Für was brenne ich?
Wir alle SIND LIEBE. Diese Liebe, die wir sind, ist in uns. Wir SIND sie durch und durch. Die Frage ist nun: Was machen wir mit dieser Liebe? Wo darf sie hin? Wen darf sie bereichern und beglücken?

Auch als Kinder waren wir pure, reine Liebe. Wir kamen auf diese Welt und wollten mit unserem Sein, mit unserer Liebe, mit unserem Licht, einfach die Welt beglücken, erhellen und zum Strahlen und zum Leuchten bringen. Doch was ist uns damals als Kind widerfahren? Uns ist dasselbe widerfahren, wie auch schon in einem (oder mehreren) früheren Leben: Unsere Liebe war unerwünscht. Unsere Liebe fand in dieser Welt der Egos keinen Platz. Wir durften unsere Liebe eben NICHT frei fließen, leuchten und strahlen lassen. Wir wurden in unserem Liebe-Sein beschnitten, begrenzt, boykottiert, blockiert, zurückgewiesen, abgelehnt und bekamen einen auf den Deckel. Unser Licht der Liebe wurde abgedimmt und fast erlöscht.

WER waren diejenigen, die dies taten?
Es waren unsere Eltern sowie die Gesellschaft - also das Kollektiv.

Und WARUM taten sie es? WARUM begrenzten sie uns? Weil sie unbewusste Egos waren und a) nicht wussten, was sie taten und b) es genau SO seinen Sinn hatte, damit wir zunächst einen Schatten, einen dunklen Hintergrund erfahren/ausbilden, vor dem wir HEUTE unser Licht bewusst erstrahlen lassen dürfen. Unsere Eltern sowie das Kollektiv handelten also NICHT falsch, sondern sie dienten der Schöpfung. Alles ist gut. Keiner trägt irgendeine Schuld. Alles lief und läuft nach Plan.

Wie können wir diese Dynamik verstehen/begreifen?

Wenn wir als Seele inkarnieren, dann vergessen wir (durch den Kuss des Vergessens beziehungsweise) durch das Eintauchen in die irdische, feststoffliche Atmosphäre unser eigenes Liebe-Sein. Als Seele sind/waren wir pure, reine, göttliche, universale, allumfassende heilige Liebe. Diese Liebe ist rein energetisch formlos und feinstofflich, unsichtbar und „flüchtig“ und zugleich allgegenwärtig. Diese Liebe unterliegt NICHT den Gesetzmäßigkeiten von Raum und Zeit und auch nicht den physikalischen Gesetzen des Irdischen, weil sie NICHTS IST.

Es gelten weder die allgemeine Relativitätstheorie von Einstein noch die Masseanziehungsgesetze, weil diese reine Liebe keinerlei Masse hat. SIE IST NICHTS. Und welche Gesetzmäßigkeiten sollten für „etwas“ gelten, das NICHTS ist?

WENN diese reine „Liebe des NICHTS“ nun in unsere Erdatmosphäre eintritt, dann sind die „Lebensverhältnisse“ hier auf der Erde einfach andere als „im Space“. Hier auf der Erde ist alles sehr viel dichter. Die Flüchtigkeit der Liebe wird gebremst durch die Dichte der Materie. Plötzlich erlebt das NICHTS das Phänomen der Trägheit der Masse. Dabei hat die reine, göttliche Liebe ihrerseits gar keine Masse.

Dies ist nun wunderbar paradox, denn Masse ist somit ein Phänomen, das im Dunstkreis der Schöpfung, also der allumfassenden Liebe, auftritt, womit Liebe einerseits masselos ist und zugleich die Erfahrung von „Masse haben“ machen kann. Dieses „eine Masse haben“ ist natürlich an die Welt der Formen gekoppelt, denn nur Formen können eine Masse haben.

Dies bedeutet im Klartext: Die universale Liebe ist FREI und leicht und masselos und sobald sie eine FORM annimmt, wird sie schwer. Erhält die reine Liebe eine AusdrucksFORM, so unterliegt sie plötzlich den irdischen Gesetzen der SCHWERE. Lediglich Liebe, die noch KEINEN Ausdruck gefunden hat, ist Original-Liebe - doch da diese Liebe NICHT erkennbar ist, können wir die Original-Liebe nirgendwo wahrnehmen.

Was machen wir nun mit dieser Erkenntnis in Bezug auf unsere Frage: Wofür brenne ich?

In dem Moment, wenn ich für ETWAS brenne, ist bereits FORM mit im Spiel und die leichte Liebe wird schwer. Das, wofür ich brenne, KANN von den anderen (und vor allem von den Egos) erkannt und dann auch kaputt gemacht und zerstört werden. Und weil wir unsere wahre Liebe heil lassen wollen, deswegen leben wir das, wofür wir brennen, NICHT. Wir leben alles mögliche andere, wir bringen alles mögliche andere zum Ausdruck: wir helfen gerne anderen Menschen, wir sind für die anderen da, wir bilden ein Helfersyndrom aus, wir kümmern uns um unsere Kinder, um Kranke und hilfsbedürftige Menschen, um Arme, um Menschen, die Pflege brauchen - wir lassen unsere Liebe gerne zu ihnen hinfließen und wir leben unsere Liebe gerne und bereitwillig DURCH die anderen - doch wir leben unsere Liebe NICHT selbst, NICHT aus uns heraus, NICHT DURCH uns selbst, NICHT direkt, weil sie dann eine FORM - weil sie dann UNSERE FORM annehmen würde und zerstört und von den Egos vernichtet werden könnte.

Die Rolle des Ego

Und Egos MÜSSEN die Liebe vernichten. Das ist ihr Job. Denn Egos haben vergessen, dass sie selbst Liebe sind und aus der universalen Liebe hervorgegangen sind. Durch dieses Vergessen ist ihnen die Original-Liebe überall, wo sie auftaucht, suspekt. Die Egos haben panische - ja existenzielle Angst vor der reinen, wahren, universalen, göttlichen Liebe. Egos können nur mit Ego-Liebe etwas anfangen in FORM von Abhängigkeiten, von „den anderen brauchen“, von „haben wollen“, von Besitztümern und von Verstrickungen, Verklebungen und Verkopplungen.

DIESE abhängige, unfreie Form der Liebe erfreut unser Ego, denn hierdurch entsteht wunderbar viel Schmerz, von dem unser Ego seinen Schmerzkörper prima ernähren kann.

Wenn wir das tun, wofür wir brennen, MÜSSEN wir also damit rechnen, dass die Egos unser LIEBE-SEIN als Gefahr empfinden und uns auslöschen und vernichten. Und die Geschichte der Menschheit belegt dies ja auch. Jesus ist reine Liebe geblieben. Jesus brannte für nichts Persönliches - er war einfach SEIN. Er hat aus sich selbst keinen Kult gemacht. Ja, die anderen, die Egos, haben ihn verehrt und aus ihm einen Kult gemacht, doch er selbst war einfach wie er war. Er hat sich weder als toll noch als großartig noch als Heiler dargestellt. Er hatte keine Homepage, er hat keine Werbung gemacht, er hat keine Produkte verkauft, er hat seine Dienstleistungen nicht angepriesen - er war einfach da, wo er war, und tat, was er tat. Er WOLLTE niemandem helfen, sondern er half.

Und dennoch war er den Egos suspekt, dennoch machte er den Egos Angst, dennoch konnten die Egos seine Wunder und seine Liebe nicht dauerhaft ertragen, dennoch mussten die Egos SICH retten und die Liebe töten, umbringen, foltern und am Kreuz krepieren lassen. Die Egos MUSSTEN sich des Störenfrieds LIEBE entledigen. Die Egos MUSSTEN die Liebe entsorgen, damit sie sich keine Sorgen mehr um ihre eigenen Werte/Vorstellungen zu machen brauchten. Die Liebe war ihnen einfach zu gefährlich, zu Angst machend, zu unheimlich und zu fremd.

Unsere Zwickmühle von tot oder lebendig sein

Und DIESES Szenario, DIESE Erfahrung sitzt in unserem (kollektiven) Körperzellgedächtnis (bis heute) fest. JEDER von uns weiß und ahnt unbewusst, dass er/sie am Kreuz landen wird, wenn er/sie sich von Herzen lebt/liebt. Und deswegen tun wir dies NICHT. Deswegen blockieren wir uns. Deswegen leben wir uns NICHT (als Liebe), sondern wandeln lieber tot (als Egos) durch diese Welt.

Es ist ein wundervolles Paradoxon: Wir wollen leben, doch WENN wir unsere Liebe leben, dann müssen wir sterben (dann werden wir von Egos vernichtet). Nur solange wie wir tot sind (Ego sind), können/dürfen wir leben (unser Körper darf frei umher laufen).

Wir sind also in einer Zwickmühle gefangen. Und dies erklärt, weshalb wir aus uns selbst nicht heraus kommen. Natürlich läuft all dies bei den meisten von uns komplett unbewusst ab. Doch mit diesen Worten können wir heute nun uns selbst verstehen und erkennen. Wir haben einen natürlichen Lebenswillen und dieser führt dazu, dass wir tot bleiben (auf der Ebene unserer Liebe), damit unser Körper leben kann/darf (von den Egos leben gelassen wird).

Und wir sehen es ja auch landauf landab und auch in den sozialen Medien, wie Menschen niedergemacht, vernichtet und verurteilt werden, wenn sie ihre Liebe posten. Wir werden noch heute gesteinigt - verbal eben. Doch zum Glück nicht mehr körperlich wie vor x-hundert/tausend Jahren.

Wir brennen für „etwas“

Wenn wir nun heute überlegen, wofür wir brennen, dann KÖNNEN wir immer nur FÜR ETWAS brennen. Es ist unmöglich, für etwas zu brennen, was NICHTS ist. Jesus konnte dies, indem er einfach war, wer und wie und was er war. Doch wir Menschen SUCHEN nach einer Tätigkeit, nach unserer Berufung, nach einem Inhalt, WAS wir tun könnten und WOFÜR wir brennen. Wir wollen ETWAS finden.

Doch genau mit diesem „eine Lösung finden“ oder „ein Projekt finden“ oder „eine Aufgabe finden“ oder „die eigenen Berufung finden“ pressen wir die FREIE LIEBE schon wieder rein in ein MUSTER, in eine Vorstellung, in ein ETWAS, in eine FORM. Und JEDE Form ist SCHWER und jede Form KANN vernichtet werden. Somit machen wir, wenn und solange wir danach suchen, wofür wir brennen, uns selbst und unser Leben schwer. Und diese SCHWERE erkennen wir daran, dass wir es schwer haben, dass es uns schwer fällt, uns zu leben. Dass wir uns blockiert fühlen, dass wir meinen, an uns arbeiten zu müssen, dass wir Zeit und Geld für Workshops, Seminare, Kurse, Produkte und Bücher aufwenden, dass wir dem Glaubenssatz folgen: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“

Diesen Glaubenssatz hat das Ego geprägt. Wenn wir Liebe sein wollen (und wir SIND Liebe), dann dürfen wir diesen Glaubenssatz JETZT in die Tonne treten und zum Recyclinghof der Transformationsfabrik fahren. Tschüss. Weg. Ade. Gob bye.

Vergnügen erlauben, Ängste recyceln

Und unserer neuer Satz ist: „JETZT Vergnügen und IMMER Vergnügen.“

DAS LEBEN IST VERGNÜGEN!

Natürlich nicht nach den Bewertungsmaßstäben unseres Ego. Für unser Ego IST das Leben auch tatsächlich KEIN Vergnügen. Da hat es vollkommen recht. WIE KÖNNTE ein Leben ein Vergnügen sein für jemanden, der vergessen hat, was Liebe ist? Wie könnte das Leben für jemanden ein Vergnügen sein, der die Liebe als Bedrohung empfindet? Wie könnte das Leben für jemanden ein Vergnügen sein, der ständig Angst und Panik vor der Liebe hat? Wie könnte das Leben für jemanden ein Vergnügen sein, der im Mangel sein Dasein fristet? Wie könnte das Leben für jemanden ein Vergnügen sein, der sich von Schmerzen ernährt?

Aus der Sicht und mit der Wahrnehmung unseres Ego KANN das Leben KEIN Vergnügen bereiten, weil dieses Ego-Leben voll ist von Mangel, Schmerz, Angst, Panik, Schuld, Leid, Hadern, Groll, Frustration und Verlust. Wie sollte das Ego dies wahrhaft genießen?

Und wenn wir nun unseren Herzenswunsch leben wollen, wenn wir nun dasjenige leben wollen, wofür wir brennen, dann müssen wir befürchten, dass uns „die doofen Egos“ unser „Baby“ wieder kaputt machen könnten. Unsere Sehnsucht danach, das zu leben, wofür wir brennen geht somit direkt einher mit den Gefühlen von Angst, Sorgen und Bedenken.

Wir KÖNNTEN scheitern …
Wir KÖNNTEN etwas verlieren …
Wir KÖNNTEN Schmerzen erfahren …
Die anderen KÖNNTEN uns das Herz brechen …
Die anderen KÖNNTEN töten und vernichten, was wir lieben …
Uns KÖNNTE jemand unseren schönen Traum kaputt machen …

Und weil wir diese negativen Gefühle NICHT haben wollen, NICHT erleiden wollen, NICHT fühlen wollen, deswegen verzichten wir auf das Leben unseres Traumes, deswegen leben wir NICHT, wofür wir brennen, deswegen vermeiden wir, unsere wahre LIEBE hier in dieser Welt in Erscheinung treten zu lassen. Dieses Vermeidungsverhalten sichert uns das Überleben unseres Ego …

… denn es sind NICHT DIE ANDEREN, die uns unseren Traum kaputt machen!
… es ist UNSER EIGENES Ego, das uns selbst zerstört.

Alles ist Spiegel

Wir sind ja keine spirituellen Anfänger mehr und wir wissen schon lange: ALLES IST SPIEGEL. Im Leben verhält es sich so, dass das Außen unser Innen spiegelt und dass unser Innen die Ursache für das ist, was im Außen geschieht, was wir im Außen erfahren. Und wenn wir etwas im Außen verurteilen, dann haben wir lediglich „etwas“ aus unserem Inneren (z.B. ein Selbstverbot, eine Selbstgeißelung, ein Glaubenssatz) auf unser Gegenüber projiziert. Wir können bei dem anderen erkennen, was wir in uns selbst NICHT erkannt haben, und wir verurteilen es bei unserem Gegenüber, weil er uns spiegelt, wie wir mit uns selbst umgehen.

UND JETZT DREHEN WIR DEN SPIESS UM …!

Denn diese Erkenntnis bedeutet: Wir brauchen KEINE Angst vor DEN ANDEREN EGOS zu haben. Die anderen Egos gibt es gar nicht. Es ist IMMER unsere eigene Projektion - ein Abbild unseres eigenen Ego. Wir projizieren die Probleme, die wir in uns selbst mit unserem eigenen Ego haben auf die anderen. Und dann glauben wir, die anderen Egos seien Schuld und machten uns das Leben schwer. Dabei ist es unser eigenes Ego, das uns unser Leben schwer macht. ES GIBT NUR UNS SELBST UND GOTT (hierzu gab es vor Kurzem einen eigenen Post). Alles andere ist reine Projektion!

Unser eigenes Ego erkennen

Dies bedeutet: Wir können damit aufhören (wir können ENDLICH damit aufhören), uns über die anderen zu beklagen und zu beschweren. JEDES MAL, wenn wir uns in der Vergangenheit über DIE ANDEREN beschwert haben, haben wir uns ÜBER UNSER EIGENES EGO beschwert. Wir haben UNSER Ego im anderen erkennen können - jedoch bisher OHNE dass wir erkannt haben, dass es UNSER Ego ist, das wir dort sehen. JETZT können wir dies NEU bewerten!

Und wenn es die „bösen Egos der anderen“ gar nicht gibt, wenn alles UNSER Ego ist, dann brauchen wir uns auch NICHT mehr um die anderen Egos zu kümmern, sondern können ganz bei uns selbst bleiben. Und das Geniale ist nun: Wir finden JETZT auch die lang ersehnte Lösung IN UNS SELBST!

Eine neue Lösung finden

Wir brauchen nämlich nur mit UNSEREM Ego sprechen, warum und weshalb und wann und wie es UNS Steine in den Weg legt, Blockaden errichtet, Erfolg vermeidet und Erfüllung verhindert. Ja, grundsätzlich haben wir die Struktur „der Egos“ bereits erkannt. Egos fühlen sich als getrennt von der Liebe. Sie leiden Mangel und sie haben Angst vor der Liebe. Doch wie genau geht es UNSEREM Ego? Welche Ängste sind es genau? Und hier landen wir …

a) bei den Ängsten unserer Eltern
b) bei den Ängsten der Gesellschaft/des Kollektiv
c) bei den Ängsten unserer Ahnen und Vorfahren
d) bei unseren eigenen Ängsten aus früheren Leben

Und ALLE Ängste hängen zusammen mit unseren Identifikationen sowie mit unseren Vorstellungen vom Leben. Solange wir auf der Ego-Ebene Identifikationen und Vorstellungen haben, solange kann uns das Leben (also die Liebe, die Schöpfung, Gott) unsere Identifikationen und Vorstellungen kaputt machen. Und dann leiden wir Schmerzen.

Die Blockade ist also NICHT, dass uns ANDERE EGOS unsere Träume zerstören. Unsere Schmerzen entstehen NICHT dadurch, dass ANDERE EGOS unsere Pläne durchkreuzen. Sondern wir sind enttäuscht, wenn das Leben etwas anderes mit uns vorhat, als unser eigenes Ego es sich ausgedacht/vorgestellt hatte.

Die Ursache für Schmerz, Leid, Kummer, Hadern und Frustration liegt somit NICHT darin, WER bei uns etwas zerstört, tötet oder vernichtet. Sondern die Ursache liegt darin, welche VORSTELLUNGEN wir selbst zuvor haben entstehen lassen. Die Ursache liegt darin, welche Vorstellungen UNSER EGO von einem erfüllten Leben hat(te). Die Ursache ist, welche Vorstellungen UNSER EGO von „etwas“ hat(te), für das wir brennen.

Vorstellungs-leer sein

Wenn wir KEINE Vorstellungen entwickeln/haben, dann KANN uns niemand unsere nicht-existierenden Vorstellungen zerstören. Und unsere Vorstellungen werden und würden NIEMALS von (fremden) Egos („von den anderen“) zerstören werden, sondern es ist IMMER DAS LEBEN SELBST, es ist IMMER die reine göttliche Liebe als solche, die einen anderen Weg für uns vorgesehen hat. Es ist das Leben, das die Vorstellungen unseres eigenen Egos zerstört, vernichtet, enttäuscht und zunichte macht. Die „anderen Egos“ sind lediglich Erfüllungsgehilfen des Lebens, der Liebe, der Schöpfung, von Gott, des Universums, unseres eigenen Herzensfeldes.

Im Grunde genommen können wir dem Leben dankbar sein (und damit „den anderen Egos“), dass es/sie uns ent-täuscht hat (haben), dass es uns von unserer Selbsttäuschung befreit hat, dass es unsere Illusion aufgelöst hat, dass es uns vom falschen Weg wieder zurück geführt hat auf den richtigen Weg, auf den Weg unseres Herzensfeldes.

Was uns schmerzt, ist allein das Loslassen-müssen unsere eigenen Vorstellungen von unserem eigenen Ego. Wenn diese Vorstellungen gar nicht erst entstanden wären, dann hätte sie das Leben auch nicht zerstören können.

Eine neue Kooperation mit unserem Ego

Es geht also nun darum, mit unserem Ego eine neue Zusammenarbeit aufzubauen. Es ist NICHT mehr hilfreich, konkrete Ziele zu haben und sich etwas Schönes konkret vorzustellen - dies würde sowieso vom Leben vernichtet werden. Da macht es viel mehr Sinn, GLEICH VON ANFANG AN mit dem Leben eng zusammenzuarbeiten. Unser Ego setzen wir geflissentlich in die zweite Reihe, es spielt bei uns jetzt nur noch die zweite Geige. Und unsere Liebe, das Leben selbst, unser Herzensfeld, unser Inneres Kind setzen wir bewusst auf Platz eins.

DIESE Energie (Liebe, Leben, Inneres Kind, Herzensfeld, SEIN) ist nun allerdings feinstofflich, formlos, unkonkret, unsichtbar und ohne jede Vorstellung. Diese Energie ist NICHTS. Wir wissen nicht, FÜR WAS wir brennen werden, weil es da nur NICHTS gibt. Es macht keinen Sinn, sich eine Vorstellung von diesem NICHTS zu machen. Es ist und bleibt einfach NICHTS.

Wir brennen also NICHT mehr für „etwas“, NICHT mehr für eine Vorstellung, NICHT mehr für Ziele, NICHT für etwas, was wir erreichen WOLLEN, sondern wir brennen für NICHTS, wir brennen für die Liebe selbst (die feinstofflich formlos ist). Wir brennen für unser eigenen Liebe-SEIN. Wir brennen für unser Gefühl von ICH BIN LIEBE.

WIR BRENNEN FÜR UNSER LIEBE-SEIN

WIE sich dies nun in dieser Welt zeigen wird, WIE dieses „für NICHTS brennen“ nun in Erscheinung treten wird, da dürfen wir uns selbst vom Leben überraschen lassen. Da wir KEINE konkreten (eigenen Ego-)Vorstellungen mehr haben, kann uns auch niemand mehr enttäuschen oder etwas kaputt machen. Somit sind wir in diesem Punkt schon mal auf der sicheren Seite.

Und auch unser Ego bekommt eine neue, wichtige Aufgabe. Unser Ego ist nun NICHT mehr Planer, Organisator und Manager, sondern unser Ego ist „nur“ noch Zeuge, Beobachter, Gefühle-Fühler und JA-Sager. Unser Ego fühlt und erfährt und erlebt und sagt immer fein und brav JA zu allem, was JETZT ist. Unser Ego dokumentiert, bezeugt und zeichnet auf - völlig bewertungsfrei. Es erfährt einfach nur, fühlt und durchlebt, was das Leben uns beschert. Und unser Ego sagt immer fein JA zu allen Gefühlen und allen Ereignissen, die geschehen.

Auf diese Weise heben wir das „für etwas brennen“ auf eine neue Ebene, nämlich „für NICHTS brennen“ und damit „für die Liebe (als solche) brennen“. Wir als Menschen, wir als Ego, machen uns KEINE Gedanken mehr darüber, WIE wir uns zum Ausdruck bringen WOLLEN. Dieses WIE überlassen wir geflissentlich dem Leben selbst, der Schöpfung, Gott, dem Universum. Das Leben hätte ja so oder so immer das letzte Wort, dann kann es auch gleich das erste Wort haben.

Und mit unserem Ego genießen und fühlen wir alle hierzugehörigen Gefühle. Wir können vertrauen, dass das Leben es gut mit uns meint. Es braucht nicht nochmal X Jesus, die ihr irdisches Leben am Kreuz beenden und die Menschheit von Schuld und Last befreien. Einer reicht. Und der hat seinen Job gut gemacht. Nun dürfen wir anderen endlich „das Himmelreich auf Erden“ erfahren und die Liebe nach Gottes plan genießen.

Für was brenne ich?

„Für was brenne ich?“ lautete die Eingangsfrage.
„Für mich in meiner Liebe“ ist nun die Antwort.

Vorstellungen von einem WIE ich mich in meiner Liebe zum Ausdruck bringe, habe ich NICHT und lasse ich sein. Ich begebe mich freiwillig, breitwillig und gerne auf die „nächst höhere“ Daseins-Ebene und erlaube, das geschehen darf, was die Liebe mit mir geschehen lassen will. „Nicht mein, sondern DEIN Wille geschehe.“ Nicht mein Wille geschehe, sondern der Wille des Lebens, der Liebe, der Schöpfung DARF nun geschehen.

Ich bin neu

JA, ich gebe mich hin.
JA, ich bin bereitwillig ein „Spielball der göttlichen Liebe“.
JA, ich weiß, das Leben weiß es besser als mein Ego.
JA, ich vertraue.

ICH WILL NICHTS MEHR.
Ich will nichts Eigenes mehr.
Ich bin nur noch Liebe.

Keine Vorstellungen von „etwas“.
Kein Gefühl mehr, „etwas“ zu brauchen.
Das Leben wird mir geben und schenken, was für mich hilfreich und nützlich ist.
Das Leben kümmert sich liebevoll und fürsorglich um mich.

Ich beobachte.
Ich bin präsent und gegenwärtig.
Ich bin achtsam, wachsam und aufmerksam.
Ich erkenne und sehe die Zeichen.
Ich spüre meine Gefühle.
Ich fühle meine inneren Impulse und folge ihnen.

Ich bin JA-sager.
Ich mache mit.
Ich zeige mich kooperativ mit dem Leben und mit der Liebe.
Ich brenne für eine gute Zusammenarbeit mit der göttlichen Liebe …

Und dann schaue ich einfach, wohin mich das Leben, die Liebe und mein Schicksal lenken. Ich mache mit. Ich bin dabei. Ich fühle, bezeuge und genieße. Ich erfreue mich aller Impulse, die nun in mein Leben einströmen.

Ich brenne für Überraschungen.
Ich brenne für Unvorhersehbares.
Ich brenne für Fügungen.
Ich brenne für Zufälle.
Ich brenne für Synchronizitäten.
Ich brenne für alles, was anders ist, als ich es mir dachte.
Ich brenne für NEU.
Ich brenne für aus meinem Alltagstrott heraus gerissen werden.
Ich brenne für meine Gewohnheiten über den Haufen schmeißen.
Ich brenne für Wandel.
Ich brenne für Veränderungen.
Ich brenne für „meistens kommt es anders als man denkt…“

Und mit dieser neuen Offenheit beginne ich jetzt mein neues Leben, hier und jetzt und heute und in diesem Augenblick. „Ich bin nicht ganz dicht“, mögen einige meiner Freunde vielleicht sagen. „JA, ich bin ganz offen“, kann ich ihnen von Herzen bestätigen.

Nichts wird nun mehr nach Plan laufen …
Der Plan ist fort, futsch, er hat sich aufgelöst …
Ich brenne für meine Planlosigkeit …

Alles darf sein …
Alles darf nun geschehen …

Ich brenne für das Quantenfeld …
Ich brenne für NICHTS und ALLES …

Ich bin sehr gespannt auf meinen nun vor mir liegenden Weg …
Ich brenne für meinen Weg …

Der Weg ist der Weg - es gibt kein Ziel …