Samstag, 9. Mai 2020
Wann fühlen wir uns erfüllt?
Die Frage ist: Wann sind wir erfüllt?
Wann fühlen wir uns reich beschenkt?
Wann leben wir ein erfülltes, reiches Leben?
Wann sind wir glücklich und zufrieden?

Und wie immer gibt es auf diese Frage ZWEI Antworten.
Warum?
Weil wir ZWEI sind.
Wir sind Ego UND Herz.

Und für unser Ego ist ERFÜLLT-SEIN etwas ganz anderes als für unser Herz.

Unser Ego erlebt/erfährt sein Erfüllt-Sein vor allem dann, wenn wir UNBEWUSST sind. Es gibt unendlich viele Situationen und Möglichkeiten, wie wir als Ego und ERFÜLLT-SEIN fühlen können. Eigentlich IST UNSER LEBEN dieses Ego-Erfüllt-Sein. Wir könnten auch sagen: Wir sind erfüllt mit unserem Ego.

In unserer Identifikation mit unserem konditionierten Ego fühlen wir uns immer dann REICH ERFÜLLT, wenn sich unsere VORSTELLUNGEN bestätigen. Nehmen wir beispielsweise einen Kindergeburtstag. Das Geburtstagskind fühlt sich reich beschenkt und erfüllt, wenn es die Geburtstagsstube betritt und die VIELEN GESCHENKE auf dem Geburtstagstisch sieht. Allein dieser Anblick der vielen bunt verpackten Geschenke erfüllt das Kind und macht es glücklich. Dabei weiß das Kind noch gar nicht, was IN den Geschenken drinnen steckt.

Würde nur ein einziges Geschenk auf einem ansonsten leeren, kahlen, ungeschmückten Geburtstagstisch liegen, so wäre das Kind enttäuscht - selbst dann, wenn es sein Lieblingsgeschenk bekäme (was es ja noch nicht erkennen kann).

Nach dem Betrachten der vielen Geschenke kommt die zweite Phase: das Auspacken. Auch hier fühlt sich das Kind reich beschenkt und angenehm erfüllt, wenn IN den Geschenkpaketen diejenigen Überraschungen zu finden sind, die seinen Vorstellungen (Wünschen, Bestellungen) entsprechen oder sie übertreffen. Fehlt hingegen etwas, was das Kind sich gewünscht und worauf es sich so sehr gefreut hatte, so ist es enttäuscht und frustriert. Es fühlt sich leer, vernachlässigt, arm, nicht gesehen und im Stich/alleine gelassen.

Das Geburtstagskind steht in diesem Beispiel stellvertretend für DIE MENSCHHEIT. Jeder Mensch wünscht sich für sein Leben ETWAS, sei es der Traum einer glücklichen Familie, eine berufliche Karriere, ein schönes Zuhause, ein neuer Sportwagen, Ansehen/Anerkennung/Aufmerksamkeit oder Gesundheit. Und wenn sich diese Vorstellungen ERFÜLLEN, dann fühlen wir uns reich beschenkt, zufrieden und glücklich. Wir leben ein ERFÜLLTES LEBEN - zumindest auf der Ego-Ebene. - Doch wehe, wenn die Dinge dann anders kommen als wie wir es uns gedacht hatten. Dann sind wir enttäuscht, frustriert, verärgert und „erfüllt“ mit Schmerz, Kummer und Leid …

Der entscheidende Punkt bei diesem „Erfüllt-Sein durch Geschenke“ ist, dass wir unser Gefühl von ERFÜLLT-SEIN abhängig machen vom AUSSEN. Wir mache unser Erfüllt-Sein abhängig von Dingen und Ereignissen, Menschen und deren Verhaltensweisen.

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Neben dem Geburtstagstisch bzw. dem Leben, das uns jeden Tag einen Geschenketisch serviert gibt es eine zweite Möglichkeit, wie wir auf der Ego-Ebene ERFÜLLT-SEIN erfahren/fühlen können. Wir können etwas erleben. Wenn wir ERLEBNISSE HABEN, dann fühlen wir uns von diesem ERLEBEN erfüllt. Beides, sowohl der Geschenketisch wie auch das Erlebnisse-Haben, ist von UNBEWUSSTHEIT geprägt. Wir erleben das, was wir erleben, ohne uns diesen momentanen Erlebens bewusst bewusst zu sein.

Ein Beispiel für das ERFÜLLT-SEIN durch Erlebnisse-Haben kann beispielsweise eine Bergwanderung sein. Aber auch ein Ausflug in den Freizeitpark, baden am Strand, die Teilnahme an einer Höhlenführung, Wildwasser-Rafting, Shoppen gehen sowie auch persönliche Erfolge wir Akrobatik, Tanz, Kunst, Malerei und andere körperliche Leistungen/Höchstleistungen sind solch ein uns ERFÜLLENDES ERLEBEN.

Während unserer Bergwanderung setzen wir einen Fuß vor den anderen. Wir müssen den richtigen Pfad finden, studieren die Wanderkarte, staunen über die atemberaubende Natur und fühlen unseren Körper. Wir spüren wie anstrengend es ist, wie unsere Kräfte nachlassen und wie wir eine Pause brauchen. Wir machen ein Picknick, verschnaufen, essen und trinken etwas, schauen in die Natur und freuen uns, was wir schon geschafft haben.

Dieses ETWAS GESCHAFFT HABEN ist für unser Ego sehr erfüllend. Und wir können diese erfüllende Gefühl von ETWAS GESCHAFFT HABEN auch in anderen Bereichen genießen, zum Beispiel beim Sport (im Mannschaftssport wenn wir gewinnen oder auch alleine wenn wir joggen), beruflich wenn wir die uns selbst gesteckte Ziele erreichen, in der Ausbildung wenn wir Prüfungen bestehen oder zuhause wenn wir erfolgreich gärtnern oder aufräumen. Immer dann, wenn wir das Gefühl haben, ETWAS GESCHAFFT ZU HABEN, haben wir etwas gemacht/getan/gemeistert und fühlen uns auf der Ebene unseres Ego GLÜCKLICH UND ZUFRIEDEN und damit ERFÜLLT. Wir fühlen uns erfolgreich. Unser Leben fühlt sich reich an. Was wir anpacken gelingt uns. Wir definieren und identifizieren und mit unseren Erfolgen.

Und entsprechend definieren und identifizieren wir uns natürlich auch mit unseren Misserfolgen, mit unseren Niederlagen und mit unserem Versagen. All dies ist Ego. Und auch wenn wir versagen und etwas nicht schaffen, SIND WIR ERFÜLLT - nur dann eben von Negativität. Wir sind erfüllt von Frust, Ärger, Wut, Trauer, Schuldgefühlen und Hadern.

Diese Erkenntnis ist witzig und für viele Menschen sicherlich überraschend. Denn dies bedeutet, dass wir IMMER EIN ERFÜLLTES LEBEN HABEN. Die Frage ist nur, ob unser Leben mit negativen oder mit positiven Gefühlen/Energien erfüllt ist. Ob wir uns selbst reich beschenken mit Trauer und Frust oder mit Freude und Lust. Wir können also anhand dessen, was uns gerade ERFÜLLT, feststellen, WAS uns zufrieden und glücklich macht. Und bei vielen Menschen ist es eben so, dass das Jammern und Klagen, das Lamentieren und Probleme wälzen, uns zufrieden und glücklich, reich und erfüllt macht.

Dies sind die beiden Möglichkeiten, wie wir mit unserem Ego ERFÜLLT-SEIN erleben/erfahren/fühlen können: Durch Geschenke von außen oder durch das MACHEN und TUN mit unserem Körper.

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Eine andere Möglichkeit, sich ERFÜLLT zu fühlen, ist, sich mit dem HERZEN erfüllt zu fühlen. Ein ERFÜLLT-SEIN-GEFÜHL auf der Ebene unseres Herzen stellt sich dabei vollkommen anders dar als wie beim Ego. Unser Herz braucht KEINE Geschenke von außen, denn es freut sich, wenn wir uns aus unserem Innen heraus leben. Und unser Herz ist auch NICHT darauf angewiesen, etwas zu machen oder zu tun, denn unser Herz ist einfach SEIN.

ALLES MACHEN UND TUN IST EGO.

Gibt es dann überhaupt eine Möglichkeit, wie wir uns in/mit unserem Herzen GLÜCKLICH UND ZUFREIEDEN fühlen können? Wie KÖNNEN wir zufrieden und glücklich sein, wenn wir hierfür NICHTS TUN KÖNNEN? Geht das überhaupt?

Hierzu wieder ein Beispiel: Ich war gestern am Spätnachmittag/Abend spontan mit meinem Stand-up-Paddel-Board unterwegs auf einem Gewässer ganz in der Nähe. Die Sonne schien und es hatte kaum Wind. Also ideal. Letztendlich war ich drei Stunden unterwegs. Und heute ist mir folgendes aufgefallen: Während ich körperlich aktiv war, das Gleichgewicht hielt und paddelte, war ich auf der Ego-Ebene sehr erfüllt, glücklich und zufrieden. Und zwischendurch legte ich immer wieder eine kleine Pause ein, hörte auf zu paddeln und schaute einfach über das Wasser und erfreute mich an der wunderschönen Natur.

Heute sitze ich nun bei Sonnenschein bei mir zuhause im Garten und bastel an meinem Motorrad rum. Das Klütern macht mir Spaß. Das Machen und Tun erfüllt mich auf der Ego-Ebene. Und eben als ich aus der Haustür wieder in den Garten trat, da nahm ich ganz bewusst den wunderschön blühenden Apfelbaum wahr. Und auch die vielen Gänseblümchen und gelben Löwenzahnpuschel erfreuten mich. Ich blieb stehen, hielt einen Moment inne und staunte. Dieses Staunen erfüllte mich. Es machte mich glücklich, zufrieden und reich.

Das Gefühl des Innehaltens gestern beim Paddeln und heute beim Betrachten der Apfelbaumblüten war dabei dieselbe Energie. Es war dieselbe Schwingung. Es war STILLES GLÜCKLICHSEIN. Es war wache Präsents und aufmerksame Gegenwärtigkeit. Es war das bewusste Würdigen des Hier und Jetzt so wie es sich mir zeigte. Und dabei war es egal, ob ich „extra“ einen Ausflug mit dem Stand-up-Board unternehme oder einfach bei mir im Garten bewusst gegenwärtig, wach und präsent bin.

Auf der Ebene unseres Herzens fühlen wir uns ERFÜLLT, REICH, ZUFRIEDEN und GLÜCKLICH, wenn wir still sind und diesen Moment bewusst genießen. Wenn wir das Hier und Jetzt wertschätzend würdigen, aufrichtig ja zum jetzigen Augenblick sagen und erlauben, dass das Jetzt so ist wie es ist. Dieses JA-sagen fällt uns in einer Urlaubssituation oder wenn wir einen schönen Ausflug machen natürlich sehr viel leichter als wenn wir in unserem Alltag funktionieren und es den anderen Menschen sowie den Erwartungen der Gesellschaft recht machen. Im Urlaub und wenn wir entspannen und etwas Schönes tun, machen wir es uns selbst recht. Wir lieben das, was wir gerade erleben, denn wir haben es ja selbst und bewusst so geplant und initiiert.

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Wer hieraus eine spirituelle Erkenntnis ziehen/gewinnen möchte, kann sich folgendes Bild zu Herzen nehmen: Ganz genauso wie wir unseren Urlaub oder einen Ausflug bewusst planen und dann genießen, können wir erkennen, dass wir als Seele diese Inkarnation als Abenteuer-Urlaub bewusst geplant haben und ganz genauso erleben und genießen woll(t)en. Natürlich kennen wir auch aus dem Urlaub die Situation, dass wir uns ärgern, wenn etwas anders kommt als wie wir es uns gedacht hatten. Wenn da zum Beispiel eine Baustelle vor unserem Hotelzimmer ist oder wenn wir sieben Tage Regenwetter haben. Und so hadern viele Menschen auch während ihres Abenteuer-Urlaubs „Inkarnation“, wenn die Dinge sich anders ergeben, als wie sie es sich dachten.

Bei so gut wie jedem negativen Ereignis können wir HINTERHER erkennen, wozu es gut war. Wir sind an der unangenehmen Situation gereift und gewachsen, haben etwas daraus gelernt und konnten Entwicklungsschritte gehen, die wir sonst niemals gegangen wären.

Und so KANN es sein, dass wir ein sehr erfülltes Leben mit negativen Energien haben, um dann hierüber hinaus zu wachsen und um uns ÜBER diese Energien zu erheben …

Interessanterweise ist es so, dass wir auf der Ebene unseres Herzens NUR POSITIVE Energien fühlen/wahrnehmen KÖNNEN. Es gibt KEINE negative Wahrnehmung auf der Herz-Ebene. Das Herz ist IMMER ERFÜLLT mit dem, was ist - ganz gleich WAS es ist. Auf der Herz-Ebene, wenn wir mit unserem Geist wach, präsent und gegenwärtig sind, gibt es KEIN NICHT-ERFÜLLT-SEIN. Wir SIND IMMER ERFÜLLT. Die Frage ist nur: MIT WAS?

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So können wir also zusammenfassen, dass wir auf der Ego-Ebene durch Geschenke vom Außen negativ (enttäuscht, frustriert) oder positiv (erfreut) erfüllt sein können. Und wir können darüber hinaus auf der Ego-Eben durch Tätigkeiten (Machen und Tun mit unserem Körper) erfolglos (negativ) oder erfolgreich (positiv) sein und damit negativ oder positiv erfüllt sein. Und über diese Ego-Dimensionen unseres Erfüllt-Sein hinaus schwingt IMMER parallel hierzu die Herz-Ebene mit, die IMMER positiv von dem erfüllt ist, was gerade ist. Hierbei brauchen (und können) wir NICHTS weiter tun oder machen. Das Erfüllt-Sein mit unserem Herzen KÖNNEN wir NUR bewusst wahrnehmen und spüren, wenn wir einen Moment lang innehalten und still sind, wenn wir nichts tun/machen und uns unserer Präsenz/Gegenwärtigkeit BEWUSST werden.

Jedes Machen/Tun trennt uns von unserem Herzen.
Jedes Machen/Tun ist bereits Ego.

Und selbst wenn wir meditieren ist dies „etwas tun“, nämlich meditieren, und damit Ego. Denn wir haben es uns ja vorgenommen und WOLLEN meditieren. Wir haben die Vorstellung, dass Meditieren jetzt genau das Richtige ist. Die Ebene unseres Herzens kriegen wir nur dann zu fassen, wenn wir beim Meditieren uns selbst bewusst zuschauen, wie wir meditieren. Manche nennen dies die Metaebene. Und so können wir uns auch beim Wandern, beim Schrauben am Motorrad, beim Stand-up-Paddeln, beim Abwaschen, beim Joggen, beim Gärtnern und beim Essen/Trinken bewusst zuschauen. Im Grunde genommen können wir uns das Extra-Meditieren schenken. Es ist für die Katz. Es bringt nichts, denn es ist ebenfalls ein Tun - wenn gleich auch ein wohltuendes, entschleunigendes Tun, was unserem Körper-Geist-Seele-System sehr gut tut und uns auch durchaus sehr erfüllt und glücklich und zufrieden macht.

Im Grunde genommen brauchen wir nicht EXTRA zu meditieren, sondern wenn es uns gelingt, uns bei unseren alltäglichen Arbeiten immer mal wieder BEWUSST wahrzunehmen, dann wird unser gesamtes Leben zu einer einzigen, zusammenhängenden Meditation. Dann meditieren wir „über“ das Ego, als das wir hier leben. Und dann brauchen wir unser Ego auch NICHT mehr zu überwinden oder zu transformieren, denn dann haben wir uns bereits jetzt ÜBER unser Ego erhoben, weil wir es wach und präsent und voll Gegenwärtigkeit BEWUSST wahrnehmen, erkennen UND ERLAUBEN. Und so kann und darf uns unser konditioniertes Ego ebenso ERFÜLLEN mit seinen Vorstellungen, Werten und Normen wie eine Blume mit ihrer Schönheit. Wir wählen nicht mehr aus. Wir ziehen die Blume nicht unserem Ego vor. Alles ist gleich wert und gleich schön - jedes eben auf seine ganz spezifische Art und Weise.

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ERFÜLLT FÜHLEN können wir uns also unbewusst oder bewusst. Auf der Eben unseres Ego ist unser Erfüllt-Sein-Gefühl immer abhängig von den äußeren Rahmenbedingungen, von Geschenken, von anderen Menschen und von der Lebenssituation. Nehmen wir uns jedoch in unserem Herzen bewusst wahr, so sind wir automatisch und sofort JETZT ERFÜLLT und zwar unabhängig von den äußeren Gegebenheiten. Denn wir warten NICHT länger darauf, ausschließlich von den schönen Dingen/Energien erfüllt zu sein, sondern erlauben auch, dass uns negative Gefühle erfüllen DÜRFEN. Mit dieser Erlaubnis KÖNNEN wir jetzt NUR NOCH ERFÜLLT SEIN. Etwas anderes gibt es nicht mehr.

Und hiermit sind wir IMMER glücklich und zufrieden, denn wir fühlen uns IMMER reich und erfüllt.

Alles ist einzig und allein eine Sache unserer Wahrnehmung, ob wir diese Welt mit unserem Ego wahrnehmen oder aus unserem Herzen heraus betrachten. Und weise ist es, die Welt und das Leben STETS GLEICHZEITIG und parallel aus unserem Ego UND aus unserem Herzen wahrzunehmen und zu fühlen/zu spüren. Insbesondere in dieser bewussten DOPPELTEN WAHRNEHMUNG erleben/erfahren wir ein ERFÜLLTES DASEIN …



Gibt es einen Seelenplan? Und wie können wir ihn erfahren und ihn erfüllen?
Ich denke: JA, es gibt einen Seelenplan. Jede Seele hat sich VOR ihrer Inkarnation überlegt, was sie erfahren und vor allem welche GEFÜHLE sie FÜHLEN möchte. Gefühle mit einem feststofflichen Körper zu fühlen ist für Seelen, die ja feinstofflich-formlos sind, etwas Wundervolles. „Leider“ geht FÜHLEN für uns Menschen häufig mit SCHMERZ einher. Wir Menschen „brauchen“ diesen Schmerz, um uns von einem SELBSTBEWUSSTSEIN hin zu einem BEWUSSTSEINS-BEWUSSTSEIN = BEWUSSTHEIT entwickeln zu können.

Unseren Seelenplan kennen wir meistens nicht bewusst. Doch wir können ihn sehr leicht erkennen: Wir brauchen uns nur unser eigenes Leben anzuschauen. Da ist er schon!

Sehr viele Menschen, die sich mit Spiritualität beschäftigen, sind der Meinung, unser Seelenplan sei eine „heilige, gute Sache“ und das, was wir momentan erleben, gehöre NICHT hierzu. Ich persönlich sehe dies etwas anders.

Nehmen wir mal ein extremes Beispiel. Schauen wir uns einmal das Leben von Marianne an. Marianne ist eine sehr, sehr lichtvolle Seele. WIE KANN das Leben diese leichte, lichtvolle Energie von Marianne auf der Erde verankern? Diese Energie BRAUCHT einen schweren ANKER, damit sie auf der Erde verbleibt. Wenn das VERANKERN NICHT gelingt, dann hebt die Seele sofort wieder ab und kehrt schon kurz nach ihrer Inkarnation wieder zurück in den Himmel. Wir Menschen erleben dies dann als Abgänge während der Schwangerschaft oder als Fehlgeburten oder als Frühgeburten oder als frühkindlichen Kindstod. Diese Seelen ist es einfach nicht gelungen, im irdischen Fuß zu fassen bzw. sich im Irdischen zu verwurzeln.

Babys können noch nicht bewusst meditieren. Als Erwachsene können wir uns heute durch eine Wurzel-Chakra-Meditation bewusst hier auf der Erde verwurzeln. Doch Babys und Kinder brauchen andere ANKER. Und solche wundervoll schön schweren ANKER sind schwere, bleierne Gefühle wie zum Beispiel Angst, Schmerz, Schuld, Wut, Hadern, Grollen, Frustration, sich ärgern und ein schlechtes Gewissen. Und aus diesem Grunde inkarnierte Marianne, die eine sehr, sehr lichtvolle Seele ist, in eine Familie, in der sie es so richtig schlecht und leidvoll hatte mit Grenzübertretungen und massiven Gewalterfahrungen (körperlich und psychisch). Diese Voraussetzungen waren optimal für Marianne, damit sie sicher hier auf der Erde verankert sein konnte.

Im Laufe ihres Lebens lernte Marianne die Ebene ihres Geistes immer mehr und immer bewusster kennen. Und je bewusster sie wurde, desto weniger brauchte sie den Anker von Gewalt und Schmerz. Diesen Anker loszulassen war für sie allerdings extrem schwierig, denn ihr Körperzellgedächtnis, ihre Vorstellungen und ihre Glaubenssätze identifizierten sich mit ihren Gewohnheiten von Gewalt, Leid und Schmerz. Auf der körperlichen Ebene war Marianne „süchtig nach Leid“.

Im Laufe der Jahre erkannte und durchschaute Marianne diese Zusammenhänge und Mechanismen. Und sie erkannte, dass ihr dunkler Schatten des Schmerzes ebenso gewaltig, groß und schrecklich war wie sie selbst als Seele kraftvoll, lichtvoll und heilig war. Schatten und Licht entsprachen einander exakt. Der Anker musste ebenso schwer sein, wie sie selbst leicht und lichtvoll war.

Mariannes Seelenplan war es, sich selbst als Seele bzw. als Liebe zu erfahren. Doch wir können HEIL-SEIN niemals direkt erfahren. Wir können beispielsweise unsere gesunden inneren Organe NICHT fühlen oder spüren. Wir bemerken sie erst, wenn sie weh tun und schmerzen, weil sie krank sind. Und wir können auch EINS-SEIN NICHT erfahren. Wenn alles mit allem immer eins gewesen wäre, wie hätten wir dies dann erfahren wollen, wenn es gar nichts anderes gibt? Wie kann eine Kerzenflamme sich mittags am Südseestrand im prallen Sonnenlicht erfahren? Dies geht viel besser im Herbst, wenn es draußen dunkel ist, z.B. beim Laternelaufen. Und so können wir auch EINS-SEIN nur über den Umweg der Trennung erfahren und HEIL-SEIN nur über den Umweg von Krankheit.

Und auch VERSCHMELZEN können wir auf der körperlichen Ebene NICHT erfahren. Jeder Körper stößt immer an die Grenze des anderen Körpers. Nur Gase und Flüssigkeiten KÖNNEN verschmelzen/sich mischen. Körper/Formen bleiben IMMER voneinander getrennt. So können wir also auch VERSCHMELZEN nur über den Umweg des voneinander-abgegrenzt-Seins erfahren.

. . . . .

Unser Seelenplan gliedert sich ZWEI Teile, in den Vordergrund und den Hintergrund. Wir als Seele/Licht/Liebe brauchen einen dunklen Hintergrund, um uns erfahren und erkennen zu können. Während unserer spirituellen Kindheit erleben wir uns selbst als Schatten. Und unser Erwachen entspricht unserem spirituellen Erwachsen-Werden (vom spirituellen Kind hin zum spirituellen Erwachsenen = erwachten Menschen, wobei die meisten Erwachsenen nach wie vor spirituelle Kinder sind und Schatten und Schmerzen erleben). Es ist ganz so wie wir es vom guten alten Kleinbild-Film her kennen. Jedes Foto hat ein Negativ und ein Positiv. Das schöne Farbbild ist das Positiv und im dunklen Fotoapparat steckt der Negativfilm und wird belichtet. Ganz genauso funktioniert unser Leben.

Als spirituelles Kind steckt die Menschheit seit vielen 1000 Jahren im Fotoapparat Gottes und wird belichtet. Und jetzt in diesem Zeitalter der Transformation ist Gottes Film voll und kommt ins Entwicklungslabor. Dort in der Dunkelkammer wird der Negativfilm entwickelt und dann werden brillante, wunderschöne, farbintensive Farbabzüge davon angefertigt. Während es beim Fotosapparat so ist, dass es nur EIN Negativ-Original gibt, von dem wir so viele Farbabzüge machen können, wie wir wollen, ist es in der Spiritualität genau anders herum: Wir sind EIN lichtvolles Original und hiervon können wir so viele Schattenabzüge machen wie wir wollen. Sprich - wir können unsere LIEBE in unendlich vielen Schattenvarianten und Schrecklichkeiten erleben und fühlen, wie wir wollen.

Unser Seelenplan bedeutet NICHT, dass wir irgendetwas tun oder machen sollten - schon gar nicht FÜR ANDERE. Viele suchen ihre BERUFUNG …

WIR SELBST SIND UNSERE BERUFUNG …!

Es geht darum, dass wir ALLE unsere Schattengefühle (Schattenfotos) bejahend annehmen und mit einem JA in uns selbst willkommen heißen. Erst, wenn wir auch das letze Schatten-Schmerz-Gefühl-Foto liebevoll in unsere Arme geschlossen haben, werden wir wieder das Licht sein, das wir schon immer waren und sind. Jedes Schatten-Schmerz-Gefühl-Foto ist sozusagen ein Puzzleteil. Und unser Puzzle der selbsterkenntnis/Selbstliebe ist erst fertig, wenn wir ALLE Schatten-Gefühle angenommen, wohlwollend gewürdigt und liebevoll an die richtige Stelle gelegt haben. Erst dann können wir uns selbst als das Gegenteil dieses Schatten-Negativ-Puzzles erkennen, nämlich als strahlende, lichtvolle, heilige LIEBE.

Unser Seelenplan ist also, JA zu unserer Reise zu sagen. JA zu unserer ganz persönlichen Schicksalsgeschichte zu sagen. JA zu all unserem Leid zu sagen. - Es geht darum, JA dazu zu sagen, dass diese Leid existiert, dass es Teil unseres Lebens ist/war, dass es für uns ein spiritueller Lehrer war (und ist). Es geht NICHT darum, mit unserem JA Leid und Schrecken toll zu finden. Nein, Leid und Schrecken sind schrecklich. Es geht darum, JA dazu zu sagen, dass unser Leben so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. Punkt. WIR SELBST (wir als Seele) haben es uns so und nicht anders ausgesucht. Wir als Mensch müssen sozusagen die volle Verantwortung dafür übernehmen, was wir als Seele gewählt/uns ausgesucht haben. Hierbei hatte unsere Seele offensichtlich ANDERE Vorstellungen als wir als Mensch. Und dies ist normal und zugleich unsere große Herausforderung.

Warum wählte unsere Seele Leid und Schmerz? - Wie gesagt: Unsere Seele KANN sich selbst NUR über das Gegenteil von sich selbst = das Gegenetil von Licht und Liebe ERFAHREN. Dies dürfen wir jetzt in diesem Moment erkennen …

Und wenn wir zu dieser Erkenntnis jetzt JA sagen, dann sind wir einen richtig großen Schritt weiter und nehmen uns als ZWEI wahr - nämlich als Schatten und als LICHT gleichzeitig …

Und damit verstehen wir uns nun NEU, nämlich als Mensch/Ego UND als Seele/Herz. Und WIR SIND IMMER ZWEI. Und wenn wir uns einmal NICHT entscheiden können, dann sind sich Ego und Herz mal wieder NICHT einig und jeder Aspekt möchte etwas anderes. Dies erklärt, weshalb wir dann IN UNS zerstritten sind. Und oftmals spiegeln unsere eigenen Kinder (oder Partner oder Arbeitskollegen) dann unser inneres Zerstritten-Sein und streiten sich vor unseren Augen - weil sie uns spiegeln …

Viele weitere wertvolle Impulse, Anregungen, Antworten und Übungen findest Du in dem großen online-Handbuch der Spiritualität unter http://www.datgeitman.de/Das_grosse_Handbuch_der_Spiritualitaet.html mit Antworten zu weit über 100 Fragen rund um das Thema Spiritualität. Klick Dich einfach durch. Alles ist gartis, kostenlos, for free …



Gibt es einen Seelenplan? Und wie können wir ihn erfahren und ihn erfüllen?
Ich denke: JA, es gibt einen Seelenplan. Jede Seele hat sich VOR ihrer Inkarnation überlegt, was sie erfahren und vor allem welche GEFÜHLE sie FÜHLEN möchte. Gefühle mit einem feststofflichen Körper zu fühlen ist für Seelen, die ja feinstofflich-formlos sind, etwas Wundervolles. „Leider“ geht FÜHLEN für uns Menschen häufig mit SCHMERZ einher. Wir Menschen „brauchen“ diesen Schmerz, um uns von einem SELBSTBEWUSSTSEIN hin zu einem BEWUSSTSEINS-BEWUSSTSEIN = BEWUSSTHEIT entwickeln zu können.

Unseren Seelenplan kennen wir meistens nicht bewusst. Doch wir können ihn sehr leicht erkennen: Wir brauchen uns nur unser eigenes Leben anzuschauen. Da ist er schon!

Sehr viele Menschen, die sich mit Spiritualität beschäftigen, sind der Meinung, unser Seelenplan sei eine „heilige, gute Sache“ und das, was wir momentan erleben, gehöre NICHT hierzu. Ich persönlich sehe dies etwas anders.

Nehmen wir mal ein extremes Beispiel. Schauen wir uns einmal das Leben von Marianne an. Marianne ist eine sehr, sehr lichtvolle Seele. WIE KANN das Leben diese leichte, lichtvolle Energie von Marianne auf der Erde verankern? Diese Energie BRAUCHT einen schweren ANKER, damit sie auf der Erde verbleibt. Wenn das VERANKERN NICHT gelingt, dann hebt die Seele sofort wieder ab und kehrt schon kurz nach ihrer Inkarnation wieder zurück in den Himmel. Wir Menschen erleben dies dann als Abgänge während der Schwangerschaft oder als Fehlgeburten oder als Frühgeburten oder als frühkindlichen Kindstod. Diese Seelen ist es einfach nicht gelungen, im irdischen Fuß zu fassen bzw. sich im Irdischen zu verwurzeln.

Babys können noch nicht bewusst meditieren. Als Erwachsene können wir uns heute durch eine Wurzel-Chakra-Meditation bewusst hier auf der Erde verwurzeln. Doch Babys und Kinder brauchen andere ANKER. Und solche wundervoll schön schweren ANKER sind schwere, bleierne Gefühle wie zum Beispiel Angst, Schmerz, Schuld, Wut, Hadern, Grollen, Frustration, sich ärgern und ein schlechtes Gewissen. Und aus diesem Grunde inkarnierte Marianne, die eine sehr, sehr lichtvolle Seele ist, in eine Familie, in der sie es so richtig schlecht und leidvoll hatte mit Grenzübertretungen und massiven Gewalterfahrungen (körperlich und psychisch). Diese Voraussetzungen waren optimal für Marianne, damit sie sicher hier auf der Erde verankert sein konnte.

Im Laufe ihres Lebens lernte Marianne die Ebene ihres Geistes immer mehr und immer bewusster kennen. Und je bewusster sie wurde, desto weniger brauchte sie den Anker von Gewalt und Schmerz. Diesen Anker loszulassen war für sie allerdings extrem schwierig, denn ihr Körperzellgedächtnis, ihre Vorstellungen und ihre Glaubenssätze identifizierten sich mit ihren Gewohnheiten von Gewalt, Leid und Schmerz. Auf der körperlichen Ebene war Marianne „süchtig nach Leid“.

Im Laufe der Jahre erkannte und durchschaute Marianne diese Zusammenhänge und Mechanismen. Und sie erkannte, dass ihr dunkler Schatten des Schmerzes ebenso gewaltig, groß und schrecklich war wie sie selbst als Seele kraftvoll, lichtvoll und heilig war. Schatten und Licht entsprachen einander exakt. Der Anker musste ebenso schwer sein, wie sie selbst leicht und lichtvoll war.

Mariannes Seelenplan war es, sich selbst als Seele bzw. als Liebe zu erfahren. Doch wir können HEIL-SEIN niemals direkt erfahren. Wir können beispielsweise unsere gesunden inneren Organe NICHT fühlen oder spüren. Wir bemerken sie erst, wenn sie weh tun und schmerzen, weil sie krank sind. Und wir können auch EINS-SEIN NICHT erfahren. Wenn alles mit allem immer eins gewesen wäre, wie hätten wir dies dann erfahren wollen, wenn es gar nichts anderes gibt? Wie kann eine Kerzenflamme sich mittags am Südseestrand im prallen Sonnenlicht erfahren? Dies geht viel besser im Herbst, wenn es draußen dunkel ist, z.B. beim Laternelaufen. Und so können wir auch EINS-SEIN nur über den Umweg der Trennung erfahren und HEIL-SEIN nur über den Umweg von Krankheit.

Und auch VERSCHMELZEN können wir auf der körperlichen Ebene NICHT erfahren. Jeder Körper stößt immer an die Grenze des anderen Körpers. Nur Gase und Flüssigkeiten KÖNNEN verschmelzen/sich mischen. Körper/Formen bleiben IMMER voneinander getrennt. So können wir also auch VERSCHMELZEN nur über den Umweg des voneinander-abgegrenzt-Seins erfahren.

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Unser Seelenplan gliedert sich ZWEI Teile, in den Vordergrund und den Hintergrund. Wir als Seele/Licht/Liebe brauchen einen dunklen Hintergrund, um uns erfahren und erkennen zu können. Während unserer spirituellen Kindheit erleben wir uns selbst als Schatten. Und unser Erwachen entspricht unserem spirituellen Erwachsen-Werden (vom spirituellen Kind hin zum spirituellen Erwachsenen = erwachten Menschen, wobei die meisten Erwachsenen nach wie vor spirituelle Kinder sind und Schatten und Schmerzen erleben). Es ist ganz so wie wir es vom guten alten Kleinbild-Film her kennen. Jedes Foto hat ein Negativ und ein Positiv. Das schöne Farbbild ist das Positiv und im dunklen Fotoapparat steckt der Negativfilm und wird belichtet. Ganz genauso funktioniert unser Leben.

Als spirituelles Kind steckt die Menschheit seit vielen 1000 Jahren im Fotoapparat Gottes und wird belichtet. Und jetzt in diesem Zeitalter der Transformation ist Gottes Film voll und kommt ins Entwicklungslabor. Dort in der Dunkelkammer wird der Negativfilm entwickelt und dann werden brillante, wunderschöne, farbintensive Farbabzüge davon angefertigt. Während es beim Fotosapparat so ist, dass es nur EIN Negativ-Original gibt, von dem wir so viele Farbabzüge machen können, wie wir wollen, ist es in der Spiritualität genau anders herum: Wir sind EIN lichtvolles Original und hiervon können wir so viele Schattenabzüge machen wie wir wollen. Sprich - wir können unsere LIEBE in unendlich vielen Schattenvarianten und Schrecklichkeiten erleben und fühlen, wie wir wollen.

Unser Seelenplan bedeutet NICHT, dass wir irgendetwas tun oder machen sollten - schon gar nicht FÜR ANDERE. Viele suchen ihre BERUFUNG …

WIR SELBST SIND UNSERE BERUFUNG …!

Es geht darum, dass wir ALLE unsere Schattengefühle (Schattenfotos) bejahend annehmen und mit einem JA in uns selbst willkommen heißen. Erst, wenn wir auch das letze Schatten-Schmerz-Gefühl-Foto liebevoll in unsere Arme geschlossen haben, werden wir wieder das Licht sein, das wir schon immer waren und sind. Jedes Schatten-Schmerz-Gefühl-Foto ist sozusagen ein Puzzleteil. Und unser Puzzle der selbsterkenntnis/Selbstliebe ist erst fertig, wenn wir ALLE Schatten-Gefühle angenommen, wohlwollend gewürdigt und liebevoll an die richtige Stelle gelegt haben. Erst dann können wir uns selbst als das Gegenteil dieses Schatten-Negativ-Puzzles erkennen, nämlich als strahlende, lichtvolle, heilige LIEBE.

Unser Seelenplan ist also, JA zu unserer Reise zu sagen. JA zu unserer ganz persönlichen Schicksalsgeschichte zu sagen. JA zu all unserem Leid zu sagen. - Es geht darum, JA dazu zu sagen, dass diese Leid existiert, dass es Teil unseres Lebens ist/war, dass es für uns ein spiritueller Lehrer war (und ist). Es geht NICHT darum, mit unserem JA Leid und Schrecken toll zu finden. Nein, Leid und Schrecken sind schrecklich. Es geht darum, JA dazu zu sagen, dass unser Leben so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. Punkt. WIR SELBST (wir als Seele) haben es uns so und nicht anders ausgesucht. Wir als Mensch müssen sozusagen die volle Verantwortung dafür übernehmen, was wir als Seele gewählt/uns ausgesucht haben. Hierbei hatte unsere Seele offensichtlich ANDERE Vorstellungen als wir als Mensch. Und dies ist normal und zugleich unsere große Herausforderung.

Warum wählte unsere Seele Leid und Schmerz? - Wie gesagt: Unsere Seele KANN sich selbst NUR über das Gegenteil von sich selbst = das Gegenetil von Licht und Liebe ERFAHREN. Dies dürfen wir jetzt in diesem Moment erkennen …

Und wenn wir zu dieser Erkenntnis jetzt JA sagen, dann sind wir einen richtig großen Schritt weiter und nehmen uns als ZWEI wahr - nämlich als Schatten und als LICHT gleichzeitig …

Und damit verstehen wir uns nun NEU, nämlich als Mensch/Ego UND als Seele/Herz. Und WIR SIND IMMER ZWEI. Und wenn wir uns einmal NICHT entscheiden können, dann sind sich Ego und Herz mal wieder NICHT einig und jeder Aspekt möchte etwas anderes. Dies erklärt, weshalb wir dann IN UNS zerstritten sind. Und oftmals spiegeln unsere eigenen Kinder (oder Partner oder Arbeitskollegen) dann unser inneres Zerstritten-Sein und streiten sich vor unseren Augen - weil sie uns spiegeln …

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