ego ebenso empathisch als Fremdenergie wahrnehmen wie auch alle anderen Energien. Meine Aufgabe als Mensch ist nun lediglich, diejenigen Energien (meist Gefühle), die ich wahrnehme, durchzulassen. Denn ich selbst bin wahrnehmendes Bewusstsein und damit ein Lichtkanal ins Lichtportal, durch den alle Energien und alle Gefühle, die irgendwo entstanden sind und noch feststecken, wieder heimkehren können ins Licht.
Diese Gabe/Fähigkeit haben im Grunde genommen ALLE Menschen. Doch da es zu unserem Menschsein dazu gehört, dass wir Erfahrungen machen wollen und weil hierfür ein Mindestmaß an „Vergessen unseres Ursprungs“ erforderlich ist, wissen die meisten Menschen nicht um diese Qualitäten.
Im Grunde genommen gibt es uns selbst gar nicht. ICH BIN Herzensfeld. Doch unsere Herzensfeld-Energie ist formlos. Wir können sie NICHT sinnlich wahrnehmen (sehen, hören, riechen, fühlen, schmecken, tasten). Wir können auch keine Vorstellung von unserem Herzensfeld haben und uns damit identifizieren, weil unser Herzensfeld nicht ETWAS ist. ICH BIN also NICHTS.
MEIN EGO erkenne und fühle ich ebenfalls NICHT IN MIR!!! MEIN Ego KANN ICH NICHT fühlen! Das, was ICH FÜHLE, ist empathisch aufgenommene Fremdenergie in mir. Ich fühle DEN ANDEREN in mir. Genau genommen: Ich fühle die Energien des Ego von meinem Gegenüber IN MIR. Ich fühle das Ergo des anderen in mir.
Folglich fühlt mein Gegenüber die Energien MEINES EGO IN SICH! Will ich MEIN Ego erkennen, so kann ich es NIEMALS IN MIR erkennen. Ich kann mich mit meinem Ego immer nur in meinem Gege-nüber erkennen (das sagen ja auch schon die alten Schriften – und es stimmt!).
Denn: ICH BIN Herzensfeld. Doch Herzensfeld-Energie IST FORMLOS! Sie kann also nicht erkannt werden. Sie kann nicht erkannt werden, weil sie formLOS ist.
MEIN EGO kann ICH NICHT fühlen, weil ich (wie jeder Mensch) empathisch bin. Und dank meiner Empathie fühle ich IMMER den anderen (mein Gegenüber).
Folglich fühle ich weder mein Herzensfeld noch mein Ego!!!
Ich fühle NICHTS VON MIR!!!
Mein Gegenüber fühlt MEIN Ego. DORT kann ich es erkennen.
Mein ICH-BIN-Herzensfeld fühlt niemand (und zugleich jeder). Wir können es lediglich in uns spüren. Wir können es SEIN. Wir SIND es – immer!
ALLES was ich fühle, ist von meinem System aus dem Außen aufgenommene Fremdenergie, die in mir schwingt. NICHTS davon BIN ICH SELBST!
ICH BIN Herzensfeld. ICH BIN LIEBE.
Doch dieses beides ist formlos.
Ich kann meine Formlosigkeit NICHT fühlen, nicht erfahren, nicht erkennen und nicht bemerken. Sie ist ja formloses NICHTS.
Folglich kann ich MICH NICHT fühlen, nicht erfahren, nicht erkennen und nicht bemerken. Ich selbst BIN formloses NICHTS.
JEDE FORM bin NICHT ICH!
Doch Formen sind sehr hilfreich und nützlich, um Erfahrungen machen zu können. OHNE Formen können wir keine einzige Erfahrung machen. Hierbei sind Formen sowohl die Dinge dieser Welt (alle Materie) wie auch innere Bilder, Vorstellungen, Gedanken, Gefühle, Glaubenssätze, Ansichten, Meinungen etc.
Alle Formen dienen uns lediglich zum Erfahrungen machen. Doch wir SIND NICHT diese Formen. Unser SEIN finden wir jenseits, HINTER diesen Formen.
Indem wir als Menschen uns mit all diesen Formen identifizieren, sind uns Formen sehr wichtig geworden. Wir wollen Hab und Gut behalten und bestehen auf unserem Recht. All dies ist sehr hilfreich, um Erfahrungen von Gefühle fühlen machen zu können. Ohne Formen wäre Gefühle fühlen unmöglich!
Und Gefühle fühlen ist der göttliche Ausdruck der Schöpfung, das formlose, unsichtbare Herzensfeld bzw. die universale feinstoffliche Liebe SICHTBAR zu machen.
Durch Gefühle wird die unsichtbare Liebe sichtbar.
Durch Fühlen erhält das Formlose Form.
Für unser zwischenmenschliches Miteinander gilt bei allem: Was ICH fühle, bist DU. Und wenn ich MICH erkennen will, kann ich mich nur IN DIR erkennen. Doch WAS ich in Dir erkenne, bin NICHT wirklich ICH. In DIR kann ich lediglich meinen eigenen Ego-Anteil erkennen, der mir dient, um Erfah-rungen zu machen, der ich aber jenseits dieser Erfahrungen NICHT BIN (denn ich BIN Herzensfeld).
Mein Ego ist also mein der Diener meines Herzensfeldes, indem es Erfahrungen fühlt – und zwar in der gesamten Palette, im kompletten Spektrum der universalen Liebe. Mein Ego ist der Gefühle-Fühler. Und damit ist es der Sichtbar-Macher unseres unsichtbaren, feinstofflichen Seins in allen Farben des Regenbogens und noch darüber hinaus …
eine neue ordnung am 06. Januar 19
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Warum Gähnen ansteckend ist
Heute mal ein Beitrag zum Thema Gähnen…
Wann gähen wir? Und warum ist Gähnen „ansteckend“?
Wenn ich gähne, bringe ich unbewusst zum Ausdruck: „Das langweilt mich“ oder „Es langweilt mich“ oder „Du langweilst mich.“
Oder auch „Ich sehne mich nach Ruhe, Rückzug, Stille, Frieden.“
Das würde bedeuten: In der betreffenden Situation bin ich gerade im Unfrieden bzw. im Unreinen mit mir selbst. Ich kümmere mich anscheinend gerade mal nicht gut um mein Inneres Kind.
Der Dominoeffekt (das andere von meinem Gähnen „angesteckt“werden) basiert möglicherweise auf unserer Empathie. Als Menschen nehmen wir stets empathisch wahr, wie es dem anderen geht. Wir nehmen unbewusst die Energie/Schwingung des anderen in uns selbst auf. Und dann gähnen wir ebenso wie unser Gegenüber – aus Empathie, unbewusst.
Dazu fällt mir noch ein, dass das Leben stets nach Ausgleich bestrebt ist.
Wenn Du zum Beispiel aus Plexiglas einen Behälter (ein Aquarium) hast mit den Maßen 30cm hoch, 15 cm breit/tief und 3m lang. Und wenn Du dann in dieses Becken am äußersten Ende Wasser einfüllst, dann wird sich dieses Wasser automatisch im gesamten Bassin gleichmäßig verteilen. Ist ja logisch.
Und ganz genauso verhält es sich vermutlich auch mit Energie in einem Raum bzw. zwischen uns Menschen. Da ist irgendwo irgendeine Energie und das „Gesetzt nach Ausgleich“ verteilt diese Energie gleichmäßig auf alle.
Dies gilt nun sowohl für negative wie auch für positive Energien.
Folglich klatschen negative und positive Energien kräftig aneinander (wie oben auf Sylt beim Ellenbogen, wenn die Strömungen voll aufeinander treffen) und es gibt große Wellen und Verwerfungen.
Dies wiederum können wir bei den plattentektonischen Vorgängen eindrucksvoll beobachten, in den Gebieten, wo die Kontinentalplatten aufeinander treffen und sich zu hohen Gebirgen auftürmen.
Bei Wasser gibt es eine große Welle und sie geht wieder zurück ins Meer. Wasser ist flüssig.
Bei fester Materie wie Gestein, bleibt die aufgetürmte Form dauerhaft bestehen. Zumindest sind die Zyklen deutlich länger (irgendwann werden auch die Gebirge wieder in sich zusammen sacken).
Hieran wird deutlich: Je massiver (schwerer, negativer, niederfrequenter, feststofflicher) unsere Gedanken und Gefühle sind, desto steinerner verhalten sie sich, wenn sie auf andere Gedanken und Gefühle treffen.
Das finde ich jetzt selbst sehr spannend.
Leichte, hochfrequent schwingende Gedanken und Gefühle wie Frieden, Freude und Liebe „machen KEINE große Welle“ - bzw. sie machen sehrwohl AUCH eine große Welle (manchmal vielleicht sogar sehr groß), doch sie bleiben nicht dauerhaft bestehen. Sie sind nicht nachtragend. Sie sind einfach da für den Moment. Und dann sind sie wieder weg. Sie sind leichter und gasförmig.
Dagegen sind negative Überzeugungen felsenfest wie Stein und prallen kraftvoll und massive Schäden anrichtend aufeinander. Die Folgen sind noch lange Zeit danach deutlich zu erkennen.
Beim Gähnen spielt nun vermutlich ALL dies eine Rolle. Gähnen ist in irgendeiner Weise ein Ausgleich dafür, dass sich KEIN Faltengebirge aufschiebt. Gähnen verhindert die Kollision und Konfrontation. Gähnen ist Ausgleich, unbewusste Hamonisierung und damit pure Liebe.
Erstaunlich, dass wir das Gähnen dann paradoxer Weise als Desinteresse fehlinterpretieren. Doch genau DIES stimmt: Das Ego wird kalt gestellt. Es wird mit seinem Interesse, seine Meinung lautstark und karftvoll zu vertreten, ausgeschaltet. Das Ego darf sich NICHT interessieren und auch nicht seine Eigeninteressen vertreten. Denn das Herzensfeld hat die Regierungsgeschäfte übernommen. Das Herzensfeld hat das Ego eingeschläfert und einen Schleier der Liebe über das Land gelegt, damit sich die Kontrahenten nicht an die Gurgel gehen, sondern gegenseitig am Leben lassen.
Gähnen ist also Frieden.
Frieden schaffen ohne Waffen.
Ohne die Waffen des Ego. Mit der für das Ego ermüdenden Liebe unseres Herzensfeldes.
Diese Liebe ermüdet unser Ego tatsächlich, denn sie ist langweilig, es ist nichts los, es fehlen Action und Spannung. Unser Ego liebt das Drama sehr viel mehr. Mit wahrer Liebekann das Ego nichts anfangen. Warum? Weil es sie nicht besitzen kann. Es kann sie nicht „haben“. Und folglich kann es sich nicht mit ihr identifizieren. Für unser Ego ist nur dasjenige interessant, was es haben kann, was es besitzen kann und womit es sich identifizieren kann.
Wenn wir gähnen, dann hat die Liebe unseres Herzensfeldes gerade mal das Zepter in der Hand und stiftet auf seine Weise Frieden …
Und unser Ego ist im Zwangurlaub …
Schön…
eine neue ordnung am 05. Januar 19
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Wenn ich so empfänglich bin ...
Wenn wir so empfänglich sind, gibt es immer wieder Missverständnisse und wenn man das dann anspricht, reagiert der andere mitunter genervt oder gar nicht mehr.
HIERMIT gilt es, einen guten, neuen Umgang zu finden ...
Das Verrückte ist ja: Wir als Empathen nehmen beim anderen ETWAS wahr, was der/die bei sich selbst eben NICHT wahrnehmen WILL. Es ist sein wunder Punkt, seine tiefe Verletzung aus vergangenen Zeiten. Er selbst weiß dies NICHT und will dies auch nicht sehen. Zugleich ist er uns begegnet und sein Herzensfeld WILL diesen abgespaltenen Seelenanteil endlich integrieren.
Ich kenne dies nur zu gut: Wenn ich dem anderen sage, was ich sehe, geht nix mehr. Ich will ja nur helfen, aber alles läuft schief. Keiner fühlt sich mehr verstanden. Die Türen knallen und es herrscht Totenstille.
GENAU DIES ist der Zustand IN DEM ANDEREN! In ihm selbst geht nix mehr. In ihm selbst läuft alles schief. Der andere fühlt sich in sich selbst von sich selbst nicht verstanden. Der andere hat in sich selbst die Türen zugemacht und es herrscht im anderen Totenstille.
Das Ego und das Herzensfeld unseres Gegenübers haben ihre Kommunikation gänzlich eingestellt. Sie reden nicht mehr miteinander. Sie verstehen sich nicht. Es herrscht Schweigen.
Warum?
Dies ist leicht zu erklären: Die Seele unseres Gegenübers wollte eine Erfahrung machen und das Herzensfeld wollte ein bestimmtes Gefühl fühlen. Für das Fühlen selbst ist jedoch das Ego zuständig. Da hat also das Herzensfeld eine Situation arrangiert, in der das Ego etwas fühlen sollte. Und dann waren diese Gefühle so schrecklich und so schmerzhaft, dass das Ego das Fühlen verweigert hat. „So etwas will ich nicht fühlen. Das tut mir zu sehr weh. Das schmerzt meinen Körper zu sehr. Nein danke.“
Und dann hat das Ego auf stur gestellt und diese Erfahrung verweigert - bis heute.
Und zu allem Überfluss spiegelt unser Gegenüber uns vermutlich nur selbst …
Es geht UNS SELBST also ebenso wie unserem Gegenüber. Auch wir selbst sind NICHT in der Lage, uns selbst zu erkennen. Wir können unser eigenes Schicksal nur bei unserem Gegenüber erkennen. Deswegen ist es gut, dass wir uns begegnet sind.
Um unsere göttlichen Gaben, Fähigkeiten, Talente und Qualitäten BEWUSST leben zu können, müssen wir zuvor den Gegenpol zu ihnen erfahren. Wir brauchen einen dunklen Hintergrund, damit unser Licht vor dem schwarzen Hintergrund wunderschön zu erkennen ist. (Laternelaufen wirkt auch nur nachts. In der Mittagssonne am Südseestarnd macht Laternelaufen nichts her. Ebenso ist das Kino stockdunkel, um sich dann auf den ausgestrahlten Film besser konzentrieren zu können. Genau so funktioniert auch unser Leben.) Je größer und herrlicher nun unsere Gaben sind, desto schrecklicher/dunkler muss der Gegenpol sein (um die Gabe abbilden/sichtbar machen zu können).
Und da kann es schonmal passieren, dass wir in einem früheren Leben auf einem Scheiterhaufen gelandet sind, verbrannt wurden oder gar gefoltert wurden. Schrecklich. Und dies haben wir natürlich abgespalten, denn es ist für unseren Körper/unser Ego nicht aushaltbar gewesen.
Jesus hat DIES überwunden. Er hat sich dem Folterinstrument hingegeben - und erlangte somit das ewige Leben. Ein Symbol, ein Wegweiser für uns alle.
Wie nun weiter …?
Ich erkennen also beim anderen, dass er für sich selbst etwas NICHT erkennt. Hieraus kann ich schlussfolgern, dass der andere mit ETWAS spiegelt: nämlich, dass ich selbst BEI MIR etwas nicht erkenne. So wie ich mich mit dem anderen NICHT verstehe, verstehe ich MICH SELBST NICHT. Ok.
Und nun?
Jetzt kann ich den anderen lassen … loslassen … wieder frei lassen … Ich brauche FÜR IHN nichts mehr zu tun. Alles, was IHN angeht, ist SEINE Sache. Doch ich kann MIT MIR weitermachen. Ich kann mich selbst erkennen. Aber wie?
Gebau DAS ist das Problem. Wie bewegen uns im Spirituellen, im Feinstofflichen, im Energetischen. Da gibt es NICHT ETWAS zu erkennen. Das, was es zu erkennen gilt, liegt jenseits der konkreten Formen. Ich kann/muss mir eingestehen, dass mein Ego, dass mein Verstand NIEMALS erkennen wird.
Genau DIES war/ist ja das Problem mit meinem Gegenüber gewesen: Das, was ICH mit meinem Herzensfeld erkannt habe, hat SEIN Ego NICHT anerkannt.
HIER kann ich FÜR MICH nun einen wichtigen Schritt weiter gehen. Ich kann zu mir selbst sprechen: „Ich erlaube mir, mit meinem Herzensfeld mich selbst erkennen zu dürfen. Ich erlaube mir, mich mit meinem Herzensfeld mit meinen Gaben, Fähigkeiten, Talenten und Qualitäten erkennen zu dürfen, auch dann, wenn mein Ego, wenn mein Verstand, wenn mein Kopf hiervon nichts verstehen. Ich erlaube mir das Verstehen an meinem Ego vorbei.“
Und: „Ich als mein eigenes Ego erlaube, dass mein Herzensfeld verstehen darf. Ich gewähre, dass ich als Ego, als Verstand, als Kopf, als Identität, als Person NICHT mehr alles verstehen MUSS. Ich als Ego erlaube, dass Dinge geschehen dürfen, über die ich mich nur wundere. Ich erlaube, dass Dinge geschehen dürfen, über die ich als Ego keine Kontrolle habe. Ich als Ego lasse jetzt bereitwillig los. Ich erlaube, dass alles geschehen darf, was das Herzensfeld leben und erfahren möchte. Ich als Ego gebe mich bereitwillig hin. Ich als Ego beuge mich bereitwillig, freiwillig und gerne meinem Herzensfeld. Ja, ich diene ihm bereitwillig und gerne.“
Jetzt kann und darf unser eigenes Herzensfeld frei aufspielen und unser Ego ist nur Zaungast und Diener. Wir brauchen uns auch um die anderen NICHT mehr zu kümmen. Wir können sie lassen. Unser eigener Helferimpuls ist weg. Wir erkennen, dass unsere Hilfe KEINE Hilfe für sie ist/war. Wir sehen nur, wir verstehen, wir erlauben und wir lassen. Nur der andere kann aus sich selbst heraus SICH helfen. Er muss SELBST seine Entscheidungen in seinem Inneren treffen. Nur so kann er seine Selbstverantwortung leben und seine Selbstliebe finden.
Und wir leben für uns unsere Selbstliebe und Selbstverantwortung. Und wir freuen uns nun, uns von unseren göttlichen Gaben, Fähigkeiten, Talenten und Qualitäten überraschen zu lassen. Wir werden vorher NICHT wissen was kommt. Nichts ist mehr planbar. Wir haben die Kontrolle losgelassen. Als Ego können wir nur JETZT erkennen, was das Herzensfeld uns JETZT leben lässt. Wir können nichts mehr planen und im Vorraus sehen. Dies kann nur unser Herzensfeld, doch da auf Herzensfeldebene alle Planungen formlos sind, wissen und erfassen wir hiervon nichts mit unserem Verstand.
Auf diese Weise leben wir nun ein völlig neues Leben mit Lassen und Präsenz.
Schauen wir mal, wie sich das so anfühlt …
Lassen wir uns überraschen …
eine neue ordnung am 05. Januar 19
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Helfersyndrom
Ich kann/mag MEIN Inneres Kind NICHT leben, solange ich spüre, dass jemand in meinem Umfeld SEIN Inneres Kind NICHT lebt …
Wir alle sind empathisch. Und vielen Menschen wurde es abtrainiert, aus dem eigenen, inneren Impuls heraus zu leben. Wenn ich merke, dass da in meiner Nähe jemand ist (mein Kind (Sohn, Tochter) oder mein Partner oder ein/e Freund/in oder mein Kollege), der/die nicht so recht etwas mit sich selbst anzufangen weiß, dann fühle ich mich intuitiv „für deren Bespaßung“ zuständig.
Diese Menschen strahlen eine Energie von „Ich weiß nicht, was ich machen soll“ aus. Sie „schreien uns ohne Worte an“ und rufen: „Sei für mich da! Nimm Dir bitte Zeit für mich! Kümmere Dich um mich! Ich weiß einfach nicht, was ich jetzt machen soll.“
In einer solchen Situation ist es uns selbst schier unmöglich, uns mit einem guten Gewissen um uns selbst zu kümmern. Ziehen wir dennoch „unser Ding durch“, meldet sich irgendwo ganz tief in uns drinnen ein schlechtes Gewissen, ein Schuldgefühl, ein Gefühl von „wir sollten jetzt eigentlich etwas anderes tun“.
Kümmern wir uns dann tatsächlich um den anderen, so vernachlässigen wir unsererseits unser eigenes Inneres Kind. Wir kümmern uns um die Belange des Inneren Kindes des anderen und bleiben selbst auf der Strecke. In BEIDEN Fällen entstehen Schuldgefühle.
Kümmern wir uns um unsere eigenen Interessen, bleibt der andere auf der Strecke. Kümmern wir uns um den anderen, bleiben wir selbst auf der Strecke. Ein ganz dummer Teufelskreis.
In unserer Kindheit diente uns dieses Muster dafür, uns selbst NICHT zu leben und unsere eigenen gaben, Fähigkeiten, Talente und Qualitäten bedeckt zu halten, unter den Teppich zu kehren und zu verstecken (vor uns selbst und vor den anderen). Uns als Kind „um unsere Eltern und deren Probleme kümmern zu müssen“ war uns eine willkommene Ausrede, unsere eigene Größe (noch)nicht leben und erfahren „zu müssen“.
Dieses Muster von: „Ich bin gerne für den anderen da, dann habe ich gute Gründe, mich selbst NICHT zu leben“ begleitet uns seit unserer Kindheit bis heute. Es ist heute als Erwachsener unser großer Stolperstein, der uns vor tatsächlicher Erleuchtung „schützt“.
Und es fühlt sich irgendwie mies an, den hilflosen anderen „einfach fallen zu lassen“ wie eine heiße Kartoffel. Wie kommen wir da nun raus?
Loslassen bedeutet NICHT, den anderen gänzlich fallen zu lassen. Loslassen heißt nur, sich von der „Verantwortung für den anderen“ frei zu machen. Loslassen bedeutet, dem andere seine Verantwortung für sich selbst zu lassen. Ich muss nicht besser wissen, was für den anderen gut, schön, angebracht oder jetzt wichtig ist. Den anderen loszulassen bedeutet, ihm/ihr sein/ihr Schicksal zu erlauben.
Dies ist natürlich extrem schwierig, wenn der andere unter seinem selbst gewählten Schicksal leidet, laut jammert und klagt, den Hilflosen „miemt“ und unsere Hilfe dringend erbittet. Doch wir KÖNNEN ihm/ihr NICHT helfen. Er/sie KANN sich NUR SELBST helfen. Und wenn er/sie sich offensichtlich NICHT helfen kann, dann wählt er/sie offensichtlich jetzt genau diese Erfahrung.
Je existenzieller diese Lebenssituation für den anderen ist, desto schwieriger fällt es uns natürlich, ihn/sie zu lassen und ihn/sie auf seine/ihre Selbst-Verantwortung zurückzuwerfen.
Wir können sagen: „Ich kann nichts für Dich tun. Du kannst nur selbst etwas für Dich tun.“
Und der andere antwortet: „Ich kann auch nichts für mich tun. Ich habe alles versucht. Nur Du kannst mir helfen. Du bist meine letzte Hoffnung.“
Der andere sucht die Lösung also im Außen – in uns. Dies KANN NICHT funktionieren (so sehr uns dies auch schmeicheln mag). Er/sie wird die Lösung nur IN SICH SELBST finden können.
Jeder KANN sich nur selbst helfen. Und wenn er/sie meint, es nicht zu können, dann ist DIES sein/ihre momentane Entscheidung.
UNTERSTÜTZUNG kann hierbei eine Brücke sein. Unterstützung ist Hilfe zur Selbsthilfe. Unterstüt-zung bedeutet, dem anderen hilfreich zur Seite stehen, damit dieser sich selbst helfen kann (so gut es geht). Doch die volle Selbst-Verantwortung bleibt bei dem anderen. Ich trage KEINE Verantwortung FÜR den anderen. Ich unterstütze nur.
HELFEN begründet ein Abhängigkeitsverhältnis. Es gibt den Hilfsbedürftigen und den Helfer. Der Hilfsbedürftige degradiert sich selbst zum Opfer. Helfen birgt in sich die Energie unglücklicher Ver-strickungen. Helfen ist die unbewusste Fortführung unserer kindlichen Abhängigkeit von unseren Eltern. Wer Hilfe braucht, wer meint, auf Hilfe angewiesen zu sein, ist innerlich in der Kindheit fest-stecken geblieben und hat den Schritt zum Erwachsen-Sein innerlich (energetisch) noch nicht vollzogen.
Ein Erwachsener kann einen anderen Erwachsenen sehr wohl unterstützen. Jeder behält seine Selbstverantwortung und sein volles Selbstwertgefühl. KEINER ist Opfer! Jeder tut, was er kann. Jeder übernimmt die volle Verantwortung für sein Tun und Handeln und Sein. Beide begegnen sich gleichberechtigt und auf Augenhöhe.
Wir können unsere eigenen Kinder zu hilfsbedürftigen Opfern erziehen, die uns ständig um Hilfe bitten. Oder wir können sie liebevoll begleiten, sodass sie zu selbstbewussten Erwachsenen heran reifen. Solche Menschen gehen aufrecht durchs Leben und verantworten alles, was sie tun, (vor sich) selbst.
Wie gehe ich nun mit einem Menschen in meiner Familie (oder in meinem Freundes- und Bekann-tenkreis oder bei der Arbeit) um, der gelernt hat, sich selbst als Opfer, als hilflos und als „ich kann nicht selbst die Verantwortung für mich tragen“ wahrzunehmen? Warum ist dieser Mensch in mein Leben getreten? Was hat dies MIT MIR zu tun?
Es spiegelt mir heute (es macht mir heute bewusst), a) welche Energie ich in meiner Kindheit von meinen Eltern aufgenommen und verinnerlicht habe. Mit dieser Energie identifiziere ich mich bis heute (zumindest teilweise). Und b) wird mir gespiegelt, dass ich mich selbst scheue, die volle Ver-antwortung für die Impulse und die Lebendigkeit meines eigenen Inneren Kindes zu übernehmen. In mir gibt es eine Energie, mit der ich mich als „Opfer der Lebendigkeit meines Inneren Kindes“ fühlen würde. Sprühe ich vor Lebendigkeit meines Herzens und lebe ich die Impulse meines Inneren Kindes, so kann ich meine Vernunft und meine Kontrolle getrost an den Nagel hängen.
Und jetzt ist die Kunst, hierzu Ja zu sagen: „Ja, mein freier Wille ist es, mein Inneres Kind lebendig und vital zu leben und meine Kontrolle und meine Vernunft an den Nagel zu hängen. Dies tue ich jetzt gerne, bereitwillig und freiwillig. Und dann lasse ich mich dann überraschen, was passiert …“
Somit habe ich das Gefühl, „Opfer zu sein von der Angst vor der Lebendigkeit meines Inneren Kin-des“ transformiert. Ich habe diese Angst erkannt und bereitwilligt durch mich hindurch gelassen, losgelassen und frei gegeben. Diese Angst darf nun heimkehren ins Licht. Und ich darf mich freuen auf die Freuden und Überraschungen meines Inneren Kindes.
Hiermit ist es mir gelungen, meinen Fokus zurück auf MICH zu nehmen, auf mein Inneres Kind mit seinen Wünschen und Bedürfnissen. Und was die anderen machen, ist deren Angelegenheit. Ich schau jetzt, was mein eigenes Herzensfeld und mein Inneres Kind in diesem Augenblick leben und erfahren möchten.
Unterstützung geht immer gerne …
Hilfe und Abhängigkeit war gestern …
Selbstverantwortung und Selbstliebe dürfen jetzt da sein und mich führen, lenken und leiten …
Und dann schau ich einfach mal, ob und was sich verändert …
Ich bin gespannt …
eine neue ordnung am 03. Januar 19
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Das NICHTS, das Nullpunktfeld
Eine Frage, die die Menschheit schon immer bewegt …
Wer war zuerst da: Gott oder Urknall, Henne oder Ei …?
Bevor es ETWAS gab, gab es das NICHTS: das Feld des reinen Potenzials, das Feld der unendlichen Möglichkeiten, das Feld des reinen Bewusstseins. Es ist formlos, feinstofflich, nicht messbar, nicht wiegbar, nicht erkennbar, nicht sichtbar. Es scheint so, als würde es es gar nicht geben.
Aus diesem NICHTS ist alle Form hervorgegangen. Dieses NICHTS ist sozusagen das Nullpunktfeld.
Wenn es in diesem NICHTS nichts gibt und wenn dieses NICHTS-Feld nichts IST, gibt es dann überhaupt dieses feinstoffliche NICHTS-Feld?
Gibt es beispielsweise das Feld bzw. die Energie, woraus unsere Träume entstehen? Bevor unsere Träume in unseren Träumen zu Bildern werden, müssen ja irgendwo im NICHTS Informationen gesammelt worden sein als die Grundlage für unsere Träume.
Einige Menschen sprechen in diesem Zusammenhang davon, dass es nur Information und Energie gibt. Beides, Information und Energie, ist zunächst NICHT sichtbar. Dennoch gibt es beides. Aber wo?
Und wenn es dieses NICHTS-Feld aus formloser Information und Energie gibt, gab es dies schon immer oder wurde auch dieses von einem noch allumfassenderen NICHTS erschaffen?
Wir können auch fragen: Wer hat den Raum zwischen den Sternen erschaffen? Gibt es diesen Raum überhaupt? Ist er da? Ist er sichtbar und/oder messbar? Und aus was besteht dieser Raum?
Und von was ist dieser Raum voll? Ist dieser Raum voll Leere? Welche Qualität hat dann diese Leere? Was könnte aus dieser Leere hervorgehen? Was könnte in diese Leere wieder zurückkehren?
Immer mehr Menschen befassen sich auch wissenschaftlich mit der Erforschung dieses unerforschbaren NICHTS.
All unsere Messinstrumente sind Dinge, Geräte und Formen und können folglich NUR Ihresgleichen erforschen und messen, also Dinge und Formen. Wer kann das NICHTS messen?
Niemand? - Nein, dies wäre ein Irrtum!
Denn WIR können ja HIER und JETZT über dieses NICHTS sprechen. Also haben wir bereits Kenntnis von diesem NICHTS. Und warum haben wir Kenntnis von diesem NICHTS? Weil wir es bereits gemessen haben!
WIR SELBST, wir Menschen, können das NICHTS messen und zwar mit dem formlosen Anteil unseres Menschseins.
Wir Menschen sind Körper, Geist und Seele. Unser Körper ist Form. Unsere Seele ist NICHTS (wir können unsere Seele nirgends erkennen). Und unser Geist verbindet Körper und Seele. Unser Geist verbindet das Formlose mit der Form.
HIER liegt der Schlüssel, wie wir einen Zugang zum Formlosen finden können: Indem wir mit unserem Körper über unseren Geist in die Seelenwelten des Formlosen eintauchen und von dort Informationen erhalten, die wir dann über unseren Geist mit unserem Körper zum Ausdruck bringen.
Und jetzt kommt der Witz: Dies machen wir schon immer und immerzu! Nur bisher eben unbewusst. Alles, was wir machen und tun, entspringt genau DIESEM Prinzip: Körper -> Geist -> Seele <=> Seele -> Geist -> Körper. Genau Nur HIERDURCH können überhaupt Synchronizitäten und „Zufälle“ entstehen, denn alles ist mit allem verbunden.
Es gab also schon immer NICHTS, aus dem dann ETWAS, die Formen, hervorgegangen sind. Und jede Form kehrt eines Tages wieder in dieses NICHTS zurück: alles Leben, wir Menschen, die Pflanzen, die Tiere und auch Sterne und Galaxien.
Und das NICHTS war schon immer da. Dieses unvorstellbare NICHTS wurde von den Menschen dann Gott genannt. Es ist die Ebene/Dimension des feinstofflichen, formlosen Bewusstseins, das allem, was es gibt und was es nicht gibt, zugrunde liegt.
eine neue ordnung am 01. Januar 19
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Drama als Ausgleich von Leblosigkeit
Schau dort – wie schön und wie selbstversunken das Kind im Kinderzimmer spielt. Ganz in seiner eigenen Welt, in seiner eigenen Fantasie – in seiner schillernden Spielblase. Frei von Glaubenssätzen. Frei von Mustern. Frei von zwanghaftem Handeln – einfach spielerisch und kreativ.
Sobald wir dieses lebendige, kindliche Spiel unterbrechen, töten wir hiermit die Lebendigkeit des Inneren Kindes ab. Wir ersticken die ganz natürliche Gabe des Kindes, sich selbst in seiner ureigenen Art und Weise zum Ausdruck zu bringen und die Welt zu verinnerlichen. Das Kind reagiert mit Drama, um seine Lebendigkeit zu erhalten. Es will den Überlebenskampf gewinnen. Es will seelisch am Leben bleiben.
In dem Moment, in dem wir als Eltern (oder Erzieher) eine Ansage, einen Befehl, eine Handlungsanweisung (wie zum Beispiel: Komm jetzt zum Essen oder Räume jetzt bitte Dein Zimmer auf) an das Kind richten, in dem Augenblick wechselt der Status und die Rolle des Kindes vom freien Kind zum angepassten Kind oder zum rebellischen Kind.
Auch wenn wir selbst (als Erwachsener) feststecken, werden wir zur Dramatik getrieben, damit wir das Gefühl behalten, lebendig zu sein. Drama ist Lebendigkeit. Fehlendes Drama ist inneres tot sein! Das brave, artige, angepasste Kind ist nicht lieb, es ist tot. Es ist lieb, weil es tot ist – seelisch tot. Es will nichts mehr. Es hat den Überlebenskampf für seine Seele bereits aufgegeben. Es hat resigniert. Es ist von der Bühne des Lebens abgetreten und innerlich gestorben. Nun existiert dort nur noch die leere, unlebendige, unbeseelte Hülle des Kindes. Diese tote, leere Hülle können wir leicht von links nach rechts schieben. Das Kind folgt brav. Es wird nicht mucken, denn seine Seele ist bereits gestorben. Der Körper des Kindes ist leblos – ohne Lebensenergie, ohne Selbstliebe. Tragisch, sehr tragisch – und so leben viele Kinder, ja viele Menschen.
Dies lässt sich sogar auf unser alltägliches Gefühl Ich muss arbeiten gehen oder Ich muss Geld verdienen übertragen. Wir leben in einer Gesellschaft der Toten – ja der Zombies. Seelenlose Wesen, die umher geistern und viel dummes Zeug anstellen, viel Müll produzieren, eine ganze Welt von toten Dingen erschaffen – ja ein Todes-Paradies voll von toter Energie zum Leben erweckt.
Im Grunde treten wir als Ego, als Mensch, in dieses Totenreich ein, sobald wir uns weigern, etwas zu fühlen. Fühlen ist Leben, fühlen ist Lebendigkeit. Das Fühlen zu verweigern und die Gefühle unter den Teppich zu kehren bedeutet, sich selbst die eigenen Lebensenergie, den eigenen Lebenssaft abzudrehen, den Fluss der Lebensenergie Liebe zu blockieren, fortzuschicken und wegzumachen.
Lieben heißt, unsere Gefühle zu lieben und zwar ganz gleich was wir fühlen. Freude und Schmerz sind beide aus Liebe erschaffen. Unser Ego wählt aus. Es verneint den Schmerz und bejaht die Freude. Indem unser Ego wählerisch geworden ist, sind wir als Seelen-Wesen gestorben. Die einzige Chance, tot noch lebendig zu sein, ist, noch mehr Drama zu erschaffen, noch heftigere und gewaltigere Gefühle zu kreieren. Deswegen wird alles immer noch schlimmer und auch dann immer noch schlimmer, wenn man glaubt, schlimmer kann es gar nicht mehr kommen.
Das Schlimmste ist, lebendig tot zu sein. Nur wir merken es selbst nicht. Wir haben das tot sein zu unserer Normalität erklärt. Tot sein ist unser Leben. Wahnwitzig paradox …!
Wir kommen aus unserem tot sein nur raus, wenn wir das Fühlen wieder erlauben, wenn wir bereit sind, das Fühlen wieder zu fühlen, wenn wir uns allen unseren Gefühlen bereitwillig, freiwillig und Ja sagend öffnen. Ende mit Auswahl. Ende mit wählerisch sein. Alles fühlen heißt die neue Devise!
Während die reine, universale, göttliche Liebe formlos und unsichtbar ist, sind Gefühle sehr wirklich. Sie bewegen uns. Sie treiben uns Tränen in die Augen. Sie rühren uns an und lassen uns am liebsten abtauchen und im Erdboden versinken. Oder unsere Gefühle lassen uns von Herzen lachen und vor Glück Freudentränen weinen. Wir machen Luftsprünge und Freudentänze. Wir sind ausgelassen und beseelt.
Fühlen ist: die Liebe spüren!
Verweigern wir das Fühlen, so spüren und erleben wir die Liebe nicht. Und dies gilt nicht nur für die schönen, angenehmen, wohltuenden Gefühle, sondern für alle Gefühle. Alle Gefühle bezeugen die universale Liebe. Wählen wir nur die guten aus, so leben wir die universale Liebe lediglich zu fünfzig Prozent. Und zur anderen Hälfte sagen wir Nein und sind tot. Wir sind Halbtote (und verhalten uns auch so).
Die reine, universale, göttliche Liebe ist nicht messbar, nicht fassbar, nicht mit unseren Sinnen wahrnehmbar, nicht erkennbar, nicht sichtbar, nicht riechbar, nicht hörbar – doch wir können sie fühlen. Unser Körper ist erstaunlicherweise in der Lage, die formlose, unsichtbare Liebe zu messen und sichtbar werden zu lassen. Wir als Menschen messen sie mit unserem Körper. Und indem wir fühlen, zeigen unsere inneren Anzeigeinstrumente diejenige Energie an, die jetzt gerade in unserer Aura präsent ist, schwingt und unser Messinstrument Körper erregt. Unsere Zeiger schlagen aus und zeigen an, was los ist. Unsere Lampen leuchten und blinken, weil sie die unsichtbare Liebe in genau dieser Frequenz/Schwingung messen.
Zunächst ist diese Messung nur eine stille Messung. Das Messergebnis wird erst mit unserem Gefühlsausbruch sichtbar. Unsere emotionale Entladung ist sozusagen das Ergebnisprotokoll unserer feinstofflichen Energiemessung. Die Art und Weise, wie wir unsere Gefühle ausdrücken und ausleben, dokumentieren, was hier und jetzt in diesem Augenblick an Energie gegenwärtig ist. Und dies gilt für die unsichtbare, feinstoffliche, nicht fassbare Liebe in all ihren Varianten und Formen. Es gilt nicht nur für romantische Stunden zu zweit, für Kuschelabende und sich tief in die Augen gucken, sondern es gilt auch für das Fühlen von Trauer, Schmerz, Verlust, Leid, Entbehrung und Enttäuschung. Alles ist Liebe. Jedes Gefühl ist die universale Liebe in einer ihrer tausend und abertausend Regenbogenfarben. Und wir sind aufgefordert, zu allen diesen Farben Ja zu sagen.
Ja, ich entscheide mich jetzt, alles bejahend zu fühlen.
Ja, ich wähle neu. Ich wähle das lebendige Leben.
Ja, ich hänge mein wählerisch sein an den Nagel.
Ja, ich fühle alles – konsequent ALLES!
Ja, ich will leben und ich lebe.
Ich verzichte auf das Drama im Außen und begrüße das Drama, das Schauspiel, das wundervolle Theater auf der Bühne des Lebens in mir. Alle meine Gefühle dürfen jetzt zeigen, was in ihnen steckt. Sie dürfen sich präsentieren und in mir für beste Unterhaltung sorgen. Ich lebe alle Gefühle in mir und ich heiße sie ALLE herzlich willkommen.
Kein Schauspieler, kein Gefühl wird ausgegrenzt, gemobbt, fortgeschickt oder beiseite geschoben. ALLE sind willkommen. Ich für mich sage klar und deutlich: Bei/in mir sind jetzt ALLE Gefühle herzlich willkommen – JA!
Ich entscheide mich neu. Ich wähle das Leben.
Ich wähle neu, ich entscheide mich für Lebendigkeit.
Ich empfange die Neue Ordnung und lebe ALLE Gefühle.
Ich lebe alle Gefühle bereitwillig und leidenschaftlich! Ja!
Ich erlaube mir, die Erlaubnis, fühlen zu dürfen, jetzt zu empfangen. Ja, dies will ich. Ja, dies ist mein freier Wille und mein freier Wille geschehe jetzt. ICH FÜHLE!
Ich fühle mit gutem Gewissen ALLES!
Und ich konzentriere mich und fokussiere mich auf das Fühlen selbst. Es geht mir nicht darum, meine Gefühle theatralisch im Außen auszuagieren und auszuleben. Ich wohne lediglich meinen Gefühlen bei und ergötze und erfreue mich an ihrer Anwesenheit in mir. In meinen inneren Bilderwelten dürfen meine Gefühle leben und machen und tun, was sie wollen. Sie dürfen töten und lieben was das Zeug hält. Meine Theaterbühne ist in mir.
Dies erlaube ich mir zu genießen und aus meiner Intuition heraus auf wundervolle und fantastische Art und Weise großartig immer wieder neu zu inszenieren. Ich bin ein wahrer Künstler im Gefühle fühlen.
Das Drama in mir darf sein.
Das Leben in mir darf sein.
Das Fühlen in mir darf sein.
Die Lebendigkeit in mir darf sein!
Und so darf ich jetzt NEU SEIN.
Mein Leben darf jetzt eine vollkommen neue Qualität bekommen/erhalten. Ich darf das Leben fühlen! Ich darf das Leben spüren. Ich darf meinen Körper als Gitarre, als Resonanzkörper meiner Gefühle, zum Klingen bringen und alle Lieder, die mir in den Sinn kommen, spielen und zum Besten geben. Ich darf …!
Und ich schau, was nun passiert …
Dies ist ein Ausschnitt aus dem neuen Buch „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“ Band 4, der im Frühjahr 2019 erscheinen wird …
eine neue ordnung am 20. Dezember 18
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Ich bin für MICH zuständig
Ich bin für MICH zuständig …
Immer wieder ertappe ich mich selbst dabei, mich FÜR ANDERE zuständig zu fühlen. Ich glaube, die Verantwortung FÜR ANDERE zu tragen – für meinen Partner, für meine Kinder, für meine Eltern, für meine Freunde …
Dieses Programm ist sehr hilfreich, um mich von mir selbst abzulenken. Wenn und solange ich FÜR DIE ANDEREN da bin, bin ich NICHT für MICH da und kann MICH SELBST NICHT zum Höchsten führen. Ich „benutze“ also die anderen als Ausrede, als Ablenkungsmanöver, als Vorwand, um mich selbst mit gutem Gewissen KLEIN halten zu können.
Leider passiert hierbei nun etwas ganz Unglückliches: MEIN Inneres Kind ist hiermit gar nicht einverstanden. Es protestiert. Es macht einen Aufstand. Es will selbst dran sein. Es zeigt mir, dass, wenn ich mich um die anderen kümmere, ich mit dem falschen Pferd in die falsche Richtung unterwegs bin. Dadurch dass ich auch noch verkehrt herum auf dem Pferd sitze, gucke ich zwar immerzu in die richtige Richtung, doch ich reite weg von mir, anstatt hin zu mir …
Ich merke dies körperlich durch Krankheitssymptome. Ich nehme empathisch war, dass der andere Hilfe braucht und kümmere mich liebevoll um ihn/sie. Diese Energie (des anderen) von Hilflosigkeit und „jemanden brauchen“, DIESE Energie nehme ich wahr und empathisch in mich auf. Deswegen helfe ich ja. Doch zugleich manifestieren sich nun SEINE seelischen Probleme in MEINEM System. Ich werde krank bezüglich der unbearbeiteten Themen meines Gegenübers.
Dies führt nun dazu, dass ich mich NOCH MEHR und noch wichtiger um den anderen kümmern will/muss, damit er (seelisch) und ich (körperlich), damit wir beide wieder gesund werden. Doch das Gegenteil geschieht: Die gegenseitige Abhängigkeit und die zwischenmenschlichen Verstrickungen verstärken sich und SEIN seelisches Leid sowie MEINE körperlichen Symptome verschlimmern sich.
Warum? – Weil die Zuständigkeiten falsch aufgeteilt sind!
Hier können wir viel von unserer Verwaltung lernen: Ja, das verwaltungsmäßige Handeln ist ein genialer Spiegel für unser menschliches Fehl-Engagement. Verwaltung sagt knallhart: „Da bin ich NICHT für zuständig! Das fällt NICHT in meinen Zuständigkeitsbereich!“
DIESE Haltung würde uns zwischenmenschlich ganz weit nach vorne bringen. - Doch was sagen wir? „Das nehme ich auch noch und das auch noch und das auch noch. Ich nehme alles! Ich fühle mich gerne für alles zuständig!“
Und warum? – Weil wir ein Ego haben und weil unser Ego sich gut fühlt, wenn es wichtig ist. Und je mehr es sich zuständig fühlt, desto wichtiger fühlt es sich.
Verwaltung hat kein Ego. Der Sachbearbeiter tritt nicht persönlich in Erscheinung. Deswegen fällt es Verwaltung leicht, Zuständigkeiten weiterzuleiten und abzugeben. „Ist nicht meine Aufgabe …!“
HIER können wir lernen …
Übertragen wir diese Erkenntnis auf unsere zwischenmenschlichen Beziehungen, so kommt es uns fast unmenschlich vor, wenn wir uns NICHT für den anderen zuständig fühlen. Ein solches Verhalten würde kühl, unmenschlich, ja kalt und befremdlich wirken. Die Anteilnehme würde fehlen. Und genau HIER liegt der Hase im Pfeffer.
Wir nehmen Anteil … - Wir nehmen uns einen An-Teil! Wir nehmen dem anderen ETWAS weg. Wir sagen dann hierzu: Wir erleichtern es dem anderen. Ja, wunderbar, das hört sich sehr liebevoll und gut an. Doch in Wirklichkeit nehmen wir dem anderen Leid ab, was der andere aber bräuchte, um irgendwann SELBST an den Punkt zu kommen, an dem er so viel Leid und Schmerz angesammelt hat, dass er/sie aus EIGENER Kraft einen Aufstand macht und „explodiert“.
Um (kleine und große) Veränderungen in unserem Leben bewirken zu können, müssen wir manchmal Energie ansparen. Ich vergleiche dies gerne mit dem Bild eines Staudamms. Wenn kein Staudamm da steht, dann plätschert das Bächlein eben und stetig vor sich hin. Alles ist im Fluss.
Doch wenn wir eine Staumauer bauen, dann stauen wir das Wasser auf. Wir behindern den freien Energiefluss. Das Wasser staut sich. Und wenn der Stausee groß angestaut ist, dann steht uns ein enorm großes Energiepotenzial zur Verfügung, das der kleine Bach niemals hätte sein können. Und doch ist er es.
Die Energie des Stausees können wir dosiert ablassen und nutzen. Wir können aber auch die Staumauer einreißen. Dann haben wir mit einem Schlag eine irre große Energiemenge zur Verfügung, die alles vernichten kann, was ihr im Weg steht.
Und DIESE Energie BRAUCHEN wir, um ins Licht zu kommen. Wir müssen alles platt machen, was uns in der Ego-Welt im Weg steht, um mit unserem Herzensfeld heim ins Licht kehren zu können.
Das, was hier der Vernichtung zum Opfer fällt, sind all unsere Vorstellungen (Erwartungen, Ansprüche, Regeln, Normen, Glaubenssätze, Ansichten, Meinungen, Haltungen, Überzeugungen, Gesetze – Vorstellungen vom Leben).
All die vielen Blockaden, die wir aus unserem Leben kennen (Probleme, Sorgen, Nöte, Schmerzen, Krankheit, Leid, Kummer etc.), sind angestaute Energie, sind Staudämme und Staumauern. Und dies ist GUT! Wir BRAUCHEN diese angestaute Energie, um sie dann, wenn die Zeit reif ist, auf den Punkt nutzen und ins Licht katapultieren zu können.
Alle Blockaden machen Sinn …
Und in diesem Zusammenhang macht es auch Sinn, dass ich mich um den anderen kümmerte, denn hierdurch blockierte ich MICH wirkungsvoll. Irgendwann wird nun der Tag kommen, an dem ich spüre, dass ich mich lange genug um den anderen gekümmert habe bzw. von mir selbst abgelenkt habe. Und dann ist es so weit und ich LEBE MICH! Ich begegne mir selbst in meiner Selbstliebe. Ich begegne meinem Inneren Kind in meinem Herzensfeld.
Und hierfür brauche ich Energie – viel Energie. Ich muss den Weg hin zu meinem Inneren Kind freisprengen. Mit Dynamik muss ich einen langen Tunnel in den Berg meines ICH sprechen, in den Berg meiner Identifikation als Person, in den Berg meiner Vorstellungen, Erwartungen, Glaubenssätze, Ansichten und Überzeugungen.
Mein Inneres Kind ist IN meinem Herzensfeld zu Hause und dieses Herzensfeld ist verborgen unter diesem riesengroßen Berg von Äußerlichkeiten und Erwartungen. Es ist so ähnlich wie nach Öl bohren oder einen Schatz finden.
Wie wende ich dies nun alltagspraktisch in meinem Leben an? Wie mache ich mir MEIN Staudamm-Energie-Potenzial nutzbar?
Indem ich diese Zusammenhänge JETZT erkenne. Ich erkenne es. Ich erlaube es, dass es so ist. Und ich bin dankbar für die Zeit des Engergie-Anstauens, der Selbst-Blockade und der Entfremdung. Die Tage sind nun gezählt. Ich brauche nichts dafür tun, dass ICH es BEWUSST auflöse.
Allein dadurch, dass ich diese Zusammenhänge JETZT erkannt habe, erlaube ich meinem System, Abschied zu nehmen vom Energie-Anstau-Modus und ich erlaube, die Energie-Freisetzung vorzubereiten und dann, wenn es soweit ist durchzuführen – eigenständig.
Wann dies soweit ist, dies unterliegt NICHT meinem Willen. Zeitpunkt, Ort, Gelegenheit und Timing bestimmen das Leben selbst. Von mir braucht es nur mein GO, mein OK, mein JA - und das habe ich JETZT gegeben.
Alles Weitere geschieht nun ganz von alleine …
(Und hierüber könne wir uns gerne hier in dieser Gruppe austauschen …)
Und ich bin in diesem Prozess wahrnehmendes Bewusstsein und schaue mir selbst bei meiner weiteren Entwicklung zu …
Ich bin offen und bereit, die NEUE ORDNUNG, die Ordnung meines Herzensfeldes, jetzt in mir zu empfangen (vergleiche den Buchtitel „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“).
Ich erlaube. Es darf geschehen. Ich bin in froher Erwartung des Guten. Ich bin in froher Erwartung meines eigenen Herzensfeldes – dem Spielplatz meines Inneren Kindes.
Und dies darf JETZT in mein Leben treten …
Danke …
eine neue ordnung am 12. November 18
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