Montag, 24. Februar 2020
Psychosomatik und wenn das Leben in Bildern zu uns spricht …
Psycho-Somatik beschreibt das Zusammenspiel von Seele (Psyche) und Körper (Soma). Ein Sprichwort besagt …

Wo unser Geist zu schwach ist, das gleicht unser Körper aus …

Wir werden also genau DORT krank, wo wir „keinen Arsch in der Hose haben“ und uns nicht trauen, den Mund aufzumachen. Oftmals sind dies Situationen in Partnerschaft, gegenüber unseren Eltern oder auch gegenüber Vorgesetzten oder Autoritätspersonen. Wir sind/wurden konditioniert zu kuschen, klein bei zu geben, Rücksicht zu nehmen, uns anzupassen, brav und artig zu reagieren, gehorsam zu sein und auf unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu verzichten.

Wir glauben bzw. wir haben als Kind die Erfahrung gemacht, wenn wir den Mund aufmachen, würde sich der andere durch uns verletzt fühlen, beleidigt oder eingeschnappt sein, bockig reagieren oder wir könnten (persönliche) Nachteile erleiden. Und deshalb trauen wir uns nicht, dem anderen gegenüber NEIN zu sagen und ihm eine Grenze aufzuzeigen. Und wir trauen uns zugleich nicht, zu uns selbst JA zu sagen und den anderen einfach im Regen stehen zu lassen und nicht weiter zu beachten. Solch ein Verhalten wäre unhöflich und rücksichtslos - so haben wir es gelernt.

Viel HÖFLICHER und RÜCKSICHTSVOLLER ist es (so sind wir geprägt), unhöflich und zurückweisend GEGENÜBER UNS SELBST zu sein, gegenüber unseren EIGENEN Wünschen, Bedürfnissen und Wahrheiten. Wenn WIR UNS SELBST ablehnen und zurückweisen, dann tut dies DEM ANDEREN ja NICHT weh.

Einen solchen Umgang KÖNNEN wir nur mit Menschen erleben, die UNS NICHT WAHRNEHMEN. Denn Herzensfeldmenschen, die den anderen stets empathisch „wahrnehmen wie sich selbst“, KÖNNTEN/WÜRDEN es nicht dulden, dass wir uns selbst (unser Inneres Kind) verraten. Dass wir uns VERRATEN DÜRFEN ist also bereits an Anzeichen dafür, dass wir es mit einem typischen, klassischen Ego-Menschen zu tun haben.

Und nun kommt unser Problem: Indem wir uns NICHT trauen, dem anderen gegenüber NEIN zu sagen (bzw. uns selbst gegenüber JA zu sagen), nehmen wir Rücksicht auf den anderen. Wir wollen den anderen ja nicht verletzen. WIR SIND hierbei mit unserer vollen Aufmerksamkeit (mit unserem Fokus) BEIM ANDEREN. Und DORT, wo wir mit unserem Fokus (mit unserer Aufmerksamkeit) sind, DORT findet ein Energieaustausch statt. Dies bedeutet: WIR NEHMEN DIE ENERGIE DES ANDEREN IN UNSER SYSTEM AUF.

Doch die Energie des anderen ist in unserem System pure Fremdenergie. Und deswegen macht sie uns krank. Und es geht noch weiter: Wir nehmen genau diejenige Energie in uns auf, die auch in dem System unseres Gegenübers bereits pure Fremdenergie war. Wir nehmen genau diejenige Energie auf, die den anderen davon abgehalten hat, ein Herzensfeldmensch zu sein. Es ist also doppelt fremde Fremdenergie: bei dem anderen und auch bei uns. Dies MUSS einen ja krank machen.

Es ist also eine Energie, die vermutlich aus der Ahnenreihe (oder aus der Gesellschaft) stammt und mit der sich unser Gegenüber selbst gedeckelt und unterdrückt hat. Und indem wir NICHT JA ZU UNS gesagt haben und uns unser NEIN gegenüber dem anderen NICHT getraut haben, ist diese Energie nun DURCH den anderen weiter ZU UNS geflossen.

Und dies ist gut so, denn WIR SIND JETZT FÜR DIE TRANSFORMATION DIESER ENERGIE AUSERWÄHLT.

Denn …
WIR können das!
Wir sind der Lichtkanal ins Lichtportal.
Wir sind ein Feuer der Transformation.
Wir sind die Transformationsfabrik.
Wir sind die Lichtgarderobe des Himmels.
Wir mögen unserem Inneren Kind begegnen.

Wir müssen uns unserer Gaben, Fähigkeiten, Talente und Qualitäten sowie unserer Berufung lediglich bewusst sein.

Also HEREIN SPAZIERT IN DIE GUTE STUBE und ab durch die Goldene Tür zur Transformationsfabrik …

Das genaue/ungefähre Thema, um das es bei dieser Energie-Arbeit geht, können wir anhand der Krankheitssymptome erkennen. Die Symptomatik von Krankheitsbildern spricht Bände. Dort spricht das Leben zu uns in klaren Bildern. Die Klarheit der Bilder erschließt sich uns jedoch oftmals nicht, wenn wir versuchen, die Bilder mit unserem Verstand zu analysieren. Daher ist ein kognitives Verstehen auch weder sinnvoll noch erforderlich. Die Botschaft, um die es geht, VERSTEHEN wir viel besser und klarer mit/in unserem Herzen - also jenseits aller Worte, Begriffe, Vorstellungen und (vermeintlichen) Kausalitäten.

Und was für Krankheits-Bilder gilt, gilt in gleicher Weise auch für Lebenssituationen, Ereignisse und Schicksalsschläge. Wenn die Tsunami-Welle Hab und Gut davon spült und unter sich begräbt, dann ist dies EIN BILD, wie das Leben/die Schöpfung momentan mit unseren Vorstellungen umgeht. Sie werden grausam vernichtet, damit wir wieder FREI-GEISTER werden, damit wir unser Herz (unser Inneres Kind) wieder spüren können.

Wenn die Erde bebt, so bebt unser Innen, unser Herzensfeld. Wenn der Vulkan ausbricht, so will unser inneres Feuer, unsere Kreativität, unsere Fantasie hervorbrechen. Nachdem die Vulkanasche alle Dinge, Sachen, Hab und Gut unter sich begraben hat, kann Neues wie Phönix aus der Asche erwachsen.

Für alles können wir Bilder finden …

Zugunglücke = entgleist sein
Autounfälle = falsch abgebogen sein oder vom rechten Weg abgekommen sein
Von der Leiter fallen = Wer hoch hinauf will, kann tief fallen
Unglück beim Fensterputzen = Unser Ego verhindert jede klare Sicht

Unter Konkretismus verstehen wir hierbei das Wörtlichnehmen von Ereignissen, Worten, Aussagen und Bildern. All die vielen Sprichwörter und Erzählungen, die wir kennen, sind BILDER …

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm …
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen schmeißen …
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein …
Jesus ging über das Wasser …
Die Speisung der Zehntausend …

Es sind Metaphern, Gleichnisse, Parabeln, Vergleiche, Bilder.

Und auch die Märchen halten hinter ihrer konkreten Erzählung eine „geheime Botschaft“ für unser Herz bereit. DIESE gilt es zu erkennen, zu fühlen und zu verinnerlichen. Gelingt uns dies, so haben wir das Leben mit unserem Herzen verstanden.

Und JEDE Geschichte, jedes Lied, jedes Gedicht, jeder Kinofilm, jedes Theaterstück, jedes Gesellschaftsspiel, jedes PC-Spiel, sogar die Bibel - ja ALLES auf dieser Welt sind lediglich Metaphern, Gleichnisse, Parabeln, Vergleiche, Bilder, mit denen wir versuchen können, die Unendlichkeit dieser Schöpfung zu verstehen, zu fühlen, zu begreifen, zu durchschauen, zu erkennen - um unsere Erkenntnis im nächsten Augenblick wieder zu vergessen, um wieder eine neue, unbewusste Erfahrung zu machen, bei der wir erneut Gefühle fühlen und uns erneut erkennen können. Und immer so weiter …

Wir können Krankheitsbilder, Lebenssituationen, Ereignisse und Schicksalsschläge ebenso deuten wie unsere Träume. Es gibt eigentlich keinen Unterschied. Den einen Traum träumen wir nachts, den anderen Traum träumen wir tagsüber. Hierbei ist KEINE der beiden Realitäten realer/wirklicher als die andere.

IM ERLEBEN SELBST IST BEIDES LIVE UND REAL.

Mir (als spirituellem Buchautor) macht es Spaß, die Welt und das Leben in ihrer Bildersprache zu begreifen, zu erfassen, zu erkennen. Hierbei ist jede Szene wie ein eigenes Kunstgemälde. Und ganz so wie in der Kunst, so bleibt es auch hier allein jedem Betrachter überlassen, die Botschaft des Kunstwerkes für sich selbst zu interpretieren. Für jeden Menschen hält das Leben EINE ANDERE Botschaften bereit …

Bereits der „alte Kommunikations-Experte“ Friedemann Schulz von Thun sagte: „Der Empfänger macht die Botschaft …“

Und so gilt für unsere zwischenmenschliche Kommunikation …

Alles, was ich Dir sage, hat MIT MIR zu tun …
Und alles, was dies mit Dir macht, hat MIT DIR zu tun …

. . . . .

Und hier noch ein konkretes Alltagsbeispiel …


Der Autounfall

Nadine erzählte mir einmal ihre ganz persönliche Geschichte. Sie war eine berufstätige Frau Ende dreißig. Wie jeden Morgen fuhr sie mit ihrem Auto aus der Tiefgarage. Zusammen mit ihrem Ehemann wohnte sie in einem gemütlichen, schönen Häuschen am Stadtrand. Sie arbeitete als Verwaltungsfachkraft mit einer Teilzeitstelle und brauchte erst gegen neun Uhr zu beginnen.

Rückwärts fuhr sie mit ihrem dunkelblauen Golf die Garagenauffahrt hoch. Oben, auf dem Gehweg, blieb sie stehen. Sie öffnete das Handschuhfach und fingerte nach dem elektronischen Garagentorschließer. Konzentriert peilte sie den Empfänger des Garagentores an und drückte den Knopf zum Schließen. Doch nichts passierte. Nadine drückte noch einmal. Und noch einmal. Es passierte rein gar nichts.

Verärgert warf sie die Fernbedienung auf den Beifahrersitz und stieg aus. Gerade, als sie die Autotür wieder schließen wollte, um hinunter zum Tor zu laufen und es von Hand zu schließen, bemerkte sie, wie sich ihr Auto ein paar Zentimeter bewegte. Erschrocken riss sie die Fahrertür wieder weit auf und wollte ins Auto hechten, um die Handbremse zu ziehen. Doch das Auto legte jetzt kräftig an Fahrt zu. Verzweifelt streckte sie den Arm aus. Doch sie bekam den Hebel nicht zu packen. Das Auto rollte weiter – und schleifte sie mit.

Mit einem lauten Krachen rauschte ihr Wagen durch die Garagentoreinfahrt. Die Fahrertür wurde angedrückt und klemmte Nadine ein. Der Golf donnerte in die Garage, bis die Werkbank ganz hinten am Ende die Höllenfahrt stoppte. Mit Blessuren an den Beinen und am Körper alarmierte Nadine über ihr Handy den Notarztwagen.

Wieso ich Ihnen diese Geschichte erzähle?
War es nur ein Unfall?
War es ein dummer Zufall?

Nein, es war kein Zufall.
Es war Kommunikation!
Das Leben hat sich mit Nadine unterhalten.

Das Universum hat ihr ein Bild geschickt, dass sie bis dahin nicht wahrhaben wollte. Nun, da sie für zwei Wochen krankgeschrieben war, hatte sie genügend Zeit, über alles nachzudenken.

Der Unfall spiegelte genau Nadines Lebenssituation wieder. Nadine war seit über zehn Jahren glücklich verheiratet. Sie ging gerne tanzen und unternahm am Wochenende gerne etwas mit ihrem Mann – wenn er denn Zeit hatte. Vor zwei Monaten war sie alleine tanzen und hatte einen netten Mann, Peter, kennengelernt. Sie konnten sich gut unterhalten, trafen sich anfangs sporadisch und dann häufiger. Gemeinsam unternahmen sie ausgiebige Spaziergänge, sprachen über Dinge, die sie beide beschäftigten und Nadine merkte, wie interessiert und aufmerksam Peter ihr zuhörte.

Nach etwa einem Monat musste sie sich eingestehen, dass sie in ihrer Ehe, die seit Jahren fest und sicher bestand, doch unzufriedener war, als sie es wahrhaben wollte. Dies wurde ihr erst bewusst durch die neue Bekanntschaft.

Auch Peter bemerkte die Veränderungen bei Nadine. Da er selbst gerade eine Trennungssituation hinter sich hatte, aus der er mit ziemlichen Blessuren davongekommen war, wollte er selbst nicht als Verursacher für eine mögliche Scheidung in Nadines Fall dastehen. Und so lockerte er die regelmäßigen Begegnungen mit Nadine und zog sich zurück.

Doch bei Nadine war durch ihr Kennenlernen einiges in Bewegung geraten. Sie war hin- und hergerissen, ob ihre Ehe nun glücklich war oder nicht. Sie wusste nicht, ob sie um Peter werben sollte oder nicht. Sie wollte zurück ins alte Fahrwasser und wollte es auch wiederum nicht. Doch Trennung kam für sie auch nicht infrage, schließlich war sie seit vielen Jahren glücklich verheiratet. Und genau dann passierte der Unfall.

Ihr unglücklicher Autounfall stellte als Bild genau ihre Lebenssituation dar: In ihrem Leben war etwas ins Rollen geraten, was sie nicht mehr aufhalten konnte. Dabei wurde sie eingeklemmt und erlitt kräftige blaue Flecken. Sie konnte von Glück sagen, dass sie von den Umständen nicht überrollt wurde. Wäre dies der Fall gewesen, so hätte Nadine das rollende Auto womöglich erst bemerkt, als sie schon unten am Garagentor stand. Wenn sie von unten nach oben geschaut hätte, so wäre das Auto über sie drüber gefahren. Es hätte sie überrollt.

Peter und Nadine hatten nach dem Unfall immer weniger Kontakt. Nadine erzählte Peter von ihrem Unfall erst, als sie sich eines Tages zufällig wieder trafen. Drei Monate nach dem Unfall war Nadines Ehemann ausgezogen und zurückgegangen in die Stadt, aus der er kam. Nadine verkaufte das Haus. Ein Jahr später ließen sich beide scheiden. Nadine hatte danach neue Partnerschaften. Der Richtige für ein dauerhaftes Zusammenleben war aber leider lange Zeit nicht dabei.


Bilder verstehen

Wenn wir uns mit Kommunikation beschäftigen, so leben wir in Bildern. Wollen wir uns selbst und den/die anderen verstehen, so müssen wir lernen, diese Bilder, in denen das Leben zu uns spricht, zu verstehen. Natürlich ist es viel leichter zu sagen: „So ein Unfall ist doch nur ein Unfall. Da muss man doch nicht alles Mögliche psychomäßig hineininterpretieren. Man muss doch nicht aus jeder Mücke gleich einen Elefanten machen.“

Stimmt. Muss man auch nicht. Aber wenn man es trotzdem tut, so kann es einem helfen, etwas zu verstehen und sein Leben zu begreifen.

Es gibt sicherlich viele Menschen, denen diese Herangehensweise übertrieben und überzogen vorkommt. Aber es gibt eben auch zahlreiche Menschen, die dankbar sind, wenn man ihnen diese Bilder, die einem das Leben schenkt, erklärt. Diese Menschen freuen sich, wenn man über diese Bilder ins Gespräch kommt. Wenn man diese Bilder ernst nimmt, sie interpretiert, erläutert und versteht.

Wenn Du Dich auf diese Herangehensweise einlassen magst, so werden sich Dir völlig neue Dimensionen eröffnen. Du kannst das Leben in einer völlig neuen Art und Weise betrachten. Du wirst das Leben, Dein Leben, und auch das Leben Deiner Freunde und Deiner Familie, in ganz neuen Zusammenhängen sehen, verstehen und begreifen. Du wirst es neu wahrnehmen und Du wirst es neu einsortieren.

Und, eines kann ich Dir schon jetzt verraten: Es macht viel Spaß! Ja, es wird Dir sehr viel Spaß machen, das Leben in Bildern zu sehen und zu verstehen. Manchmal ist das Leben skurril, verrückt, lustig oder auch makaber. Es ist nicht immer spaßig und amüsant, in welchen Bildern das Leben, unser Leben, zu uns spricht. Es ist manchmal auch erschreckend, tragisch oder furchtbar. Doch es lohnt sich, trotzdem hinzuschauen, zu verstehen und zu lernen.

Denke einmal an einen Unfall oder eine Verletzung, der/die Dir passiert ist und betrachte das entsprechende Bild. Schau Dir mit Deinem inneren Auge das Unfallbild und das Unfallgeschehen noch einmal genau an, als ob Du in einem Museum ein Kunstwerk betrachtest. Dass das, was passiert ist, vielleicht schlimm oder schrecklich war, steht völlig außer Frage. Es geht an dieser Stelle nur um das Bild, das es anzuschauen gilt. Betrachte das Bild und versuche, Deinen Assoziationen freien Lauf zu lassen. Schlage Brücken von dem Bild zu Deinem Leben. Kannst Du etwas erkennen? Dann wird es Dich zu neuen Erkenntnissen führen.

Kannst Du keine Zusammenhänge finden? Dann hast Du in dem Unfall-Bild Themen thematisiert, die für Dich zu schlimm sind. Themen, an die Du nicht so gerne ran willst. Themen, die Du lieber (weiterhin) ausblendest. Themen, die Dich (oder andere) verletzen würden. Nimm dieses Nicht-Erkennen-Können/Wollen unbedingt ernst, denn auch dies ist Kommunikation.

Hier ist für Dich eine Grenze – noch. Hier kannst Du im Moment noch nicht weiter. Wenn Du in Deinem Leben irgendetwas verändern möchtest, dann ist hier ein möglicher Startpunkt.

Du hast genügend Zeit. Lass Dir die Zeit, die Du brauchst. Allein, dass Du diese Zeilen liest, ist der Beweis, dass Du an Dir interessiert bist und dass Du Dich zukünftig gerne etwas persönlicher mit Dir selbst unterhalten und begegnen möchtest.

[Dieses Beispiel ist ein Kapitel aus dem Buch „Faszination menschliche Kommunikation - Liebe Dich selbst, sonst liebt Dich keiner …!“]



5 Methoden zur Transformation von Energien - Lichtkanal ins Lichtportal, Feuer der Transformation, Transformationsfabrik, Lichtgarderobe des Himmels, Inneres Kind heilen
Der Lichtkanal ins Lichtportal

Feuer ist eines unserer vier Elemente (Erde, Feuer, Wasser, Luft). Jedem Feuer wohnt etwas ganz Ursprüngliches und Urtümliches inne. In der Kirche entzünden wir eine Gedenkkerze. Dies hat seinen tieferen Sinn.

Das Feuer verbindet das Irdische mit dem Himmlischen. Eine Kerze, ein Lagerfeuer, ein Feuer im Kaminofen - überall wo eine Flamme brennt, kann ein LICHTKANAL INS LICHTPORTAL des Göttlichen freigeschaltet und geöffnet werden.

Das Öffnen des LICHTKANALS INS LICHTPORTAL geschieht mit der Kraft unseres Bewusstseins. Wir bewegen uns hier in den Welten des Feinstofflichen und hier hat unser Bewusstsein Macht und Kraft und Einfluss.

Wir schauen einfach in eine Kerzenflamme und innerlich stellen wir bereitwillig die Verbindung zum Göttlichen, zum Himmel, zum Licht her. Wir können auch innerlich die Worte sprechen: "Ich öffne jetzt den Lichtkanal ins Lichtportal."

Durch diesen Lichtkanal können nun Energien, Gefühle, Seelen, Geistwesen und Energiewesen aufsteigen in den Himmel. Dieser Lichtkanal ins Lichtportal ist die "Autobahn nach Hause ins Licht" oder „der Fahrstuhl ins Licht“. Die Seelen von Verstorbenen sowie die Seelen von herumirrenden Geistwesen können durch diesen Lichtkanal leicht ins Lichtportal heimkehren. Daher ist er auch für Fremdenergien eine wunderbare Einladung, um endlich nach Hause zu dürfen. Aber auch alle anderen Energien wie Emotionen, Gefühle, Gedanken, Vorstellungen, Glaubenssätze, Prägungen, Versprechungen und Konditionierungen dürfen diesen "Fahrstuhl ins Licht" benutzen.

Wir können diese Methode/Technik für alle Energien, Gefühle, Fremdenergien und "zwischen den Stühlen (Welten) feststeckenden" Seelen anwenden: einfach den LICHTKANAL INS LICHTPORTAL mit der Kraft unseres Geistes öffnen, erlauben, dass die Energien aufgestiegen dürfen, die Energien segnen und Dankbarkeit fühlen ...



Das heilige Feuer der Transformation

Mit dem heiligen Feuer der Transfromation können wir ALLE Gefühle und Energien JEDER ART leicht transformieren. Wir stellen uns hierfür einfach vor unserem inneren Auge ein kraftvolles Feuer vor - so ähnlich wie ein riesengroßes Osterfeuer. Dieses Feuer hat die Eigenschaft, alle Energien, die wir in unserem Geiste in es hinein stellen, im Namen und im Sinne der göttlichen Liebe zu transformieren.

Und genau dies tun wir jetzt mit all denjenigen Energien, die uns hinderlich sind, die schwer sind, die uns stören, behindern, blockieren, besetzen oder sonst wie das Leben schwer machen. Indem wir diese Energien liebevoll in das Transformationsfeuer geben, eröffnen wir ihnen ihren Heimweg ins Licht. Das heilige Feuer der Transformation ist aus sich selbst heraus automatisch angebunden an das Göttliche.

Vor unserem inneren Auge werden die schweren, negativen Energien leicht und steigen auf ins Licht, empor in den Himmel.



Die Transformationsfabrik

Das Bild bzw. die Methode der Transformationsfabrik ist eine sehr einfache und sehr wirkungsvolle Technik/Methode, wie wir unangenehme, negative, doofe Gefühle umwandeln, durchlassen, wandeln und transformieren können.

Das Bild der Transformationsfabrik stammt aus dem Buch "Eine Neue Ordnung - Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen", erschienen im Hierophant-Verlag. Und die Methode funktioniert so ...

Vor Deinem inneren Augen stellst Du Dir eine beliebige Situation vor, die Dich nervt, ärgert oder ankotzt. All Deine negativen Gefühle, die mit dieser Situation zusammenhängen, schreibst Du auf einen Zettel auf. Du versuchst alle Gefühle zu fühlen, wahrzunehmen und zu benennen.

Nimm Dir einfach einmal einen Stift und ein Blatt Papier und schreibe alle Gefühle auf, die Dir in den Sinn kommen.

Es werden sicherlich einige und vielleicht sogar gegensätzliche Gefühle sein. Schreib alle Gefühle auf, die Du in Dir wahrnimmst.

Und dann, wenn Du alle Gefühle aufgeschrieben hast, machst Du weiter ...

. . .

Du hast nun alle Gefühle, die Dich nerven, aufgeschrieben.

Als nächstes geht es darum, alle diese Gefühle umzuwandeln und zu transformieren. Hierzu stellst Du Dir jetzt vor Deinem inneren Auge ein Schloss vor, DEIN Schloss. Du selbst BIST dieses Schloss.

Dieses Schloss ist Dein energetischer Körper. Und nun hast Du gehört, das "jemand" an Deine Schlosstür klopft. "Jemand" möchte zu Dir herein treten. Und dieser "jemand" sind die Gefühle, die auf Deinem Zettel stehen.

In diesem Fall ist es so, dass ALLE die Gefühle von Deinem Zettel bei DIR anklopfen und um eine Herberge bitten. Sie wollen zu DIR hereingelassen werden. Warum? - Darum!

Einige Gefühle klopfen schon "Dein ganzes Leben lang" an Deine Tür. Andere sind neu hinzugekommen. Diejenigen Gefühle, die bereits "Dein ganzes Leben lang" an Deine Tür klopfen, all diese Gefühle hattest Du bisher ausgesperrt und vor Deiner Schlosstür im Regen stehen lassen. Dort vegetierten all diese Energien vor sich hin wie Landstreicher ohne etwas zu essen und zu trinken.

JETZT ist es an der Zeit, dass DU all diesen Landstreichern, all diesen Gefühlen, all diesen Energien DEINE Tür öffnest. Und zwar bereitwillig, gerne und freiwillig.

Warum? - Weil sie Dich REICH machen! Unsere Gefühle bereichern unser Leben. Sie erfüllen uns. Ganz gleich ob es schöne oder schlimme Gefühle sind, das Fühlen selbst ist das, was wir erfahren möchten. Es ist das Fühlen HINTER dem Fühlen der konkreten Gefühle im Vordergrund. Und auf DIESE HÖHERE EBENE des Fühlens wollen wir uns jetzt begeben.

Du gehst nun also zu der Tür Deines inneren Schlosses und öffnest allen diesen Gefühlen bereitwillig Deine Tür. Und dann sprichst Du zu den Gefühlen:

"Hallo, herzlich willkommen! Schön, dass Ihr da seid. Ich begrüße Euch. Kommt rein, bringt Glück herein. Tretet ein in meinen Kronsaal. Zahlt Euren glänzenden Begrüßungstaler gleich hier vorne in meine glitzernde Schatztruhe und setzt Euch dann an meine reich gedeckte Tafel. Lasst es Euch gut gehen. Esst und trinkt und tanzt und lacht fiderallala. Habt es gut in mir. Ihr dürft JETZT in mir sein und in mir schwingen. Und dann, wenn Ihr meint, dass Eure Zeit gekommen ist, dann dürft Ihr weiter gehen dort drüben durch die Goldene Tür auf der anderen Seite meines Kronsaals und noch weiter zu den Bussen zur Transformationsfabrik. Ich gebe Euch nun frei. Ich lasse Euch nun los. Lasst es Euch gut gehen. Ich wünsche Euch eine gute Reise ins Licht ..."

Bei der Transformationsfabrik steigen alle Energien/Gefühle aus dem Bus aus. Sie zeigen beim Pförtner ihren Ausweis vor (wer sie sind) und gehen weiter zu den Umkleidekabinen. Dort in der Umkleide ziehen die Energien ihre Kostüme/Verkleidungen aus und springen sodann in den Swimming-Pool der Transformationsfabrik. Auf diese Weise wandeln sich alle Energien/Gefühle wieder um in reine, göttliche Liebe, aus der Ihr einst gekommen sind. Und als Zeichen der gelungenen Transformation steigt ein riesengroßer, farbenprächtiger, schillernder, strahlender Regenbogen aus den Schornsteinen der Transformationsfabrik auf und leuchtet in den wunderschönsten Farben.

Auf diese Weise durfte die "Karavane unserer Gefühle" durch uns hindurchgehen.

Du kannst diese Methode (dieses Bild) der Transformationsfabrik auf ALLES anwenden: auf Gefühle, Vorstellungen, Erwartungen, kreisende Gedanken, Situationen und Begebenheiten. Alles, was Dir nicht passt, kannst Du auf diese Weise transformieren.

Wir können nun noch einen drauf satteln, indem wir LICHT und FREUDE sowie alle lichtvollen "Positiv-Gefühle“ zu uns einladen.

Hierzu schreibst Du jetzt zu jedem der negativen Gefühle von Deinem Zettel ein entsprechendes POSITIV-Gefühl auf. Wenn zum Beispiel Angst auf deinem Zettel steht, könnte MUT jetzt das positive Gefühl sein. Oder wenn Zweifel dort steht, könnte Zuversicht das Positiv-Gefühl sein.

Und wenn Du alles aufgeschrieben hast, stellst Du Dir wieder vor, wie Du an die Tür Deines inneren Schlosses trittst und dort jetzt all diese lichtvollen, strahlenden, schönen Gefühle der Herrlichkeit begrüßt. Und diese wohltuenden, angenehmen Gefühle dürfen jetzt natürlich dauerhaft in Dir bleiben ...

Und nun atmen wir diese himmlischen Energien/Gefühle von Freude und Glückseligkeit einmal bewusst tief in uns ein …. - und mit unserem Ausatmen lassen wir sie bis in alle Zellen unseres Körpers hinein fließen …

Jetzt sind Freude und alle Freunde der Freude in uns zuhause und füllen uns ganz aus.

Mehr gibt es in diesem Moment nicht zu tun. Wir haben alle Gefühle, die mit unserem Problem zusammenhingen, entkoppelt, transformiert und ins Licht geführt. Perfekt!

Alles weitere geschieht nun ganz von alleine ...

Wir brauchen nun nichts weiter zu tun, als, uns nicht einzumischen. Wir dürfen einfach erlauben, dass das Neue mit der Energie der reinen, göttlichen Liebe jetzt in unser Leben treten darf. Wir dürfen positive Veränderungen hin zum Guten erlauben und sie direkt aus unserem eigenen Herzensfeld empfangen. ERLAUBEN UND GENIESSEN lautet unser neues Motto. Und unser Leben wendet sich auf spielerische und leichte Art und Weise hin zum Guten, hin zur Liebe.

Wir sind in froher Erwartung des Guten.

Den Mantel in die Lichtgarderobe hängen

Wenn beispielsweise Hans-Herbert seine liebe Loreen anschaut und bemerkt, dass bei ihr so eine komische Energie anhaftet, dann kann es dieser Energie freundlich seine Hand reichen und sie heim geleiten ins Licht. Mit jeder guten Tat, die Hans-Herbert in dieser Weise tut, entlastet er seine Loreen von ihren unter dem Teppich liegenden Fremdenergien. Jedes Mal macht er seine Loreen etwas leichter. Sie wird immer weniger Gründe haben, sich über das Leben zu beschweren. Und je mehr Fremdenergien Hans-Herbert bereitwillig ins Licht geleitet, desto klarer und schöner kommt darunter die wahre Schönheit seiner geliebten Frau zum Vorschein.

Im Grunde genommen ist es nichts anderes, als „seiner Frau höflich aus dem Mantel zu helfen“ und den Mantel dann an die Garderobe zu hängen. Und wenn er ihr aus dem Mantel geholfen hat, erst dann kommt das wunderschöne Abendkleid, das seine Frau trägt, zum Vorschein und voll zur Geltung. Also sollten wir alle unserem Gegenüber stets höflich „aus dem Mantel helfen“ und die Fremdenergien souverän an die GARDEROBE DES LICHTS geben. Dort stören sie niemanden. Dort haben all die Mäntel ihren Platz. Und Hans-Herbert und seine Loreen können in das Theater des Lebens schreiten und das Stück auf der Bühne genießen.

Wie können wir es uns nun einfach machen in unserem Paar- und Beziehungsalltag? Das Einfachste ist, wenn wir uns jedes Mal, wenn wir bei unserem Gegenüber eine negative Schwingung/Energie wahrnehmen, vorstellen, wie wir höflich unsere Dienstleistung anbieten und dem anderen aus dem Mantel helfen. Und dann reichen wir diesen Mantel weiter an die GARDEROBE DES LICHTS. Dort steht als Garderobenfrau ein leuchtender, strahlender Engel und nimmt den schweren, dunklen Mantel gerne in Empfang. Für uns in unserem Alltag genügt das innere Stichwort Licht-Garderobe und schon weiß unser System, was gemeint ist.

Wir können dies nun einfach ausprobieren, wirken lassen und Erfahrungen sammeln. Und eigentlich können wir durch unser ganzes Leben mit diesem Bild laufen. Bei jedem Menschen, dem wir begegnen, können wir uns die Licht-Garderobe mit Engel vorstellen und uns selbst als Mantel-Auszieher anbieten. Überall, immerzu, allgegenwärtig. Diese neue, innere Haltung ist nicht auf unsere Partnerschaft beschränkt, sondern auch im Umgang mit Freunden, Eltern, Arbeitskollegen, Kunden sowie auch beim Einkaufen. Und sogar im Schwimmbad oder im Supermarkt können wir energetisch den Menschen unsere Dienstleistung anbieten, den Mantel ihrer Fremdenergien freundlich zu nehmen und dem Engel in der Licht-Garderobe anzureichen.

Wir brauchen hierbei nichts aktiv zu tun. Wir brauchen weder etwas zu sagen, noch etwas zu denken noch uns in einer bestimmten Art und Weise zu verhalten. Es genügt allein unser inneres Bild, in dem wir freundlich und zuvorkommend unsere Dienstleistung des den-Mantel-Abnehmens anbieten und auf diese Weise hilfreich dem Leben dienen.

Wir dienen hiermit Gott, der Schöpfung, dem Leben selbst. Und dies ist letztendlich auch „unsere Bezahlung“ für dieses neue, „kostenpflichtige Tool“. Wir dienen bereitwillig und selbstlos dem Universum/dem Leben anstatt eigensinnig, engstirnig, egoistisch Eigenes zu wollen. Natürlich profitieren wir auch persönlich davon, denn wir erleichtern unser Gegenüber von seinem schweren Mantel. Doch vor allem erbringen wir der Menschheit - ja der Schöpfung - einen Dienst. Wir reinigen die Welt von schweren Mänteln, von schwerer Energie. Und auf diese Weise wird das Leben für uns alle leichter.

Auf diese Weise kann sich in unserem Leben nun Vieles zum Guten verändern - und auch in der Welt. Wir können nämlich auch den Menschen in unserer Stadt, in unserem Land und in der Welt als Ganzes unsere Dienstleistung anbieten, und ihm/ihr seinen/ihren Mantel abnehmen und ihn an die Engel in der Garderobe des Lichts weiterreichen. Auf diese Weise können wir den Mantel der Umweltverschmutzung, des Klimawandels, der Gewalt auf dieser Erde, der ungeliebten Gefühle, von Armut und Elend, von Krieg und Zerstörung, von Hass und Intoleranz einfach nehmen und an den Engel in der Licht-Garderobe weitergeben. Aufräumen, sauber machen, die Energie anheben und für eine bessere Welt eintreten ist hiermit plötzlich sehr einfach geworden.

Und wir können sogar uns selbst etwas Gutes tun, wenn wir körperliche Leiden, Schmerzen oder Gebrechen haben. Wir brauchen nur an unsere Krankheitssymptome zu denken, und dann lassen wir unser Mitgefühl liebevoll zu diesen Symptomen hinfließen und nehmen ihnen ihren schweren Mantel ab und reichen den Mantel weiter an den Engel in der Garderobe des Lichts. Und schwupp - schneller noch als die Krankheitssymptome gekommen sind, verschwinden sie auch schon wieder. Und wir selbst müssen plötzlich damit klar kommen, dass wir tatsächlich Wunder wirken können. Dabei hatten wir all die Jahre gedacht, wir könnten so etwas nicht. Und nun können wir es doch …

Das Leben sowie „heiliges Wirken“ wird hiermit plötzlich sehr einfach und sehr leicht - ja ganz selbstverständlich. Dies ist nun unsere neue Wirklichkeit, unsere neue Wahrheit, das Leben unserer Neuen Ordnung - der Ordnung unseres Herzensfeldes und der universalen Liebe. Schön! Schön, dass wir gemeinsam hier nun angekommen sind und diese neue Lebensqualität genießen können und dürfen. Genießen wir diese Gnade in Dankbarkeit …

Und dann schauen wir einfach, was nun weiter geschieht …

. . . . .

Noch eine kleine Ergänzung …

Im Grunde genommen ist dieser Mantel ein Mantel aus Vorstellungen, den wir angezogen haben, um uns mit eben diesen Vorstellungen erfahren und erleben zu können. Diese Vorstellungen produzieren Gefühle. Diese Vorstellungen sind Gedanken und Gedankenmuster, mit denen wir das Leben um uns herum, unser eigenes Leben sowie den jetzigen Moment bewerten. Wir schauen uns an, was jetzt ist, und dann sprechen wir innerlich einen Kommentar: „toll!“ oder auch „ätzend“. Und entsprechend fühlen wir die Gefühle von großer Freude oder von Ärger, Wut und Hadern.

Ohne unsere Vorstellungen, ohne unsere Gedanken und ohne unsere Bewertungen würden wir ja gar nichts fühlen, sondern der momentane Augenblick wäre einfach so, wie er nun mal ist. Er wäre weder schlecht noch gut. Es wäre einfach so, wie er ist. Nur mit dem Hilfsmittel (dem Werkzeug) unserer Vorstellungen (unserer Gedanken) können wir sozusagen selbst Gefühle erzeugen. Ziehen wir den Mantel unserer Vorstellungen aus, so gibt es für uns da nichts mehr zu fühlen.

Ob dies nun wiederum schlimm oder schön ist …?

Das wissen wir nicht und wir können es nicht bewerten, weil uns die Vorstellung fehlt, keine Vorstellung mehr zu haben. Also warten wir einfach ab, wie es kommt, und lassen uns bereitwillig überraschen …

. . . . .

Und noch eine zweite Ergänzung …

Es geht eigentlich gar nicht darum, die „Mäntel der anderen“ in die Lichtgarderobe zu geben. Es geht nicht darum, „den anderen“ deren Mäntel abzunehmen. Eigentlich geht es einzig und allein darum, mir selbst meinen eigenen Mantel abzunehmen und ihn an den Engel in der Lichtgarderobe zu geben. Es geht wirklich immer nur um mich selbst. Und deshalb geht es darum, dass ich mir selbst meinen eigenen Mantel aus meinen eigenen Vorstellungen abnehmen und ihn ins Licht fließen lasse. Ich erlöse mich selbst von der Last meiner eigenen Ego-Vorstellungen.

Doch all die vielen Mäntel, die ich selbst mit mir durchs Leben schleppe, erkenne ich eben NICHT so leicht bei mir selbst. Zum Erkennen meiner eigenen Mäntel BRAUCHE ich die anderen, die mir spiegeln, welchen Mantel ICH noch trage. Und indem ich den anderen aus ihrem Mantel heraus helfe, helfe ich zugleich mir selbst aus meinem Mantel heraus - WENN ich mir bewusst darüber bin, dass der anderen NUR MEIN SPIEGEL IST.

So wird ein Schuh draus. So kann es gelingen. So bleibe ich bei mir und mein Gegenüber hat mir tatsächlich lediglich an Spiegel für mich selbst gedient. Ich nehme alle Bilder und alle Gefühle wieder ganz eng zu mir selbst und widme mich mir und meinem Umgang mit mir selbst. Und den/die anderen lasse ich so, wie sie sind …

Ja, dies fühlt sich nun noch besser und noch richtiger an …

Und toll, dass ich mich tatsächlich (mit Hilfe über den Umweg des anderen) von meinen eigenen Mänteln (Vorstellungen) befreien kann. Ja, dies geht super gut …



Mein Inneres Kind heilen

Weinen ist gut. Tränen sind ein Zeichen dafür, dass Energie fließt. Wasser muss fließen (sonst wird es grün und fängt es an zu stinken).

Wenn Dein Inneres Kind weint, dann setze Dich einfach in Gedanken zu ihm, nimm es ggf. auf Deinen Schoß. Wiege es in Deinen Armen. Nimm empathisch die Traurigkeit wahr.

So paradox es klingt: Wenn Dein Kind weint und wenn Du dann einfach da bist, dann freut es sich. Dann kann es sich beim Weinen freuen. Es muss nicht aufhören mit weinen. Du erlaubst es, Du bist da. Und Dein DA SEIN wirkt sehr heilend.

In dieser Stille liegt eine wahnsinnige Kraft verborgen, die keiner sieht, weil unser Alltag viel zu hektisch und stressig ist.

In der Ruhe liegt die Kraft!

Wenn Du einfach für Dich, für Dein weinendes Inneres Kind da bist, so geschieht Heilung. Dies ist besser als Therapie – ohne Worte, einfach da sein. Eintreten in die Stille, in den inneren Raum der Zeitlosigkeit und mit einander sein – Du und Dein Inneres Kind.

Auf diese Weise lebst und praktizierst Du lebendig und total echt und leibhaftig SELBSTLIEBE.

Nur HIER in dieser Stille der Zweisamkeit, der inneren Begegnung, des sich Berührt fühlens kannst Du Dein „wieder eins werden“ tatsächlich erfahren.

Setz Dich lange hin. Nimm Dir ausgiebig Zeit für Dein Inneres Kind. Es sind viele Seelenanteile, die, wenn Du einfach in der Stille mit Dir da sitzt, zu Dir zurück kommen werden – schneller und leichter als Du denkst (denn denken ist in dieser Stille eh fehl am Platze).

Ohne Worte, das Einswerden einfach geschehen lassen.

In der zeitlosen Stille jenseits von Worten und Therapiegesprächen verweilen geht schneller und funktioniert zuverlässiger als alles andere. Klar – sich von Schmerz, Traurigkeit und Tränen berühren zu lassen kann zu Tränen führen. Doch diese Tränen sind wohltuend, erleichternd und voll Liebe.

Es ist wirklich sehr wohltuend …

Liebe darf Dich jetzt erfüllen …